Der Zusammenschluss „Gegen Gasbohren“ : ..wie alles begann und wie es sich entwickelte…

 

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Der Zusammenschluss „Gegen Gasbohren“                                                    Stand 27.09.17  V.F.

Wie 2010 alles begann und wie es sich entwickelte bis September 2017

 

September 2010:
Ausgelöst durch Förderpläne von ExxonMobil in ihrer Nachbarschaft finden sich Bürger in Nordwalde, Kreis Steinfurt, Drensteinfurt und Borken zum Widerstand zusammen. Recherchen ergeben, dass die Förderer beabsichtigen die Gasförderung unter Einsatz des „Hydraulic Fracturing“ durchzuführen und welche Gefahrenpotentiale damit verbunden sind. Die „Interessengemeinschaft gegen Gasbohren“ (IGGG) in Nordwalde wird gegründet. Sofort wird mit dem Aufbau einer Internet-Plattform begonnen. Überall in der Region werden die Menschen von Jörn Krüger und seinen Mitstreitern über die Gefahren der Fracking-Förderung informiert.

November 2010:
Das Internet-Portal www.gegen-gasbohren.de wird eröffnet. Aktuelle, gründlich recherchierte Berichte zum Thema Gasbohren und Fracking werden angeboten, sowie die Initiativen vorgestellt, die sich unter dem Sammelbegriff „Gegen-Gasbohren“ (GG)zusammengefunden haben, um gemeinsam Widerstand zu leisten. Die Öffentlichkeit nimmt nun verstärkt den Widerstand gegen die Fracking-Förderung und die Gründe dafür zur Kenntnis.
Rund um Nordwalde herum gründen sich schnell weitere Initiativen. Die erste Initiative in Niedersachsen ist die BI „Schönes Lünne“, als ExxonMobil dort Probebohrungen vornimmt. Die Mitgliederzahl steigt schnell.

13.04.2011:
erstes BI-Treffen von „Gegen Gasbohren“ in Herbern mit Teilnehmern aus NRW und NDS. Zwei weitere Abstimmungstreffen im Lauf des Jahres folgen. Im Mai sind schon 12 BIs Mitglieder. Von Anfang an wird eng vernetzt agiert, unterstützt durch die gemeinsame Homepage. Auch der Kontakt zu Fracking-Gegnern in den Nachbarländern wird gesucht, um gemeinsam auf die Politik einzuwirken. Das Wachstum von „Gegen Gasbohren“, gestützt auf den sorgsam gepflegten Internetauftritt und zahlreiche Vortragsveranstaltungen in den Regionen, setzt sich dynamisch fort. Die hohe Qualität der Homepage ist dem besonderen Engagement von Jörn Krüger zu verdanken, der sie unterhält.

April 2012:
BNK Petroleum beantragt für Nordhessen Aufsuchungserlaubnisse für Kohlenwasserstoffe. Der Widerstand in Nordhessen formiert sich.

Juni 2012:
zweites BI-Treffen (jetzt schon bundesweit) von „Gegen Gasbohren“ in Lünne, bei dem 25 von inzwischen 31 Initiativen vertreten sind. Am Ende des Treffens wird die „Lünner Resolution“ verabschiedet, die die gemeinschaftliche Forderung auf den Verzicht der Fracking-Förderung zum Inhalt hat. Die „Lünner Resolution“ dient als Grundlage  für die spätere „Korbacher Resolution“. Auch der BUND für Umwelt und Naturschutz fordert  2012 ein umfassendes Verbot für Fracking und ermuntert seine Verbände zum Widerstand.
Verstärkt wird nun auch der Kontakt des Zusammenschlusses zu BIs gegen Fracking im europäischen Ausland gesucht( Österreich, Frankreich, Spanien) und zum EU-Parlament.

Juli 2012:
Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) kommt mit einer Neubewertung der Kohlenwasserstoff-Vorräte in Deutschland heraus, wodurch Deutschland plötzlich wie ein  aussichtsreiches „Förderland“ aus unkonventionellen Vorkommen wie Schiefergas, Kohleflözgas, und Tightgas erscheint.

Oktober 2012 Kassel:
Großdemo der Fracking-Gegner vor dem Sitz des Regierungspräsidenten mit Übergabe von Beschwerden, unterstützt von „Gegen Gasbohren“. Breite Information der Öffentlichkeit in zahlreichen Veranstaltungen, unterstützt durch den viel besuchten Internetauftritt.

Anfang 2013:
weiterer Anstieg der Mitglieder, auch unterstützt durch den Film GASLAND, der überall gezeigt wird. Der Widerstand gegen Fracking wächst.

11.04.2013:
Die hessische Umweltministerin Puttrich untersagt die Erteilung der von BNK Petroleum für Nordhessen beantragten Aufsuchungsgenehmigung für Kohlenwasserstoffe, wegen des Vorranges öffentlicher Belange. Gute und gründliche Vorarbeit der Kasseler BI, unterstützt durch große öffentliche Aktionen in Kassel, trägt maßgeblich zu dieser Entscheidung bei.

