Sep 252014
 

NFE

Heute (25.09.2014) berichtet  das Magazin wiederholt über Fracking. Vermutlich wird wieder sehr positiv über Fracking berichtet werden. Zeitgleich erscheint heute in vielen Tageszeitungen ein Offener Brief von ExxonMobil. ZUFALL?  Exxon lädt uns ein, mit denen über Fracking zu sprechen.  Viel wichtiger wäre es unserer Meinung über Energieeinsparungen und Erneuerbare Energien zu sprechen, anstatt so viel Geld für überflüssige Anzeigen auszugeben.

Uns erschließt sich nicht, warum das Magazin wiederholt sehr unkritisch über Fracking berichtet, möglicherweise sind doch die Worte der Moderatorin wahr und man wird von EXXONMOBIL bezahlt. Die andere Möglichkeit wäre die, dass sie sich von angeblich so unabhängigen Beamten der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) in Hannover beeinflusst haben lassen und die Redakteure nicht ausreichend die Neutralität dieser Behörde, die dem Bundeswirtschaftminister unterstellt ist, geprüft haben. Sie kennen www.gegen-gasbohren.de  als die Bürgerinitiative, die das dann mal für PANORAMA kritisch hinterfragt! Hierzu ist uns Folgendes aufgefallen.

  • Ist Panorama bekannt, wer im Kuratorium des BGR steckt?  Sicher nicht, dann hätten sie gewusst, dass da die großen Energiekonzerne, die in Deutschland fracken wollen  vertreten sind. ( ExxonMobile, Wintershall oder RWE) Das BGR soll also eine unabhängige Institution sein, die die Bundesregierung berät. Die Arbeiten des BGR stehen jedoch nicht nur im Dienste der deutschen Wirtschaft, sondern werden auch durch sie finanziert. So wurden z.B. zwei Stellen zu einer CCS-Studie durch den RWE Konzern finanziert. Die Auswirkung dieser Lobbyarbeit zeigt sich darin,
    dass sich das BGR positiv für Braunkohleabbau und die umstrittenen Fracking- und CCS- Technologien ausspricht. Außerdem unterstützt die
    Behörde seit Jahren mit ihren Gutachten die Durchsetzung des Standpunktes  Gorleben als Endlager für Atommüll. (Quelle: http://de.indymedia.org/2013/08/347413.shtml)
  • In Drensteinfurt stellte sich mal ein gewisser Volker Wrede als Mitarbeiter des geologischen Dienstes/NRW aufs Podium und berichtete Folgendes, das auch dem Redakteur der Tageszeitung sehr wohl aufgefallen war.

In Rage aber bringt sie, dass Wrede ständig „wir“ sagt, und damit ExxonMobil und die Behörde meint. Distanz sieht anders aus, finden die Leute im Saal. „Unverschämtheit“, raunt einer

Also Panorama, demnächst bitte ein wenig kritischer die Interviewpartner hinterfragen.

Hoffentlich erfahren wir wenigstens heute Abend, was die armen Exxon-Mitarbeiter vor 4 Wochen getrunken haben.

 

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