DIE LINKE: Trotz angeblichem Fracking-Verbot – Bundesregierung will Fracking-Forschung mit vier Millionen Euro subventionieren

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Sep 282016
 

„Trotz aller Lippenbekenntnisse hinsichtlich eines Fracking-Verbots in Schiefer-, Ton-, Mergel- oder Kohleflözgestein setzt die Bundesregierung weiterhin auf die unbeherrschbare Risikotechnologie genau in diesen Gesteinsformationen“, so der Bundestagsabgeordnete Hubertus Zdebel, Obmann der Fraktion DIE LINKE im Umweltausschuss. „Wie aus der schriftlichen Antwort des Bundesministeriums für Bildung und Forschung auf eine entsprechende Anfrage unserer Fraktion hervorgeht, sind im Haushaltsplan für das Jahr 2017 vier Millionen Euro Forschungsgelder gut versteckt für die entsprechende Fracking-Forschung vorgesehen. Dies ist eine skandalöse, indirekte Subventionierung der Konzerne. Das wollen wir unterbinden und haben einen entsprechenden Haushaltsantrag gestellt.“

Zdebel weiter:

„Die Bundesregierung folgt hier ihrer fatalen Agenda. Zuerst hat sie das Fracking-Erlaubnisgesetz von Wirtschaftminister Gabriel und Umweltministerin Hendricks, beide SPD, verabschiedet. Damit wird Fracking im Sandgestein, sogenannten Tight-Gas-Reservoirs, zugelassen. Nun leitet sie die ersten Schritte ein, um die vier bisher ausgenommenen Gesteinsarten für die Fracking-Industrie freizugeben. Mit vier Fracking- Erprobungsmaßnahmen ermöglicht sie nicht nur ein unverantwortliches Großexperiment mit der Umwelt und der Gesundheit der Anwohner. Für die wissenschaftliche Auswertung sollen noch nicht einmal die Konzerne selbst, sondern die Steuerzahler aufkommen. Und dies, obwohl es kein volkswirtschaftliches und energiepolitisches Interesse an der Gewinnung von Brennstoffen aus unkonventionellen Lagerstätten gibt. Profitieren würden lediglich die Energiekonzerne. Das Verursacherprinzip gebietet es, dass die Konzerne die Erforschung von Schäden bei der potentiellen Anwendung der Fracking-Technik vollständig selbst finanzieren. Gleiches gilt für Dialogprozesse, die – wie absehbar – nur der Akzeptanzschaffung für Fracking dienen sollen.“

 

Der Haushaltsantrag:  hier

Quelle: http://www.hubertus-zdebel.de/die-linke-trotz-angeblichem-fracking-verbot-bundesregierung-will-fracking-forschung-mit-vier-millionen-euro-subventionieren/

 

 

Sep 272016
 

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Pressemitteilung:

BBU fordert: Gefahren des Fracking bei der Änderung der Grundwasserverordnung nicht ausblenden!

(Bonn, Berlin, 26.09.2016) Der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU e.V.) hat im Rahmen der Verbändeanhörung zur Änderung der Grundwasserverord­nung gefordert, die Gefahren des Fracking und der Versenkung von Lagerstätten-wasser nicht auszublenden. Die bisher vorgesehenen Untersuchungs­programme für die Grundwasserqualität müssen um Stoffe erweitert werden, die in Frac-Fluiden sowie im Lagerstättenwasser enthalten sind. Anderenfalls droht eine schleichende, unbemerkte Kontamination des Grundwassers. Ein Monitoring erfolgt für die in Frac-Fluiden und dem Großteil der in Lagerstättenwasser enthaltenen Stoffe bisher nicht.