Erstmals wird eine Aufsuchungsgenehmigung nicht erteilt.

Mai 2013:
drittes BI-Treffen von „Gegen Gasbohren“ in Korbach. Die Homepage weist inzwischen bundesweit 58 Initiativen als Mitglieder aus. Als Schlussdokument wird die „Korbacher Resolution“ verabschiedet, als verpflichtendes Dokument für alle derzeitigen und künftigen neuen Mitglieder von „Gegen Gasbohren“. Ihr Inhalt entspricht der im Vorjahr verfassten „Lünner Resolution„ – ist jedoch in einigen Punkten ausgefeilter. Sie wird in viele Sprachen übersetzt.

Diese „Korbacher Resolution“ wird von vielen anderen Widerstandsgruppen in Europa als Vorlage übernommen und ebenfalls zur Grundlage ihres Handelns gemacht. Eine Internet-Petition zur Mitzeichnung der „Korbacher Resolution“ wird eröffnet.                                                                Die umfangreiche und breite Informationstätigkeit aller Gruppen von „Gegen Gasbohren“ führt zur zunehmenden Aufklärung der Bevölkerung über Sachthemen zur Fracking-Erdgasförderung und über die damit verbundenen Gefahren.

2013:
Gesetzentwürfe zur Einführung der Frackingförderung werden von Minister Altmaier vorgelegt, jedoch unter dem massiven Widerstand der Bürger und der Bundestagsabgeordneten aus Förderregionen wieder zurückgezogen, um vermutlich die Bundestagswahlen 2013 nicht zu gefährden.

2013:
Im Verlauf des Jahres rückt dann auch die CO2-Abscheidung und -Deponierung im tiefen Untergrund durch Verpressen (CCS) in den Fokus. Viele Gefahrenelemente sind mit der Fracking-Förderung vergleichbar. Der Themenbereich von „Gegen Gasbohren“ erweitert sich. Der Verein „kein CO2-Endlager“ in Schleswig-Holstein wird erstes Mitglied mit den Themenschwerpunkten „CCS“ und „Fracking“.
Informationen aus den USA, dem Mutterland der Fracking-Förderung, erbringen zunehmend Hinweise, dass die gesundheitliche Gefährdung von Anwohnern der Fördergebiete von Kohlenwasserstoffen eine weithin verschwiegene und damit unterschätzte Gefahr darstellt.
Nach der Bildung der neuen Großen Koalition nach der Bundestagswahl 2013 unter der Führung Merkel/Gabriel wurde dieses Wissen um die Gesundheitsgefährdung über Online-Portale und soziale Netzwerke innerhalb kürzester Zeit verbreitet.

2014:
Die große Bedeutung der Gesundheitsbeeinträchtigungen durch die Folgen der Kohlenwasserstoff-Produktion wird immer deutlicher erkennbar. Auch der Zusammenschluss GG befasst sich verstärkt mit diesem Themenkomplex. Mehrere neu BIs, die das Thema Gesundheit als Leitthema haben, werden Mitglieder und schärfen zugleich das Augenmerk für diese Thematik. Der Verein der Umweltkranken GENUK e.V. bringt profunde Kenntnisse ein, besonders auf dem Gebiet der Vergiftungen durch Schwermetalle und Chemikalien, die „Gegen Gasbohren“ neue Erkenntnisse bringen.

Anfang 2014:
Die sogenannten Freihandelsabkommen CETA und TTIP ziehen die Aufmerksamkeit der Mitglieder auf sich. Es wird bei „Gegen Gasbohren“ erkannt, dass mittels dieser Handelsabkommen durch die in Deutschland zahlreich vertretenen Investoren, die Inhaber von Aufsuchungsberechtigungen sind, eine Förderung von Kohlenwasserstoffen in Deutschland erzwungen werden könnte.

April 2014:
Workshop zu den Abkommen CETA und TTIP für Mitglieder in Braunschweig durch den AK Fracking Braunschweiger Land.

Mai 2014:
viertes Bundestreffen von „Gegen Gasbohren“ in HH-Allermöhe. Neben internen Abstimmungen wird die Verstärkung des Widerstandes gegen die „Freihandelsabkommen“ TTIP und CETA vereinbart und der Ausbau der europäischen Zusammenarbeit des Widerstandes gegen Fracking. Die Petition auf der Basis der „Korbacher Resolution“ hat inzwischen fast 50.000 Mitzeichner bekommen und die Laufzeit wird verlängert. Zusätzlich haben sich schon 224 Gruppen als Unterstützer der „Korbacher Resolution“ eintragen lassen. Es wird beschlossen, diese Eintragungsmöglichkeit als Unterstützer weiter zu führen.

Mitte 2014:
Durch ihr massives Angebot an Rohöl aus der Fracking-Förderung haben die USA den Lieferländern der OPEC den Markt streitig gemacht. Die OPEC erhöht ihr Fördervolumen und senkt die Preise, um das teurer produzierte Fracking-Öl zurück zu drängen. Der Ölpreis fällt.

