IG Breitbrunn gegen Gasbohren

 

Gasförderung unter einem wertvollen Naturschutzgebiet

Gasförderung am Chiemsee ist nichts neues. Ehemalige – nun erschöpfte – Lagerstätten werden  zu Erdgasspeichern ausgebaut. Zum Teil liegen diese direkt unter dem Chiemsee. Mehr oder weniger offensichtlich wird auch nach neuen Gasvorkommen gesucht.


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In der Erwartung steigender Gaspreise und unter Ausnutzung neuer Bohrtechniken werden Lagerstätten interessant, die vor einigen Jahren noch nicht wirtschaftlich förderbar waren.

In der Nähe der Gemeinde Breitbrunn am Chiemsee plant die RAG Austria in Kooperation mit E.ON die Erschließung zweier neuer Lagerstätten. Unter dem Langbürgener See – mitten im Naturschutzgebiet Hemhofer Seenplatte – sollen mit Hilfe von Horizontalbohrungen konventionelle Gasvorkommen erschlossen werden.

Auch hier zeigen sich die Mängel des veralteten Bergrechts. Weder die Bevölkerung noch die betroffenen Gemeinden wurden im vollen Umfang über die Bohrungen informiert. Mitbestimmung gibt es keine, obwohl der Langbürgener See zum ältesten Naturschutzgebiet in Bayern gehört.

Erst nachdem sich mehrere Anwohner kundig machten und mit Unterstützung von Gegen-Gasbohren.de Informationen beim zuständigen Bergamt einholten, kam Bewegung in die Sache. Berichte von Anwohnern über beim Transport ausgelaufenes Lagerstättenwasser bei einer bereits fertigen Bohrung – extrem salzhaltig, mit Schwermetallen und Kohlenwasserstoffen belastet – zeigen die akuten Risiken für das Naturschutzgebiet.

Auch über Entsorgungswege des Lagerstättenwassers, Art und Umfang der Infrastruktur wie Gastrockner, Kompressorstationen und Pipelines, sowie geplante weitere Bohrungen gibt es keine konkreten Informationen.

Die RAG Austria hat inzwischen Gespräche angekündigt, um über alternative Bohrplätze zu diskutieren. Besser wäre es, wenn im bergrechtlichen Verfahren von Anfang an eine Beteiligung von Wasserversorgern, Umweltschutzverbänden und Anwohnern vorgesehen wäre.

Kontakt

Die IG Breitbrunn steht für Fragen unter info@breitbrunn.gegen-gasbohren.de oder in der Facebook Gruppe „Petition gegen Gasbohrungen am Langbürgner See“ zur Verfügung.

Info-Material der BI Breitbrunn zum Herunterladen

Petition Bayerischer Landtag

Online Petition

Gasförderung am Chiemsee

Unterschriftenliste

  42 Antworten zu “IG Breitbrunn gegen Gasbohren”

  1. Liebe Leute!
    Gestern nacht habe ich Euch noch eine email geschickt, nachdem ich von diesem Vorhaben erfahren habe.
    Heute hätte ich noch folgende Idee:
    Nachdem im Chiemgau sehr viele Menschen aufgrund von Interessen und Freundschaften miteinander vernetzt sind, wäre es ein Leichtes, in kurzer Zeit sehr viele Unterschriften – aber per email/Internet – zu sammeln. Ich habe hier sehr viele Freunde, meine Freunde haben viele Freunde, etc.
    Auch, wenn ich bereits anfange, die mir überreichte Unterschriftenliste zu kopieren und Freunde unterschreiben zu lassen, usw., ist es weitaus aufwendiger, an viele Menschen heranzukommen.
    Haltet Ihr diese Idee – als zusätzliches – Mittel für sinnvoll?
    Freue mich, b a l d von Euch zu hören!
    Liebe Grüße,
    Iris aus der Schmitten

