Neueste Information von der globalen Klimafront

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Jun 082020
 

Truth-Out veröffentlichte am 06.06.20 die Messergebnisse zu den Temperaturen im Monat Mai 2020 und zu den ppm-Werten von CO2 in der Atmosphäre.

Dieser Mai war der wärmste, seit Beginn der Wetteraufzeichnungen je auf der Erde gemessene.

Das Mauna Loa Observatorium auf Hawai hat 417,1 ppm CO2 gemessen, den höchsten jemals bisher gemessenen Monatswert.

Der UNO-Generalsekretär Antonio Guterres sagt dazu:
„Die Klimastörung wird immer schlimmer.“

[Zur Original-Meldung in Englisch]

Volker Fritz – Initiativen gegen Fracking

 Veröffentlicht von am 8. Juni 2020

Die Sache mit dem „Blauen Wasserstoff“ und dem „Grünen Wasserstoff“

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Jan 142020
 

„Blauer Wasserstoff“ wird aus Erdgas durch Zerlegung gewonnen, wobei auch CO2 entsteht, das man dann im Untergrund speichern will, obwohl das bis heute nicht überzeugend gelungen ist. Wegen dieses Tricks bezeichnet die Erdgasindustrie ihren „Blauen Wasserstoff“ aus Erdgas „umweltfreundlich“.

In den USA wird CO2 aus Kohlekraftwerksabgasen abgetrennt und in Pipelines nach Texas geleitet zu den großen EOR-Ölförderfeldern und dort in den Boden gepresst, um das „Restöl“ älterer Ölvorkommen noch zu fördern. Man deklariert das als gelungene CO2-Speicherung, obwohl man weiß, dass mit dem heraufkommenden Rohöl das CO2 wieder an die Oberfläche kommt. Vor Norwegen wurde CO2 in ausgeförderte Erdgasbohrungen gepresst und Taucher haben über dem Verpressungsgebiet das Aufsteigen massiver Blasenschleier von CO2 vom Meeresgrund her beobachtet.

Das System „Blauer Wasserstoff“ ist eine Mogelpackung, welche die Erdgasindustrie natürlich zur Absatzsicherung nachhaltig propagandistisch fördert. Deshalb darf dieses System gar nicht erst in Gang gebracht werden. Die klimaschädlichen Methanemissionen, die auf der Strecke von der Förderung bis zur Zerlegung des Erdgases zur Gewinnung des Wasserstoffes anfallen, wirken schon vorweg belastend. Das gilt potenziert für Erdgas in der verflüssigten LNG-Form. Dann kommt noch das bei der Zerlegung anfallende CO2 hinzu.

„Grüner Wasserstoff“ entsteht, wenn mittels regenerativ erzeugten Stromes durch Elektrolyse Wasser in seine Bestandteile Wasserstoff und Sauerstoff zerlegt wird. Der so erzeugte Wasserstoff ist gut speicherbar und eine hervorragende Energiequelle. Der Ausbau und Aufbau der Industrie des „grünen Wasserstoffes“ muss mit größter Nachhaltigkeit und mit massivem Druck voran getrieben und fertig entwickelt werden, einhergehend mit der dezentralen Stromerzeugung in Deutschland. Die Speichertechniken, um ungenutzte Generatorstunden in Speicher-Energien umzuwandeln, müssen mit Hochdruck und mit Priorität Eins voran getrieben und praxisverwendbar gemacht werden.

Gleichzeitig müssen gesetzliche Regelungen her, die die Nutzung von Solar- und Windenergie im Privathaushalt erleichtern und fördern und so die Netze in Deutschland generell entlasten. Es geht heute eben nicht mehr darum, durch Monopolstrukturen den Kommunen und den Ländern und den Versorgungskonzernen satte Gewinne zu Lasten der Verbraucher zu sichern, sondern darum, zum Überleben – bei noch halbwegs akzeptablen Bedingungen – den fossilen Verbrauch massiv und sofort herunter zu fahren. Und das gilt natürlich nicht nur für die Strom- und Gasversorgung, sondern genau so für die Industrie, die Bahn, LkW-Verkehr, Pkw-Verkehr, Luftverkehr und Schifffahrt jeder Art.

