Die BI No-Fracking für Völkersen nimmt teil an der Aktion „- Klima-Stafette vom Polarkreis nach Paris“

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Nov 182015
 

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Die BI No-Fracking Völkersen hofft auf tatkräftige Unterstützung am:

- Montag, 23. November 2015 um 17.30 Uhr – wir treffen uns an der Ecke Heidbergstr/Rotenburger Str. in Völkersen am Lagerstättenwasser-Protestwagen um eine wichtige Aktion „- Klima-Stafette vom Polarkreis nach Paris“ zu unterstützen.



Der Hintergrund ist folgender: Am 30.11.15 wird die Klimakonferenz in Paris beginnen. Ein wichtiger Termin für alle Initiativen im Bereich Umweltschutz! Hierfür wollen wir das öffentliche Bewusstsein wecken!
 
Um diesen Termin für alle Bürger (und natürlich auch für alle Politiker) möglichst präsent zu machen, hat die schwedische Gruppe „Riksteatern“ einen Staffellauf von Kiruna in Nordschweden bis nach Paris geplant. Hierbei sollen innerhalb von 21 Tagen 4200 km zurückgelegt werden, und zwar non-stop, Tag und Nacht. Von Kiruna aus soll es quer durch Schweden über Stockholm, Göteborg und Malmö nach Dänemark und von dort über Flensburg, Hamburg, Völkersen, Bremen und Amsterdam weiter nach Paris gehen. „Run for your life“ nennt sich die Klimaperformance.

Niemand kann alleine nach Paris rennen, aber gemeinsam geht das. Etwa Eintausend Läufer laufen rund um die Uhr und sind im Schnitt eine halbe Stunde unterwegs. Sie sollen die etwa 4.500 Kilometer lange Strecke in ca. 20 Tagen und Nächten bewältigen. Weitere Einzelheiten siehe unter: http://www.klimaretter.info/protest/hintergrund/20012-klima-stafette-vom-polarkreis-nach-paris



Der Staffelstein wird am Montag, den 23.11.2015, von Hamburg kommend an unseren Läufer aus Völkersen übergeben. Die Staffelübergabe wird zwischen 18:00 Uhr und 19:00 Uhr erwartet.

Alle Teilnehmer haben Gründe, warum sie am Staffellauf mitmachen. Der Völkerser Staffelläufer verbindet den Lauf mit unserem Thema No-Fracking und No-Lagerstättenenwasser-Verpressung und wird von einer Völkerser Jugendmannschaft mit Fackeln bis zur Ortsgrenze Richtung Posthausen begleitet.

Entlang der Route des Staffellaufs wird unser BI-Sprecher Thomas Vogel unser Anliegen bei Fackelbeleuchtung vorbringen. Politiker werden ebenfalls zum Thema Fracking und Lagerstättenwasser Stellung beziehen.

Die Medienvertreter sind vor Ort und werden berichten. Der Lauf wir im übrigen gefilmt und im Internet übertragen.

“Es gibt Zeiten, in denen wir akzeptieren müssen,
kleine Schritte voran zu machen
– und es gibt andere Zeiten, in denen du rennen muss
wie ein Büffel. Jetzt ist es Zeit zu rennen.”

– Henry Red Cloud,
Lakota-Sprache, Sioux-Indianer
Lehrender

BI No-Fracking für Völkersen

Mai 312012
 

Auf einer Informationsveranstaltung der Bomlitzer CDU waren sich Fachleute, Umweltschützer und Politiker einig, dass Trinkwasserschutz vor wirtschaftlichem Profit kommen muss. Zahlreiche Vertreter der Trinkwasserwirtschaft und ihres Dachverbandes, Vertreter von Bürgerinitiativen aus dem Nachbarkreis Rotenburg sowie die CDU-Landtagsabgeordneten Gudrun Pieper und Axel Miesner, energiepolitischer Sprecher der Landtagsfraktion, diskutierten sachlich und kompetent.Nach Aussagen von Diplom-Ingenieur Carsten Hauschild von der Bürgerinitiative „No-Fracking Völkersen“ geht die Gefahr für die Trinkwassergewinnung von zwei Punkten aus. Schon bei normalen Erdgasbohrungen entstehe kontaminiertes Lagerstättenwasser. Dies geschehe durch natürlich im Erdinnern vorkommende Benzole. Beim Fracking würden schon der Bohrflüssigkeit und dem Presswasser chemische Substanzen und toxische Stoffe zugesetzt. Das kontaminierte Lagerstättenwasser werde aufgefangen und an anderer Stelle wieder in gut 1000 Metern Tiefe im Erdboden verpresst.