    • Liebe Iris,
      das ist eine gute Idee mit der online-Unterschriftenliste. Aber momentan hat jeder von uns sehr viele Aufgaben zu erledigen. Gerne kannst du dich bei facebook: „Petition gegen Gasbohrung am Langbürgnersee“ anmelden und uns so unterstützen.
      Vielen Dank und Grüße vom Langbürgner See von Hanni

  2. Wir haben die ersten Unterschriftenlisten gesammelt.
    Vielleicht könnt ihr die Plattformen von Attac oder campact nutzen, die regelmässige emailpetitionen veranstalten.
    Wir sind dabei.
    Richard und Aneli

    • Campact hält sich momentan bei der unkonventionellen Gasförderung zurück. Grund ist unter anderem, dass Campact erst eingreift, wenn eine Entscheidung ansteht.

  3. hier mit bin ich gegen die Bohrung

  4. Ich würde anregen, die Sache auch über das Portal gradraus.de publik zu machen, sowie zusätzliche Informationen bereitzustellen (das oben stehende ist etwas dürftig). Vielleicht wäre das auch was für die neue Attac-Traunstein KG, die im Moment ebenfalls über gradraus publizieren – um die Idee von Frau Jungesblut mal weiter zu spinnen.

    Bezüglich der Unterstützung via Facebook: Wie soll man die Sache denn über Facebook unterstützen? In dem man der Gruppe beitritt? Mal ehrlich: wen interessiert das denn wirklich was in Facebook passiert? (s. diverse Gruppen zu Guttenberg, pro + contra), eine Petition ist das jedenfalls nicht!
    Da halte ich die Idee einer Online-Unterschriftenaktion für wesentlich sinnvoller, zumal so auch ein Petitionscharakter erreicht wird.
    Jedes Engagement ist lobenswert aber Facebook halte ich als Protestmittel nicht nur für ungeeignet sondern auch für fragwürdig aufgrund des Geschäftsmodelles – da gibts andere /bessere Portale.

    Soll nicht als Kritik, eher als Anregung verstanden werden!

  5. Hallo an alle!

    Ich halte es für möglich, dass wir uns mit dem Thema „Gasförderung“ und „Bergrecht“ beschäftigen und in Wirklichkeit geht es um „Gasspeicherung“ (z. B. Gas aus Russland) – die 3. Ausbaustufe eines Projektes, das bereits 2 Stufen hinter sich hat. Laut RWE wurden in den Jahren 1975 bis 1993 bereits 2,73 Mrd, Kubikmeter Gas in Breitbrunn / Eggstätt gefördert, 1996 die 1. Baustufe, 2001 die 2. Baustufe vollendet. Googelt „Porenspeicher RWE Breitbrunn“, und ihr landet auf dem Expose. Lest auch hier:

    http://www.rwe.com/web/cms/de/55230/rwe-dea/know-how/gasspeicher/porenspeicher/

    http://www.eon-gas-storage.com/cps/rde/xchg/SID-510B7E50-85892DA8/eon-gas-storage/hs.xsl/2561_323338303538.htm

    Viele Grüße
    Ulrike

    • Die Gasspeicherung findet in den bereits erschöpften Vorkommen statt. Diese eignen sich dafür hervorragend. Das in Breitbrunn ist aber die Erschließung neuer Vorkommen. Die RAG Austria würde wahrscheinlich ziemlichen Ärger kriegen, wenn sie der RWE das Gas wegfördert. Der Iran/Kuwait Krieg hat auch mal mit angeblichen Horizontalbohrungen begonnen.

