15. April 2017 – Rotenburger Ostermarsch gegen Fracking

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Apr 102017
 

Ablaufplan Rotenburger Ostermarsch gegen Fracking, am 15. April 2017

BI gegen Gasbohren im Landkreis Rotenburg und weitere Initiativen rufen zum Rotenburger Ostermarsch gegen Fracking auf.

Treffpunkt: Parkplatz Berufsbildende Schule, Verdener Str. 96, Rotenburg/Wümme (openstreetmap)

Start: 15.04.2017 um 11:00 Uhr an der Berufsbildende Schule Rotenburg

Wegstrecke: ca. 3,5 km. Aufstellung auf der Strasse zur Jugendherberge an der BBS Rotenburg. Verdener Strasse (Start) – Achtung: Halbseitige Nutzung der Verdener Straße stadteinwärts zwischen BBS und der Straße „Am Föhrenhof“! – Ab „Am Föhrenhof “ bis zum „Neuen Markt “ beide Fahrbahnen benutzen. – Mühlenstrasse. – Goethestrasse – Kirchstrasse – Große Strasse – Am Neuen Markt (Ziel)

Ankunft: – ca. 12:30 Uhr „Am Neuen Markt“ Platz der Hauptkundgebung. = Platz der Hauptkundgebung mit Begrüßung, Redebeiträge und Infoständen

Ende der Kundgebung ca. 14:00 Uhr

Shuttlebus/Taxi möglich für die Rückkehr zur Berufsbildende Schule

Infos auf Facebook

Veranstaltung zur Bohrung „Lüdersfeld 2“ am 18.1.2017

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Jan 102017
 
Informationsveranstaltung in Lüdersfeld, Niedersachsen, Landkreis Schaumburg
zum geplanten Gasbohren – mit Chemikalieneinsatz
Datum: Mittwoch, 18.01.2017

Zeit: 19.00 Uhr

Ort: Sport- und Kulturzenrum, Niedernhagen 10, 31702 Lüdersfeld (Openstreetmap)

Veranstalter: Firma LauenhagenGas
Nach der Projektpräsentation können Interessierte den anwesenden Mitarbeitern der Firma Lauenhagen Gas und des begleitenden geologischen Büros PVG GmbH Fragen stellen.
Vertreter des Landkreises nehmen an der Veranstaltung teil.
*Hintergrund: Das Erlaubnisfeld Lauenhagen (Landkreis Schaumburg) soll auf Methan- bzw. Flözgasvorkommen untersucht werden. Dazu ist die erste Bohrung „Lüdersfeld 2“ geplant (vgl. Website von LauenhagenGas)

Die BI No-Fracking für Völkersen nimmt teil an der Aktion „- Klima-Stafette vom Polarkreis nach Paris“

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Nov 182015
 

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Die BI No-Fracking Völkersen hofft auf tatkräftige Unterstützung am:

- Montag, 23. November 2015 um 17.30 Uhr – wir treffen uns an der Ecke Heidbergstr/Rotenburger Str. in Völkersen am Lagerstättenwasser-Protestwagen um eine wichtige Aktion „- Klima-Stafette vom Polarkreis nach Paris“ zu unterstützen.



Der Hintergrund ist folgender: Am 30.11.15 wird die Klimakonferenz in Paris beginnen. Ein wichtiger Termin für alle Initiativen im Bereich Umweltschutz! Hierfür wollen wir das öffentliche Bewusstsein wecken!
 
Um diesen Termin für alle Bürger (und natürlich auch für alle Politiker) möglichst präsent zu machen, hat die schwedische Gruppe „Riksteatern“ einen Staffellauf von Kiruna in Nordschweden bis nach Paris geplant. Hierbei sollen innerhalb von 21 Tagen 4200 km zurückgelegt werden, und zwar non-stop, Tag und Nacht. Von Kiruna aus soll es quer durch Schweden über Stockholm, Göteborg und Malmö nach Dänemark und von dort über Flensburg, Hamburg, Völkersen, Bremen und Amsterdam weiter nach Paris gehen. „Run for your life“ nennt sich die Klimaperformance.

