Bohrtürme im Einsatz in Nordamerika zum Jahreswechsel 2016/2017: weiter Belebung in den USA, kräftiger Rückgang in Kanada zum Jahresende.

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Jan 172017
 

Foto: pixabay

Volker H.A. Fritz                               Wolfenbüttel, den 06.01.2017  VF

Heute berichte ich zum Zeitraum  Dezember 2016  vom 10.12.2016 bis zum 06.01.2017.

Die zum Jahreswechsel 2016/2017 im Einsatz befindlichen Bohrtürme in den USA und Kanada, nach den Baker-Hughes fortlaufenden Listen, zeigen für Dezember/Januar eine für den Jahreswechsel nicht untypische Beruhigung der Aktivitäten in Nordamerika.

Gegenüber der Zunahme um insgesamt 110 Bohrtürme im Vormonatszeitraum stieg in den Wochen zum Jahreswechsel und in der ersten Januarwoche 2017  ihre Zahl mit insgesamt nur 16 weiteren Reaktivierungen kaum an.

Der vorsichtige Optimismus wegen der über 55.- EUR/barrel angezogenen Ölpreise hat sich in den vergangenen Wochen verfestigt, nachdem die Rohölpreise zum, Jahreswechsel auf 56,50 USD/barrel für Sorte BRENT und bis zum 04.01.2017 sogar zeitweilig 57,70 USD/barrel BRENT erreichten.

In der Fachpresse ist man sich nicht ganz einig, wie es weiter gehen wird. Einige Kommentatoren meinen, dass die OPEC-Beschlüsse vom November 2016 bereits physische Auswirkungen haben können. Das erscheint jedoch eher unwahrscheinlich weil weltweit zu viel Rohöl in Tankern zwischenlagert. Dieses Überangebot drückt auf die Preise. Es erscheint eher zutreffend, dass spekulative Aufkäufe von freien Spotmengen – in Erwartung bald höherer Preise – jetzt zum Anziehen der Notierungen  geführt haben.

Die Zunahme in Nordamerika gegenüber Dezember beträgt insgesamt knapp 2 Prozent wobei in den USA die Zunahme mit 41 Bohrtürmen nur gering zurück geht, dagegen in Kanada durch massive Stilllegungen die Zahl der Bohrtürme im Einsatz wieder gesunken ist.

In den USA lag dabei das Schwergewicht weiterhin auf Ölbohrtürmen, während in Kanada in diesem Zeitraum Öl- und Gasbohren etwa gleichwertig liegen.

Hier noch einmal die Gesamtübersicht der Entwicklungen der letzten Monate:

Juni 2016 gesamt USA Kandada
Nordamerika + 50 Türme + 14 Öl + 22 Öl
+ 3 Gas + 11 Gas
Juli 2016 gesamt USA Kandada
Nordamerika + 67 Türme + 41 Öl + 12 Öl
+ 0 Gas + 14 Gas
August 2016 gesamt USA Kandada
Nordamerika + 48 Türme + 39 Öl + 17 Öl
– 10 Gas Gas + 2 Gas
September 2016 gesamt USA Kandada
Nordamerika + 26 Türme + 9 Öl + 10 Öl
+ 7 Gas + 0 Gas
Oktober 2016 gesamt USA Kandada
Nordamerika + 64 Türme + 16 Öl + 15 Öl
+ 14 Gas + 19 Gas
November 2016 gesamt USA Kandada
Nordamerika + 40 Türme + 20 Öl – 1 Öl
+ 10 Gas + 12 Gas
Dezember 2016 gesamt USA Kandada
Nordamerika + 110 Türme + 46 Öl + 29 Öl
+ 10 Gas + 25 Gas
Dez./Januar 2017 gesamt USA Kandada
Nordamerika + 16 Türme + 34 Öl – 13 Öl
+ 7 Gas -12 Gas

 

Insgesamt wurden im Berichtsmonat Dezember 16 Bohrtürme wieder aktiviert. Der Abbau der Bohrkapazitäten in den USA geht vereinzelt in einigen Förderfeldern noch in geringem Umfang weiter, die Mehrzahl der aktiven Förderfelder weist jedoch geringe bis leichte Zunahmen der Bohraktivitäten aus. In diesem Berichtszeitraum liegen die stärksten Zunahmen in den Bundesstaaten Texas (+ 24), New Mexico (+7) und Oklahoma (+6).

Der inzwischen auf Preise zwischen 55 und 60 USD/barrel gestiegene Rohölpreis lässt gerade bei den zahlreichen Firmen Hoffnung aufkeimen, die sich finanziell übernommen haben und ihre Schuldzinsen nicht oder nicht in vollem Umfang begleichen können. Sie stehen kurz vor der Insolvenz und am Markt will ihnen niemand weitere Kredite gewähren. Viele Milliarden Verluste durch faule Kredite mit Frackingfirmen haben Anleger vorsichtig werden lassen. Die Förderer sehen mit Bangen der Ölpreisentwicklung in den nächsten Wochen entgegen. Sollte sich die Preisanhebung wieder einglätten, wenn die Wintermonate zu Ende gehen, wird die Insolvenzwelle unter den US-Firmen weiter gehen.