      • geehrter herr jörn krüger,
        frohes neues jahr
        wann endlich werdet ihr in rußland aktiv?da gäbe es viel zu tun,bezüglich des umweltschutzes.wann endlich erhebt ihr eure stimme gegen gazprom???schließlich bezieht deutschland sehr viel gas aus rußland.wäre es nicht erfahrenswert wie und woher das gas stammt?doch dazu fehlt euch die nötige intelligenz um gegen den russischen bären ins feld zu ziehen.von mut ganz zu schweigen.
        herr jörn krüger,einen iran-kuwait krieg hat es nie gegeben.selbst der irak-kuwait krieg hat mit horizontalbohrungen nichts zu tun,viel mehr ging es um den erlaß irakischer staatsschulden gegenüber kuwait.zudem hat sich kuwait gegenüber dem irak im 1.golfkrieg,sehr zum ärgernis von s.hussein,neutral verhalten.nun zu dem was sie über den erdgasspeicher breitbrunn/eggstätt geschrieben haben bleibt unkommentiert,denn dieser 5-loch gasspeicher war zu keiner zeit eine exploration zur erschließung irgendwelcher vorkommen zum einem und zum anderen hätte es verheernde folgen wenn es zu einem übertrag zwischen speichergas und explorationsbohrung kommen würde.
        was würden wohl die chiemgauer sagen wenn man deren sehr schöne landschaft mit windkraftanlagen zu betonieren würde.eine windkraftanlage benötigt ca.2500m3 land,in der sich dann bis zu 10-15.000m3 beton ergießen.ähnlich verhält es sich bei biogasanlagen.es entstehen monokulturen um den bedarf an biomasse zu decken,gleichfalls werden sehr zum nachteil unserer heimischen tiere wälder und wiesen gebrochen um biomasse anzubauen.wann endlich erhebt ihr eure stimme gegen die weitere vernichtung wertvoller wiesen und wälder.zumal die aufbereitung des biogases aufwendig und teuer ist und ebend nicht mal ganz schnell zu transportieren ist.ich habe nichts gegen diese bürgerinitative gegen-gasbohren,aber die sichtweise einiger hier ist äußerst bemerkenswert.
        nichtsdestotrotz wünsche ich ihnen und allen hier einen guten rutsch ins neue jahr,sowie alles gute gute für 2012.

    • hallo ulrike aus prien,
      frohes neues jahr wünsche ich
      sehr richtig,entgegen den behauptungen des herren jörn krüger handelt es sich bei dem erdgasspeicher in breitbrunn/eggstätt um einen 5-loch erdgasspeicher,in dem gas aus rußland gespeichert wird.ich weiß es ganz genau,denn wir haben damals mitte der 90ziger diesen speicher gebohrt.es waren damals die weltweit tiefsten lufthebebohrungen,auch deshalb lufthebebohrung um den porenspeicher zu schonen und nicht zu fracen.bei der geologie um dem chiemsee bestand die gefahr,dass bei konventioneller bohrtechnik(bohren mit bohrspülung),wir die formation gefract hätten und somit wäre dieser speicher unbrauchbar geworden.

      • Lieber Driller,

        Sie scheinen hier etwas missverstanden zu haben. Es geht nicht um den Erdgasspeicher, sondern um die Erschließung konventioneller Gasvorkommen unter dem Naturschutzgebiet. Und von Fracking ist dort auch keine Rede.

        Die Frechheit ist, dass hier Anwohner nicht informiert wurden, Gefahren verharmlost und Verträge geschlossen wurden die einseitig die RAG begünstigen. Jetzt, nach dem etwas mehr Licht in die Sache gekommen ist, scheint die Bohrungen in unmittelbarer Nähe zum Naturschutzgebiet auch niemand mehr für eine gute Idee zu halten.

        Und ihre Vergleiche mit Russland verstehe ich nicht ganz. Haben Sie Ihren russischen Kollegen schon Unterstützung angeboten?

        Mit freundlichen Grüßen.

        Jörn Krüger

        • geehrter herr jörn krüger,
          „ihr kommentar wartet noch auf freischaltung“.weshalb läßt http://www.gegen-gasbohren.de keine andere meinungen,warum läßt http://www.gegen-gasbohren.de kein fundiertes fachwissen zu?ist es doch dringend erforderlich,wie man an vielen beiträgen hier sehen und lesen kann.
          wir können diese frage gern auch außerhalb,in einem anderen öffentlichen format klären,dass hätte jedoch für http://www.gegen-gasbohren.de unangenehme folgen.
          mit freundlichen grüßen
          ihr driller

          • Lieber Driller,

            Sie drohen uns also, damit wir ihre anonymen und unbelegten Behauptungen veröffentlichen. Wenn Sie die Zeit bis zur Prüfung nicht abwarten können, empfehlen wir Ihnen, sich so lange mit der Prüfung der sachlichen und inhaltlichen Fehler auf Ihren Seiten bzw. den Seiten Ihrer Auftraggeber zu beschäftigen. Sie sollten bei Ihrem „fundiertem Fachwissen“ ausreichend Punkte finden.

