Jul 302013
 

Thema eines Besuchs des Bergsträßer Bundestagsabgeordneten Michael Meister CDU beim Heppenheimer Mineralbrunnen Odenwald Quelle war die geplante Änderung des Rechtsrahmens zur Schiefergasförderung durch Fracking. Geschäftsführer Ronald Schork erläuterte dem Abgeordneten seine Sorgen. Insbesondere fürchte er beim Einsatz von Chemikalien eine Verseuchung des Mineralwassers. Für das Unternehmen sei der Erhalt der ursprünglichen Reinheit der Mineralquellen aber von existenzieller Bedeutung.Meister erläuterte die gesetzliche Reglung. Fracking sei grundsätzlich erlaubt. Es müsste lediglich eine bergrechtliche Genehmigung erteilt werden. Eine wasserrechtliche Prüfung sei nicht notwendig. Daher habe die Koalition aus CDU/CSU und FDP eine Neuregelung und vor allem eine Verschärfung der Zulassung diskutiert. Bundeskanzlerin Angela Merkel CDU habe im Mai versprochen, kein Risiko einzugehen. Vom Umweltministerium sei ein Diskussionspapier erarbeitet worden, in dem obligatorische Umweltverträglichkeitsprüfungen und ein Verbot des Frackings in Wasserschutzgebieten und im Einzugsgebiet von Trinkwasserseen oder Heilquellen vorgesehen waren.

Quelle:
Odenwald Quelle besorgt wegen Fracking | Echo Online – Nachrichten aus Südhessen.

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