Feb 282012
 

In Österreich informierten Dr. Werner Zittel, Calvin Tillman und Borislav Sandov über die zu erwartenden Folgen der Schiefergasförderung. Nicht zu erwarten sind große Mengen an Gas, so Dr. Werner Zittel. Dagegen kontaminiertes Wasser, nächtliches Nasenbluten, Kopfschmerzen und ernste Krankheiten, so der aus den USA angereiste Calvin Tillmann.

Für den texanischen Lokalpolitiker und Umweltschützer Calvin Tillman, ehemals Bürgermeister der Kleinstadt Dish, sind die Umweltschäden nicht nur ein Risiko, sondern bereits Gewissheit. Das nächtliche Nasenbluten seiner Kinder sei darauf zurückzuführen gewesen, laut einer Bürgerbefragung wahrscheinlich auch Kopfschmerzen, womöglich auch Krebs und Leukämie. Auch verursache das Fracking, also das hydraulische Aufbrechen dichter Gesteinsschichten, Erdbeben, warnte Tillman.

Quelle:
Schiefergas-Gegner wollen Verbot von Förderung – Rohstoffe – derStandard.at › Wirtschaft.

Feb 272012
 

Warum die Schiefergasförderung enorme Umwelt- und Gesundheitsrisiken birgt, erläutern internationale Experten anlässlich der Veranstaltung „Schiefergasförderung – Methoden und Risiken“ am 28. Februar in der Akademie der Wissenschaften, Wien, die von den sechs Verbänden organisiert wird. Hierzu referieren drei internationale Experten:

• Dr. Werner Zittel, Ludwig-Bölkow-Systemtechnik aus Deutschland;
Thema: „Methoden der Schiefergasförderung – eine Technologiebewertung“

• Borislav Sandov, „Climate Action Bulgarien Coalition“ aus Bulgarien;
Thema: „Schiefergas-Förderverbot in Bulgarien – Ausblick Europa“

• Calvin Tillman, ehemaliger Bürgermeister der texanischen Kleinstadt Dish;
Thema: „Umweltschäden durch Schiefergasförderung – ein Augenzeugenbericht“

Anmeldung unter office[at]biomasseverband.at
Rückfragehinweis: Österreichischer Biomasse-Verband
Tel: 0043 1 533 07 97 0
Mail: office[at]biomasseverband.at

Quelle:
ASPO Deutschland: SCHIEFERGASFÖRDERUNG – METHODEN UND RISIKEN.

Feb 232012
 

Der Energieexperte Johannes Wahlmüller von der Umweltorganisation Global 2000 zeigt sich „erschüttert“ darüber, dass die OMV die umstrittene „Fracking“-Methode offenbar bereits in Österreich einsetze, diesen Umstand bisher aber verschwiegen habe.

Fracking gängige Praxis
Die Methode sei bereits gängige Praxis in Österreich, berichteten die Bezirksblätter Mistelbach am Mittwoch und zitierten dazu den OMV-Deep-Gas-Abteilungsleiter Hermann Spörker, der auf Anfrage bestätigte: „Wir haben im Weinviertel schon 20- bis 30-mal gefrackt“.

Umweltschützer haben Angst um Grundwasser
Das sei allerdings nicht im Zusammenhang mit Schiefergas der Fall gewesen, sondern um herkömmliche Öl- und Gasfelder besser ausbeuten zu können. Beim „Fracking“-Verfahren wird mit Chemikalien versetztes Wasser in Bohrkanäle gepumpt. Umweltschützer befürchten, dass diese Chemikalien das Grundwasser verunreinigen könnten.

Daher weist die OMV den nun erhobenen Vorwurf zurück. „Derzeit gibt es in Österreich keine Schiefergasförderung. Deshalb kann von Fracking im amerikanischen Stil nicht die Rede sein“, hieß es in einer Stellungnahme auf Anfrage der APA.

Quelle:
Umstrittene Methode: „Fracking“ wird von OMV bereits eingesetzt | Heute.at.

Feb 222012
 

Knalleffekt in der Diskussion über die umstrittenen Schiefergas-Fracking-Pläne der OMV im Weinviertel. Bislang unbekannt war die Tatsache, dass die fragliche Methode in Österreich bereits gängige Praxis ist. „Wir haben im Weinviertel schon 20- bis 30-mal gefrackt“, bestätigt OMV-Projektleiter Hermann Spörker eine Anfrage der Bezirksblätter Mistelbach. „Allerdings nicht in Zusammenhang mit Schiefergas, sondern um herkömmliche Öl- und Gasfelder besser ausbeuten zu können.“ live-PR.com – Bislang wurde beteuert, für die geplante Förderung im Weinviertel eine umweltfreundliche Methode des Frackings entwickeln zu wollen. Da die Forschung aber noch nicht abgeschlossen ist, wurde bei den bisherigen Fracking-Einsätzen im Weinviertel die konventionelle Methode angewendet. Dabei kamen laut Bezirksblätter-Recherchen auch ähnlich grundwassergefährdende Stoffe zum Einsatz, die in den USA zu enormen Umweltschäden und Bürgerprotesten geführt haben.

Quelle:
OMV betreibt in Niederösterreich bereits „Fracking“ im US-Stil.

Feb 182012
 

Auch wenn noch kein konkretes Projekt – etwa eine Probebohrung – von der OMV eingereicht wurde, will Pröll jetzt aktiv werden. Es habe bereits Vorgespräche mit Landwirtschafts- und Wirtschaftsministerium gegeben. Bei „entsprechendem parlamentarischem Ablauf“ könnte die Änderung des Umweltverträglichkeitsgesetzes bis zum Sommer erledigt sein, vermutet Pröll.

[…]

Und was, wenn die OMV bohrt, bevor das Gesetz geändert ist? Pröll: „Ich würde niemandem raten, in Zeiten wo eine Gesetzesänderung im Raum steht, juristische Hakenschläge zu versuchen.“ Die OMV wollte sich am Freitag zur Causa nicht äußern.

Quelle:
Schiefergas: Keine Bohrung ohne Umwelt-Check – Nachrichten – Niederösterreich – KURIER.at.

Feb 052012
 

Im Raum Friedrichshafen – Überlingen – Konstanz soll in Zukunft Schiefergas mittels der sogenannten Fracking-Methode gewonnen werden. Experten sehen darin ein großes Risiko für die Umwelt. Auch Vorarlberg könnte gefährdet sein.Beim Fracking werden Flüssigkeitsmischungen mehrere tausend Meter in den Boden gepresst. Durch die dabei entstehenden Gesteinsrisse wird das Gas, das in Tongestein gespeichert wird, dann freigesetzt.SPÖ-Landesgeschäftsführer Reinhold Einwallner befürchtet dadurch unkalkulierbare Auswirkungen auf das Trinkwasser und somit eine Gefährdung für hunderttausende Menschen. In den USA führte die sogenannte Fracking-Methode schon zu katastrophalen Folgen.

Quelle:
Gasgewinnungsmethode „Fracking“ in Kritik – vorarlberg.ORF.at.