            Ihre Kommentare zur Situation in Russland wurden bereits vor längerer Zeit freigeschaltet. Die dort an Sie gestellte Rückfrage möchten Sie scheinbar nicht beantworten. Ich gehe davon aus, dass es Ihnen in erster Linie um Provokation gibt. Dafür haben wir leider keine Zeit. Wenn Sie diskutieren wollen, dann bitte auch ernsthaft.

            Anfangen könnten Sie damit, dass Sie uns die Vorschrift zeigen, dass Petroleum basierte Bohrspülungen verboten sind. Zumindest bei der Öl- und Gasförderung im Küstenbereich sind sie nur genehmigungspflichtig. Petroleum basierte Frackflüssigkeiten sind ebenfalls nichts verboten. Genau so wenig wie Diesel für Lagerstättendrucktests. Wenn Sie uns die Vorschriften zur Bohrspülung zur Verfügung stellen würden, könnten wir das argumentativ nutzen, um das Verbot auf Fracking und Lagerstättendrucktests auszudehnen.

            Falls sie aus Ihrer Praxis als Driller weitere Punkte nennen können, die in die aktuelle Überarbeitung des Bergrechts einfließen sollten, wäre das ebenfalls sehr freundlich. Der Umweltschutz, zumindest in Russland, liegt Ihnen ja sehr am Herzen.

            Mit freundlichen Grüßen

            Jörn Krüger

  6. Komme gerade von der Vorstellung der RAG in Eggstätt und bin begeistert wie viele Menschen schon aufgrund Eurer Initiative zusammengefunden haben. Es war ein guter Abend mit guten Fragen und Beiträgen. Danke für Eure bisherige Arbeit!!! Ich werde Euch unterstützen mit allem was in meiner Macht steht.Es ist mir eine Herzensangelegenheit eine Bohrung (jeglicher Art) am Langbürgner See zu verhindern !! Bitte haltet mich auf dem Laufenden über weitere Aktionen und Treffen. Was können wir konkret tun ?

    • ich denke es wäre wirklich sehr wichtig, dass jemand eine online-petition /-unterschriftenliste erstellt! so kann man ruck-zuck sehr viele stimmen sammeln. mich haben auch schon etliche leute danach gefragt. leider weiß ich selbst nicht wie das geht. ausserdem ist es wichtig dass jemand, der von dem thema auch von technischer seite ahnung hat, sich um die rechtlichen dinge kümmert. eine schriftliche festlegung bis wann die förderung beendet sein muss und alles wieder ab- / rückgebaut sein muss halte ich für sehr wichtig, falls es zum bau kommt. ansonsten kann es leicht passieren, dass die anlage nach förderende doch als speicher genutzt wird.

  7. Hallo, ich möchte mich auch gerne an einer Bürgerinitiative gegen die Gasbohrungen beteiligen. Sind weitere Aktionen, Treffen, usw. in Planung?
    Das können wir so nicht hinnehmen!
    Freundliche Grüße von Dietlinde

  8. Liebe IG Breitbrunn,
    vielen Dank für Euren Einsatz gegen die Erdgasbohrung am Langbürgener See!
    Wo bekomme ich eine Unterschriftenliste für mich und meine Bekannten?
    Und wie kann man Euch noch unterstützen?

