Beitrag vom 28.12.2010

 

Wir sind Bürgerinnen und Bürger, die sich zur Interessengemeinschaft „Schönes Lünne“ zusammen geschlossen haben.

Gas ist ein wichtiger Energielieferant. Im alltäglichen Leben sind wir alle auf Energie und somit auch auf Energie aus Gas angewiesen. Daher begrüßen wir die Suche nach Gas aus konventionellen Lagerstätten auch in Deutschland.

  • Unser Ziel ist es, eine umweltverträgliche Förderung von Gas in Lünne zu unterstützen, gleichzeitig Schäden an Bevölkerung, Gebäuden und Umwelt im Zusammenhang mit dem Kernbohrprojekt Lünne 1 zu verhindern.
  • Darüber hinaus fordern wir eine Umweltverträglichkeitsprüfung mit Öffentlichkeitsbeteiligung, sollte es zu einer Förderung von unkonventionellem Gas in Lünne kommen.
  • Die Überwachung von Emissionen muss durch unabhängige Institute gewährleistet sein.
  • Zur Klärung von Schadensfällen muss eine unabhängige Schiedsstelle eingerichtet werden.

Wir betrachten unsere Natur und Umwelt als hohes Gut und wichtiges Stück Lebensqualität. Als Lebens- und Freizeitraum benötigen wir sie zum Überleben. Als landwirtschaftliche Fläche nutzen wir sie als Lebensgrundlage.

Wir wollen eine gesunde Umwelt und Natur an zukünftige Generationen weitergeben!

  4 Antworten zu “Beitrag vom 28.12.2010”

  1. Diese forderungen kann man nur unterstützen, und hoffen
    das die Umwelt mit diesen Bohrungen keinen Schaden nimmt.

  2. Die Strategie von Exxon in Lünne ist ebenso simpel wie wirkungsvoll.

    Sie stützt sich auf die “normative Kraft des faktischen” anders ausgedrückt: Wer A sagt muss auch B sagen (siehe Schlichtung Stuttgart 21).

    Nur, frage ich, hatten die betroffenen Bürger in Lünne überhaupt die Möglichkeit A zu sagen?

    Im Dunkeln ist gut munkeln – da besteht offensichtlich Einigkeit zwischen Exxon und der Genehmigungsbehörde, dem Bergamt – von “Beihilfe” zur Meinungsbildung und Entscheidungsfreudigkeit will ich hier gar nicht reden.

    Was Zahlt Exxon eigentlich den Landwirten, damit diese die Bohrer auf ihren Acker lassen? Wäre doch mal ne gute Frage.

    Da braucht man sich nicht lange vor der Fernsehkamera: “Wie werd ich Millionär” rumquälen.

    Die Tatsache, dass diese “Zahlungen” nicht öffentlich werden gibt auch Anlass zum nachfragen.

    Dem Landwirt, dem das ganze Rumfracken nicht geheuer ist, sichern wir volle Verschwiegenheit zu.

    Kann doch nicht so schwierig sein, ein Exxon-Angebot mit geschwärztem Namen in Kopie der IG gegen Gasbohren zukommen zu lassen – ohne Absender versteht sich; oder hat Exxon eine Verschwiegenheitsklausel eingebaut, die zur Rückzahlung der „Bohr-Prämie“ zwingt? Auch das wäre interessant.

    Viel Mut im NEUEN JAHR wünscht allen

    Horst Bauhof

  3. Liebe Anwohner aus Lünne,
    Hallo Herr Rolink,
    hört nicht auf Euch zu wehren! Umwelt geht alle an.Wir haben eine Verantwortung und unseren zukünftigen Generationen gegenüber!
    Wasser lässt sich nicht vermehren, nicht verbrauchen – sondern nur gebrauchen, verschwenden, verschmutzen und biologisch zerstören.

    Es ist das einzige Lebensmittel, das er nicht gegen ein anderes auszutauschen vermag! Warum verhält er sich also derart verantwortungslos?

    Viele Grüße
    Marion Zistler

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