26.07.2014:
Das „Gemeinnützige Netzwerk für UmweltkrankeGENUK e.V. wird Mitglied bei GG, nachdem die Informationen über gehäufte Erkrankungen in den Fördergebieten von Kohlenwasserstoffen bekannt wurden. Das angesammelte Spezialwissen bringt dem Zusammenschluss GG wesentliche Impulse zur angemessenen Bewertung der möglichen Gesundheitsschäden durch Schwermetalle und andere Schadstoffe, die emittiert werden.

September 2014:
Bohraktivitäten in Nordamerika u. weltweit zur Kohlenwasserstoff-Förderung,
Türme aktiv: USA 1931, Canada 429, N.A. gesamt: 2.360, international 1323,
weltweit gesamt: 3.683 – Maximum – Stand der im Einsatz befindlichen Bohrtürme, insbesondere verursacht durch die massenhafte Fracking-Förderung in den USA und Kanada

Oktober 2014:
fünftes Bundestreffen von Gegen Gasbohren in Borken. Hauptthemen: Reorganisation der Homepage-Betreuung auf mehreren Schultern, Bildung eines Redaktionsteams, Einrichtung einer neuen E-mail-Kommunikationsschiene, Vorbereitung der Initiativen auf die Vorlage einer Neuauflage der Altmaier’schen Frackinggesetze vor Jahresende.

Oktober 2014:
Großdemonstration in Berlin zum „Global Frackdown Day“ 2014 und zum Widerstand gegen TTIP und CETA. Mehrere 10.000 Menschen kommen nach Berlin.

November 2014:
Die Wirkung des OPEC-Überangebotes an Öl zur Marktverteidigung gegen US-fracking-Öl macht sich bemerkbar. Der Ölpreis ist bereits von 100 USD pro barrel auf 75 USD/barrel für WTI gefallen.

November 2014:
Die BGR reduziert ihre hochgeschätzten Kohlenwasserstoff-Reserven für Deutschland von 2012 um über 60%. Genauere offizielle Zahlen dazu sollen erst für einen Zeitpunkt nach der Verabschiedung der neuen Frackinggesetze im Verlauf 2015 veröffentlicht werden.
Das Abkommen CETA der EU mit Kanada wird von den Verhandlungskommissionen als „fertig verhandelt“ erklärt und zur Prüfung durch alle beteiligten Regierungen vorbereitet, was noch länger dauern wird.
Die von den Mitgliedern des Zusammenschlusses GG, sowie von anderen Aktivisten, bemängelten Fallen und fehlenden Konkretisierungen sind nicht entfernt worden. Das Abkommen zeichnet sich nach Meinung von Experten als gefährlich ab, wenn es wirksam werden sollte.

November 2014:
Vorlage der neuen Fracking-Gesetzesentwürfe der Regierung Merkel. Ein Team aus BBU und BI-Mitgliedern prüft und kommentiert. Diese Entwürfe erweisen sich wiederum als völlig unzureichend.
Der fast um die Hälfte abgesunkene Ölpreis beschert den U.S.-Fracking-Förderern hohe Verluste. Zum Jahresende 2014 gehen die ersten Firmen in den USA bankrott.

31.12.2014:
U.S.-Gaspreis Henry Hub Großhandel=3,0 USD/mmBtu
Historie vorweg: 2008=9,0               2010=4,0                    2012=3,0 )

Anfang 2015:
Der Gouverneur des Bundesstaates New York, Cuomo, verkündet, nach umfangreichen Untersuchungen der Gesundheitsbehörde, ein vollständiges Verbot der Fracking-Förderung in seinem Staat. Wissenschaftliche Erkenntnisse sind zu gering und die Risiken daraus nicht ausreichend sicher abzuschätzen.

08.02.2015:
erste Veröffentlichung: „12 Mythen zu Fracking und Kommentare dazu“
zur Richtigstellung und Entlarvung der Propaganda der Förderindustrie, die unbedingt diese Technik deutschlandweit einsetzen will.

12.02.15 in Berlin:
Anhörung der Verbände zu den Frackinggesetzentwürfen der Regierung. Auch
„Gegen Gasbohren“ hat eine umfangreiche schriftliche Stellungnahme erarbeitet, mit der klaren begründeten Ablehnung jeglicher Frackingförderung in Deutschland. Während der Anhörung werden besonders die völlig fehlenden Maßnahmen und Vorsorgen zum Schutz der öffentlichen Gesundheit bemängelt. Mitglieder im Zusammenschluss versenden tausende Offene Briefe an den Bundestag, die Landesparlamente und die EU-Parlamentarier, um sie über aktuelle Entwicklungen informiert zu halten. Die Rohölpreise auf den internationalen Märkten haben sich um 50 US-Dollar pro barrel eingependelt.

Mai 2015:
Mehr als 60% aller Anlagen zur Erstellung von Frackingbohrungen in den USA sind gegenüber dem Mai 2014 stillgelegt worden, um die hohen Bohr- und Frackingkosten einzusparen. Arbeitsplätze werden abgebaut.
Der in Deutschland nach der Anhörung entstandene öffentliche Druck und die Vielzahl der Einwände gegen die Vorschläge der Regierung zeigen Wirkung. Viele Bundestagsabgeordnete aus Fördergebieten sind mit den Entwürfen nicht einverstanden und kündigen Ablehnung an. Das führt dazu, dass die ursprünglich noch vor der parlamentarischen Sommerpause Anfang Juli 2015 geplante letzte Anhörung und Verabschiedung dieser völlig unzureichenden Gesetzesänderungen durch die Koalition erneut kurzfristig von der Tagesordnung genommen werden. Nun ist ein Termin im Herbst 2015 vorgesehen.

Juni 2015:
Die „Lausitzer Initiative gegen Rohstoffpiraterie“ wird Mitglied bei GG. Fracking soll bei der Laugenförderung von Kupfer, dem sogenannten „Leaching“ eingesetzt werden und bedroht das Trinkwasser.

14.06.2015:
In Sachsen-Anhalt hat die BI von GG „Kein CO2-Endlager-Altmark“ zum Widerstand gegen eine neu erteilte Aufsuchungsgenehmigung an GdF Suez aufgerufen, weil das Naturschutzgebiet „Drömling“ dadurch vernichtet würde. Eine gut besuchte „Drömlingskarawane“ mit politischer Begleitung der Grünen im Landtag wird von benachbarten BIs unterstützt. Auch die ungelöste Entsorgung der Giftmüll-Deponie im benachbarten Brüchau wird angesprochen.

Juni 2015:
Der Rohölpreis fällt auf 58,70 USD/barrel für WTI .

Juli 2015:
Die 300. Unterstützergruppe der „Korbacher Resolution“ wird eingetragen. 65 Mitgliedsgruppen sind im Zusammenschluss „Gegen Gasbohren“ vereint.
Europaweit gibt es inzwischen über 450 Widerstandsgruppen in 20 Ländern.
Die Rohölpreise werden von der OPEC durch Erhöhung des Angebotes bis Juli 2015 auf ca. 55 USD/barrel abgesenkt und stabil gehalten. Einjährige „future“-Kontrakte zu alten Ölpreisen von Mitte 2014 laufen aus.
Die künstliche Stützung der US-Großhandels-Gaspreise durch hochpreisige Ölverkaufserlöse ist nicht mehr aufrecht zu erhalten.
Das Märchen vom „billigen U.S.-Fracking-Gas“ wird entlarvt. Auch die Großen der Öl- und Gas-Frackingförderung in den USA kommen in Bedrängnis.

Quelle:

http://investmentwatchblog.com/oil-companies-face-a-new-risk-bankruptcy-if-u-s-shale-drillers-default-then-theres-a-hole-of-250-billion-of-debt-to-be-filled-banks-wont-be-happy/

Die Börsenkurse der U.S.-Förderfirmen und der Service-Unternehmen sind stark gefallen. Personalentlassungen, besonders bei den US-Firmen und deren Service-Partnern, haben bis zur Jahresmitte 2015 bereits über 100.000 Jobs gekostet.
U.S.- und kanadische Förderfirmen ziehen sich zum Teil aus Europa zurück, um ihre Kostenbasis zu verbessern. Die Fördermengen in den europäischen Lagerstätten sind zu gering. Auch der teils heftige Widerstand der Bevölkerung, die sich ihr sauberes Trinkwasser erhalten will, trägt dazu bei. Es wird befürchtet, dass die Frackingblase in den USA, die auch spekulativ erzeugt wurde, in sich zusammenfallen könnte.

Die Fracking-Erlaubnis-Gesetzesvorlagen der Bundesregierung sollen nach der Sommerpause 2015 erneut beraten werden.

22./23.August 2015:
6. Bundestreffen in Bielefeld mit Erarbeitung verschiedener Themen, u.a.: Befassung mit den Entwürfen der Bundesregierung zur gesetzlichen Regelung von Fracking mit anschließender Diskussion, Erörterung und ablehnende Stellungnahme zu den Länderöffnungsklauseln,
„Offener Brief“ an Regierung und Abgeordnete zu Gesetzesvorlagen, Beratung zu den Möglichkeiten, über die Aarhus-Konvention Einfluss auf die Gesetzgebung zu nehmen, Vorbereitung zur Teilnahme an Großdemo in Berlin am 10.10.2015 gegen TTIP und CETA.

11.September 2015:
Präsentation von GENUK e.V. in Rotenburg zu den Auswertungen des Niedersächsischen Krebsregisters zur SG Bothel und zum Stadtgebiet Rotenburg/Wümme, Gemeinden, die in langjährigen Erdgasfördergebieten liegen. Es bestätigt sich eine markante Häufung seltener Blutkrebse an zwei „Hotspots“ mit Kohlenwasserstoff-Förderung. Der Verdacht liegt nahe, dass die Förderung der Auslöser dieser Blutkrebshäufungen sein könnte.

September 2015:
Die OPEC erhöht ihre Förderung noch weiter und bewirkt damit ein weiteres Absinken der Rohölpreise auf unter ca. 50 USD/barrel.

September 2015:
Bohraktivitäten in Nordamerika u. weltweit zur Kohlenwasserstoff-Förderung,
Türme aktiv: USA 838, Canada 176, N.A. gesamt 1.014; international 1.140, weltweit gesamt 2.154
Die U.S.-Frackingförderer können bei Ölpreisen unter 60 bis 70 USD/barrel – je nach Fördergebiet, nicht mehr mithalten und gehen zunehmend aus dem Geschäft. Konkurse der US-Firmen häufen sich.

September 2015:
In Ostwestfalen beantragt die „HammGas“, eine Gesellschaft aus PVG und den Stadtwerken Hamm den Versuch einer Flözkohlegasfördertung (CBM). Es ist geplant, bei Herbern die erste Probebohrung nieder zu bringen. Die BIs leisten Widerstand.
Innerhalb der Großen Koalition gibt es umfangreiche Abstimmungsgespräche zu den Fracking-Erlaubnisgesetzen und die Abstimmung im Bundestag wird immer weiter bis zum Jahresende hin verschoben.

  1. Oktober 2015:
    Großdemonstration in Berlin gegen TTIP und CETA, an der auch 22 BIs von Gegen Gasbohren mit weit über 100 Teilnehmern teilnehmen. Diese Freihandelsabkommen könnten es ausländischen „Investoren“ ermöglichen, mittels dieser Handelsabkommen durch die in Deutschland zahlreich vertretenen Investoren, die Inhaber von Aufsuchungserlaubnissen sind, eine Förderung von Kohlenwasserstoffen in Deutschland zu erzwingen. Über 350.000 Teilnehmer versammeln sich an diesem Tag in Berlin und demonstrieren friedlich, die größte Demo seit den 80er Jahren.

Herbst 2015:
Die GRÜNEN im Landtag von Sachsen-Anhalt haben, unterstützt von der umbenannten BI „Saubere Umwelt u. Energie Altmark“, um Informationen zur Giftmülldeponie Bruchau nachgesucht. Die Antworten der Landesregierung lassen viele Fragen offen.

  1. bis 12. Dezember 2015:
    Welt-Klima-Gipfel in Paris (195 Nationen vertreten).
    Nach zähem Ringen wird ein Abschlussprotokoll erstellt, das die Klimaerwärmung durch den Menschen als Fakt anerkennt und in dem alle Staaten dem Ziel zustimmen, die Erderwärmung auf weniger als 2 Grad Celsius begrenzen zu wollen. Details der weiteren Schritte und konkrete Verpflichtungen der Einzelstaaten unterbleiben. Alle Teilnehmerländer wissen jedoch: Der CO2-Ausstoß muss drastisch reduziert werden. Es keimt Hoffnung, dass die Bundesregierung die
    Fracking-Erlaubnisgesetze evtl. doch nicht im Bundestag zur Abstimmung bringen wird, weil damit die fossile Verbrennung nicht reduziert würde.

15.12.15:
Die Fracking-Erlaubnisgesetze kommen vor Weihnachten nicht mehr in den Bundestag.
Mehrere große U.S. -Förderunternehmen müssen große Teile ihrer Börsenwerte „abschreiben“, da sie ihre Schuldendienste auf die aufgenommenen Kapitalvolumen nicht mehr leisten können.

17.12.15:
Pressemitteilung von GENUK e.V. über die statistisch belegte markante Häufung seltener Blutkrebse in der SG Steimbke und in Rodewald, einem weiteren langjährigen Förderstandort von Kohlenwasserstoffen. In Rodewald wurden jahrelang riesige Mengen Benzol freigesetzt. Benzol ist für die Auslösung seltener Blutkrebse bekannt. Nun ist ein dritter „Hotspot“ mit dem Verdacht eines Zusammenhanges mit der Förderung bekannt.

23.12.15:
Die OPEC hat den Rohölpreis bis auf ca. 35 USD/barrel gedrückt. Inzwischen sind durch weitere Stilllegungen von Bohrtürmen in den USA die Kapazitäten um über 70% zurückgenommen worden. Die stärkste Abnahme erfolgte dabei im Ölbereich, der auch der größere ist. Der weiter verstärkte Kostendruck durch die seit Jahresmitte 2015 noch
weiter gesenkten Rohölpreise hat diese Entwicklung beschleunigt.

Ende Dezember 2015:
Der Ölpreis steht bei 37,30 USD/barrel.

Januar 2016:
Bohraktivitäten in Nordamerika u. weltweit zur Kohlenwasserstoff-Förderung,
Türme aktiv: USA 664, Canada 166, N.A. gesamt: 830; international 1.095, weltweit gesamt: 1.925
Der Abbau der eingesetzten Türme in Nordamerika geht mit großer Geschwindigkeit weiter.

2016:
Der Ölpreis steht bei 29,78 USD/barrel WTI
U.S.-Gaspreis Henry Hub Großhandel=2,40USD/mmBtu

Januar 2016:
Die Flözkohlegas-Versuchsbohrung von HammGas wird vom Landesbergamt genehmigt.

2016:
siebtes Bundestreffen in Osnabrück. Der Zusammenschluss umfasst jetzt 68 BIs.
Hauptthemen sind: die Abwehr der sogenannten „Freihandelsabkommen“, durch welche ausländische Investoren bei uns Bodenschätze ausbeuten könnten, auch gegen den Widerstand der Bevölkerung, die Erörterung der Strategien der Bundesregierung zur Durchbringung ihrer „Fracking-Erlaubnisgesetze“ und Vorbereitung entsprechender Gegenmaßnahmen, die Erörterung der Krebshäufungen in bestimmten Fördergebieten für Öl und Erdgas in Deutschland, Diskussion um die teilweise Rücknahme der Förderpotentiale aus deutschem Boden durch die BGR.

Februar 2016:
Veröffentlichung nach Überarbeitung „14 Mythen zu Fracking und Kommentare dazu“

26./27. Februar 2016:
Vorbereitungstreffen in Kassel, viele Gruppen, zur Demo in Hannover am 24.04.16.

26.03.2016:
Ostermarsch mit Kundgebun gegen Fracking in Rotenburg/Wümme, unter lebhafter Beteiligung vieler BIs von GG aus der Nachbarschaft und aus der Region.

06.04.2016:
Der Ölpreis steht bei 36,40 USD/barrel WTI

19.04.2016 Sachsen-Anhalt:
Info-Veranstaltung der BI „Saubere Umwelt u. Energie Altmark“ zur Deponie Brüchau mit Beteiligung der zuständigen Landesbehörden.

23.04.2016:
Demo in Hannover gegen TTIP und CETA mit GG-Teilnahme

24.04.2016:
Die Bundesländer sind mehrheitlich gegen Fracking und wollen die Bundesregierung dahin beeinflussen, in Deutschland kein Fracking zu erlauben.

18.05.2016:
Eine Umfrage hat lt. SPIEGEL-Online hat ergeben, dass eine große Mehrheit der Bevölkerung gegen die Anwendung der Fracking-Technik in Deutschland ist.

Mai 2016:
Erfolg! In Sachsen-Anhalt gibt GdF Suez die Genehmigung für die Aufsuchung von Erdgas im Gebiet des „Drömling“ bei Kunrau zurück. Der hartnäckige Widerstand vor Ort hat Wirkung gezeigt.

Mai 2016:
Bohraktivitäten in Nordamerika u. weltweit zur Kohlenwasserstoff-Förderung,
Türme aktiv: USA 415, Canada 36, N.A. gesamt: 451; international 946; weltweit gesamt: 1.397
Der Tiefststand der nordamerikanischen Bohr-Aktivitäten zur Förderung von Kohlenwasserstoffen ist erreicht.

2016:
Der Ölpreis steht bei 48,90 USD/barrel WTI
U.S.-Gaspreis Henry Hub Großhandel=2,0 USD/mmBtu

Juni 2016:
Verabschiedung der Fracking-Erlaubnisgesetze im deutschen Bundestag mit den Stimmen der Großen Koalition aus CDU/CSU und SPD. Trotz der mehrheitlichen Ablehnung der Anwendung der Frackingtechnik zur Öl- und Gasförderung in Deutschland durch die Bevölkerung wurde im Parlament so entschieden..

Juli 2016:
Bohraktivitäten in Nordamerika u. weltweit zur Kohlenwasserstoff-Förderung,
Türme aktiv: USA 463, Canada 119, N.A. gesamt: 582 international 927, weltweit gesamt: 1.509 Mit der Erholung der Ölpreise bis auf etwa 50 USD/barrel haben die noch verbliebenen nordamerikanischen Förderer ihre Bohraktivitäten wieder verstärkt, in der Hoffnung auf weiter steigende Preise. Zugleich haben sie ihre Kosten und Aufwände stark reduziert, um zu überleben.

Juli 2016:
CBM-Versuchsbohrung der HammGas in Herbern ist fast fertig gestellt.

2016:
achtes Bundestreffen in Quakenbrück. Der Zusammenschluss GG umfasst jetzt 74 BIs.
Hauptthemen sind: Nach Verabschiedung der „Fracking-Erlaubnisgesetze“ im Juni 2016 – welche Bedeutung, was ändert sich , Gesundheitsgefährdungen durch die Öl- und Gasförderung in Niedersachsen, mit und ohne Fracking, „Offener Brief“ der teilnehmenden BIs an die zuständigen Ministerien der Bundesregierung und alle Abgeordneten des Deutschen Bundestages mit der Bitte, die Förderung fossiler Brennstoffe gänzlich einzustellen – unter Verweis auf das Klimaabkommen von Paris.