    Herzliche Grüße

    Eva Bretz

  9. Servus miteinnander, ich wurde als Fischer mal erwischt als ich unachtsam den gesperrten Uferbereichen des Langbürgner Sees mit meinem Ruderboot zu nahe kam, mir wurde einige Wochen die Fischereierlaubnis entzogen. Und nun muss ich mit ansehen wie aus reiner Profitgier unser schönes Naturschuzgebiet geschändet werden soll, das sollte wohl dem letzten CSU Wähler zu denken geben,ich rufe alle aufrechten Bürger dazu auf unsere verbliebene „Restnatur“ zu schützen.

    • Hallo Bernhard, wärest Du mit einer millionen schwerden Luxusjacht aufgekreuzt… hätte man Dir „guten Fang und allzeit gute Fahrt“ gewünscht.

      Es lassen grüßen
      Die Märkte

      • ja,wie richtig,
        und ganz besonders lassen die baumärkte grüßen.
        mit freundlichen grüßen
        ihr driller

  10. es ist unglaublich daß – neben dem ältesten Bayeri-
    schen Naturschutzgebiet – seit 1939 eine Genehmigung
    erteilt wird Eingriffe in den sensiblen Bereich einer
    geschützten Landschaft – unter einen See!!!! zu erteilen.
    Wo bleibt unser Umweltminister ?
    Es ist eine Riesensauerei und man muß sich mit allen
    Mitteln die rechtlich zur Verfügung dagegen wehren.

    Peter Ziegler

  11. Bitte setzt uns auf die email-Liste, wir sind dabei.
    Lissi und Dorian

  12. Hallo,
    das ist das Letzte. Das älteste Naturschutzgebiet Deutschland soll dem schnöden Profit zweier Unternehmen dienen. Und die Folgen? Nicht absehbar. Weder für die Natur, noch die Menschen (gesundheitlich und ökonomisch – oder glaubt jemand, dass Touristen darauf Lust haben?), noch die regionale Wirtschaft.

    Hier muß noch was geschehen, bin gerne dabei, es geht gar nicht dass:
    a) hier noch gar keine breite Aufklärung der Öffentlichkeit geschehen ist (habe es erst jetzt – von Münchenern erfahren und das als Endorfer!)
    b) irgendetwas über Facebook laufen soll, viele Menschen sind da nicht Mitglied und ich werds bestimmt auch nicht. Und es gibt auch heut noch Ältere oder Vielbeschäftigte die vielleicht auf eine Demo kommen…. und dann hat die Presse was zu berichten – bei Facebook suchen die nicht nach Schlagzeilen (i.d.R.)
    c)also – gibt es vielelicht irgendwo eine echte Adresse, Tel. Nr. oder einen Treffpunkt für Unterschriften und Demo-Vorbereitung? Ich helf gern mit. Das sollten wir nicht zulassen, Rechtslage hin oder her, hier ist ziviler Widerstand gefragt.

  13. Was sagt denn Prof. Siebeck zu diesem Unfug? Er ist doch als Limnologe der oberste Verteidiger der Eggstätt-Hemhofer Seenplatte und hat einen entspechenden Namen und Ruf. Was sagen die hauptamtlichen Naturschützer des Landratsamtes Rosenheim zu diesem Vorhaben ? Als Weihenstephaner Landschaftsökologe, in Prien lebend, bin ich der Meinung, wenn auch nur das geringste Risiko für unsere Landschaft besteht, muß dieses Vorhaben unterbleiben. Gas gibt es genug , daher muß es nicht ausgerechnet an solchen Kleinoden gesucht werden, Also leistet Widerstand !!!

  14. Die RAG ist eine österr. Gesellschaft. Wird das evtl. mal geförderte Gas dann nach Österreich geleitet ? Also keine Energie für den heimischen Markt ? So wie ja angeblich auch die Wasserkraftwerke am Inn in österr. Hand sind. So wie es aussieht erlauben wir dass andere Nationen unsere Rohstoffvorräte ausbeuten. Und wir kaufen es bei Bedarf wieder teuer zurück oder wie ? Aber wehe dem Einheimischen bei uns der mal einen Grashalm im Naturschutzgebiet abreisst oder ähnliches macht.