Die Fracking-Ölförderer in den USA, die bisher überlebt haben, bemühen sich weiterhin nach Kräften, ihre Produktionskosten noch weiter zu senken.

International ist der Rückgang der Bohrtürme im November 2016 zum Stillstand gekommen, nach einem kontinuierlichen Rückgang  von 1.350 im Mai 2014 auf 925 im November 2016 mit einer leichten Zunahme von 5 Stück im asiatisch-pazifischen Raum und 10 Stück in Europa bei Rückgang in Mittelost.

Weiterhin ist genug Rohöl weltweit im Angebot und die Speicher sind mit bereits gefördertem Rohöl voll. Weitere Millionen to Rohöl lagern in Schiffstanks auf Reede vor den großen Handelsplätzen und warten auf möglichst günstige Kontrakte auf Spotmengen. Das drückt weiter die Spotpreise, trotz der zum Teil schon eingetretenen Verringerung der US-Ölproduktion und der weiter von der EIA prognostizierten Abnahme bis Jahresende 2016 auf unter 4 Mio barrels /Tag gesamt und weiterer Verringerung über das Jahresende hinaus. Die OPEC-Staaten fördern ab Januar 2017 mit 3,5 Prozent reduzierter Förderung und Russland, obwohl nicht OPEC-Mitglied, hat sich der Gruppe angeschlossen und auch eine spürbare Reduzierung seiner Ölförderung angekündigt. Im Lichte vergangener OPEC-Entscheidungen, die dann von den Mitgliedern doch nicht eingehalten wurden, sind Energie-Fachleute weiterhin skeptisch, ob die Umsetzung des OPEC-Beschlusses vom 29.11.2016 Bestand haben wird.

Dem gegenüber steht auf der Abnehmerseite für Rohöl weiterhin das reduzierte Wachstum der großen asiatischen Volkswirtschaften, wodurch sich der Bedarf an Öl und LNG-Erdgas erheblich abgeschwächt hat. Eine Änderung ist zur Zeit weiterhin nicht absehbar. Dieser erhebliche Minderverbrauch und die deutlich abgeschwächten Importmengen an Rohöl in die USA, dank der Fracking-Förderung von Öl in den USA, wirken sich ebenfalls preisdämpfend aus. Eine deutliche Preiserhöhung für Rohöl zu höheren Preisen wird bis weit in 2017 hinein nicht erwartet. Auch die IEA schätzt die Entwicklung so ein.

Gegenüber September 2014 hat sich im Dez./Januar 2017 ergeben, einschließlich Offshore und Bohraktivitäten im Golf von Mexiko:

USA von 1931 vermehrt auf 665 Stück (Dezember 624) = -65,6 % zu 9/2014
Kanada von 429 vermindert auf 205 Stück (Dezember 230) = -52,2 % zu 9/2014

 

nach Öl- und Gasförderung unterschieden bedeutet das für USA:

Öl von 1592 vermehrt auf 532 Stück (Dezember 498) = -66,6 % zu 9/2014
Gas von 338 vermindert auf 205 Stück (Dezember 230) = -61 % zu 9/2014

 

nach Öl- und Gasförderung unterschieden bedeutet das für Kanada:

Öl von 246 vermindert auf 104 Stück (Dezember 117) = -58,7 % zu 9/2014
Gas von 183 vermindert auf 100 Stück (Dezember 112) = -45,4 % zu 9/2014

 

Die Ankündigungen der Öl- und Gasförderfirmen im Fracking-Bereich in den vergangenen Wochen lassen aus den USA erkennen, dass trotz der noch immer problematischen Lage optimistische Untertöne verstärkt sind. Die am teuersten produzierenden Shale-Gebiete wie Barnett liegen brach am Boden und die Service- und Infrastrukturen wurden abgebaut, aber andere haben wohl verstärkt begonnen, zum Jahreswechsel 2016/2017 wieder erste bzw. mehr Aktivitäten zu entfalten.

Die weiterhin katastrophale Lage bei den Gaspreisen in den USA mit 2, 60 USD/mmBtu und teils noch darunter, bei Produktionskosten, die mehrfach höher sind, macht die Erdgasproduktion weiterhin zum Verlustbringer. Auch der begonnene LNG-Export nach Südamerika, Asien und Europa, von den USA aus, bringt keine Gewinne sondern ist nach wie vor verlustbringend.

