Erdbeben 28.05.16 – 23.13 Uhr – Stärke 2,3 Nähe Bothel (Landkreis Rotenburg/Wümme)

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Jun 012016
 

Kurzbericht und Interview mit Herrn Hartmut Horn von der BI Frack-loses Gasbohren im Landkreis Rotenburg/Wümme

http://www.hannover.sat1regional.de/montag.html ab Minute 11:04

 

Wieder ein Erdbeben! – Bewohner hörten Knall und spürten Erschütterung. Das Gebiet liegt im Erdgasfördergebiet.

 

weitere Infos:

http://www.lbeg.niedersachsen.de/aktuelles/pressemitteilungen/titel-144102.html

Auszug:

„Ein Zusammenhang zwischen den seismischen Ereignissen und der Erdgasförderung wird vom NED daher als wahrscheinlich eingestuft.“

 

 

 

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 Veröffentlicht von am 1. Juni 2016

DEA lenkt bei Schadensregulierung ein – Beharrlichkeit zahlt sich aus

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Mai 212016
 

 DEA lenkt bei Schadensregulierung ein

 

Die Erdgasindustrie musste zwischenzeitlich akzeptieren, dass die Erdgasförderung sehr wohl Erdbeben auslösen kann und sie sich Schadensersatzforderungen für hierdurch bedingte Gebäudeschäden nicht mehr entziehen kann. So musste sich die DEA, seinerzeit noch RWE Dea, Schadensersatzforderungen aus dem Erdbeben vom 22.11.2012 im Raum Langwedel stellen. Erst auf Druck sowohl der Bürgerinitiativen als auch politischen Druck aus der Gemeinde hat sich die RWE Dea mit den Schadensmeldungen befasst und in deutlich weniger als der Hälfte der Schadensfälle Vergleiche geschlossen.

 

Dieses Erdbeben und die für die betroffenen Immobilienbesitzer wenig zufriedenstellende Schadensabwicklung durch die RWE Dea nahmen die Bürgerinitiativen im Landkreis erneut zum Anlass, die Niedersächsische Landesregierung aufzufordern, für eine Möglichkeit zur Verbesserung des  Schadensausgleichs zu sorgen. Im Ergebnis führte dieses zur „Schlichtungsstelle Bergschaden Niedersachsen, die zum 01.08.2014 ihre Arbeit aufnahm. In diversen von der Schlichtungsstelle verhandelten Fällen konnten Immobilienbesitzer einen deutlich besseren Schadensausgleich erzielen, und das ohne Prozesskostenrisiko.

 

Infolge des Erdbebens vom 22.04.2016 im Erdgasfeld Völkersen, mit einer Magnitude von 3,2 und einer max. Schwinggeschwindigkeit von 4,9 mm/sec, wurden deutlich mehr als 100 Gebäudeschäden gemeldet. Im Gegensatz zum bisherigen Verhalten hat die DEA in diesem Fall den geschädigten Immobilienbesitzern eine unbürokratische Schadensregulierung angeboten. Soweit hiervon Gebrauch gemacht wurde, musste eine Abfindungserklärung/Entschädigungsvereinbarung unterschrieben werden.

 

Die Abfindungserklärung schloss rechtlich verbindlich weitere Ansprüche aus diesem Erdbeben aus. Auf massive Kritik und auch Druck unserer BI hat die DEA den Text der Abfindungserklärung zu Gunsten Geschädigter geändert. Hierzu ist folgende PM an die hiesigen Regionalzeitungen gegangen.

18.05.2016

W.Marschhausen

Pressemitteilung der

Bürgerinitiative Flecken Langwedel gegen Gasbohren
„DEA  lenkt bei Schadensregulierung ein – Beharrlichkeit zahlt sich aus“

Mehrfach hatte die Bürgerinitiative die Abfindungserklärung kritisiert, die die DEA Geschädigten zur Unterschrift vorlegt, wenn diese ein Regulierungsangebot akzeptieren. Jetzt hat die DEA reagiert und den Text wie folgt geändert:

„erkläre(n) ich mich/wir uns hinsichtlich aller Ansprüche aus Anlass….(Erdstoß vom 22.04.2016)….gegen die obige Firma und die von ihr Beauftragten für abgefunden, wenn und (nur) soweit dies vorstehend benannte Schäden betrifft. Ein Ausschluss der Regulierung weiterer, neu entdeckter Schäden ist mit dieser Vereinbarung nicht verbunden. Gleiches gilt, wenn sich herausstellen sollte, dass die bezeichneten Schäden umfassender als vorstehend beschrieben sind.“

Geschädigte sollten darauf achten, dass ihnen genau dieser Wortlaut zur Unterschrift vorgelegt wird. Denn mit dieser Formulierung ist jetzt tatsächlich sichergestellt, dass auch nach erfolgter Schadensregulierung Betroffene weitere Schäden melden können und diese unter den genannten Bedingungen dann doch noch reguliert werden. Wichtig bleibt allerdings, dass von der Regulierung erfasste Schäden in der Vereinbarung möglichst genau benannt werden. So lassen sich zum Beispiel spätere Streitigkeiten, was Gegenstand der Vereinbarung ist, deutlich reduzieren.