  15. Ich würde gerne über die Gasbohrung und kritische Stimmen berichten. Könnte ich bitte die Telefonnummer eines Ansprechpartners/Koordinators haben und evtl. Fotos vom Langbürgener See, vom Protest-Bohrturm oder der Veranstaltung von letzter Woche mit den RAG Leuten? Liebe grüße Axel Effner, Chiemgau Wochenblatt, Traunstein

  16. Gerne halten wir Sie auf dem Laufenden. Senden Sie bitte dazu eine email an info@breitbrunn.gegen-gasbohren.de und wir nehmen Sie mit in den Verteiler auf! Dort stehen dann aktuelle Informationen und Termine. Der nächste Termin ist Montag, der 28.11.11 um 19.30 Uhr im Gasthof zur Post in Breitbrunn.

  17. Wer nicht bei facebook ist, der kann hier an der Petiton teilnehmen:

    http://www.richardjmueller.de/petition.html

  18. Geht´s denn nur noch um Geld? Vielleicht sollte man zuerst einmal Strom sparen, z.B. die üppige Weihnachtsbeleuchtung, obwohl noch nicht einmal Schnee liegt.

  19. Sehr geehrte Damen und Herren,

    unbedingt muß hier breiter Widerstand aufgebaut werden! Auch ich glaube, dass eine Online-Unterschriftenaktion
    eine Menge bewegen könnte.

    Sicherlich haben Sie bereits Kontakt zur Presse aufgenommen. Wie steht es um die Süddeutsche Zeitung?
    Soll ich hier im Hause etwas anstossen?

    Beste Grüße,
    Helmut Malucha
    SZ

    • Am besten einen Volksentscheid. Wer könnte so etwas initiieren? Mit der SZ im Rücken, sollte das zum entsprechenden Ergebnis und breiter Zustimmung in der Bevölkerung führen! Pro Gegen!

  20. Pressemitteilung

    Keine Erdgasbohrung im Naturschutzgebiet Langbürgner See?

    Sensation im Chiem-Gau:

    -Entschlossener Bürger-Mut und Wille bringt das bayerische Bergamt Süd das erste Mal in seiner langen Geschichte dazu, ein Genehmigungsverfahren, das der RAG Austria für eine Erdgasbohrung im ältesten bayerischen Naturschutzgebiet am Langbürgner See auszusetzen.

    -DaGG, Vorsitzender Bernhard Fricke lobt in einem Schreiben an den Vorstandsvorsitzenden Markus Mitteregger von RAG Austria, die offenkundige Lernfähigkeit und ernsthafte Bereitschaft zu einem wirklichen Bürgerdialog, indem nach alternativen Standorten an weniger sensiblen Plätzen gesucht werden soll.

    -Dank an die Bürgerinitiative „gegen Erdgasbohrung“, an den Bürgermeister von Breitbrunn, Johann Thalhauser, und dem zuständigen CSU Landtagsabgeordneten, Klaus Stoettner wegen ihres entschlossenen Widerstands gegen das an dieser sensiblen Stelle unsinnige Gasprojekt.