Oliver Kalusch vom Geschäftsführenden Vorstand des BBU erklärt hierzu: „Fracking und das Versenken von Lagerstättenwasser stellen eine erhebliche Gefahr für das Grundwas­ser dar. Auch mit dem kürzlich verabschiedeten Fracking-Recht ist Fracking nicht verboten. Vielmehr kann die Fracking-Technik in Tight-Gas-Reservoirs Anwendung finden. Dem ste­hen bisher keine geeigneten Konzepte für ein systematisches und umfassendes Monitoring im Bereich des Grundwassers gegenüber. Die sachgerechte Lösung wäre ein ausnahms­loses Verbot von Fracking und der Verpressung von Lagerstättenwasser in den Unter­grund. Solange dies nicht geschieht, sollte die Problematik des notwendigen Monitorings im Rahmen der Änderung der Grundwasserverordnung gelöst werden. Dazu muss festge­legt werden dass die für Fracking typischen Substanzen ermittelt werden. Nur so kann er­reicht werden, dass aus dem Fracking resultierende Grundwasserbeeinträchtigungen be­urteilt und unterbunden werden. Eine Verschlechterung des chemischen Zustands des Grundwassers ist nicht hinnehmbar.“ Die Stellungnahme des BBU zur 1. Verordnung zur Änderung der Grundwasserverordnung ist abrufbar unter http://bbu-online.de

http://bbu-online.de/Stellungnahmen/GrwV-Ae1.pdf

„Studie der Tufts University Boston zeigt auf: CETA kostet bis 2023 in Europa 200.000 Arbeitsplätze und 30.000 in Kanada“

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Sep 262016
 

„Neue Studie der Tufts University Boston zeigt auf:

CETA kostet bis 2023 in Europa 200.000 Arbeitsplätze und 30.000 in Kanada und wird zu sinkenden Arbeitnehmereinkommen führen“

Die neueste Studie der Tufts University Boston errechnet, dass CETA in Europa 200.000 Arbeitsplätze und in Kanada 30.000 Arbeitsplätze im Zeitraum bis 2023 kosten wird. Die Lohneinkommen werden im gleichen Zeitraum sinken. In Kanada werden das durchschnittlich um 1.776 EUR/Jahr sein und in der EU, je nach Land, zwischen 316 und 1.331 EUR/Jahr. Die Länder mit den höchsten Löhnen werden stärker betroffen sein.

Auf der Webseite von Attac Deutschland kann man die Kurzusammenfassung  dazu lesen:

http://www.attac.de/startseite/detailansicht/news/us-studie-ceta-kostet-200000-arbeitplaetze-in-europa-und-30000-in-kanada/

Die gesamte Studie in Englisch kann unter folgendem Link heruntergeladen und nachgelesen werden: http://www.ase.tufts.edu/gdae/policy_research/ceta_simulations.html

Statt Gabriel-Nachfolge die Kenntnis über CETA vertiefen!

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Sep 262016
 

 

Statt Gabriel-Nachfolge die Kenntnis über CETA vertiefen!

„Die SPD-Abgeordneten haben entschieden, rechtliche Klarstellungen des CETA-Vertrages in der parlamentarischen Beratung zu erreichen.“ So die altmärkische SPD-Bundestagsabgeordnete Marina Kermer in der Volksstimme vom 23.09.2016.
– Wie aber kann man „entscheiden“, Klarstellungen in einer Beratung zu erreichen?? Das geht doch nicht vorab, das hängt doch vom Verlauf der Beratung ab!!

Doch genau so erkaufte sich Gabriel auf dem SPD-Konvent am 19.9. in Wolfsburg die Mehrheit der Delegierten: mit Versprechung von „Nachbesserungen“, deren Realisierung gar nicht in seiner Kompetenz liegt.

Doch längst nicht alle Sozialdemokraten ließen sich überfahren.

SPD-Vorstandsmitglied Jan Stöß stimmte in Wolfsburg  mit NEIN – wie auch 35% der dort versammelten Delegierten.

Juristin (und ehemalige Justizministerin) Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin, die „große alte Dame“ der SPD, wird nicht müde zu verdeutlichen, dass CETA nur auf Vorteile für die ganz großen Konzerne abzielt.

Die Arbeitnehmer, die mittelständischen Unternehmen und die gesamte kommunale Selbstverwaltung haben bloß Nachteile zu erwarten. Wasser- und Energieversorgung, öffentlicher Verkehr, Bildungs-, kulturelle Einrichtungen, und und, z.B. auch die Reinheit des deutschen Biers, stehen Billiganbietern aus dem Ausland zur Disposition.
Private Schiedsgerichte sollen nun gar zu „Handelsgerichtshöfen“ aufgemotzt werden, was Gabriel als „Verbesserung“ verkauft. An ihrer Funktion ändert sich dadurch aber nichts. Es bleibt „Paralleljustiz“, in der  nur der Staat vom Investor verklagt werden kann, nicht umgekehrt. Für Richter ist es mit einem monatlichen Taschengeld von 2.000,–  Euro und 3.000,– Euro pro Verhandlungstag allerdings ein nicht zu verachtendes Zubrot.

Die Versprechen von mehr Jobs und Wirtschaftsaufschwung durch CETA sind lächerlich. Der Handel mit Kanada macht gerade mal 1,4% des Handelsvolumens aus.

CETA soll in Wirklichkeit auch nur die erste Scheibe einer ganzen Salami sein: Haben sich die Menschen erst mal an CETA gewöhnt, wird es leichter, Abkommen wie TTIP, TISA u.a., die unsere demokratischen Strukturen noch viel tiefer untergraben, durchzusetzen. So die Kalkulation führender Interessengruppen.

Aber haben wir denn nicht sowieso ganz andere Probleme?! –  Die Erderwärmung steigt rapide. Bisherige Prognosen werden drastisch übertroffen. Dass wachsende Teile des Planeten durch Klimawandel und Umweltzerstörung unbewohnbar werden, ist auch die eigentliche Ursache der Flüchtlingsströme, die weiter zunehmen werden.

Internationale Abkommen, die Sinn machen, müssten hiervon doch ausgehen und die Frage beantworten: Wie können wir unsere Wirtschafts- und Handelstätigkeit umgestalten, damit die Umweltzerstörung gestoppt und der Klimawandel möglicherweise noch begrenzt wird!

 

Kommentar von

Dr. Christfried Lenz von der BI „Saubere Umwelt und Energie Altmark“

 

 Veröffentlicht von am 26. September 2016  Kennzeichnung:

BBU: Äußerungen des NRW-Bauministers zu Bürgerinitiativen sind inakzeptable Entgleisung

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Sep 232016
 

BBU-Pressemitteilung
26.08.2016

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(Bonn, Düsseldorf, 26.08.2016) Als inakzeptable Entgleisung und schamlose Diffamierung von Bürgerinitiativen im Umweltbereich hat der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU e.V.) die jüngsten Äußerungen des nordrhein-westfälischen Bauministers Michael Groschek bezeichnet. Um seine rückwärtsgewandte Betonpolitik durchzusetzen, sei dem Sozialdemokraten offensichtlich jedes Mittel recht, erklärt der Dachverband zahlreicher Bürgerinitiativen. Der BBU betont die wichtige Rolle der Initiativen: Ohne ihre Aktivitäten gäbe es keine Energiewende, keinen wirksamen Immissionsschutz vor Ort und einen ungezügelten Flächenverbrauch.

Oliver Kalusch vom Geschäftsführenden Vorstand des BBU erklärt: „Die Äußerungen Groscheks zeugen von einem gestörten Verhältnis zur Zivilgesellschaft. Bundesweit setzen sich Bürgerinitiativen selbstlos und ehrenamtlich zum Schutz von Biotopen und Freiflächen, für den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen und für den Immissionsschutz ein. Dabei müssen sie oft engagiert und mutig Auseinandersetzungen mit Behörden führen, die Projekte ohne die gesetzlich festgeschriebene
Berücksichtigung des Umwelt- und Gesundheitsschutzes durchdrücken wollen. Statt die wertvolle Arbeit der Bürgerinitiativen anzuerkennen, fällt dem Minister nichts Anderes ein, als sie zu beleidigen und ihr Engagement herabzuwürdigen. Die Erkenntnis, dass die Gesellschaft auf eine intakte Umwelt angewiesen ist, ist an ihm spurlos vorbeigegangen. Und es wird zynisch, wenn Groschek den Satz fallen lässt: ‚Wir brauchen ein anderes Klima‘. Denn die NRW-Landesregierung trägt mit ihrer Kohlepolitik und dem damit verbundenen Kohlendioxidausstoß zum Klimawandel bei, der zum kontinuierlichen Ansteigen der Temperaturen, zu Extremwetterereignissen und zur Erhöhung des Meeresspiegels führt.“