Eine generelle Trendwende ist in den USA bezüglich des Fördergeschäftes weiterhin noch nicht in Sicht, wenn sich auch die Kostenschwelle erheblich verringert hat.
Immerhin hat der starke Anstieg der Bohrtürme im Einsatz in Nordamerika gezeigt, dass es der OPEC bisher nicht gelungen ist, die Fracking-Industrie in den USA und in Kanada als Wettbewerber auszuschalten.
Das Volumen der trotz Wintereinbruch und Jahresend-Unterbrechung in den USA wieder in Betrieb genommenen Bohrtürme im Berichtszeitraum zeigt, dass diese Industrie in Nordamerika sehr schnell reaktiviert werden kann, sobald die Marktverhältnisse für die Kohlenwasserstoffe sich verbessern.

Im Übrigen verweise ich auf meine Ausführungen in den vorhergegangenen Berichten zu den Monaten Mai bis Dezember 2016

Volker Fritz
im Arbeitskreis Fracking Braunschweiger Land

Wintershall Verlängerungsanträge: Wie sollen die Kommunen die Unterlagen prüfen, wenn ein großer Teil der Unterlagen geschwärzt ist?

 Allgemein, Aufsuchungserlaubnis, Verlängerungsantrag zur Aufsuchungserlaubnis, Wintershall  Kommentare deaktiviert für Wintershall Verlängerungsanträge: Wie sollen die Kommunen die Unterlagen prüfen, wenn ein großer Teil der Unterlagen geschwärzt ist?
Jan 142017
 

 

Wintershall erhielt 2010 zwei Bergbauberechtigungen zur Aufsuchung von Kohlenwasserstoffen zu gewerblichen Zwecken (ohne Grubengas) in NRW: Feld Rheinland und Feld Ruhr, 2013 wurde die Erlaubnis von der Bezirksregierung Arnsberg bis 2016 verlängert.

Die Gesamtfläche beträgt ca. 3.895 km2. Die Erlaubnisse beziehen sich auf die Lagerstätte: Schiefergestein.

Sehr viele Kommunen sind von den beiden riesigen Flächen betroffen, wurden bisher jedoch nicht am Verfahren beteiligt!

Seit ca. 2012 erhielten Kommunen bei Neuanträgen die Gelegenheit zur Stellungnahme.

Erst durch den Ministeriumserlass vom 29.01.14 werden auch die bereits vor 2012 erteilten Aufsuchungsflächen berücksichtigt, wenn ein Verlängerungsantrag gestellt wird.

Kurz vor Ablauf (04.08.16) der 1. Verlängerung hat Wintershall für beide Anträge einen Verlängerungsantrag gestellt.

Obwohl die Bundesregierung im Sommer 2016 ein Fracking Regelungspaket verabschiedet hat und bis 2021 die kommerzielle Gasförderung mittels Fracking in den Lagerstätten Schiefer und Kohle ausschließt – Probebohrungen sind zugelassen – hat Wintershall einen weiteren Verlängerungsantrag gestellt. Die Erlaubnis gilt jedoch nur für Schiefergestein.

Warum stellt Wintershall also dennoch kurz vor Ablauf einen Verlängerungsantrag für Schieferlagerstätten?

Obwohl genügend Gründe gegen den Antrag sprechen, hat die Bezirksregierung Arnsberg den Verlängerungsantrag nicht abgeschmettert, sondern die Erlaubnis erst einmal um 6 Monate verlängert! In dieser Zeit werden die Unterlagen geprüft.

Die Kommunen wurden erstmalig von Arnsberg angeschrieben und durften unter Fristsetzung die Unterlagen sichten und sich per Stellungnahme am Verfahren beteiligen.

Doch der Bürgermeister Jan Heinisch aus Heiligenhaus (Kreis Mettmann) musste bei der Durchsicht der besagten Unterlagen feststellen, dass diese viele Schwärzungen enthalten. Sein Unverständnis darüber teilt er auch in seiner Stellungnahme mit:

 

„Zunächst möchte ich mein Befremden und Unverständnis dahingehend zum Ausdruck bringen, als dass die mir vorgelegte, ‚um die Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse der Wintershall Holding GmbH bereinigte Version des an die Bergbehörde übermittelten Originalberichtes‘ derart viele Schwärzungen enthält, dass eine umfassende Meinungsbildung zum beantragten Vorhaben, insbesondere dem damit verbundenen Arbeitsplan, unmöglich ist.“

 

Anhand der Unterlagen scheint nicht ersichtlich zu sein: Wo und welche Maßnahmen im Rahmen der Erlaubnis stattfinden sollen.

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/ratingen/warum-heiligenhaus-gegen-eine-fracking-erlaubnis-fuer-wintershall-ist-aid-1.6478726

 

Flächenkarte:

https://www.bezreg-arnsberg.nrw.de/themen/e/erdgasaufsuchung_gewinnung/aufsuchungsfelder/aufsuchungsfelder_karte.pdf

 

 

Zwischenerfolg für den Naturschutz im Schleswig-Holsteinmischen Wattenmeer: die Ölbohrpläne der DEA sind nicht genehmigungsfähig.