    „Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist. Was jetzt im Chiemgau durch die Aussetzung des Genehmigungsverfahrens, das erste Mal in der Geschichte des bayerischen Bergamtes geschehen ist, kann mit Fug und Recht als Wunder bezeichnet werden. Dieses Wunder ist zum einen durch die immer größer werdenden Bürgerproteste und zum andern durch den Segen der himmlischen Mächte möglich gemacht worden, welcher den „Chiemgau als das Auge des Kosmos“ unversehrt lassen will. Unsere Freude über diese nicht vorhersehbare Entwicklung ist grenzenlos, wenn es sich dabei auch um einen allerdings wesentlichen Etappen-Sieg handelt.
    Ich bin aber überzeugt, dass die RAG Austria unter keinen Umständen an dieser extrem sensiblen Stelle gegen den geschlossenen Widerstand der Bevölkerung die geplante Erdgasbohrung am bisher vorgesehenen Standpunkt durchführen wird, weil sonst ein dramatischer Image-Gau aus dem Chiem-Gau über das weltweit angesehene österreichische Unternehmen herein brechen wird“, so Bernhard Fricke, einer von drei Ansprechpartnern für den Bürgerdialog mit der RAG Austria und Vorsitzender der Münchner Umweltorganisation David gegen Goliath, deren Umwelt- und Begegnungszentrum, die Sonnen-Arche, nur wenige Kilometer von der geplanten Bohrstelle entfernt liegt.
    Fricke wies darauf hin, dass der Widerstand im Chiemgau gegen die geplante Erdgasbohrung, eine besondere Qualität und Durchschlagskraft habe, weil er hier in seltener Einmütigkeit von aufgebrachte Bürgerinnen und Bürgern und Vertretern der etablierten Politik gemeinsam getragen würde. Es habe sich keine einzige relevante Stimme aus Politik oder Wirtschaft in der Öffentlichkeit für die Erdgasbohrung ausgesprochen.
    Er lobte besonders den Chef des Bergamtes Süd, Herrn Bergdirektor Ingo Romanus Tönnesmann, dass er von sich aus durch seine beispiellose Entscheidung Bergamtsgeschichte geschrieben habe, weil er die Bürgerproteste und die dahinter stehenden Sorgen um Leben, Gesundheit und Eigentum offenkundig sehr ernst nehme, dass er das Genehmigungsverfahren ausgesetzt habe um die Suche nach neuen Standorten zu ermöglichen.

    Sonnen-Arche, Halfing 30.11.2011
    Kontakt: 08055/189920
    Mobil: 0160/97348102

  21. Ich möchte das der Langbürgener See unbedingt so natürlich bleibt wie er ist…Er ist so wunderschön, Bitte keine Bohrungen unter diesem kleinen Paradies.

  22. aber herr krüger,
    ja und was ist dagegen einzuwenden?seien sie doch froh das man diese bohrungen durch austausch der untertageaussrüstung als gasspeicher weiter nutzen kann.oder ist es ihnen lieber wenn neue bohrplätze errichtet werden müssen um gasspeicher herzustellen?
    jetzt müßte man narürlich wissen was für eine untertageausrüstung gemeint ist.ich weiß es,sie nicht.

    • Lieber Herr Driller,

      Ihre Kommentare lesen sich wie von einem 13 jährigen Jungen, der nichts Besseres mit seiner Zeit anzufangen weiß, als rumzustänkern. Wenn Sie generell für Gasbohrungen sind, ist das ok. Wir sind es nicht. Ich weiß gar nicht, was es da zu diskutieren gibt. Wäre das mein Forum, würde ich Ihre unqualifizierten, drohenden Kommentare gar nicht erst freischalten. Führt ja eh zu nichts, außer zu einem Lächeln meinerseits. Alleine die Aussage „Ich weiß es, Sie nicht“ Ääätsch! ist so was von lustig. Danke dafür. 🙂

  23. Radio Regenbogen bringt eine Sendung zum Thema am Donnerstag 26.12.2012 Interviews zugesagt hat bisher die RAG und David gegen Goliath, von der IG haben wir noch keine Antwort. http://www.rr-online.de

  24. liebe leute seit wachsam, gazprom hat in wittstock wegen undichtigkeit einen 10 milliarden qpm speicher nicht erschließen können. als partner von der rag und betreiber einiger speicher zwischen laufen und straßwalchen ist zu erwarten, dass hier eine speichererweiterung ansteht. der energiehunger der verdichter im weitmoos entspricht 5 geothermischen anlagen welcher der in unterhaching, wobei die wärme hier nicht verwertet wird.
    die abgasmenge und ozonbildung mit der chiemseespiegelung im sommer ist ein horror.
    also liebe landwirte seit solidarisch zueinander und baut intelligente biogasanlagen in jedem dorf, verwertet eure gülle und leitet unverstromt das gas ins netz ein. eure und unsere ur- urenkel werden es danken. dann ist hier der letzte baustein zur energie- wende eingeleitet.
    christian bodler http://www.udo-leuschner.de/energie-chronik/090806.htm