Mrz 052011
 

Erst wenn der Antrag auf eine wasserrechtliche Erlaubnis vom Kreis Steinfurt positiv entschieden wird, will Exxon für Borken und Drensteinfurt die Probebohrungen  beantragen. Anders herum gesagt, ohne positiven Entscheid gibt es in Nordwalde, Borken und Drensteinfurt wohl keine Probebohrungen.

Hier der komplette Bericht.

Die Hürde für eine Genehmigung ist allerdings ziemlich hoch. Da im Wasserrecht der Besorgnis-Tatbestand existiert, muss dann von der Behörde die Zustimmung verweigert werden, wenn die Sorge um die mögliche Beeinträchtigung des Grundwassers in dem Verfahren nicht restlos ausgeschlossen werden kann.

Zur Erinnerung hier noch mal unser Artikel Kreise können Erdgassuche verhindern.

Nicht nur von dieser Seite aus droht ein Scheiteren der Pläne von Exxon. Das zeigt folgender Bericht vom „DERWESTEN“.

Zitat:

Doch für den Öl-Multi wächst der Druck. Die Grünen sprechen sich für ein Moratorium aus. Die Bohrarbeiten sollten ruhen, bis eine Studie der US-Umweltbehörde EPA vorliege. In mehreren US-Staaten wurden Fracking-Bohrungen gestoppt. Auch in Frankreich wollen die Behörden zunächst das Risiko möglicher Umweltschäden untersuchen.

Ein Moratorium in Deutschland wäre für Exxon kritisch: Stapelberg: „Sollten neben dem Fracking auch die Erkundungsbohrungen für längere Zeit ausgesetzt werden, bedeutet dies, dass ExxonMobil die strategischen Pläne zur Förderung dieser Erdgas-Lagerstätten neu diskutieren müsste.“

Eine mögliche Übersetzung für „neu diskutieren müssen“ ist wohl: aufgeben.

Hier der komplette Artikel.

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