Campact Ideenwerkstatt 2011 – Vertreter der IG „Gegen Gasbohren“ ist dabei

Campact – „Demokratie in Aktion“ ist ein Netzwerk mit inzwischen über 340.000 politisch interessierten und aktiven Menschen. Campact versteht sich als ein wirksames Gegengewicht zu den Lobbyverbänden großer Wirtschaftsunternehmen. Über Kampagnen, Unterschriftensammlungen, medienwirksame Aktionen, aber auch Großdemonstrationen unterstützt Campact Initiativen dabei, „die Politik“ mit dem Willen der Bürger zu konfrontieren.

Zur Zeit laufende Aktionen gegen den Wiedereinstieg in die Kernkraft mit 200.000 Unterzeichnenden oder für eine bäuerliche Landwirtschaft zur Verhinderung von Lebensmittel-Verseuchungen mit 74.000 Unterzeichnenden zeigen das große Potential von Campact.

An diesem Wochenende findet in Verden die Campact Ideenwerkstatt 2011 statt:

„Welche Inhalte sollen 2011 im Fokus stehen? Wir berichten von unserer großen Befragung von tausenden Campact-Aktiven aus dem Herbst 2010 und möchten mit Ihnen die Ergebnisse diskutieren. Campact ist auch im vergangenen Jahr rasant gewachsen. Welche Chancen und Probleme ergeben sich daraus? Wie stellen wir uns die weitere Entwicklung vor? Immer mehr Menschen wollen sich auch jenseits des Internets ehrenamtlich für Campact engagieren. Was bedeutet das in Zukunft für unsere Arbeit? Wie schaffen wir attraktive, offene Schnittstellen für Engagierte, Initiativen, Verbände zur Mitgestaltung und Erweiterung von Campact-Kampagnen? Wo sehen Sie die Stärken und Schwächen von Campact?“

Mit dabei ist auch Jörn Krüger aus Nordwalde, der Fracking und den „Persilschein für die Öl- und Gasindustrie“, genannt Bergrecht, für ein Thema hält, das auch im Jahr 2011 immer wieder an die Politik herangetragen werden muss.

Author

Jörn Krüger

Jörn Krüger ist Software Entwickler und engagiert sich in verschiedenen Organisationen, die Internet und bürgerliches Engagement verbinden.

Im Oktober 2010 begann er mit dem Blog unkonventionelle-gasfoerderung.de, auf dem aktuelle und internationale Nachrichten, Meinungen und Berichte zur unkonventionellen Gasförderung veröffentlicht werden. Als informierter Laie schreibt er Gastbeiträge, informiert über Fracking und steht als Gesprächspartner für Parteien und Institutionen zur Verfügung. Zum Thema kam er, als ExxonMobil im September 2010 ankündigte, in seinem Wohnort Nordwalde nach unkonventionellen Gasvorkommen zu bohren. Nach wenigen Stunden Recherche über die weltweiten Folgen von Fracking und dem geringen Informationsstand auf allen Ebenen der Entscheidenden in Politik und Wirtschaft war für ihn klar, dass hier Handlungsbedarf besteht.

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