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Jan 112013
 

„Neuer Projektfokus: RAG beendet Planungen zur Erdgasbohrung in Mauerkirchen


Wien, 11. Januar 2013
 – Die RAG Rohöl-Aufsuchungs Aktiengesellschaft beendet in Mauerkirchen im Landkreis Rosenheim die Planungen zur Erdgasbohrung und wird dieses Projekt nicht weiter verfolgen. Grund dafür ist eine unternehmenspolitische Entscheidung des Vorstands im Rahmen der regelmäßigen Neubewertung des RAG-Projektportfolios im Ausland. Der Projektfokus des Unternehmens hat sich so verschoben, dass andere Projekte den Vorzug erhalten.

Auf Basis der in der Vorbereitung der Einreichungsunterlagen gewonnenen Erkenntnisse, die eine aufwändigere Umsetzung erwarten lassen, erfolgte eine zeitliche und wirtschaftliche Neubewertung des Vorhabens, die zu dieser Entscheidung geführt hat.

Die RAG wird weiterhin einen Beitrag zur dezentralen, heimischen Energieversorgung in Bayern leisten. Das Unternehmen wird mit seiner Lizenz für die Aufsuchung von Erdgas und Erdöl in Teilen des Freistaats Bayern seiner Verantwortung vor Ort gerecht und wird weitere Projekte in Bayern durchführen.

Heimische, dezentrale Energieversorgung ist ein wichtiger Baustein für eine sichere, bezahlbare und ökologische Energiezukunft. Erdgas ist ein wesentlicher Partner der erneuerbaren Energien. Die RAG ist mit ihren Sicherheits- und Umweltstandards international führend. Sie hat in den letzten Jahrzehnten über 1.000 Bohrungen erfolgreich durchgeführt.

Unternehmensportrait RAG:
Die RAG Rohöl-Aufsuchungs Aktiengesellschaft ist das traditionsreichste Explorations- und Produktionsunternehmen Österreichs. Kerngeschäft ist die Aufsuchung und Förderung von Öl und Gas, sowie die Speicherung von Gas. Die RAG betreibt in Joint Ventures mit Gazprom und Wingas den Erdgasspeicher Haidach (Salzburg/OÖ) und gemeinsam mit E.ON Gas Storage den Speicher 7Fields (Salzburg/OÖ).
Mit einer Speicherkapazität von nunmehr insgesamt rund fünf Mrd. Kubikmeter leistet die RAG mit eigenen Speichern und als technischer Operator einen wesentlichen Beitrag zur Versorgungssicherheit Österreichs und Mitteleuropas. Die Bevorratung von Rohöl als Pflichtnotstandsreserve, der Erdgashandel und Transport sowie Projekte im Bereich erneuerbarer Energien runden unsere Geschäftsfelder ab.
Seit Bestehen des Unternehmens hat die RAG mehr als 15 Millionen Tonnen Rohöl und mehr als 24,5 Milliarden m³ Erdgas gefördert. Die Aufsuchungs- und Fördergebiete der RAG konnten in den letzten Jahren erweitert werden. RAG ist außerhalb Österreichs in Deutschland, Ungarn, Polen und der Ukraine tätig.“

Quelle: erdgasbohrung-mauerkirchen.de

 

 Veröffentlicht von am 11. Januar 2013
Nov 022012
 

Die Bohrfirma RAG Austria hat bestätigt, einen neuen Bohrplatz für die Erdgasbohrungen unter dem Langbürgner See gefunden zu haben.

Ende Juli hatte die RAG der Bürgerinitiative Breitbrunn gegen Erdgasbohrungen unter dem Langbürgner See (kurz: BI) noch zugesagt, darüber zu informieren, sobald sich Neuigkeiten in Sachen Bohrstandort ergeben. Doch erst auf Umwegen über besorgte Bürger gelangte die Information nun an die BI, dass sich die RAG auf neue Standortsuche im Raum Bad Endorf gemacht hat, und nun auch schriftlich bestätigt einen gültigen Pachtvertrag für einen Bohrplatz im Raum Bad Endorf zu haben. Der genaue Standort ist von Seiten der RAG bis dato noch unter Verschluss.