Niemand kann alleine nach Paris rennen, aber gemeinsam geht das. Etwa Eintausend Läufer laufen rund um die Uhr und sind im Schnitt eine halbe Stunde unterwegs. Sie sollen die etwa 4.500 Kilometer lange Strecke in ca. 20 Tagen und Nächten bewältigen. Weitere Einzelheiten siehe unter: http://www.klimaretter.info/protest/hintergrund/20012-klima-stafette-vom-polarkreis-nach-paris



Der Staffelstein wird am Montag, den 23.11.2015, von Hamburg kommend an unseren Läufer aus Völkersen übergeben. Die Staffelübergabe wird zwischen 18:00 Uhr und 19:00 Uhr erwartet.

Alle Teilnehmer haben Gründe, warum sie am Staffellauf mitmachen. Der Völkerser Staffelläufer verbindet den Lauf mit unserem Thema No-Fracking und No-Lagerstättenenwasser-Verpressung und wird von einer Völkerser Jugendmannschaft mit Fackeln bis zur Ortsgrenze Richtung Posthausen begleitet.

Entlang der Route des Staffellaufs wird unser BI-Sprecher Thomas Vogel unser Anliegen bei Fackelbeleuchtung vorbringen. Politiker werden ebenfalls zum Thema Fracking und Lagerstättenwasser Stellung beziehen.

Die Medienvertreter sind vor Ort und werden berichten. Der Lauf wir im übrigen gefilmt und im Internet übertragen.

“Es gibt Zeiten, in denen wir akzeptieren müssen,
kleine Schritte voran zu machen
– und es gibt andere Zeiten, in denen du rennen muss
wie ein Büffel. Jetzt ist es Zeit zu rennen.”

– Henry Red Cloud,
Lakota-Sprache, Sioux-Indianer
Lehrender

BI No-Fracking für Völkersen

Mrz 012015
 

copy-Stop_Fracking-2-e1424813677838.jpgAufruf zur bundesweiten Aktionswoche

„Ausnahmsloses Fracking-Verbot statt Täuschung der Öffentlichkeit“

vom 16.3.2015 bis 21.3.2015

 

Die Anti-Fracking-Bewegung ruft dazu auf, sich an der bundesweiten Aktionswoche gegen Fracking vom 16.3.2015 bis 21.3.2015 zu beteiligen.

Bürgerinitiativen, Interessengemeinschaften und Umweltorganisationen werden in dieser Woche zahlreiche dezentrale Aktionen in ganz Deutschland durchführen. Anlass für die Aktionswoche sind die Pläne des Bundes-Wirtschaftsministers und der Bundes-Umweltministerin, ihr geplantes Pro-Fracking-Recht am 25.3.2015 durch einen Beschluss des Bundeskabinetts auf den Weg zu bringen.

 

Der Aktionstag steht unter dem Motto „Ausnahmsloses Fracking-Verbot statt Täuschung der Öffentlichkeit“. In der Vergangenheit hatte gerade das Umweltministerium versucht, seine Fracking-Pläne gegenüber der Bevölkerung als „Fracking-Verbot“ darzustellen. Die inzwischen veröffentlichten Rechtsänderungsentwürfe zeigen das genaue Gegenteil: Fracking soll in fast allen Gebieten, und in allen Tiefen möglich sein. Der Schutz des Grundwassers hat nicht „höchste Priorität“, sondern soll aufgegeben werden. Einen wirksamen Schutz vor Erdbeben soll es nicht geben. Die umweltgefährdende Verpressung von Abwässern aus dem Fracking-Prozess soll weiter erfolgen können.