Quelle:
Trinkwasserschutz kommt vor Profit – Walsrode – Lkr. Heidekreis – Lokales – Kreiszeitung.

Mai 182012
 

 

 

 

 

Das saubere Image der deutschen Erdgasindustrie bröckelt immer mehr. Wie sagte noch EXXONMOBIL Sprechesprecher Norbert Stahlhut im NDR Fernsehen: „Wir fördern seit 50 Jahren störungsfrei in Deutschland.“  Nun sollen schon ganze Gebiete durch Kollegen der RWE DEA verseucht worden sein! Die Bild berichtete heute wie folgt!

Die Schäden durch Erdgasförderungen im Kreis Verden sind nach Ansicht des Chefs der Grünen-Landtagsfraktion, Stefan Wenzel, größer als bislang erwartet. Die vom Niedersächsischen Landesbergamt erteilten Genehmigungen für die Förderung seien «leichtfertig» vergeben worden, sagte Wenzel am Donnerstag laut Mitteilung. Wenzel hatte sich am Mittwoch in Völkersen bei einem Ortstermin mit Vertretern des verantwortlichen Unternehmens RWE DEA ein Bild von den Fracking-Arbeiten gemacht. «In der Umgebung ist etwa eine Fläche von 120 bis 150 Hektar von Verseuchungen durch benzolhaltige Lagerstättenwässer betroffen», betonte Wenzel. Die Landwirte könnten auf diesen Flächen vorerst keinen Ackerbau betreiben. Ursächlich seien undichte Abwasserleitungen.

Quelle:
Grüne: Fracking-Schäden in Völkersen größer als erwartet – Hannover – Bild.de.

Mai 162012
 

Lange Zeit störte sich niemand daran, dass RWE DEA im Trinkwasserschutzgebiet nahe Völkersen seine mit Benzol und Schwermetallen kontaminierten Abfälle aus der Gasförderung in einer Versenkbohrung entsorgte.

Eingestellt wurde die Praxis, nachdem bekannt wurde, dass das Unternehmen über Jahre ungeeignete Rohre verwendete, die mehrere Kilometer Boden und Grundwasser mit Benzol vergifteten. Durch die Rohre wurde das bei der Gasförderung anfallende Lagerstättenabwasser von den Bohrplätzen zur Versenkbohrung bei Völkersen transportiert. Die Dekontaminierung wird noch Jahre dauern. Alles Benzol wird dabei nicht entfernt werden können. Die erlaubten Grenzwerte wurden um das bis zu 39.000-fache überschritten.

Mit dem Verbot der Nutzung der Rohrleitungen und heftiger Kritik an der Entsorgung in einem Trinkwasserschutzgebiet, wich RWE DEA auf eine weitere Versenkbohrstelle nahe Wittorf im Kreis Rotenburg aus. Täglich mehrere LKW Ladungen voll.

Am vergangenen Wochenende wurde auch diese Versenkbohrstelle stillgelegt, nachdem es aus bislang unbekannten Gründen zu einem Feuer kam. Über mehrere Stunden war nicht bekannt, ob dabei giftige Stoffe in der Umgebung freigesetzt wurden.

