Europaweite Aktionswoche gegen Fracking – LUSH und Bürgerinitiativen informieren

Eine Woche lang, vom 18. bis 23. Juni 2012, werden in vielen europäischen Städten die LUSH Shops ihre Schaufenster dem Kampf gegen Fracking zur Verfügung stellen. Fracking ist ein weltweit umstrittenes Verfahren zur Gasförderung mit Chemikalien. Riesige Mengen giftiger Abwässer fallen an, die unser Grundwasser gefährden und in Deutschland schon zu vielen Unfällen geführt haben.

Am 20. Juni 2012 ab 12 Uhr wird es in Deutschland und Frankreich zusätzlich Aktionsstände vor den Shops geben. Österreich, die Niederlande, England und Schweden folgen dann später. In vielen Städten – von Kiel bis Augsburg – sind Mitglieder der Bürgerinitiativen dabei. Bürger, Presse und Medien sind herzlich eingeladen, sich vor Ort zu informieren.

LUSH ist ein internationaler Hersteller von Kosmetik, der sich aktiv für eine bessere Umwelt und die Energiewende einsetzt. Er unterstützt gezielt Graswurzelbewegungen bei der Organisation europaweiter Kampagnen.

Über die konkreten Aktionen in den einzelnen Regionen informieren die lokalen Initiativen. Wer sich noch kurzfristig beteiligen möchte, erhält weitere Informationen unter info@gegen-gasbohren.de.

Quelle
http://www.lush-shop.de

Author

Jörn Krüger

Jörn Krüger ist Software Entwickler und engagiert sich in verschiedenen Organisationen, die Internet und bürgerliches Engagement verbinden.

Im Oktober 2010 begann er mit dem Blog unkonventionelle-gasfoerderung.de, auf dem aktuelle und internationale Nachrichten, Meinungen und Berichte zur unkonventionellen Gasförderung veröffentlicht werden. Als informierter Laie schreibt er Gastbeiträge, informiert über Fracking und steht als Gesprächspartner für Parteien und Institutionen zur Verfügung. Zum Thema kam er, als ExxonMobil im September 2010 ankündigte, in seinem Wohnort Nordwalde nach unkonventionellen Gasvorkommen zu bohren. Nach wenigen Stunden Recherche über die weltweiten Folgen von Fracking und dem geringen Informationsstand auf allen Ebenen der Entscheidenden in Politik und Wirtschaft war für ihn klar, dass hier Handlungsbedarf besteht.

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