Jan 092013
 

Die ganze Argumentationskette im EU-Bereich, die die Gasindustrie gezielt aufgebaut hat „Erdgas als Brückentechnologie“und die auch in Deutschland eingesetzt wird, um unsere Politiker zu betören,  wird durch neuere Erkenntnisse aus den USA haltlos und es macht dann auch keinen Sinn mehr, unter großen Risiken für Umwelt, menschliche Gesundheit und für unser Grundwasser die Förderung „unkonventionellen“ Erdgases in D zu beginnen. Das wird zu nichts führen, außer zu Gewinnen für die Gasindustrie und zu Umweltschäden und Grundwasserschäden für uns Bürger.
Unser Weltklima wird dadurch nicht verbessert werden, denn die Leckraten des Klimakillers Methan CH4 sind aus Bequemlichkeit, Dummheit, Unvermögen und aus schlichter Profitgier weltweit viel zu groß!!  Da sind nicht nur die Wüstenländer in Mittelost, die täglich Millionen m3 Gas einfach abfackeln oder abblasen, da sind die Öl- und Gasfelder
in den USA und Kanada mit inzwischen weit über 1 Million Bohrungen, aus denen es überall ungewollte Entweichungen gibt. Da sind die „gefrackten“ aufgebrochenen Bodenschichten über flachen Ölschieferlagern in geringen Tiefen, durch welche das leicht flüchtige Methan locker hindurch diffundieren kann.

Bitte macht die Übersetzung (Herzlichen Dank an V.Fritz)  überall publik. Wir müssen den Falschbehauptungen der Gasindustrie, die bewusst die
Unwahrheit sagt, um an unser Gas zu kommen, die Aufklärung der Meinungsträger entgegensetzen!!!

Auszug:

Sollten diese hohen Werte überall nachgewiesen werden, würde durch die großen Mengen entweichenden Methans in die Atmosphäre der Klimavorteil von Erdgas völlig zunichte gemacht, selbst dann wenn dieses Erdgas Kohle ersetzen soll. In der Tat, wenn die früheren Messungen mit 4% Leckage über einem Gasfeld in Colorado wie eine Bombe einschlugen, dann sind die neuen Messungen, die im Journal NATURE veröffentlicht wurden, wie eine Wasserstoffbombe: das Untersuchungsteam berichtete über neue Messungen in Colorado, die die früheren Messungen bestätigten, sowie über erste Ergebnisse der Untersuchung eines weiteren Gasfeldes im Uinta Becken in Utah, die auf noch viel höhere Methan Leckagen hinweisen – mit erstaunlichen 9% der Gesamtproduktion

 

 

http://thinkprogress.org/climate/2013/01/02/1388021/bridge-to-nowhere-noaa-confirms-high-methane-leakage-rate-up-to-9-from-gas-fields-gutting-climate-benefit/?mobile=nc

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