 AK Fracking Braunschweiger Land  Kommentare deaktiviert für Zwischenerfolg für den Naturschutz im Schleswig-Holsteinmischen Wattenmeer: die Ölbohrpläne der DEA sind nicht genehmigungsfähig.
Jan 122017
 

Wolfenbüttel, den 11.01.2017
Volker H.A. Fritz
im AK Fracking
Braunschweiger Land
Mitglied im Zusammenschluss
„Gegen Gasbohren“

Zwischenerfolg für den Naturschutz im Schleswig-Holsteinmischen Wattenmeer: die Ölbohrpläne der DEA sind nicht genehmigungsfähig.

Der engagierte Einsatz von Greenpeace in Schleswig-Holstein und den Piraten im
Landesparlament unter ihrem Fraktionsführer Dr. Patrick Breyer, gestützt durch den starken und gut organisierten Widerstand im Land zwischen den Meeren hat, nach anderen Erfolgen, zu einem erfreulichen Zwischenergebnis geführt:
Der Schleswig-Holsteinische Umweltminister Habeck hat im Dezember 2016, nach dem Vorliegen eines Gutachtens von Frau Dr. Rohda Verheyen im Auftrag von Greenpeace vom 07.11.2016 (pdf) und einem von seinem Ministerium bei Gaßner, Groth, Siederer & Collegen (GGSC) in Auftrag gegebenen Rechtsgutachten vom 30.11.2016 verlautbart, dass die Bohrpläne des Ölkonzerns DEA im Schleswig-Holsteinischen Wattenmeer nicht genehmigungsfähig seien.

Damit ist das Vorhaben der DEA zwar noch nicht endgültig abgelehnt, jedoch ist dieser Zwischenerfolg ein wichtiger Schritt auf dem Weg dorthin.

Der jahrelange, wohl organisierte und breite Widerstand in Schleswig-Holstein gegen die Fracking-Förderung und die Öl- und Gasförderung aus dem Wattenmeer, wesentlich getragen durch unsere dortige Mitglieds-Initiative „BI gegen CO2-Endlager“ unter ihrem heutigen Vorsitzenden Dr. Reinhard Knof und seiner Vorgängerin Karin Petersen, hat Wirkung gehabt.
Von den in 2013 erteilten 12 Erlaubnissen und Bewilligungen des Ministers Habeck sind inzwischen 11 aufgehoben oder zurückgegeben worden. Die letzte verbleibende, „Schwedeneck-See“, wird weiter kritisch begleitet werden, bis auch sie zum Erliegen gebracht ist. Erste Signale in dieser Richtung deuten sich an.
Diese Erfolge machen uns Mut.
Volker Fritz

Erdgasförderung „für die Energiewende“?

 BI Saubere Umwelt und Energie Altmark  Kommentare deaktiviert für Erdgasförderung „für die Energiewende“?
Jan 122017
 

Erdgasförderung „für die Energiewende“?
Kommentar zur DBI-Studie vom 15.12.2016 „Kritische Überprüfung der
Treibhausgasvorketten-Emissionen (im Auftrag der Zukunft ERDGAS e.V.)

Die unabhängige Consulting-Firma EXERGIA, tätig auf den Feldern Energie, Umwelt und Wasser, hatte im Juli 2015 im Auftrag der EU-Kommission eine Studie zu den bei der Erdgasnutzung auftretenden „Vorkettenemissionen“ herausgegeben. Sie war zu dem Ergebnis gekommen, dass die im Vergleich zu den anderen fossilen Energiequellen geringere CO2-Emission bei der Verbrennung von Erdgas durch Freisetzung von CO2 und unverbranntem Methan bei Förderung, Reinigung und Transport des Erdgases aufgehoben wird.
Am 15. Dezember konterte die DBI Gas- und Umwelttechnik GmbH die im Wesentlichen für die Öl- und Gasindustrie tätig ist, mit einer von der Zukunft ERDGAS e.V. in Auftrag gegebenen „Kritischen Überprüfung der Default-Werte der Treibhausgasvorkettenemissionen von Erdgas“, worin die von EXERGIA ermittelten Emissionen erheblich nach unten korrigiert werden

Die Ergebnisunterschiede werden im Wesentlichen auf zwei Ursachen zurückgeführt: 1.) EXERGIA bezieht die Emissionen auf die im Untersuchungsgebiet (Zentraleuropa) verbrauchte Erdgasmenge, DBI bezieht sie auf die (größere) transportierte Menge.
2.) Die Ermittlungen von DBI basieren zusätzlich zu öffentlich zugänglichen Daten auf Daten, die von der Erdgasindustrie zur Verfügung gestellt wurden.
Damit ist im Grunde schon alles gesagt und auch erklärt.