Die BI möchte betonen, dass sie der RAG nie einen Auftrag zur Alternativstandortsuche gegeben hat, sondern stattdessen immer forderte das gesamte Bohrvorhaben aufzugeben. „Wir lassen uns nicht von der RAG für einen anderen Standort vorschieben“, so Gerhard Kolbeck, einer der Sprecher der Bürgerinitiative, „denn egal von wo aus um den Langbürgner See gebohrt werden soll – das Bohrziel mitten ins Naturschutzgebiet bleibt immer das gleiche. Wir fordern: Kein Erdgas aus dem Naturschutzgebiet!“. Die schweren Bedenken gegen die geplanten Bohrungen aus Gründen des Natur- und Trinkwasserschutzes können nie ganz ausgeräumt werden. Und bei einer Bohrung von der Endorfer Seite aus, kommt möglicherweise sogar noch eine Gefährdung des Simssees durch die vorhandene Wasserführung und der Antworter Ache hinzu.

Nach wie vor besteht die Forderung der Bürgerinitiative, dieses sensible Naturschutz- und FFH-Gebiet generell von solchen bergbaulichen Vorhaben großräumig auszusparen. Trinkwasser muss wichtiger sein, als wirtschaftliche Interessen. Schon der CSU-Landtagsabgeordnete Klaus Stöttner habe bereits im März diesen Jahres im Wirtschaftsausschuss des Landtags gewarnt: Die Bürger sind so aufgebracht, es könnte hier ein zweites Wackersdorf werden.

 

 Veröffentlicht von am 2. November 2012
Aug 292012
 

Die Rohstoffpreise steigen, die Abhängigkeit von Exporteuren wie Russland oder Saudi-Arabien nimmt zu. Da klingt es verlockend, dass durch neue technische Fördermethoden die Erdgasförderung in Deutschland wieder lukrativ wird. Denn bei uns schlummern im Erdreich noch nicht geförderte Gasmengen: Der Wirtschaftsverband Erdöl und Erdgas geht von 2,3 Billionen Kubikmeter aus. Doch die Förderung hat Tücken, wie Hendrik Loven in seiner B5 Reportage zeigt. Auch im Chiemgau will die RAG Austria nach wie vor nach Erdgasbohren. Direkt am Naturschutzgebiet Eggstätt-Hemhofer-Seenplatte. Derzeit ist das Genehmigungsverfahren ausgesetzt, da die RAG nach Alternativstandorten sucht.

Der Beitrag die „Die Gier nach Gas“ kann hier angehört werden: http://www.br-online.de/podcast/mp3-download/b5aktuell/mp3-download-podcast-b5-reportage.shtml

Quelle: http://www.br.de/radio/b5-aktuell/sendungen/b5-reportage/gier-nach-gas-umstrittenes-frackin-100.html

 

 Veröffentlicht von am 29. August 2012
Apr 202012
 

Trotz massiver Proteste soll die umstrittene Gasbohrung am Langbürgner See am Rande eines der ältesten Naturschutzgebiete in Bayern Ende April in die Wege geleitet werden. Die RAG Austria hält den “Bürgerdialog” bis Ende April aufrecht. Sollte es bis dahin keine Lösung wie einen Alternativstandort geben, will sie das Genehmigungsverfahren einleiten. Von Seiten der engagierten Bürger und Bürgerinen laufen die unterschiedlichsten Bemühungen auf Hochtouren. Die Verantwortlichen der Bürgerinitiative bitten alle sich aktiv einzubringen und wieder mit dabei zu sein wenn “aufgestanden” wird gegen die kurzsichtige Ausbeute der Natur und der Gefährdung dieser unersetzlichen Seenplatte durch eine Erdgasbohrung .

Am Samstag, 21. April 2012, wird um 19.00 Uhr ein Wortgottesdienst zur Erhaltung der Schöpfung direkt am Langbürgner See in Langbürgen/Gattern abgehalten. Der Gottesdienst findet auch bei Regen statt. Da es sich dabei um keine Demo handelt, bittet die Bürgerinitiative keine Plakate, Transparente oder Flyer mitzubringen.

Quelle: http://gradraus.de/grdrswp/?p=7465

Ort Wortgottesdienst:

 Veröffentlicht von am 20. April 2012
Mrz 092012
 

Entgegen einiger Medienberichte im Radio, zieht die RAG sich nicht aus dem Naturschutzgebiet Eggstätt-Hemhofer Seenplatte zurück. Dies bestätigte soeben Henrik Mosser (RAG) am Telefon.

Folgende Pressemitteilung gab die RAG gestern bekannt. Dort wird ebenfalls deutlich, dass dezeit kein Rückzug geplant ist.

 

 

 Veröffentlicht von am 9. März 2012