 

Vor zwei Jahren hatte die damalige Bundesregierung bereits versucht, ein Pro-Fracking-Recht vom Bundeskabinett beschließen zu lassen und in die parlamentarische Beratung einzubringen. Dies scheiterte am Widerstand der Bürgerinitiativen und der Bevölkerung, deren Argumente sich viele Parlamentarier aus den Reihen der Regierungskoalition anschlossen. Es kam nie zu einer Kabinettsentscheidung.

 

Dies ist auch jetzt das Ziel der Anti-Fracking-Bewegung: Sie fordert, die sofortige Rücknahme der Rechtsänderungsentwürfe und ein gesetzlich festgeschriebenes, ausnahmsloses Fracking-Verbot. Dazu führt sie vom 16.3.2015 bis 21.3.2015 eine bundesweite Aktionswoche durch und ruft die Bevölkerung auf, sich an ihr zu beteiligen.

Okt 232014
 

Am Donnerstag, 30. Oktober, 18 Uhr laden Herbert Behrens und Hubertus Zdebel (MdB, DIE LINKE) zum Thema „Fracking stoppen! Wege des Widerstandes“ ins Foyer der Lüneburger Volkshochschule (Haagestraße 4) ein. Referent ist Oliver Kalusch vom Bundesverband der Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU).

Behrens und Zdebel waren im Sommer in den Landkreisen Rotenburg und Verden unterwegs, um sich ein Bild von den Aktivitäten der Gasindustrie zu machen. „Bereits ohne den Einsatz von Fracking gibt es zahlreiche Probleme im Bereich der Gasförderung“, sagt Herbert Behrens. „Immer wieder kommt es zu Unfällen, bei denen toxisches Lagerstättenwasser austritt. Auch durch das Abfackeln von Gas und erhöhte seismische Aktivitäten sind die Menschen enormen Belastungen ausgesetzt. Aktuell beschäftigt uns in Rotenburg die Frage, ob es einen Zusammenhang zwischen der Gasförderung und der erhöhten Zahl von Leukämiefällen gibt.“

Zdebel warnt vor einer Irreführung der Bevölkerung durch die Bundesregierung: „Umweltministerin Hendricks und Wirtschaftsminister Gabriel behaupten, dass sie in ihrem geplanten Gesetzesentwurf Fracking verbieten. In Wahrheit wollen sie nur die Förderung von Schiefergas vorläufig verbieten, Fracking in Sandsteinformationen soll erlaubt bleiben.“ Das sogenannte Tight-Gas soll entgegen der sprachlichen Regelung in allen bisherigen Gutachten plötzlich in den Bereich der konventionellen Gasförderung fallen und erlaubt bleiben. „Wir lassen uns auf dieses Verwirrspiel nicht ein und fordern ein Frackingverbot in sämtlichen geologischen Formationen. Wir brauchen außerdem schärfere Auflagen für die konventionelle Gasförderung, vor allem bei der Entsorgung des Lagerstättenwassers. Ein entsprechender Antrag von uns kommt noch in diesem Jahr auf den Tisch“, kündigt Zdebel an.

Feb 072013
 

Am 08.02.2013 zur Vorführung des Films „Promised Land“ auf der diesjährigen Berlinade werden sich erstmals Bürger aus ganz Deutschland am  Potsdamer Platz am Eingang des „Blumex-Theaters“ gegenüber vom Berlinale-Palast in Berlin, um ihren Protest gegen die Förderung von unkonventionellem Erdgas auszudrücken.

Ab 15.00 Uhr werden dort Bürger und Einwohner Deutschlands ihre Sorgen, die sie mit dieser Hochrisikotechnologie haben, Ausdruck verleihen.

Die eigentliche Filmvorführung beginnt um 19.15 Uhr im Berliner Palast. Anschließend hoffen die Initiativen, dass sie noch mit dem Darsteller Matt Damon reden können.

Alle, die Zeit und Lust haben, können an dem Protest teilnehmen.

 

Dieser Protest  ist gerade jetzt wichtig, da unsere Bundesregierung gerade dabei ist, das Fracking zu legitimieren.

Hier der deutschsprachige Trailer zum Film: