Veranstaltungen und Termine

 

Oktober 2014

*Mittwoch, 1. Oktober 2014, 19 Uhr:
  • Infoveranstaltung zur beabsichtigten Ausweitung der Erdgasförderung in Kusey (Altmark) im Evangelischen Landjugendzentrum, Köbbelitzer Str. 58 – Mehr Info [...]
  • Amt Trittau informiert Bürger über Fracking
    Bei einer Podiumsdiskussion am 1. Oktober im Amt Trittau sollen Bundestagsabgeordnete und Antragsteller Stellung zum Thema Fracking beziehen. Bürger können sich mit Fragen einbringen.
    Großer Sitzungssaal im Obergeschoss im Amtsgebäude des Amtes Trittau, Europaplatz 5 [Info]
Dienstag, 21.10.2014, 19.30 Uhr
  • FRACKING IN DER OLDENDORFER TOTENSTATT?
    Von Wriedel im Süden über Amelinghausen bis zur Elbe im Norden wird im sogenannten Feld Oldendorf nach Gas und Öl gesucht. Wie wahrscheinlich ist es, dass gebohrt wird? Was ist Fracking? Darf gefrackt werden? Schäden und Risiken für Boden, Wasser, Luft – für die Gesundheit? Wie können wir Einfluss nehmen?
    Das GEmeinnützige Netzwerk für UmweltKranke e.V. lädt alle Interessierten herzlich zu einer Informationsveranstaltung ein:
    21385 Amelinghausen
    Lopautalhalle, Zum Lopautal 16
    Grußwort: Samtgemeindebürgermeister Helmut Völker
    Es informiert die Bürgerinitiative (BI) „Kein Fracking in der Heide“ BI für den Kreis Harburg, www.kein-fracking-in-der-heide.de
  • die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Landkreis Kulmbach und das Bündnis Abgefrackt – Bündnis Weidener Becken gegen Fracking im Raum Oberfranken laden ein:
    Verbot von Fracking zur Gewinnung fossiler Energieträger im Landkreisgebiet und darüber
    hinaus

    Referentin: Dagmar Keis-Lechner, Kreisrätin im Landkreis Kulmbach und Sprecherin des Bündnisses für Oberfranken
    Bräuwerck in Neudrossenfeld am 21.10.2014 um 19:30 Uhr
Donnerstag, 30. Oktober 2014, 18 Uhr

Fracking stoppen! Wege des Widerstandes
Mit Herbert Behrens, MdB Die Linke., Hubertus Zdebel, MdB Die Linke., Oliver Kalusch, Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz ,BBU
VHS Lüneburg, Haagestraße 4
INFO

November 2014

Freitag, 7. November 2014, 19:30 Uhr

Erdölförderung am Bodden – vom Widerstand gegen die Neuerschließung von Kohlenwasserstoffreserven in MV
Zur Zeit sind es drei Bohrlöcher, mit denen ein deutsch-kanadisches Unternehmen die Möglichkeiten einer Erdölförderung in MV testet. Um überhaupt gewinnbringend aus der Erdöl-führenden Schicht, 3000m unter der Erde, fördern zu können, muss Fracking angewandt werden. Das Unternehmen nennt das “hydraulische Stimulierung”. Außerdem sei die Kombination von Horizontalbohrungen und Fracking ein geradezu umweltfreundlicher Weg der Extraktion. Zwischen April und Juli 2014 wurde es ernst: Bei der Testförderung am Bohrloch Saal wurde in Deutschland seit drei Jahren erstmals wieder gefrackt.
Wie sah die Testförderung aus? Und die Implikationen für Mensch und Umwelt? Wie war und ist es möglich dagegen Widerstand zu organisieren? Und wie die Erdölförderung in Europa kritisieren, bei dem Wissen um grausige Umwelt- und Sozialstandards in z.B. Nigeria?
Referent_in: Hannes Luck
Veranstalter: BI Erdöl Barth
Ort: Grünes Büro, Alter Markt 07, Stralsund

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September 2014

Dienstag, 30. September 2014

  • Informations- und Diskussionsveranstaltung zu Gefahren der Erdgas- und Ölförderung, Fracking und den rechtlichen Rahmenbedingungen, um 19 Uhr in der Stadthalle Uelzen
    Gebäudeschäden durch Erdgasförderung, Immobilienabwertung in der Nähe von Erdgas- und Erdölförderung, Fracking, undichte Leitungen, Gefahren für das Grundwasser, Quecksilber und Benzol in Luft und Böden, erhöhte Krebsraten durch Erdgasförderung? All diese Aspekte wurden nicht benannt, als das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) den Landkreis Uelzen zur Stellungnahme wegen beantragter Aufsuchungserlaubnisse nach Kohlenwasserstoffen aufforderte. Vier Erlaubnisfelder, auf ca. 80 % der Landkreisfläche zur Suche nach Erdgas und Erdöl, wurden an die nordamerikanischen Firmen Kimmeridge GmbH und PRD Energy GmbH erteilt. Sind bei dieser Erteilung alle Träger öffentlicher Belange, wie z. B. Gemeinden, Städte und Wasserversorgungsunternehmen umfassend beteiligt worden? Sind in Kürze seismische Untersuchungen und Probebohrungen zu erwarten?

    Referenten: Andy Georghiu aus Korbach von der Bürgerinitiative Frackingfreies Hessen und
    Volker Meyer, Geschäftsführer des Wasserversorgungsverbandes Rotenburg-Land.
    Organisation: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Kreisverband Uelzen

  13 Antworten zu “Veranstaltungen und Termine”

  1. Internationale Vernetzung gegen Hydraulic Fracking
    Globales Verbot anstreben !
    —————————————————-

    Voila ein interessanter Link zu neuen Untersuchungsergebnissen in den USA

    http://www.nytimes.com/interactive/2011/03/04/us/20110304-gas-documents3.html

    und ein DEMOAUFRUF für Frankreich, bei Paris, am Samstag, 05.03.2011

    http://gazschiste.wordpress.com/2011/02/23/doue-manif-gaz-de-schiste-05-03-2011/

    ———————————————————————————————————————————————————————–
    Internationalisierung / Globalisierung des Kampfes gegen das HYDRAULIC FRACKING !!

    Es muss unbedingt überlegt werden, wie der Kampf gegen das Hydraulic Fracking internationale Ausmaße bekommen kann, denn die Ölmultis versuchen bekanntlich in ganz Europa und weltweit diese Gasförderung durch zu drücken.Unser Widerstand dagegen muss daher auch international werden und wirken !
    also, Demo bei Paris,15.00Uhr am 05.03.2011 in DOUÈ (77)- bei Paris

  2. Hallo Pelle,
    das sehe ich auch so. Die EnergieMultis planen und agieren über Ländergrenzen hinweg, global. Dem können selbst nationale Regierungen kaum wirksames entgegensetzen. Die Banken-Spekulanten haben der Welt eindrucksvoll vorgeführt, wie leicht Regierungen (selbst die der USA) als Geisel genommen werden können. Offiziell wird statt GEISELNAHME der Begriff “Bankenrettung” verwendet, weil: Rettung klingt positiv.

    Ein weiteres Beispiel können wir gerade an den Rohstoffbörsen live mitverfolgen. Die globalen Computernetze spucken auf Knopfdruck in Echtzeit aus, in welchem Land gerade welche Getreidemenge, Ölmenge oder Gasmenge zum Verkauf angeboten wird und welches Land morgen in welchen Mengen welche Rohstoffe kaufen muss.

    Diese Daten-Verknüpfungen ermöglichen es den (Rohstoff)Spekulanten, die Rohstoffpreise differenziert so zu steuern, das die jeweilige einzelne NATION als Käufer – GEMÄß der jeweiligen KAUFKRAFT – optimal abkassiert werden kann.

    Die Folgen sind fatal:

    1) Zunahme des Hungers in den Armenhäusern dieser Erde.
    2) Senkung des Lebensstandart in den entwickelten Industrie-Nationen über spekulativ bedingte Verteuerung des Grundbedarfs (Energie, Nahrungsmittel) bei gleichzeitigem Lohndumping.
    3) Die ohne Wertschöpfung entstandenen gewaltigen SPEKULATIONS-GELDMENGEN werden zu weiteren Spekulationen eingesetzt.
    Eine davon ist – UNKONVENTIONELLE GASFÖRDERUNG – überall.
    4) Alles zusammengenommen bewirkt einen erneuten Durchlauf der Spirale 1) bis 4)

    Wo bitteschön, lasst Politik auch nur ansatzweise erkennen, wann, wie und ob sie überhaupt diese legale, menschenverachtende KAPILAL-WAHNSINNS-SPIRALE eindämmen will; von Beenden will ich erst gar nicht reden.

    Die neuen DESPOTEN brüsten sich nicht mit goldenen Betten, Armeen, Privat-Flugzeugen oder –Schiffen, nein, sie nennen sich ganz schlicht FINANZINVESTOREN und treten frech als “RETTER der ARBEITSPLÄTZE“ auf.