Zusätzlich begegnet der Leser einer Vielfalt von Annahmen, Schätzungen und Umrechnungen, deren Stimmigkeit nur durch detaillierte Kenntnis des Ausgangs-materials und Nachvollzug sämtlicher Ableitungen überprüft werden könnte.
Erwähnt sei noch, dass gefracktes Erdgas, das mit wesentlich höheren Emissionen verbunden ist, von der Untersuchung ausgeklammert bleibt, ebenso das LNG-Verfahren, bei dem 10 – 30% des Energiegehaltes des Erdgases für die Verflüssigung (bei ca. –163 Grad) benötigt werden und entsprechende Emissionen verursachen (für die Zukunft gefracktes Gas aus Russland ebenso angekündigt, wie gefracktes LNG-Gas aus Nordamerika).
Bemerkenswert ist schließlich auch, dass die Studie bei Methan mit der 25-fachen Klimawirkung von CO2 rechnet, welcher Wert sich nach ca. 100jähriger Verweildauer in der Atmosphäre einstellt, während in den ersten 20 Jahren die 86-fache Klimawirkung von CO2 entfaltet wird. Und gerade die nächsten 20 Jahre sind von höchster Bedeutung, da sich in diesem Zeitfenster entscheidet, ob die Klimaerwärmung in die dann in keiner Weise mehr beeinflussbare Selbstverstärkung übergeht oder nicht.
Als Dokument rein sachorientierter Wahrheitssuche wirkt die Studie daher nicht. Vielmehr sind die Geschäftsinteressen der Auftraggeber doch stark im Hintergrund zu spüren.
„Es wird Zeit, dass die Politik die Rolle von ERDGAS für die Energiewende stärkt“ mahnt die Pressemitteilung.
Es geht also nicht um die Stärkung der Energiewende, sondern um die Stärkung der Erdgasindustrie. Die Vokabel „Energiewende“ wird lediglich benutzt, um ihre positive Ausstrahlung für das Erdgas zu vereinnahmen.
Ginge es um die Energiewende, würde die ganze Themenstellung auch anders lauten, nämlich: „Braucht die Energiewende Investitionen in die Erdgasförderung oder in die Versorgung durch erneuerbare Energien?“

Und dann wäre die Antwort ja wohl klar.

Christfried Lenz 06.01.2017
BI Saubere Umwelt und Energie, Altmark

Link zur homepage von Zukunft ERDGAS e.V., wo die DBI-Studie kommentiert wird:

 

Es ist noch anzumerken, dass die Darstellung der drei Kreisringflächen bei
Zukunft-ERDGAS e.V. unter der Überschrift „KLIMAVORTEIL ERDGAS“ in
den dargestellten Flächengrößen nicht den ermittelten Zahlenwerten entspricht.
Dadurch wirkt die Erdgas-Ringfläche viel kleiner –also scheinbar viel vorteilhafter-
als die ermittelten Zahlen dieses rechtfertigen würden.
Zukunft ERDGAS e.V. ist eine Gründung der Unternehmen der deutschen Erdgasförderindustrie.

Link zur kommentierten DBI-Studie vom 15.12.2016: Nach dem Öffnen der DBI-Seite bitte anclicken Projekt „Treibhausgasvorkettenemissionen von Erdgas“ dann auf der sich öffnenden Seite unten anclicken: Bericht-THG-Vorkettenemissionen von Erdgas

Veranstaltung zur Bohrung „Lüdersfeld 2“ am 18.1.2017

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Jan 102017
 
Informationsveranstaltung in Lüdersfeld, Niedersachsen, Landkreis Schaumburg
zum geplanten Gasbohren – mit Chemikalieneinsatz
Datum: Mittwoch, 18.01.2017

Zeit: 19.00 Uhr

Ort: Sport- und Kulturzenrum, Niedernhagen 10, 31702 Lüdersfeld (Openstreetmap)

Veranstalter: Firma LauenhagenGas
Nach der Projektpräsentation können Interessierte den anwesenden Mitarbeitern der Firma Lauenhagen Gas und des begleitenden geologischen Büros PVG GmbH Fragen stellen.
Vertreter des Landkreises nehmen an der Veranstaltung teil.
*Hintergrund: Das Erlaubnisfeld Lauenhagen (Landkreis Schaumburg) soll auf Methan- bzw. Flözgasvorkommen untersucht werden. Dazu ist die erste Bohrung „Lüdersfeld 2“ geplant (vgl. Website von LauenhagenGas)

Bürgerinitiative gegen Gasbohren Hamm. Positionspapier 2017

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Jan 102017
 

Die Flözkohlegas-Förderprojekte in der Region Hamm werden auch 2017 von der BIGG Hamm kritisch begleitet. Darauf verweist sie in ihrem „Positionspapier 2017“.