2016:
Sachsen-Anhalt: weitere Info-Veranstaltung der BI „Saubere Umwelt u. Energie Altmark“ in Kakerbeck, wieder mit Vertretern aus Landesbehörden und vom inzwischen zu ENGIE umfirmierten ehemaligen Deponiebetreiber GdF Suez. Der öffentliche Druck steigt.

07.10.2016:
gemeinsame schriftliche Stellungnahme des BBU und von GG mit Einwendungen zu dem Antrag von ExxonMobil auf Genehmigung einer Reststoffaufbereitungsanlage auf dem Betriebshof Bellen in der Samtgemeine Bothel. Zahlreiche Mängel im Exxon-Antrag werden dem LBEG benannt.

2016:
Info-Abend der Partei „Die Grünen“ mit GG-Vertretern zu den für Rodewald und Umgebung drohenden Gefahren aus der von Wintershall beabsichtigten Fracking-Ölförderung bei Rodewald-Neudorf, nach den bisherigen Erkenntnissen der BIs von GG bei Rotenburg und den Infos aus den USA.

  1. bis 19. November 2016:
    Klimakonferenz in Marrakesch, 1. Folge-Konferenz nach Paris Dez. 2015.
    In dem einen Jahr ist so gut wie nichts passiert, da die Parteien noch um zu erfüllende Pflichtanteile bei der Vermeidung von CO2 streiten. Währenddessen fördern die fossilen Energiekonzerne flott weiter. Es wird auf das Folgetreffen im November 2017 in Bonn verwiesen.

2016:
Strategietreffen der BIs von GG in der Region Nördliches Niedersachsen in Rotenburg/Wümme zur Vorbereitung der für Dezember 2016 erwarteten Öffentlichen Anhörung des LBEG zum Exxon-Antrag „Bellen“ und zum angekündigten Besuch der Umweltministerin Hendricks in Rotenburg.

2016:
Die CBM-Versuchsbohrung der HammGas in Herbern ist fehl geschlagen. Die Lagerstätte erweist sich als nicht ergiebig. PVG versucht, die Stadtwerke Hamm zu einer 2. Bohrung zu überzeugen, vergeblich. (die Stadtwerke steigen im Febr. 2017 als Beteiligungspartner aus). Die aktive Begleitung dieser Aktivitäten durch dortige BIs von GG trägt auch dazu bei, keine weiteren Fehlentscheidungen zu Lasten der öffentlichen Kassen zu treffen.

20.12.2016:
Der Ölpreis steht bei 52,03 USD/barrel WTI
U.S.-Gaspreis Henry Hub Großhandel=3,13USD/mmBtu

Dezember 2016:
Bohraktivitäten in Nordamerika u. weltweit zur Kohlenwasserstoff-Förderung,
Türme aktiv: USA 653, Canada 224, N.A. gesamt: 877; international 925; weltweit gesamt: 1.802

11.02.2017:
Die Fracking-Erlaubnisgesetze für die Öl- und Gasförderung in Deutschland treten in Kraft  und werden von GG und BBU ablehnend kommentiert.

Februar 2017:
Bohraktivitäten in Nordamerika u. weltweit zur Kohlenwasserstoff-Förderung,
Türme aktiv: USA 754, Canada 341, N.A. gesamt: 1.095; international 933; weltweit gesamt: 2.028

25.03.2017:
Vorbereitungstreffen von GG in Rotenburg vor der verschobenen Öffentlichen Anhörung des LBEG zum Exxon-Antrag „Bellen“ am 04.04.17 zur Schulung.

April 2017:
Veröffentlichung nach Überarbeitung: „15 Mythen zu Fracking und Kommentare dazu“

04.bis 07.April 2017:
Öffentliche Anhörung des LBEG in der SG Bothel zum Antrag von ExxonMobil, auf dem Betriebshof in Bellen eine neue Reststoff-Aufbereitungsanlage für Anlagenteile und Stoffe aus der Öl- und Gasförderung errichten zu wollen. Die Vertreter des Antragstellers geben während der mehrtägigen Anhörung ein denkbar schlechtes, von ungenügendem Wissen geprägtes Bild ab. Die Antragsgegner sind gut vorbereitet und decken mehrere bedeutende Schwachstellen und nicht beachteten Sicherheitsregeln auf. Die Beteiligung der Öffentlichkeit ist sehr lebhaft, zeitweise nehmen bis zu 80 Personen teil. Durch den großen Umfang der eingereichten Einsprüche dauert die Anhörung drei volle Tage.

12.04.2017 Sachsen-Anhalt:
weitere Veranstaltung der BI „Saubere Umwelt u. Energie Altmark“ in Kalbe zur Bewirkung politischer Entscheidungen zur Deponie Brüchau, dass diese hoch giftbelastete Deponie mit vielen to Quecksilber und anderen Giften, die bereits das Grundwasser um die Deponie kontaminiert hat, endlich vollständig entsorgt und nicht nur abgedeckt wird. In der Nachbarschaft werden schon auffällig viele Erkrankungen unter den Anwohnern festgestellt.

