Jun 012012
 

In Thüringen hat sich der Gasinvestor BNK Petroleum große Gebiete für die Erschließung von Schiefergasvorkommen  gesichert. Die Vorkommen können nur mit dem weltweit umstrittenen, teils verbotenen Fracking Verfahren erschlossen werden.

Der Landtag in Thüringen will sich jetzt dem faktischen Moratorium von Nordrhein-Westfalen anschließen. Erst soll untersucht werden, ob und wie eine Gewinnung ohne Risiken für Mensch und Natur überhaupt möglich wäre.

Das Gutachten aus NRW soll im September 2012 veröffentlicht werden. Bislang sieht es so aus, als ob sich daraus kein abschließendes Urteil ergeben wird. Unternehmen wie Wintershall und RWE DEA erschweren außerdem die Faktensammlung, da sie keine Informationen über die beim Fracking eingesetzten Chemikalien veröffentlichen wollen.

Dass der Landtag mit breiter Mehrheit Fracking ablehnt, ist ziemlich sicher Linke und Grüne hatten bereits vorher gegen diese Erdgas-Gewinnung Stellung bezogen.Allerdings lassen CDU und SPD den Erdgas-Suchern in Thüringen ist es der kanadische Konzern BNK eine Hintertür offen. Sie binden ihre endgültige Position an Studien des Umweltbundesamts und des Landes Nordrhein-Westfalen zu den Risiken für Mensch und Umwelt aus der Gasgewinnung per Fracking. Solange diese Studien nicht hinreichend ausgewertet seien, soll es in Thüringen keine Gewinnung von Erdgas aus unkonventionellen Lagerstätten geben, sagte Egon Primas , umweltpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion.

Quelle:
CDU und SPD gegen Fracking als Erdgas-Gewinnung in Thüringen | OTZ.

Mai 122012
 

Das Land Thüringen legt wie Schiefergasförderung auf Eis. Das Unternehmen BNK Petroleum hatte sich große Aufsuchungsgebiete gesichert, um mit dem weltweit umstrittenen, teils verbotenen Fracking Verfahren nach Gas zu bohren.

Im Vorfeld eines gestrigen Treffens der Bürgerinitiative „Fahner Höhe“ sicherte Umweltminister Jürgen Reinholz (CDU) zu: „Von mir wird es so lange keine Genehmigung geben, bis eindeutig bewiesen ist, dass es zu keinen Umweltschäden kommt.“ Bei der Methode werden in manchen Fällen Chemikalien eingesetzt. Vor allem dies führt zu Ängsten auch bei der Thüringer Bevölkerung. Die Furcht vor verseuchtem Grundwasser keimt auf. Ein kanadisches Unternehmen hatte in Thüringen die Erlaubnis erhalten, entsprechende Gebiete abzustecken.

Quelle:
Thüringen stoppt Pläne für riskante Erdgas-Förderung – otz.de.

Mai 092012
 

Erdgasindustrie nennt uns mal Orte in denen ihr noch willkommen geheißen werdet!°

Wir finden nur Artikel in denen ihr nicht willkommen seit, warum wohl?

 

Die BNK Deutschland GmbH will sich auch im Kreis Paderborn Felder für die Erschließung von Erdgas sichern. Die Bezirksregierung Arnsberg als zuständige Genehmigungsbehörde hatte den Kreis Paderborn um Stellungnahme gebeten. Einstimmig lehnte der Paderborner Kreistag in seiner gestrigen Sitzung das so genannte „Aufsuchen von Erdgas aus unkonventionellen Lagerstätten“ ab. Gemeint ist damit die so genannte Fracking-Methode. Fracking kommt aus dem Englischen und kann mit „aufbrechen“ bzw. „aufreißen“ übersetzt werden. Bei dieser Methode wird versucht, den Rohstoff aus großer Tiefe und unter hohem Druck aus dem Gestein herauszulösen. Dabei kommen zum Teil auch Chemikalien zum Einsatz. Die Fachleute sehen in erster Linie das Grund- und Trinkwasser gefährdet. Die Befürchtungen reichen bis hin zu Erdbeben, die bei dieser Form der Erdgasförderung bereits aufgetreten sind.

Quelle:
Paderborner Kreistag: Nein zu Frackingmethode!! – Paderborner Blatt.

