Feb 062017
 

Leaching Projekte in Polen und  Deutschland                                      

Im polnischen Rudna, wo das BioMore-Verfahren zur Kupfergewinnung unter Tage durch den polnischen Kupferkonzern KGHM in einem Kupferbergwerk erprobt werden soll, hat es seit September 2016 mehrere sogenannte „Gebirgsschläge“ gegeben.

Ein dadurch ausgelöstes Beben hat Ende November acht Bergleute das Leben gekostet. in wieweit dadurch das Leaching Erprobungaprogramm des Konzerns beeinträchtigt wurde, ist bisher nicht bekannt. Wenn diese Kupfer-Leaching-Vorversuche jedoch erfolgreich verlaufen, ist damit zu rechnen, dass es unter der Lausitz zur Anwebndung kommenwird und danach bald anderswo in der EU, denn es sind EU-Fördergelder geflossen.

Unter dem sächsischen Freiberg wird die Leaching-Förderung von Indium unter Einsatz bestimmter Bakterienstämme erprobt (zunächst noch im Kleinstmaßstab). Freiberger Wissenschaftler wollen in den nächsten zwei Jahren erproben, unter welchen Bedingungen das teure Indium am besten unter Zuhilfenahme von Bakterien gefördert werden kann. Dazu soll das Gestein, in dem das Indium eingebettet ist, „geöffnet“ werden. Das wollen die Freiberger durch die Anwendung hohen Wasserdruckes und kleiner „Explosionen“ schaffen, mit denen sie den Trägerstein porös machen und so den Bakterien die nötige Angriffsfläche bieten wollen. Die Bakterienlösung soll natürlich trotzdem nicht in die Umwelt gelangen.

Die Wissenschaftler wollen den Bergbau völliog neu entwickeln, unter Anwendung des Bio-Minings für alle Bergbau-Anwendungen „Bakterien statt Kumpels“. Das ist ihr Traum. MDR-Bericht vom 02.12.2016 (http://www.mdr.de/wissen/umwelt/besser-als-diamanten-100.html)

Kommentar Fritz: Das EU-Programm „Horizon 2020“ mit einem Volumen von über 2 Mrd EUR Fördergeld soll ja die Eigenversorgung der EU mit seltenen Wertstoffen verbessern. Und die massive Lobbyarbeit des deutschen Geoforschungsverbundes in Brüssel hat bewirkt, dass die Bürokraten „In-Situ-Leaching“ für eine super Sache halten, genau so wie CCS-CO2-Verpressung. Und die Eitelkeit und Versessenheit deutscher Geologen drückt sich in der Behauptung aus:…“die geologische Wissenschaft und Forschung in Deutschland ist weltführend“. Das INTERREG-Kooperationsprogramm Polen-Sachsen unter Führung des sächsischen Bergamtes wird weiter voran getrieben. Es gibt ja EU-Mittel dafür. Die Erfahrungen mit der Uran-Leaching-Förderung aus der Lagerstätte „Königstein“ in Sachsen und den Begleitumständen und der über 2 Jahrzehnte langen, aufwendigen Nachsorge werden von den Wissenschaftlern ignoriert oder als Kollateral-Ereignisse abgetan.

In dieser Ignoranz des Gefahrenpotentials für die Menschen, das Grundwasser und die Umwelt liegt die große Bedrohung. Nicht alles, was denkbar ist, muss auch gemacht werden.

Volker Fritz 13.01.2017

im Arbeitskreis Fracking Braunschweiger Land

 

Bohrschlämme – Gefährliche Altlasten der Kohlenwasserstoff-Förderung in Deutschland

 Allgemein, Fernsehbeiträge, Risiko: Verklappung Giftmüll  Kommentare deaktiviert für Bohrschlämme – Gefährliche Altlasten der Kohlenwasserstoff-Förderung in Deutschland
Mrz 082016
 

Gemeinsame Recherchen von WDR und NDR zum Thema Bohrschlamm-Deponien, unterstützt durch Betroffene vor Ort und Mitglieder der Bürgerinitiativen im Zusammenschluss „Gegen Gasbohren“, haben deutlich gemacht, welche enormen Altlasten mit Giftbelastung in unserem Land noch zu beseitigen sind, um dauerhaft Schädigungen des Grundwassers durch Bohrschlammdeponien zu verhindern.

