Feb 122013
 

Ganz schlechter Zeit online Kommentar von Marlies Unken. Frau Unken sie mögen recht haben, wenn es um konventionelles Erdgas geht, scheinen in Bezug auf Shalegas aber nicht richtig informiert zu sein. Nach einer neuen Studien tritt bei der Erdgasförderung mittels Fracking bis zu 9 % Methan aus.

Auszug: Sollten diese hohen Werte überall nachgewiesen werden, würde durch die großen Mengen entweichenden Methans in die Atmosphäre der Klimavorteil von Erdgas völlig zunichte gemacht, selbst dann wenn dieses Erdgas Kohle ersetzen soll. In der Tat, wenn die früheren Messungen mit 4% Leckage über einem Gasfeld in Colorado wie eine Bombe einschlugen, dann sind die neuen Messungen, die im Journal NATURE veröffentlicht wurden, wie eine Wasserstoffbombedas Untersuchungsteam berichtete über neue Messungen in Colorado, die die früheren Messungen bestätigten, sowie über erste Ergebnisse der Untersuchung eines weiteren Gasfeldes im Uinta Becken in Utah, die auf noch viel höhere Methan Leckagen hinweisen – mit erstaunlichen 9% der Gesamtproduktion

 

Fracking oder nicht Fracking – das Thema eignet sich nicht für eine Schwarz-Weiß-Debatte. Ein pauschales Verbotsgesetz würde bedeuten, dass Deutschland die Chance verpasst, eine neue Technik zu nutzen und vor allem umweltverträglich zu gestalten. In diesem Land gibt es genau die Ingenieure, die es schaffen könnten, dass eben kein giftiger Chemikaliencocktail im Erdreich landet. Den Kritikern sei ebenfalls gesagt: Erdgas ist immer noch klimaverträglicher als Kohle – und sicherer als Atomkraft ist es allemal. Wer die Energiewende will, der kommt an Erdgas nicht vorbei.

Quelle:
Fracking: Nicht noch eine Ideologiefalle! | Wirtschaft | ZEIT ONLINE.

Kommentare sind derzeit nicht möglich.