Wir freuen uns, eine im Sinne der Geschädigten akzeptable Änderung der Abfindungserklärung erreicht zu haben. Die Geschädigten können sicher sein, dass wir den Regulierungsprozess auch weiterhin aufmerksam verfolgen.

Langwedel den 17.05.2016

Gero Landzettel Sprecher

 Veröffentlicht von am 21. Mai 2016

Wieder Erdbeben im Raum Langwedel!

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Apr 252016
 

 

Am 22.04.2016, 19:45 Uhr hat sich erneut ein Erdbeben im Raum Langwedel, Landkreis Verden ereignet, dessen Epizentrum im Erdgasfeld Völkersen liegt. Es ist somit das 12. Erdbeben in dieser Region gemäß Aufzeichnungen des WEG (Wirtschaftsverband Erdöl- und Erdgasgewinnung e.V.) seit dem 22.11.2012, aber schon das 4. in diesem Jahr. Gemäß WEG betrug die Stärke des Bebens M= 3,1 (ist reduziert worden von ursprünglich 3,3).

Subjektiv hatte ich den Eindruck, dass es sich um eines der stärksten Erdbeben bei uns handelt, vorhergehende hatte ich in dieser Intensität nicht erlebt und mit mir viele andere Mitbürger äußern sich gleichermaßen. Bei diesem Beben hatte ich den Eindruck, dass das ganze Gebäude wackelt, verbunden mit Knacken in den Wänden bzw. Wand-/Fensterbereichen und Geschirr hat in den Schränken geklappert.

Es war nach meiner Erinnerung auch nicht nur ein Stoß sondern mindestens 3, verbunden mit einem seltsamen Grummeln/Rollen und dumpfen Knall. Im ersten Moment war gar nicht klar, was da abgeht. Das Beben selbst war weit über das Epizentrum hinaus spürbar und hat Meldungen zufolge noch in 6 km Entfernung zu Gebäudeschäden geführt.

Im beigefügten Zeitungsbericht wird das LBEG (Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie) mit der Aussage zitiert, dass es zwischen 2008 und 2015 bereits 6 leichte Erdbeben mit Stärken zwischen 1,8 und 2,9 M in dieser Region gegeben habe. Diese Zahlen stehen im Widerspruch zu den Zahlen des WEG und mehren Zweifel an der Verlässlichkeit der offiziell erfassten Zahlen.

 

23.04.2016

W. Marschhausen

 

http://www.kreiszeitung.de/lokales/verden/langwedel-ort120521/langwedel-erdbeben-erschuettert-region-verden-6338858.html

Erdbeben im Landkreis Verden – Mehr als ein dutzend Gebäude beschädigt

 

 Veröffentlicht von am 25. April 2016
Sep 232015
 

 

 

 

 

Erdbeben….

Wenn der Mensch in die  natürlichen Abläufe, die fragilen Strukturen geologischer Formationen eingreift, können die Folgen weitreichend und gravierend sein.

In dem sehenswerten Beitrag über anthropogene Erdbeben wird anschaulich über bereits eingetroffene und befürchtete Folgen berichtet.

Nicht nur die Auswirkungen des Frackingvorgangs werden betrachtet, sondern die besonders dramatischen Folgen des Verpressens der Rückflüsse.

Auch die möglichen Auswirkungen der TIefen-Geothermie an Störungszonen werden am Beispiel Süd-Kaliforniens eindrucksvoll erläutert.

Auch hier greift der Mensch in die Abläufe der Natur ein.

 

Quelle: http://www.n24.de/n24/Mediathek/Dokumentationen/d/6565938/geheimnisvoller-planet–erdbeben.html

 Veröffentlicht von am 23. September 2015

Kanada – Umstrittene Fördermethode Fracking soll Erdbeben ausgelöst haben

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Aug 282015
 

 

 

 

Kanada

Umstrittene Fördermethode Fracking soll Erdbeben ausgelöst haben

 

Umweltschützer warnen vor nicht absehbaren Folgen –

jetzt gibt es Berichte, dass Fracking-Arbeiten zu einem Erdbeben in Kanada geführt haben.

Mehr:   http://www.n-tv.de/wirtschaft/Fracking-soll-Erdbeben-ausgeloest-haben-article15805596.html

 Veröffentlicht von am 28. August 2015