In der Sendung „MARKT“ am 07.03.2016 auf NDR, aber auch auf WDR 3 und WDR 5 und im Deutschlandfunk wurde das Thema umfangreich abgehandelt.

Wieder einmal zeigt sich, was es mit der „sicheren“, „kontrollierten“, „technisch führenden“ Arbeitsweise der Förderunternehmen in Deutschland in der Vergangenheit auf sich hatte. Der billigste Weg wurde beschritten, von den „freundlichen“ Aufsichtsbehörden genehmigt. Heute, Jahrzehnte später, dürfen die Steuerzahler den giftigen Abraum entsorgen. Denn es darf sich niemand etwas vormachen, die zwischen den Förderunternehmen und der niedersächsischen Landesregierung getroffene Vereinbarung, bei der die Industrie sich an der Aufsuchung von Altdeponien mit einem Kostenbeitrag von ein paar Millionen EUR beteiligt, ist nur ein Trostpflaster. Die immensen Kosten der Entsorgung der Bohrschlämme auf Sonderdeponien werden insgesamt das Hundertfache und mehr betragen.

Die ölhaltigen Rückstände sind oft mit Schwermetallen wie Quecksilber und Arsen sowie radioaktiven Partikeln wie Radium 226 belastet und bedrohen so Grundwasser und Boden.

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/markt/Entsorgung-Wohin-mit-giftigem-Bohrschlamm,markt10218.html

In Niedersachsen, das Hauptförderland für Kohlenwasserstoffe mit einer Förderhistorie seit 1860, wurden aus nur drei beseitigten Deponien insgesamt 720.000 t Aushub abgefahren, weil in NDS keine Deponiekapazitäten verfügbar sind 340.000 t Schlämme wurden nach NRW in die Deponie Hürth-Knapsack und 260.000 t nach Rheinland-Pfalz gebracht, 9.500 t nach Sachsen-Anhalt und 1.600 t nach Thüringen gebracht.

Aus weiteren 40 bereits untersuchten Bohrschlamm-Deponien werden geschätzt noch ca. 2 Mio. t Aushub zu entsorgen sein. Bei mindestens 519 bekannten „Verdachtsflächen“ kann man nur grobe Schätzungen vornehmen.

In Niedersachsen sind 32.000 Altbohrungen auf Kohlenwasserstoffe bekannt. Je nach Bohrung können, grob angenommen, 1.000m³ und Bohrschlamm anfallen. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass in Gebieten intensiver Förderung auch größere Bohrschlammdeponien in der Vergangenheit ohne dauerhafte Abdichtung zum Grundwasser hin angelegt und gefüllt wurden. Es erscheint daher nicht übertrieben, sondern eher zurückhaltend, aus den über 500 Verdachtsflächen mindestens noch weitere 3 Mio. t Aushub anzusetzen.
Allein in Niedersachsen reden wir also von mindestens 5 Mio. t Sondermüll als Schätzwert, der entsorgt werden muss. Das bedeutet ca. 167.000 LKW-Fahrten zum Abtransport des Sondermülls in die andere Bundesländer, verbunden mit dem Gefährdungsrisiko für Personal beim Aushub und der Verladung, wie bei der Entladung am Abliefert mit Eintrag. Andere Verkehrsteilnehmer unterwegs werden ebenfalls erheblich gefährdet. Bei Unfällen ist alles vorstellbar, nicht nur verbeultes Blech.