Bürgerinitiative gegen Gasbohren Hamm

Positionspapier 2017

Die Bürgerinitiative gegen Gasbohren Hamm (BIGG) begrüßt die Entscheidung der Stadtwerke Hamm ausdrücklich, sich nicht weiter an Gasbohrungen in der Region zu beteiligen. Da die Beteiligung der Stadtwerke an der HammGas allerdings derzeitiger Sachstand ist, sind die Modalitäten eines Ausstiegs von entscheidender Bedeutung, um auch in Zukunft Bohrungen auszuschließen. Die Politik, auf deren Betreiben die Beteiligung der Stadtwerke zurück geht, ist hier in besonderer Verantwortung. Bisher zeichnete sich das Verhalten der großen Ratsfraktionen von CDU und SPD mit Unterstützung durch FDP und Grüne durch Ignoranz gegenüber den Risiken aus. Gleichzeitig sollte durch ein geschlossenes Abstimmungsverhalten im Rat der Eindruck erweckt werden, dass kein Diskussionsbedarf bestehe. Diese kultivierte Alternativlosigkeit ist schädlich für ein demokratisches Organ wie den Stadtrat. Umso mehr begrüßt die Bürgerinitiative die Veränderung und möchte – nicht zuletzt im Interesse einer sachorientierten und demokratischen Diskussionskultur – Anregungen und Rahmenbedingungen für das weitere Vorgehen darstellen. Diese Darstellung kann aufgrund der sich ändernden Kenntnisse nicht abschließend sein. Vielmehr soll sie als Diskussionsgrundlage dienen und daher sind alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen, sich konstruktiv durch Kommentare einzubringen und so ein optimales Ergebnis zu erzielen.

Weitere Arbeit der BIGG
Die Bürgerinitiative sieht trotz der aktuellen Entwicklung noch nicht, dass Gasbohr-Projekte in Zukunft rechtssicher verhindert werden. Daher stellt sie ihre Tätigkeit auch nicht ein sondern begleitet die Vorgänge aufmerksam und kritisch. Sie wird sich auch in Zukunft auf Bundes- und auf Landesebene dafür einsetzten, die bestehenden und als lückenhaft empfundenen gesetzlichen Regelungen zu verschärfen. Bis auf Weiteres treffen sich die Gasbohr-Gegner jeden dritten Dienstag im Monat ab 19 Uhr im Gemeindehaus der ThomasKulturKirche Hamm, Lohauserholzstraße 18.

Modalitäten des Ausstiegs
Die Beteiligung der Stadtwerke hat durch Geldmittel und Grundstücke die Tätigkeiten der HammGas im Wesentlichen erst ermöglicht. Der Ausstieg ist daher zu begrüßen. Ein überstürzter Ausstieg ist allerdings zu vermeiden, da die nun bestehenden Einflussmöglichkeiten genutzt werden können, die Fortführung oder Wiederaufnahme von Bohrtätigkeiten zu erschweren oder zu verhindern. Ohne Kenntnis der Gesellschafterverträge müssen die Ausstiegsszenarien etwas spekulativ bleiben. Es darf jedoch angenommen werden, dass die Anteile der Stadtwerke an der HammGas keinerlei nennenswerten Marktwert haben. Bei einer reinen Übertragung an die übrigen Gesellschafter wie die PVG würden sämtliche unternehmerischen Entscheidungen in deren Zuständigkeit fallen. Der Zeitpunkt des Ausstiegs ist daher innerhalb des Geschäftsjahres so zu wählen, dass die Phase ohne Einfluss minimiert wird. Alternativ ist die Einrichtung einer eigenen Gesellschaft zur Abwicklung der HammGas zu prüfen. Dieser könnten die Anteile der Stadt zu einem symbolischen Preis übertragen werden. Eine so eingezogene Brandmauer könnte die Stadtwerke vor weiteren Forderungen schützen.

Vor dem Ausstieg
Vor dem Ausstieg der Stadtwerke sollte der Einfluss genutzt werden, um die folgenden Punkte zu erreichen:

  • Verlängerung des Grundwasser-Monitorings an der Bohrung Herbern 58. Der Überwachungszeitraum läuft im Februar 2017 aus. Diese Zeitspanne ist völlig unzureichend, da sich die Migration von Problemstoffen durch das Deckgebirge bis in die oberflächennahen Brunnen über Jahre ziehen kann ohne dadurch weniger problematisch zu sein.
  • Sichere und nicht nur rein oberflächliche Verfüllung der Bohrung Herbern 58. Diese ist im Hauptbetriebsplan angekündigt aber derzeit weder geplant noch umgesetzt[1]. Mit der Verfüllung werden Stoffmigrationen erschwert. Gleichzeitig wird eine Nachnutzung der Bohrung z. B. zu Zwecken der Fracking-Forschung verhindert.
  • Einlösung des Transparenz-Versprechens. Da das Bergrecht den Inhaber von Aufsuchungs- und Bergbauerlaubnissen vor jeglicher Konkurrenz schützt, ist eine Einstufung vieler Informationen als Betriebsgeheimnis lediglich vorgeschoben. Die Ergebnisse der durch Stadtwerke-Geld finanzierten Datenerhebungen sind den Bürgerinnen und Bürgern barrierefrei zur Verfügung zu stellen. Insbesondere sind hier Rohdaten zum Grundwassermonitoring, der Verbleib der Bohrschlämme und die Daten der Befliegungen zu nennen. Letztere dokumentieren Methanausgasungen in der Region und sind beispielsweise bezüglich der aktuellen Diskussion in Uentrop von Interesse. Es ist nicht einzusehen, warum die Bürger für die Erhebung der Daten bezahlen aber später nicht darauf zugreifen können.