Apr 182012
 

Das kanadische Unternehmen BNK Petroleum plant in der Region Nordthüringen mit einem riskanten Verfahren (Fracking) Erdgas zu gewinnen. Die Bürgerinitiative Fahner Höhe wehrt sich dagegen.

In der BI-Versammlung am 10.04.2012 waren die Landratskandidaten Uwe Walther, SPD, Ottokahr Luhn, Die Linke und Steffen Fuchs, Bündnis 90/Die Grünen zu Gast. Des weiteren konnten wir unseren Abgeordneten im Landtag, Jörg Kellner, CDU, und den Vorsitzenden der Verwaltungsgemeinschaft Tonna, Stephan Müller, sowie zahlreiche interessierte Bürger begrüßen. Zum Thema „Fracking“ waren sich alle Anwesenden einig: „Wir wollen es nicht und wir brauchen es auch nicht.“ Diese Botschaft muss unserer Landesregierung und BNK wiederholt und eindringlich nahe gebracht werden.

Apr 132012
 

Der Protest gegen die umstrittene Methode, mit der der kanadische Konzern BNK Petroleum in Nordthüringen Methan-Gas suchen und fördern will, vereinte am Mittwoch 200 Menschen in Oberdorla.
Oberdorla. Sie machen sich Sorgen um die Reinheit ihres Trinkwassers und zeigten sich wütend darüber, dass überhaupt niemand hier gefragt werde, was passieren soll.
Fracking wird die Methode genannt, bei der mittels einer mit Chemikalien versetzten Flüssigkeit Gestein aufgebrochen wird, um darin eingeschlossenes Methan-Gas freizusetzen und schließlich zu fördern. Drei großflächige Gebiete sind dafür in Nordthüringen abgesteckt – und die Genehmigung zur Suche erteilt.
Winfried Bötticher, einer der Initiatoren des Protestes, wandte sich dagegen, dass weder das Verfahren einer Umweltverträglichkeitsprüfung unterzogen werde, noch kommunale Gremien und Betroffene gefragt wurden. Da gelten bei jeder Kaufhallenerweiterung strengere Auflagen, weiß der Mann, der Oberdorlas Bürgermeister und Chef des Trinkwasserzweckverbandes „Hainich“ ist.

Quelle:
Fast 200 Menschen demonstrierten in Oberdorla gegen Fracking – thueringer-allgemeine.de.

Apr 052012
 

Wieder einmal soll klamm und heimlich nach unkonventionellem Erdgas gesucht werden. Nun ist die Politik aber anscheinend wachsamer, als noch vor Monaten. Aber lesen Sie selbst!

Der Landkreis Waldeck-Frankenberg gehört zu einem 5000 Quadratkilometer Gebiet in Nordhessen, in dem der kanadische Konzern BNK mit der umstrittenen Fracking-Methode nach Erdgas suchen will.

Das gab am Mittwoch der Erste Kreisbeigeordnete Jens Deutschendorf bekannt. Der Kreis spricht sich gegen diese Suche aus, unter anderem wegen des Einsatzes giftiger Chemikalien.

Die deutsche Tochter des kanadischen Energieunternehmens hat beim zuständigen Regierungspräsidium Darmstadt eine Konzession zum Aufsuchen von Bodenschätzen beantragt. Dazu zählt Erdgas. Wo genau gesucht werden soll, sei bis jetzt völlig unklar, sagten Deutschendorf und Ralf Enderlein, Leiter des Fachdienstes Wasser in der Kreisverwaltung.

Das „Adler South“ genannte Untersuchungsgebiet umfasst auch Teile der Kreise Marburg-Biedenkopf, Schwalm-Eder, Kassel, Werra-Meißner und Hersfeld-Rotenburg sowie die Stadt Kassel. Bis zum heutigen Donnerstag soll der Kreis eine Stellungnahme zu dem BNK-Antrag beim Darmstädter Regierungspräsidium abgeben. Das stieß im Korbacher Kreishaus auf massive Kritik. Denn dazu sei das Thema viel zu brisant, sagte der Erste Beigeordnete. So seien die Antragsunterlagen des Konzerns lückenhaft, außerdem sei in der kurzen Frist „nicht einmal die Behandlung in den Organen des Kreises möglich“, bemängelte Deutschendorf.

Quelle:
Fracking: Waldeck-Frankenberg sagt nein zu umstrittener Erdgas-Suche – Korbach/ Waldeck – Lokales – Nachrichten – HNA Online.