Das Beispiel der LKW-Fahrerin, die durch die Transportfahrten mit Bohrschlammgrubenaushub eine Quecksilbervergiftung erlitt, zeigt auf, wie gefährlich die Schlämme sind. Sie musste nach jeder Ablieferung ihr Fahrzeug mit dem Schlauch gründlich reinigen, um bei der Leerfahrt öffentliche Straßen nicht zu kontaminieren. Dabei erlitt sie, wie ihr ärztlich bestätigt wurde, eine Quecksilbervergiftung, die zu schweren gesundheitlichen Beeinträchtigungen führte.

Zu den anderen Mengen kommen die anderen Bundesländer noch hinzu.

Insgesamt fanden der WDR und der NDR bei ihren Nachforschungen Hinweise auf Verdachtsflächen für mehr als 1.400 Bohrschlammgruben in Deutschland
in Niedersachsen mindestens 519
in Brandenburg 400
in Mecklenburg-Vorpommern 345
in Bayern 170
in Sachsen-Anhalt wurde auch intensiv gefördert (1970 -1989) und weit über
500 Bohrungen nieder gebracht.
200 Bohrschlammdeponien wurden dort schon beseitigt.

Sicherlich gibt es jedoch noch eine größere Zahl weiterer Bohrschlammgruben:
In Sachsen-Anhalt steht noch die ehemalige Deponie Brüchau in der Altmark zur Entsorgung an, in der allein 250 t Quecksilber liegen, neben mehreren 10.000 m3 hoch giftiger Bestandteile.

In Schleswig-Holstein gab es in der Vergangenheit eine Ölförderung, die ebenfalls zu Bohrschlammdeponien geführt haben muss.
In Baden-Württemberg gab es ebenfalls auf der Alb eine Ölförderung in der Vergangenheit und mit ihr sind auch Bohrschlammdeponien zu vermuten.

Es wird deutlich, welche gewaltigen Aufgaben noch vor den Bundesländern liegen, um dafür zu sorgen, dass von diesen letztendlichen „wilden Kippen“ künftig keine Gefahr mehr ausgeht, insbesondere zum Schutz des Grundwassers und der Menschen an der Oberfläche vor Kontakt, Emissionen usw.

Doch auch die heutige Produktion (überwiegend in Niedersachsen) ergibt große Abfallmengen unterschiedlicher Arten, die mit der Öl- und Gasförderung in Verbindung zu bringen sind. Sie fallen dem Normalbürger nicht weiter auf, weil ihre Entsorgung organisiert ist. Doch auch sie sind aufwändig als Sonderabfälle zu entsorgen und vielfach hoch gefährlich. Der Bericht des Landes Niedersachsen von 2013 über die im Land erzeugten Arten von Sonderabfällen ist lang und umfangreich und enthält auch solche Abfälle die aus der Öl- und Gasförderung und deren Aufbereitung stammen.

Die für die Zukunft geplante Fracking-Gasförderung bringt auch gewaltige Bohrschlamm-Entsorgungsprobleme mit sich. Ca. 48.000 neue Bohrungen in ganz Deutschland sind geplant, etwas über 40.000 davon in Niedersachsen, der Rest in NRW.

Nach Schätzungen von Jörg Döschner vom WDR werden durch sie zwischen 25 bis 35 Mio t giftige Bohrschlämme anfallen. Hinzu kommen dann noch die großen Mengen an Abfallflüssigkeiten aus den Frack-Vorgängen und aus der Mitförderung von Lagerstättenwasser der gefrackten Vorkommen, das mit aufsteigt.

Volker Fritz

Abfall_Fakten_2013_Niedersachsen

http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/Gruben-mit-giftigem-Bohrschlamm-gesucht,bohrschlamm128.html

http://www.tagesschau.de/inland/fracking-121.html

www.mdr.de/tv/programm/sendung641974_date-2016-03-08_ipgctx-true_zc-2b8e9b88.html

Mai 212012
 

Hört euch das mal an!
Bisher werden mehrere zig Millionen Liter radioaktiver, toxischer oder krebserregender Stoffe einfach in den Boden gepresst und das soll erlaubt sein. Die Politik muss die Industrie einfach stärker kontrollieren!

