Mai 042013
 

Nicht ausreichend sind nach Ansicht der NRW Landesregierung und des BUND die neuen Gestzesvorlagen der Bundesregierung!

NRW wehrt sich gegen die Pläne der Bundesregierung zur Erdgasförderung mittels Fracking. Wirtschaftsminister Garrelt Duin (SPD) kündigte an, es müssten zunächst sämtliche Risiken umfassend untersucht werden. Naturschutzverbände forderten ein generelles Verbot der Methode. Gegen die überarbeiteten Pläne der Regierung zur Förderung von Erdgas durch Fracking gibt es Widerstand aus NRW. „Der Gesetzentwurf ist unzureichend und erfüllt nicht die vom Bundesrat verabschiedeten Anforderungen“, sagte Landesumweltminister Johannes Remmel (Grüne) unserer Zeitung

Die Regeln sind strikter geworden, sie reichen aber nicht aus“, kritisierte Ann-Kathrin Schneider vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Hierzulande seien 20 Prozent der Fläche Trinkwasserschutzgebiete. „Auf den übrigen 80 Prozent ist Fracking weiterhin möglich“, sagte Schneider und forderte ein generelles Verbot. Der Verband Deutscher Mineralbrunnen sprach sich zudem für einen Schutz der Mineralquellen vor Fracking aus.

Union und FDP wollen den Gesetzentwurf noch vor der Bundestagswahl auf den Weg bringen. Das Kabinett werde sich aber noch nicht am 8. Mai damit befassen, hieß es am Freitag aus Koalitionskreisen. Noch gebe es Klärungsbedarf.

Quelle:
NRW kündigt Widerstand gegen Fracking-Gesetz an | WR.de.

Kommentare sind derzeit nicht möglich.