Das von Groschek geplante „Bündnis für Infrastruktur“ bezeichnet der BBU als „Bündnis für Beton und Umweltzerstörung“. Offensichtlich plant Groschek eine Versammlung der Industrie und des industriefreundlichen Establishments, um Bürgerinitiativen einzuschüchtern. Das zeigt nicht nur, wie weit sich der Minister bereits von den Interessen der Bevölkerung entfernt hat. Groschek verkennt auch, dass die Bewegung der Bürgerinitiativen seit Jahrzehnten in der Auseinandersetzung mit
einflussreichen gesellschaftlichen Akteuren erfahren ist. Vor ihrer Macht ist sie nicht zurückgeschreckt. Dies wird auch in Zukunft so bleiben. Der BBU wird die Initiativen dabei mit seinem Wissen und seinen Erfahrungen unterstützen.

 Veröffentlicht von am 23. September 2016

Die Zahl der Bohrtürme im Einsatz in Nordamerika hat im September 2016 kaum noch zugenommen. Insgesamt wurden weitere 26 Bohrtürme reaktiviert.

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Sep 212016
 
Foto: pixabay

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Volker H.A. Fritz Wolfenbüttel, den 18.09.2016

Heute berichte ich zum Zeitraum September 2016 vom 20.08. bis zum 16.09.2016.

Die im September 2016 im Einsatz befindlichen Bohrtürme in den USA und Kanada, nach den Baker-Hughes fortlaufenden Listen zeigen eine nur noch sehr schwache Fortsetzung der seit Juli begonnenen Reaktivierung. Ihre Zahl hat im September um nur etwa 4 Prozent gegenüber dem Stand vom 19.08. weiter zugenommen.
In Kanada ist die Belebung stark abgeschwächt gegenüber dem Vormonat und nur beim Öl, in den USA ist die Zunahme der Zahl der Bohrtürme mit etwas mehr Öl als Gas verteilt, aber deutlich verhaltener als im August.

Hier noch einmal die Gesamtübersicht der Entwicklungen der letzten Monate:

Juni 2016 gesamt USA Kandada
Nordamerika + 50 Türme + 14 Öl + 22 Öl
+ 3 Gas + 11 Gas
Juli 2016 gesamt USA Kandada
Nordamerika + 67 Türme + 41 Öl + 12 Öl
+ 0 Gas + 14 Gas
August 2016 gesamt USA Kandada
Nordamerika + 48 Türme + 39 Öl + 17 Öl
– 10 Gas Gas + 2 Gas
September 2016 gesamt USA Kandada
Nordamerika + 26 Türme + 9 Öl + 10 Öl
+ 7 Gas + 0 Gas

Insgesamt wurden im Berichtsmonat September 26 Bohrtürme wieder aktiviert. Der Abbau der Bohrkapazitäten in den USA geht vereinzelt in einer Reihe der Förderfelder in geringem Umfang weiter.

Zunahmen sind in Oklahoma, Pennsylvania, Wyoming und in besonderem Maß in Texas zu verzeichnen. In den USA erfolgt die Zunahme im Berichtsmonat etwas ausgeglichener, mit einem Übergewicht der Ölförderung. In Kanada ist die anfängliche sehr starke Belebung der Gasbohr-Aktivitäten im September wieder völlig zum Erliegen gekommen.

Der inzwischen bei 46.- USD/barrel wieder leicht gefallene Rohölpreis erhöht die Förderverluste wieder. Die Hoffnung der Förderer auf einen weiteren Anstieg in der nächsten Zeit scheint nach der Entwicklung der letzten Wochen weiterhin illusorisch.

International ist der Einsatz der Bohrtürme im September 2016 stagnierend auf niedrigem Niveau.