Mangels Alternativen wurde nun die Versenkbohrstelle im Trinkwasserschutzgebiet bei Völkersen wieder in Betrieb genommen. Zusätzlich zu den Abwässern aus dem Bereich Völkersen werden dort nun auch die Abwässer aus dem Kreis Rotenburg entsorgt. Dabei soll es laut Berichten der Kreiszeitung (noch nicht online verfügbar) zur Überschreitung der erlaubten Einpressmenge kommen. RWE DEA sieht keinen Grund, die umstrittene Verpressung einzustellen. Alternativen dazu gibt es bislang nicht. Möglich wäre die deutlich teurere Entsorgung als Industrieabfall mit entsprechender Behandlung, doch davor schreckt die Gasindustrie – unter anderem auch ExxonMobil, Wintershall und Gas de France – bislang zurück.

Kontaminierte Abwässer. Entsorgung in Trinkwasserschutzgebieten. Ungeklärte Brände. Sperrungen wegen Angst vor Vergiftung der Bevölkerung. Überschreitung von Einpressmengen. Jahrelange Dekontaminationsmaßnahmen…

All dies zeigt, wie fragil das System Gasförderung in Deutschland ist. Sollte es zu einem großflächigen Ausbau der unkonventionellen Gasförderung kommen, werden sich die Mengen der zu entsorgenden Abwässer noch vervielfachen. Lösungen dafür sind noch in weiter Ferne.

Quelle: http://www.nofracking.de/medien/Artikel82.htm

Mai 122012
 

RWE DEA kommt nicht aus den Schlagzeilen. Erneut kam es zu einem Vorfall bei der Gasförderung in Deutschland. Aktivkohlefilter auf der Versenkbohrstelle Grapenmühle bei Visselhövede standen in Flammen. Sie sollen das krebserregende Benzol aus dem kontaminierten Lagerstättenabwasser filtern.

Die auch als Disposalbohrung bezeichnete Anlage Grapenmühle Z1 muss zurzeit auch die mit aromatischen Kohlenwasserstoffen und Quecksilber belasteten Abwässer aus dem Bereich Völkersen aufnehmen. Dort musste die Disposalbohrung wegen undichter Leitungen und großflächiger Benzolkontaminierungen eingestellt werden.

Aktuell laufen bereits Untersuchungen wegen ausgetretenen Quecksilbers, das ebenfalls am Bohrplatz Grapenmühle Z1 gefunden wurde.

Über die Ursache des Brandes können wir nur spekulieren. So etwas hatten wir noch auf keiner von unseren Anlagen“, sagt RWE-Mann Stephan Schulze. Es sei aber klar, dass die Anlage zunächst einmal still gelegt werde, um den Störfall lückenlos zu dokumentieren. Schulze betont, dass in den Kesseln unter den Filtern „keine explosiven Stoffe oder Giftgase enthalten sind. Es sind nur Kohlenwasserstoffe, die bei der Erdgasförderung mit an die Oberfläche kommen und hier wieder verpresst werden.“ Auch das zuständige Bergamt ist gegen Mittag vor Ort, um sich ein Bild von der Situation zu machen. Die Fachleute versprechen eine „lückenlose Aufklärung des Störfalls“.

Lagerstättenabwasser ist ein Begleitprodukt der Gasförderung und fällt täglich in großen Mengen an. In Niedersachsen wird es über ein knapp 800 Kilometer langes Leitungsnetz transportiert und in verschiedenen Versenkbohrstellen „entsorgt“.

Quelle:
Feuer auf der Anlage Z1: Großalarm in Grapenmühlen – Visselhövede – Lkr. Rotenburg – Lokales – Kreiszeitung.

Demo am 5.5.2012 in Völkersen geplant

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Apr 152012
 

Die Völkerser Bürgerinitiative BI „No Fracking“ plant für den 5. Mai eine Demonstration. Dabei will man an diesem Tag von Völkersen nach Schülingen ziehen: zu Fuß, mit dem Rad oder dem Treckergespann. Vor dem RWE-Dea Förderbetrieb in Schülingen soll gegen 15.30 Uhr eine Abschlusskundgebung stattfinden.

Quelle:
Demo in Völkersen geplant – Langwedel – Lkr. Verden – Lokales – Kreiszeitung.