Schiefergasförderung und Korruption – Ministeriumsmitarbeiter in Polen unter Verdacht

In Polen wurden jetzt drei Mitarbeiter des Umweltministeriums, ein Mitarbeiter des Geologischen Instituts und drei Geschäftsleute nicht näher genannter Firmen wegen des Verdachts auf Korruption in Verbindung mit der Vergabe von Lizenzen zur Erschließung unkonventioneller Gasförderung verhaftet.

Polen hat enorme Erwartungen an die Gasmengen, die im heimischen Schiefer gebunden sind. Bisher bleiben die wirtschaftlich förderbaren Mengen allerdings weit hinter den Erwartungen zurück. Erste Probebohrungen waren wenig erfolgreich.

„Polish internal security agency ABW Tuesday detained seven people, including state officials, suspected of bribery related to the granting of shale gas exploration licences.Shale gas development in Poland is attracting keen interest after a U.S. study showed it could have the biggest reserves in Europe, amounting to some 5.3 trillion cubic meters of recoverable gas.“The seven people include three Environment Ministry officials, one from the Polish Geological Institute and three businessmen representing companies holding licences for shale gas exploration,“ ABW said in a statement. The agency did not name the companies.“

Quelle:
World Environment News – Poland Detains 7 Suspected Of Shale Gas Corruption – Planet Ark.

Author

Jörn Krüger

Jörn Krüger ist Software Entwickler und engagiert sich in verschiedenen Organisationen, die Internet und bürgerliches Engagement verbinden.

Im Oktober 2010 begann er mit dem Blog unkonventionelle-gasfoerderung.de, auf dem aktuelle und internationale Nachrichten, Meinungen und Berichte zur unkonventionellen Gasförderung veröffentlicht werden. Als informierter Laie schreibt er Gastbeiträge, informiert über Fracking und steht als Gesprächspartner für Parteien und Institutionen zur Verfügung. Zum Thema kam er, als ExxonMobil im September 2010 ankündigte, in seinem Wohnort Nordwalde nach unkonventionellen Gasvorkommen zu bohren. Nach wenigen Stunden Recherche über die weltweiten Folgen von Fracking und dem geringen Informationsstand auf allen Ebenen der Entscheidenden in Politik und Wirtschaft war für ihn klar, dass hier Handlungsbedarf besteht.

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