15.04.2017:
Ostermarsch mit Kundgebung gegen Fracking in Rotenburg/Wümme unter lebhafter Beteiligung vieler BIs von GG aus der Nachbarschaft und aus der Region.

15.04.2017:
Der Ölpreis steht bei 52,88 USD/barrel WTI
U.S.-Gaspreis Henry Hub Großhandel=3,0 USD/mmBtu

2017:
neuntes Bundestreffen in Verden. Der Zusammenschluss umfasst 74 BIs. Hauptthemen sind: Anwendung der Bergschadensvermutung gemäß dem Neuen Fracking-Regelungspaket am Beispiel Langwedel, Umfang/Bedeutung der UVP im Genehmigungsprozess von Frackingmaßnahmen, gefährliche Rückstände aus der Erdgas-,Erdölförderung, Erfahrungsbericht zur Anhörung Bellen am 04.04.17, Rolle des Gesundheitsschutzes im Kampf gegen Fracking, Erarbeitung von Handlungsempfehlungen zu Aktionen im Widerstand gegen Frackingaktivitäten in Deutschland, gemeinsame PM mit dem BBU.

2017:
Neue Untersuchungen zur Trinkwasserschädigung durch Fracking werden aus den USA bekannt. Brunnenschädigungen sind im Förderstaat Pennsylvania, aber auch in anderen US-Staaten mit Frackingförderung, ein Massenproblem. Auch in Deutschland wäre Ähnliches zu erwarten. Internationale Ärzte IPPNW, Regionalgruppe Rotenburg, fordern, zwingend Konsequenzen aus der Krebsclusteruntersuchung im Raum Rotenburg/Wümme zu ziehen. GENUK e.V. fordert im Verbund mit GG eine umfassende Untersuchung der Hintergründe der gehäuft aufgetretenen Krebsfälle durch die Landesregierung bzw. eine beauftragte Landesbehörde von Niedersachsen. Das Verhalten der Landesregierung lässt erkennen, dass sie kein gesteigertes Interesse hat, die Gründe für diese Krebsfälle zu erkunden. GENUK e.V. ist mit der Landesregierung NDS weiter im Gespräch.

2017:
Der Ölpreis steht bei 49,82 USD/barrel WTI

2017:
Das EuGH-Urteil zur Gründung der Europäischen Bürgerinitiative „Stop-TTIP“, die von der EU-Kommission verboten worden war, liegt vor: „Das Gründungsverbot war rechtswidrig“.

Juni 2017:
Das Klima-Abkommen von Paris vom Dezember 2015, dem Vertreter von 195 Ländern zugestimmt hatten, ist inzwischen von 75% aller Unterzeichnerländer ratifiziert.
Die USA, der weltweit zweitgrößte Klimaschädiger, haben ihre Zusage jedoch unter Präsident Trump annulliert. Auch der türkische Präsident Erdogan hat die Absicht erklärt, das Abkommen nicht ratifizieren zu wollen.

Juni 2017:
Veröffentlichung nach Überarbeitung: „16 Mythen zu Fracking und Kommentare dazu“ Version 4-20.1

2017:
Treffen der NRW-Initiativen von GG in Hamm. Die NRW-Initiativen vernetzen sich landesweit – für eine schnelle Energiewende, statt fossiler Energieträger.

22.07.2017:
Der Ölpreis steht bei 46,43 USD/barrel WTI

19.08.2017:
U.S.-Gaspreis Henry Hub Großhandel=2,89USD/mmBtu

28.08.2017:
Der Ölpreis steht bei 47,96 USD/barrel WTI

August 2017:
Bohraktivitäten in Nordamerika u. weltweit zur Kohlenwasserstoff-Förderung,
Türme aktiv: USA 940, Canada 217, N.A. gesamt: 1.157; international 959 weltweit gesamt: 2.116. Die Zahl der in Nordamerika im Einsatz befindlichen Bohrtürme hat etwa 50% der Kapazitäten vom Sept. 2014 erreicht und weitere Wiederinbetriebnahmen von Bohrtürmen sind im August ausgeblieben.

31.08.2017 Sachsen-Anhalt:
weitere Veranstaltung in Kalbe durch die örtliche BI, um den Druck auf die Landesregierung und deren Behörden hoch zu halten, zur Deponie Brüchau. Eine Entscheidung zur Sanierung ist zu fällen. Die Landesbehörden versuchen weiterhin durch neue Gutachten Zeit zu schinden.

01.09.2017:
Die Korbacher Resolution von 2013 wird inzwischen von 326 Mitzeichnern unterstützt.

22.09.2017:
U.S.-Gaspreis Henry Hub Großhandel=2,97USD/mmBtu
Der Ölpreis steht bei 50,29 USD/barrel WTI

23.09.2017:
Bohraktivitäten in Nordamerika: Die Wiederinbetriebnahme der Bohrtürme in Nordamerika ist definitiv unterbrochen, auch im September 2017 sind keine weiteren Bohrtürme reaktiviert worden.

V.F.