    Und was machen unsere politischen Eliten? … auf Knien kriechend öffnen sie den neuen Despoten Tür und Tor. Wie? Mit der Vergabe von “GEWINN-FELDERN“ an die Fracking-Lobby, beispielsweise.

    Und was könnte dagegen helfen?

    In jeder Region/Nation in der “Gewinn-Felder“ bereitgestellt werden GEGEN-GASBOHREN gründen und dann global über FACEBOOK vernetzen.

    Siegen lernen heißt: von den Multis lernen – die benutzen Banken, statt facebook.

  3. Informationsveranstaltung RWE Dea über “Fracs in Erdgasbohrungen”
    Weil es in der Langwedeler Bevölkerung offenbar Bedenken zur Erdgasförderung gäbe, lädt die RWE Dea jetzt zu einer Informationsveranstaltung ein. Am Mittwoch, 30. März, will das Unternehmen Auskunft über “Fracs in Erdgasbohrungen” geben: ab 19.30 Uhr im Gasthaus “Zur Post” in 27299 Langwedel (Völkersen).

  4. Hallo, im Sommer will die Rwe Dea (Förderbetrieb Niedersachsen in Langwedel bei Verden) offensichtlich in Westerholz (Rotenburg) fracken!:
    http://www.kreiszeitung.de/nachrichten/landkreis-rotenburg/scheessel/durchmesser-verkleinern-druck-erhoehen-1212077.html

    • Holla! Was für eine Neuigkeit! Wer sich einigermaßen mit der Erdgasgewinnung hierzulande auskennt, der weiß, dass im genannten Gebiet schon seit ca. 20 Jahren gefract wird. Die Trinkwasserversorgung erfolgt dort im Übrigen durch Tankwagen, da der “Giftcocktail” der Fracflüssigkeit aus welchen unbekannten Gründen auch immer das Grundwasser verseucht hat (obwohl zwischen Trägergestein und GW-Leiter ca. 5 km liegen).

      • Verehrter Herr Arnd,

        wenn die Technologie des frackens wirklich eine so tolle und erfreuliche Angelegenheit ist, wie Sie uns mit Leidenschaft weiß machen wollen… dann frage ich Sie, aus welchen Motiven die Gas-Lobby ihre “segensreichen” Frackingmaßnahmen der Öffentlichkeit nicht nur seit ca. 20 Jahren verheimlicht, sondern bis vor wenigen Monaten auch hartnäckig geleugnet hat – selbst gegenüber NRW-Ministerien.

        Da Sie sich ja gut auskennen, werden Sie uns sicherlich gerne eine plausible und überzeugende Erklärung für den tieferen Sinn der “TOP SECRET” Behandlung übermitteln.

        Bis dahin verbleibe ich neugierig und
        mit freundlichen Grüßen
        Host Bauhof

        • Ihre allzu guten Recherchen, als auch Ihre Erinnerungen scheinen nicht allzuweit zurück zu reichen. ExxonMobil als auch RWE haben in der Vergangenheit ihre Aktivitäten nicht verheimlicht oder vertuscht. Öffentliche Berichterstattungen, Vorstellung der Projekte in der Lokalpolitik,Veröffentlichungen auf den Websites als auch Berichte in vielen Fachblättern zeugen davon, dass hier nichts verheimlicht wurde. Selbst auf dieser Seite wurden in der Vergangenheit diese Berichte dargestellt.

          Allerdings scheint für Sie – Herr Bauhof – das Fraccing erst mit den Shalegas- und Kohleflözgasaktivitäten begonnen zu haben.

          Leider haben selbst Lokalreporter vergessen, die heute über “Missstände” in Söhlingen berichten,dass sie in den vergangenen Jahren auch ausführlich über das High-Tech-Bohren und Fraccen berichtet haben.

          Das liegt wahrscheinlich am verseuchten Grundwasser.

          Sorry muss Schluss machen, der Tankwagen mit Frischwasser steht gerade wieder bei mir vor der Haustür !

          Gruß S. Breuning

        • Herr Bauhof,

          nur zum E
          erweiterten Verständnis. In NRW ist m.W. in den letzten Jahrzehnten noch keine nennenswerte, wenn überhaupt irgendeine Erdgasförderung zustande gekommen.

          Verzeihen Sie doch einmal den Bergbeamten im Landesbergamt, dass sie sich ggf. -auch aufgrund von Versetzungen- nicht an eine Genehmigung eines Fracs in 1985?? adhoc erinnern können und vielleicht voreilig geantwortetet haben.

