Jul 122013
 

Kleinstsolaranlagen könnten der Energiewende in ganz Europa hilfreich sein. Die Kleinstanlagen sichern die Verbraucher vor einem weiteren Strompreisanstieg ab, ohne die Volkswirtschaft oder die Steuerzahler zu belasten.
Bisher hat unsere Bundesregierung es nicht für erforderlich erachtet diesen PV Anlagen einen unbürokratischen Zugang zum Stromnetz zu ermöglichen. Mit minijoule und suninvention stehen mindestens 2 deutsche Unternehmen in den Startlöchern, um mit einheimischen PV Modulen Arbeitsplätze vor Ort zu sichern. 

Die Frage muss erlaubt sein, warum es der Initiative aus Brüssel bedurfte, um Bewegung in die mittlerweile anachronistischen Regeln, Normen und Gesetze zu bringen, die bislang in einigen EU-Staaten die Nutzung von PV-Mikroanlagen wie dem Minijoule erschweren. Die Bundesregierung, die sonst gerne stolz darauf verweist, dass Deutschland europaweit Vorreiter beim Ausbau erneuerbarer Energien und beim Klimaschutz sei, hat sich bislang nicht darum gekümmert, PV-Kleinstanlagen einen diskriminierungsfreien Zugang zum Stromnetz zu ermöglichen.

Quelle:
pv magazine Deutschland: EU-Parlamentsausschuss unterstützt Photovoltaik-Kleinstanlagen.

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