Veranstaltung: „Aufstand der `Wutbürger´­ Wie viel Protest verträgt unser Land?“

An diesem Samstag, den 22.1.11 findet in den Räumen der Bezirksregierung Münster von 12:15 bis 14:30 Uhr eine offene Diskussion zum Stand der Bürgerbeteiligung in Deutschland statt:

„Ist das das Ende oder die Belebung der parlamentarischen Demokratie, wenn z.B. Schlichtungsverfahren überall eingeführt werden? Ist mit der Live-Übertragung des Schlichtungsprozesses eine neue Qualität von Transparenz, von Beteiligung und Teilhabe eingeführt worden? Oder ist jetzt der Standort Deutschland in Gefahr, wenn Großprojekte so verhindert oder verzögert werden? Wird es demnächst Widerstände, Proteste gegen Hochspannungsleitungen und andere größere Maßnahmen geben? Die Geschichte der direkten Bürgerbeteiligung ist gerade mal 40 Jahre alt.“

Gäste und Moderation:

  • Walter Sittler, Schauspieler und das Gesicht vom Protest gegen Stuttgart 21
  • Ruprecht Polenz, Mitglied des Deutschen Bundestags, CDU, Vorsitzender des ZDF – Fernsehrats
  • Grußwort: Regierungsvizepräsidentin Dorothee Feller-Elverfeld des Regierungsbezirks Münster
  • Moderation: Rainer Bode, Debatte e.V.

Ort: Münster, Bezirksregierung Münster, Domplatz 1- 3, Eintritt frei

Quelle:
http://www.boell-nrw.de/calendar/VA-viewevt.aspx?evtid=9174

Author

Jörn Krüger

Jörn Krüger ist Software Entwickler und engagiert sich in verschiedenen Organisationen, die Internet und bürgerliches Engagement verbinden.

Im Oktober 2010 begann er mit dem Blog unkonventionelle-gasfoerderung.de, auf dem aktuelle und internationale Nachrichten, Meinungen und Berichte zur unkonventionellen Gasförderung veröffentlicht werden. Als informierter Laie schreibt er Gastbeiträge, informiert über Fracking und steht als Gesprächspartner für Parteien und Institutionen zur Verfügung. Zum Thema kam er, als ExxonMobil im September 2010 ankündigte, in seinem Wohnort Nordwalde nach unkonventionellen Gasvorkommen zu bohren. Nach wenigen Stunden Recherche über die weltweiten Folgen von Fracking und dem geringen Informationsstand auf allen Ebenen der Entscheidenden in Politik und Wirtschaft war für ihn klar, dass hier Handlungsbedarf besteht.

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