          Glauben Sie wirklich die Damen und Herren haben diese Tatsache vorsätzlich verschwiegen?

          Leider sind bei Ihnen alle Äusserungen der Gegenseite grundsätzlich verlogen. Ihrem Thema positiv entgegenkopmmende Kommentare, Berichte werden leider recht unkritisch als die Wahrheit dargestellt. Differenziert wird hier leider selten.

          Ich hoffe nicht, dass derart kritische Gegenkommentare erst garnicht zugelassen werden.

          Gruß

          S. Breuning

          • Hallo Herr Breuning.

            Doch, es gab bereits eine Erdgasförderung in NRW. Und zwar bei Ochtrup. Ca. 250 Mio. cbm (aus dem Gedächtnis) aus Karbonsandsteinen. Seit ca. 4 Jahren wird nicht mehr gefördert, die Lagerstätte ist aber bisher auch nicht aufgegeben worden.
            Ansonsten wird in geringem Umfang Grubengas im “Pott” gewonnen.

            @ H.Bauhof: Herr Breuning hat die Antwort bez. “Verheimlichung” quasi schon vorweggenommen.

          • Sehr geehrter Herr Breuning,

            Sie sind (denke ich) nicht Entscheidungsträger im Hinblick auf “unkonventionelle Gasförderung” und selbstverständlich toleriere ich, dass Sie diese risikobehaftete Technologie befürworten.

            Auch ich habe als E-Ing. – Anfang der 70ger Jahre – die Atom-Technologie als geniale Energiequelle eingeschätzt; doch ich habe hinzugelernt – nicht erst seit Tschernobyl oder Fukushima – dass sie auch ein enormes (unbeherrschbares) Gefahrenpotential beinhaltet.

            Es ist nun mal so, es gibt Menschen
            … die Probleme frühzeitig erkennen,
            … die Probleme verdrängen (leugnen),
            … die nur an “Wachstum / Arbeitsplätze” denken

            und – komme was da wolle – auf das Prinzip Hoffnung setzen.

            Und wenn’s schief geht… na, dann hat MANN es seinerzeit nicht (besser) gewusst resp. nicht wissen wollen.

            Kommt Ihnen das (irgendwie) bekannt vor?

            Es grüßt Sie
            mit Verständnis aus Erfahrung
            Horst Bauhof

        • Sehr geehrter Herr Bauhof,

          die Art und Weise Statements von “Kritikern” zu kommentieren -jedoch nicht darauf zu antworten-, verdeutlicht mir, dass sie nicht willens sind sich mit Fakten, die ihrer Einstellung nicht zuträglich sind, wirklich auseinanderzusetzen.

          Die Befürwortung dieser Technologie legen sie mir in den Mund, obwohl ich nicht befürwortend sondern lediglich Fakten beschreibend und neutral einen Kommentar hinterlassen habe.

          Dasselbe gilt auch für die Kommentierung der Arndt’schen Beiträge, der schon zu einem “leidenschaftlichen” Verfechter ernannt wird.

          Das ganze endet dann meist in globalgalaktischen Äusserungen gegen das kapitalistische Aubeutertum der internationalen Multis – deren Sprit/Gas sie in den vergangenen Jahrzehnten wahrscheinlich auchverheizt und vertankt haben.

          Eine wirkliche Diskussion kann auf diese Art und Weise leider nicht zustande kommen.

          Soll das der Sinn dieses Forums sein ????

  5. Hallo Herr Arndt,

    ;-) In Ochtrup ist die niedersächsische Grenze aber auch wirklich in Wurfweite. 250 Mio. m³ sind jedoch nicht wirklich nennenswert. Für die Menge wird heutzutage ein Gesamtprojekt (Bohrung, Trocknung und Leitung)nur in wenigen Fällen wirtschaftlich zu rechnen sein.

    • Naja, “Assing R1″ in Bajuwaristan ist mit 12 Mio. m³ Reserven als wirtschaftlich förderbar bewertet worden. Sicherlich eine Ausnahme. Aber Sie haben schon recht. 250 Mio m³ sind schon hart an der Grenze im Normalfall. Das ist ja auch mit ein Grund, warum ich nicht verstehen will, warum sich die “Experten” hier so aufregen. Es ist alles in der Probephase, es steht nicht annähernd fest, ob sich die Förderung lohnt und hier wird ein Terz gemacht, als ob das beschauliche Münsterland kurz vor dem Untergang steht. Und das alles aufgrund von wenigen Erkundungsbohrungen (deren Zweck auch noch fehlinterpretiert wird!)!

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