Mai 112011
 

 

Im Onlineportal von ntv.de haben wir heute einen Bericht gefunden. Dieser umschreibt sehr genau was man unter Fracking zu verstehen hat und was wo vor wir Bürger bei der Erdgassuche  am meisten Sorge haben.

Ich zitiere ein paar Absätze:

  • Das Fracking ist höchst umstritten. So wurden in den USA nahe den Gasfeldern Gasrückstände im Grundwasser entdeckt. Kritiker berichten von Gashähnen, die Feuer speien und einem Haus, das aus diesem Grund in Ohio explodierte. Ärzte klagen über Atemwegserkrankungen, die vermehrt nach Gasbohrungen in der Umgebung aufgetreten sein sollen.
  • Auch zeigen Studien, dass oftmals das Grundwasser nach dem Fracking chemisch verseucht ist. So wurden 2009 nach Bohrungen in den USA 40 Wasserquellen untersucht, in 11 von ihnen fand man Chemikalien, die beim Bohren verwendet wurden.
  • Außerdem enthalte das Abwasser, das beispielsweise nach dem Fracking im Marcellus Gasfeld in den USA zurückblieb, eine extrem hohe Radioaktivität, da es Radon aus der Lagerstätte enthalte. Wenn dieses Wasser nach dem Fracking dann in Teichen zwischengelagert wird, ist dies oft risikoreich.
  • Auch eine kürzlich veröffentlichte Studie der US-amerikanischen Cornell-Universität schürt die Skepsis. Ihr zufolge ist Schiefergas sogar noch klimaschädlicher als Kohle.In einem Zeitraum von 20 Jahren sehen die Wissenschaftler daher bei Schiefergas ein um mindestens 20 Prozent höheres Treibhauspotenzial als von Kohle und ein 50 Prozent höheres als von Öl. Der Ökologieprofessor Robert Howarth zieht daher die Schlussfolgerung: „Der große Klima-Fußabdruck von Schiefergas spricht gegen dessen Verwendung als Übergangsenergie in den kommenden Jahrzehnten.“

Wenn ich das lese, frage ich mich wirklich:

  • Warum sollen wir wieder  den Fehler machen und versuchen mit einer nicht beherrschbaren Technik den Energiebedarf der Welt zu decken.
  • Warum wird das Geld nicht die Forschung regenerativer Energien gesteckt?

 

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