Wirtschaftliche und rechtliche Konsequenzen ziehen
Die Stadtwerke oder die Stadt Hamm als deren Eigentümer müssen prüfen, ob sie seitens der anderen Gesellschafter der HammGas, die über mehr bergbauliche Kompetenz verfügen, getäuscht wurden. Insbesondere die PVG als Hauptgesellschafter spielt hier eine doppelte Rolle: Wesentliche Teile der Projektierung hat die PVG sich über die HammGas selbst beauftragt[2]. Da die PVG andererseits nicht bereit ist, ihrer Verpflichtung zur Offenlegung der Bilanzen im Bundesanzeiger nachzukommen, entsteht der Eindruck, dass die PVG in erster Linie darauf aus war, ihren Geschäftsbetrieb auf Kosten der Stadtwerke aufrecht zu erhalten. Ein anderes Unternehmen, das wesentlich von der sinnlosen Bohrung Herbern 58 profitiert hat, ist die Firma Daldrup. Auch deren Geschäfte laufen insgesamt wenig zufriedenstellend[3], sodass Geld von naiven Geldgebern wie den Stadtwerken willkommen gewesen ist. Eine Prüfung juristischer Konsequenzen, gegebenenfalls unter Einbeziehung eines externen Wirtschaftsprüfers, ist angemessen. Die Ergebnisse verbessern die Verhandlungsposition bei der Auseinandersetzung mit den Mitgesellschaftern und können dazu beitragen, die wirtschaftlichen Schäden für die Stadtwerke zu verringern.
Gleichzeitig ist hier erkennbar, wie gering die wirtschaftliche Attraktivität des heimischen Bergbaus ist. Die Behauptung, die nächsten Interessenten säßen bereits in den Startlöchern, wirkt übertrieben. Sie tun dies nur, wenn öffentliche Gelder kritiklos und folgenlos abgegraben werden können.

Politische Konsequenzen
Das Debakel um die HammGas reiht sich in eine unerfreulich lange Kette von energiepolitischen Fehlentscheidungen, die in Hamm getroffen oder exekutiert wurden: THTR, Pleitekraftwerk Westfalen, Windkraft-Verweigerung, HammGas. Es ist geboten, dass die Politik endlich eine glaubwürdige Kehrtwende hin zu einer nachhaltigen und klimaverträglichen Energieversorgung vollzieht. Dazu gehört, dass man sich jetzt nicht nur hinter der wirtschaftlichen Perspektivlosigkeit der Gasförderung versteckt, sondern auch aktiv deren Risiken anerkennt: Grundwasserbelastung, unkontrollierte Ausgasungen in der Fläche, belastete Bohrabfälle, Flächenverbrauch und nicht zuletzt Erdbeben mit Gebäudeschäden. Um die Bürgerinnen und Bürger verlässlich vor solchen Problemen zu bewahren, muss sich die Politik und damit allen voran der Oberbürgermeister persönlich dafür einsetzen, dass ähnliche Projekte durch eine konsequente Änderung der Gesetzeslage sowohl auf Bundes- wie auf Landesebene ausgeschlossen werden. Bisher war die Praxis dort immer, einen Flickenteppich von Ausnahmeregelungen und neuen Kunstbegriffen wie „konventionelles Fracking“ einzuführen, statt ein rechtssicheres Totalverbot zu erlassen. In der besonderen Pflicht sind hier die MdB Jörrißen und Thews, die auch Mitglieder im Bundestagsausschuss für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit sind.
Es ist wichtig, nicht nur auf ein reformiertes Berggesetz zu warten, sondern auch vor Ort massiven Widerstand gegen unsinnige Bergbau-Projekte zu leisten. Die Stadt hat hier durchaus Spielräume, erforderliche Anträge und Genehmigungen kleinlichst zu prüfen bzw. zu verzögern und Infrastruktur und Grundstücke nicht auch noch anzudienen. Bei Maßnahmen auf dem Stadtgebiet wird die Kommune durch die zuständige Bezirksregierung um Stellungnahme gebeten. Anders als in vielen Nachbarkreisen wurden in Hamm dabei die Probleme immer ausgeblendet während gleichzeitig den Bürgern durch die Beteiligung der Stadtwerke ein regionales Interesse vorgegaukelt werden sollte. Auch hier steht ein Paradigmenwechsel noch aus.
Insgesamt entsteht der Eindruck, dass man das Thema Gasbohren aus dem Wahljahr 2017 heraushalten wollte, was letztlich zur erfreulichen Absage der Bohrung „Prinz-Schönaich 31“ im Lohauserholz führte. Aufgrund der bisherigen Erfahrungen mit der Hammer Energiepolitik ist die Bürgerinitiative aber nicht von einem echten Richtungswechsel überzeugt und begleitet die Entwicklung über den Wahltermin hinaus. Auch der Boykott-Aufruf der BIGG gegenüber den Stadtwerken kann vor diesem Hintergrund nur relativiert werden: Zwar soll mit der Beteiligung der Stadtwerke an der HammGas der ursprüngliche Anlass demnächst entfallen, aber die Stadtwerke sind noch weit von einer zukunftsfähigen Energieversorgung entfernt. Daher unterstützt die BIGG die Aufrufe des Klimabündnis Hamm und des NABU-Stadtverbands Hamm, bei Strom und Gas zu einem reinen[4] Ökostrom- bzw. -gasanbieter zu wechseln. Auf diese Weise erhöht sich der Marktdruck und der ohnehin unausweichliche Umbau der Energieversorgung wird unterstützt. Erst mit der erfolgreichen Abkehr von fossilen Energien verstummt der ständige Ruf nach Ausbeutung der Bodenschätze sowohl hier in Hamm als auch weltweit.

