Mrz 242016
 

 

 

 

Giftmülltourismus muss ein Ende haben!

 

Erneut hat Hubertus Zdebel, Bundestagsabgeordneter der LINKEN und Obmann seiner Fraktion im Umweltausschuss, die Bundesregierung und die Landesregierung NRW auf den Skandal um die ungeordnete Entsorgung der bei Öl-und Erdgasbohrungen anfallenden Bohrschlämme hingewiesen. Er fordert die Veröffentlichung einer Liste aller Entsorgungsanlagen für Bohrschlämme.

Es bestehen berechtigte Zweifel, dass die Entsorgung der Bohrschlämme aus Niedersachsen auf nicht geeigneten Deponien erfolgt, so wie es im letzten Jahr auf der Haus-und Gewerbemüllanlage in Altenberge bei Münster geschehen ist.
Die Deponie sei nicht dafür ausgelegt kontaminierten Bohrschlamm aufzunehmen. Man könne in diesem Fall keinesfalls von einer geordneten Entsorgung sprechen, so wie es die Regierung darstellen möchte.

MdB Hubertus Zdebel fordert daher unmissverständlich auf, die Fakten auf den Tisch zu legen.

Die Ausweitung dieses Skandals sei nur ein Vorgeschmack auf das, was mit der Verabschiedung des geplanten Fracking-Rechts der Bundesregierung eintreten würde.

Die Linke fordert daher ein ausnahmsloses Fracking-Verbot.

 Gegen-Gasbohren fordert schon seit Jahren ein ausnahmsloses Fracking-Verbot und wird durch diese Nachrichten wieder voll bestätigt.

http://www.hubertus-zdebel.de/?p=3841 

hubertus-zdebel.de/?p=3843 

 

Näheres zu dem Geschehen in Altenberge schildert der WDR in seinen Nachrichten:

Noch mehr Bohrschlamm nach NRW – Nachrichten – WDR

http://www1.wdr.de/nachrichten/bohrschlamm-sondermuell-100.html

 

 Veröffentlicht von am 24. März 2016

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