Es ist genug Rohöl weltweit im Angebot und die Speicher sind mit bereits gefördertem Rohöl voll. Das drückt die Spotpreise, trotz der zum Teil schon eingetretenen Verringerung der US-Ölproduktion und der weiter von der EIA prognostizierten Abnahme bis Herbst auf circa 4 Mio barrels /Tag gesamt und weiterer Verringerung über das Jahresende hinaus.

Die OPEC-Staaten fördern weiter mit erhöhten Kapazitäten, um das US-Fracking-Öl aus dem Markt zu halten.

Dem gegenüber steht auf der Abnehmerseite für Rohöl weiterhin das reduzierte Wachstum der großen asiatischen Volkswirtschaften, wodurch sich der Bedarf an Öl und LNG-Erdgas erheblich abgeschwächt hat.

Eine Änderung ist zurzeit nicht absehbar. Dieser erhebliche Minderverbrauch und die deutlich abgeschwächten Importmengen an Rohöl in die USA, dank der Fracking-Förderung von Öl in den USA, wirken sich ebenfalls preisdämpfend aus. Eine Preiserhöhung für Rohöl zu höheren Preisen wird bis weit in 2017 hinein nicht erwartet. Auch die IEA schätzt die Entwicklung so ein.

Gegenüber September 2014 hat sich im  September 2016 ergeben, einschließlich Offshore und Bohraktivitäten im Golf von Mexiko:

USA von 1931 vernehrt auf 506 Stück (August 491) = -73,8 % zu 9/2014
Kanada von 429 vermehrt auf 132 Stück (August 121) = -69,3% zu 9/2014

nach Öl- und Gasförderung unterschieden bedeutet das für USA:

Öl von 1592 vermehrt auf 416 Stück (August 410) = -73,9% zu 9/2014
Gas von 338 vermehrt auf 89 Stück (August 83) = -74,7% zu 9/2014

Die Zunahme an Bohrtürmen im Einsatz im September in den USA erfolgte am deutlichsten im Bundesstaat Texas mit 6 Bohrtürmen, gefolgt von Oklahoma mit 4 und Wyoming mit 3.

nach Öl- und Gasförderung unterschieden bedeutet das für Kanada:

Öl von 246 vermehrt auf 75 Stück (August 65)= noch -69,6% zu 9/2014
Gas von 183 blieb gleich mit 56 Stück (August 56) = noch -69,4% zu 9/2014

Die Ankündigungen der Öl- und Gasförderfirmen im Fracking-Bereich in den vergangenen Wochen lassen aus den USA erkennen, dass trotz der problematischen Lage optimistische Untertöne zu hören sind. Die am teuersten produzierenden Shale-Gebiete wie Haynesville und Barnett liegen jedoch brach am Boden und die Service- und Infrastrukturen werden abgebaut.

Die Rohölpreise pendelten um die Marke 48.-USD/barrel mit Abstieg ab der Monatsmitte September auf 45.- USD/barrel.

Durch die anscheinend sehr aussichtsreichen und technisch gut erschließbaren Shale-Vorkommen im Norden von Argentinien im Gebiet „Vaca Muerta“ hat ein großer US-Förderer angekündigt, statt im Permian Basin in den USA lieber zur Gewinnung weiterer Förderkapazitäten in Argentinien investieren zu wollen.

Die weiterhin katastrophale Lage bei den Gaspreisen in den USA mit 2,20 USD/mmBtu  und teils noch darunter, bei Produktionskosten, die mehrfach höher sind, spiegelt sich beim Einsatz  der Bohrtürme wieder. Erdgas: keine Aktivitäten.

Eine generelle Trendwende ist in den USA bezüglich des Fördergeschäftes weiterhin nicht in Sicht, so dass meine übrige Bewertung vom Mai 2016 nach wie vor Gültigkeit hat. Die Juli-Belebung in Nordamerika hat sich im September wieder sehr stark abgeschwächt.

Auch das internationale Explorations- und Fördergeschäft schwächelt im September weiter.

Im Übrigen verweise ich auf meine Ausführungen in den vorhergegangenen Berichten zu den Monaten Mai bis August 2016.

Volker Fritz

Grafik: pixabay

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im Arbeitskreis Fracking

Braunschweiger Land