Jan 142011
 

Gestern war ich mit einem Mitstreiter in Drensteinfurt. Ca.300 Mann waren in einer viel zu kleinen Gasttstätte versammelt. Zwei Dinge nehmen wir mit:

  1. Das NRW Umweltministerium hat gestern bekanntgegeben, dass zusätzlich zu der bergrechtlichen Genehmiging eine wasserrechtliche Genehmigung erforderlich wird. Diese will die Genehmigungsbehörde von der unterern und/oder oberen Wasserbehörde einfordern. Wenn der Kreis Steinfurt bzw. die Bezirksregierung Münster diese Genehmigung nicht erteilen kann, wird es keine Genehmigung für eine Probebohrung geben.
  2. Der Geologische Dienst hat mit Herrn Wrede eine Person zu der Veranstaltung entsendet, der sich ein wenig- ich will es mal vorsichtig ausdrücken- unglücklich verhalten hat. So sagte er mehrfach, dass nicht Exxon bohren wird, sondern „WIR“, zu der Dichtigkeit des Deckgebirges machte er wiederholt widersprüchliche Aussagen: das ging von „ist 100 % dicht“, über „bis auf wenige Störzonen dicht“ oder „nach neuesten, wissentschaftlichen Erkenntnissenwissen müsste es dicht sein“. Als dann immer mehr Kritik von den Bürgern Drensteinsfurts an den Ausführungen des Herrn Wrede aufkamen, sagte er sinngemäß:

Warum sind Sie überhaupt gekommen, wenn Sie mir nicht glauben, dann hätten Sie ja gleich zu Hause bleiben können.

Kopfschüttel!

Später mehr!

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