Gewerkschaft Ver.di – Trinkwasserversorgung soll Vorrang vor Rohstoffgewinnung haben.

ver.di LogoDer Bundesfachbereichsvorstand Ver- und Entsorgung der Gewerkschaft ver.di hat ein Positionspapier zum Thema unkonventionelle Gasförderung und Fracking erstellt. Kernbotschaft ist:

Daher fordern wir die Bundesregierung und die zuständigen Behörden auf, die Sicherheit des Lebensmittels Nr. 1 (Trinkwasser) nicht zu gefährden und das Bundesbergrecht durch die
Ergänzung um eine obligatorische Umweltverträglichkeitsprüfung und eine angemessene

Bürgerbeteiligung in einem transparenten Genehmigungsverfahren zu verändern!

Weiterhin fordern wir:

Ein Verbot der Erkundung und Förderung von unkonventionellem Erdgas in Einzugsgebieten von Wasserschutzzonen und von Wassergewinnungsanlagen!

Das Beispiel Frankreich zeigt, dass sogar ein generelles Verbot der Fracking Technologie zur Förderung von unkonventionellem Erdgas möglich ist.

Daher ist immer der Trinkwasserversorgung der Vorrang vor der Rohstoffgewinnung zu gewähren!

Quelle: Ver.Di Positionspapier zur unkonventionellen Gasförderung und Fracking

Author

Jörn Krüger

Jörn Krüger ist Software Entwickler und engagiert sich in verschiedenen Organisationen, die Internet und bürgerliches Engagement verbinden.

Im Oktober 2010 begann er mit dem Blog unkonventionelle-gasfoerderung.de, auf dem aktuelle und internationale Nachrichten, Meinungen und Berichte zur unkonventionellen Gasförderung veröffentlicht werden. Als informierter Laie schreibt er Gastbeiträge, informiert über Fracking und steht als Gesprächspartner für Parteien und Institutionen zur Verfügung. Zum Thema kam er, als ExxonMobil im September 2010 ankündigte, in seinem Wohnort Nordwalde nach unkonventionellen Gasvorkommen zu bohren. Nach wenigen Stunden Recherche über die weltweiten Folgen von Fracking und dem geringen Informationsstand auf allen Ebenen der Entscheidenden in Politik und Wirtschaft war für ihn klar, dass hier Handlungsbedarf besteht.

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