nebenbei zu Tage gefördert
Bei der Auseinandersetzung mit dem Gasbohren in Hamm sind weitere Problemfelder bekannt geworden, die nicht in Vergessenheit geraten sollen:

  • Die Ausgasungen aus Altbohrungen des Ruhrkohle-Bergbaus sind bisher völlig vernachlässigt worden. Nicht nur sind diese Bohrungen nur unvollständig dokumentiert, auch ist auf den gasdichten Verschluss der bekannten Bohrungen – so dieser überhaupt erfolgte – keinerlei Verlass. Die Befliegungsdaten der HammGas könnten hier genutzt werden, um das räumliche und mengenmäßige Ausmaß abzuschätzen und Gegenmaßnahmen zu erarbeiten.
  • Auf der für die Bohrung „Prinz-Schönaich 31“ vorgesehene Fläche wurde nach glaubhaften Angaben von Anwohnern eine wilde Müllkippe betrieben, auf der auch Problemabfälle wie Farben abgelagert wurden. Bisher hat die Stadt hier rein nach Aktenlage entschieden, was aber für eine nicht dokumentierte wilde Müllkippe nachgerade absurd ist. Hier ist dem geäußerten Verdacht nachzugehen und Bodenproben zu entnehmen. Auf der Grundlage dieser Untersuchungen kann dann über weitere Maßnahmen wie eine Sanierung entschieden werden. Eine Anregung: Wenn andere Nutzungen der Fläche aufgrund der Belastung nicht möglich sind, könnte dort eine Freiflächen-Solaranlage betrieben werden.

Dieses Positionspapier fasst die Aussagen des Treffens vom Dienstag, 20.12.2016 zusammen.
Zusammenstellung: Dirk Hanke, Kontakt: info@hamm.gegen-gasbohren.de
[1] „Im Falle der Nichtfündigkeit und Aufgabe der Bohrung wird ein Abschlussbetriebsplan erstellt und die Bohrung verfüllt.“ Hauptbetriebsplan Aufsuchungsbohrung Herbern 58 , Seite 11
[2] „Mit der Durchführung der Exploration, der geologischen Planung, der tektomechanischen
Projektion des gashöffigen Reservoirs und der bohrtechnischen Basisplanung hat die HammGas die Firma PVG Resources Services and Management GmbH (PVG) Emscherstraße 53 45891 Gelsenkirchen beauftragt.“, Hauptbetriebsplan Aufsuchungsbohrung Herbern 58 , Seite 13
[3] Unabhängig von den Entwicklungen in Hamm hat sich der Börsenkurs des Unternehmens innerhalb von acht Jahren um rund 80% verringert.
[4] Klimabündnis und BIGG beraten gerne zu diesem komplexen Thema. Ökostrom von Mischanbietern entfaltet nicht dieselbe Marktwirkung.

Pressebeiträge in der Westfälischen Allgemeinen zum Flözgasprojekt Hamm:
– WA vom 05.01.2017: „Bohrstopp reicht nicht“
Die Bürgerinitiative gegen Gasbohren will weitermachen
– WA vom 06.01.2017: „Bodenproben entnehmen“
(das Thema kam durch die geplante weitere Probebohrung
„Prinz Schönaich 31″ in Lohhauserholz ins Gespräch)
– WA vom 06.01.2017: „Überflüssiger Rücktritt“ (CDU-Politikern Maike Gahr)
(aus Rhynern hatte früh entschieden Widerstand gegen das
Gasbohrprojekt geäußert und sich damit den Unmut ihrer
Partei zugezogen und schließlich ihre Ämter niedergelegt.)

Die Artikel sind auf der Seite des Klimabündnisses Hamm verlinkt
http://www.klimabuendnis-hamm.de/?page_id=6230