Bei der Förderung von Öl und Gas fallen gigantische Mengen giftiger Abwässer an. Entsorgt werden diese Stoffe oft dadurch, dass sie einfach wieder in den Boden oder ins Meer gepumpt werden. Die Opposition im Bundestag will das Thema nun stärker auf die Tagesordnung bringen.

Quelle:
Giftige Rohstoffe in Meer und Boden – Opposition kritisiert Umgang mit Abfällen der | Umwelt und Verbraucher | Deutschlandfunk.

Mai 122012
 

RWE DEA kommt nicht aus den Schlagzeilen. Erneut kam es zu einem Vorfall bei der Gasförderung in Deutschland. Aktivkohlefilter auf der Versenkbohrstelle Grapenmühle bei Visselhövede standen in Flammen. Sie sollen das krebserregende Benzol aus dem kontaminierten Lagerstättenabwasser filtern.

Die auch als Disposalbohrung bezeichnete Anlage Grapenmühle Z1 muss zurzeit auch die mit aromatischen Kohlenwasserstoffen und Quecksilber belasteten Abwässer aus dem Bereich Völkersen aufnehmen. Dort musste die Disposalbohrung wegen undichter Leitungen und großflächiger Benzolkontaminierungen eingestellt werden.

Aktuell laufen bereits Untersuchungen wegen ausgetretenen Quecksilbers, das ebenfalls am Bohrplatz Grapenmühle Z1 gefunden wurde.

Über die Ursache des Brandes können wir nur spekulieren. So etwas hatten wir noch auf keiner von unseren Anlagen“, sagt RWE-Mann Stephan Schulze. Es sei aber klar, dass die Anlage zunächst einmal still gelegt werde, um den Störfall lückenlos zu dokumentieren. Schulze betont, dass in den Kesseln unter den Filtern „keine explosiven Stoffe oder Giftgase enthalten sind. Es sind nur Kohlenwasserstoffe, die bei der Erdgasförderung mit an die Oberfläche kommen und hier wieder verpresst werden.“ Auch das zuständige Bergamt ist gegen Mittag vor Ort, um sich ein Bild von der Situation zu machen. Die Fachleute versprechen eine „lückenlose Aufklärung des Störfalls“.

Lagerstättenabwasser ist ein Begleitprodukt der Gasförderung und fällt täglich in großen Mengen an. In Niedersachsen wird es über ein knapp 800 Kilometer langes Leitungsnetz transportiert und in verschiedenen Versenkbohrstellen „entsorgt“.

Quelle:
Feuer auf der Anlage Z1: Großalarm in Grapenmühlen – Visselhövede – Lkr. Rotenburg – Lokales – Kreiszeitung.

Apr 042012
 

… und genau deshalb haben wir uns dem von Exxon initierten Dialogprozess verschlossen. Der Tagesspiegel berichtet, dass die von Exxon bezahlten Wissenschaftler keine nennenswerten Gefährdungen durch die Frackingtechnologie erwarten, im gleichen Atemzug betonen sie aber immer wieder:  Wenn als richtig gemacht wird und die Aufsichtsbehörden richtig kontrollieren. Das darf man in Deutschland wohl nicht viel erwarten, wie es es sonst zu erklären, dass seit über 20 Jahren bekannt ist, dass PE Rohre nicht für die Durchleitung von Kohlenwasserstoffen geeignet sind, diese aber trotzdem Verwendung gefunden haben und nun kilometerlange Leitungen ausgetauscht werden müssen!

Eine offizielle Stellungnahme, ob Fracking eine beherrschbare Technik ist oder nicht, will der Expertenkreis am 25. April präsentieren. In Gesprächen zeichnet sich bereits eine Tendenz ab: Sofern die Anlagen nach dem heutigen Stand der Wissenschaft eingerichtet und betrieben werden, seien die Risiken vertretbar.„Die Gasfirmen werden alles tun, um Pannen zu vermeiden“, sagt der Toxikologe Ewers. „Andernfalls wäre das ohnehin geringe Vertrauen verspielt und die Technik erledigt

Quelle:
Shale Gas: Gefährliches Gemisch – Wissen – Tagesspiegel.

Hemslingen: Wieder unklare Informationen über Kontaminierung von Boden und Grundwasser in Niedersachsen

 Exxon, Pressemitteilungen, Risiko: Lagerstättenwasser, Risiko: Rohre undicht, Risiko: Verklappung Giftmüll  Kommentare deaktiviert für Hemslingen: Wieder unklare Informationen über Kontaminierung von Boden und Grundwasser in Niedersachsen
Okt 042011
 

Logo des BUND - Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland Das knapp 800 km lange Leitungsnetz für Lagerstättenwasser im Raum Rotenburg (Niedersachsen)  sorgt weiter für Ärger. Nach Meldungen über ausgetretenes Benzol und Quecksilber in Hengstlage und Söhlingen muss als nächstes bei Hemslingen an vier Stellen das Grundwasser um jeweils 7.500 Kubikmeter (7,5 Mio Liter) abgesenkt werden, um die mit nicht näher bezeichneten Stoffen kontaminierte Erde auszutauschen. Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) Rotenburg kritisiert jetzt die Informationspolitik von Landkreis und Bergbaubehörde.

Eine für diesen Fall mögliche Umweltverträglichkeitsprüfung wurde vom Landesbergamt als nicht notwendig angesehen. Der BUND wird damit von einer Beteiligung an der Untersuchung von vornherein ausgeschlossen. Informationen zum Austausch der Erde erhielt der BUND erst auf Anfrage beim Landkreis. Obwohl mittlerweile allen Beteiligten klar sein sollte, dass die Folgen der Erdgassuche in Niedersachsen unter besonderer Beobachtung stehen.

Während ExxonMobil auf der eigenen Website noch spottet, dass Kritiker des Verfahrens aus Cloppenburg den Unterschied zwischen Frack-Flüssigkeit und Lagerstättenwasser nicht kennen würden, wird die angerichtete Kontaminierung von Grundwasser und Erdboden von ExxonMobil mit keinem Wort erwähnt. Dem Bürger ist es natürlich egal, ob nun Frack-Flüssigkeit oder Lagerstättenwasser dafür verantwortlich ist, dass seit Jahren krebserregende Stoffe in den Boden „diffundiert“ sind. Sie sehen eine Informationspolitik, in der Hemslingen bisher nicht erwähnt wurde. Welche Orte werden die nächsten sein? Wie viele Kilometer der Leitungen wurden noch mit dafür ungeeigneten Materialien gebaut?

Wirtschaftsminister Bode kritisierte erst im März 2011 die Informationspolitik des Landesbergamtes:

Der Wirtschaftsminister von Niedersachsen, Jörg Bode (FDP), übt in Panorama deutliche Kritik am niedersächsischen Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG). Die dem Wirtschaftsministerium unterstehende Behörde hatte nach der Entdeckung eines Giftunfalls mehr als drei Jahre gebraucht, um mit der Untersuchung auch anderer Gasfelder auf vergleichbare Gefahren zu beginnen. Bei dem Unfall auf dem von ExxonMobil betriebenen  Erdgasfeld Söhlingen im Jahr 2007 war es zu Grundwasserverunreinigungen gekommen. Wirtschaftsminister Bode sagt nun: „Der Zeitraum ist wirklich relativ lang, und ich finde auch, dass er zu lang ist“. Zudem kündigt der Minister „eine externe Überprüfung des Bergbauamtes“ an, um „die Fehlerquellen finden und abstellen zu können.“
http://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2011/exxon133.html

Am Beispiel der Bergbaubehörde von NRW ist zu sehen, wie bürgerfreundliche Informationspolitik auch funktionieren kann, wenn der Wirtschaftsminister es will. Die angekündigte „externe Überprüfung des Bergbauamtes“ in Niedersachsen scheint bisher noch nicht stattgefunden zu haben. Will Wirtschaftsminister Jörg Bode also nicht?

Quelle: Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, Rotenburg