Und – ebenso bedeutsam – ist die Reduzierung der Überproduktion in der Landwirtschaft mit den damit verbundenen Emissionen und Beeinträchtigungen. Das „immer höher, immer mehr, immer schneller“ hat unsere Erde an den Rand eines Zustandes gebracht, der für die meisten von uns Menschen künftig nicht mehr lebenswert sein würde, wenn wir jetzt nicht drastisch auf die Bremse treten.

LNG – in allen seinen Formen – ist eine der schlimmsten Umweltsünden im fossilen Bereich und ein absoluter Klimakiller durch Methanemissionen und hohen Energiebedarf zur Verflüssigung und für den Lager- und Transportaufwand. Dennoch sind die finanzstarken Internationalen Konzerne zur Zeit massiv dabei, die weltweiten LNG-Verflüssigungskapazitäten auszubauen und nach neuen Absatzmöglichkeiten für ihr LNG zu suchen.

So ist auch das Handeln des US-Präsidenten Trump zu verstehen, der mehr oder weniger in der Hand der großen US-Konzerne ist und sich für deren Forderungen nach außen stark macht ( z. B. Ostsee-Pipeline für Erdgas von Russland nach Deutschland). Dieses „schöne Geschäft“ wollen die US-Konzerne machen.

[S. ergänzend auf dieser Webseite den Beitrag „Blauer Wasserstoff„]

 Veröffentlicht von am 14. Januar 2020

“Blauer Wasserstoff” – das neue Täuschungsmanöver der klimaschädlichen Erdgasindustrie

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Okt 242019
 

Equinor und Open Grid Europe wollen mit Wasserstoff aus Erdgas die deutsche Industrie dekarbonisieren. Und damit das gut klingt und sich an den “grünen Wasserstoff” anhängt, der mit regenerativem Strom erzeugt wird, haben sie ihrem neuen Propaganda-Medium den Namen “blauer Wasserstoff” verpasst.

Vgl. dazu:
Meldung in bizz energy – vom 08.10.2019 [1]
Meldung im PV-magazin – Beitrag von Hans-Josef Fell vom 18.10.2019 [2]

Es ist schon kaum noch zu fassen, mit welcher Dreistigkeit und Vernebelungstaktik die Erdgasindustrie immer neue, untaugliche Vorschläge unterbreitet, die ihr auch für die nächsten Jahrzehnte den Absatz sichern sollen.

Bei der Gewinnung dieses “blauen Wasserstoffes” aus fossilem Erdgas ensteht CO2. Damit ein “ökologischer Anstrich” entsteht, soll das anfallende Kohlendioxid abgeschieden werden und in alten Bergwerken oder in alten Erdgaslagerstätten “sicher” deponiert werden. Die Norweger tun so, als hätten sie “sichere” Speichermöglichkeiten unter der Nordsee in alten Erdgasförderbohrungen.

Bei der Vorstellung ihres Vorhabens haben Equinor und Open Grid Europe weiterhin hartnäckig verschwiegen, dass fossiles Erdgas bei seiner Förderung, Aufbereitung und beim Transport – und zusätzlich noch beim gesamten LNG-Prozess, bis hin zur Rückvergasung des abgekühlten und verflüssigten LNG – so hohe Vorketten-Emissionen an unverbranntem Methan hat, dass es ein Klimakiller ist.

Nachdem der “grüne Wasserstoff”, der durch Zerlegung der Luft mit Hilfe von Solar- oder Windstrom entsteht, zunehmend Beachtung findet, hat die Propaganda-Maschine der Erdgasindustrie den Begriff “blauer Wasserstoff” ersonnen, um dem Erdgas den Status des “Übergangsbrennstoffes” zu sichern und so noch viele Jahrzehnte in Europa liefern zu können.

So würde, jedenfalls nach der Propaganda der Erdgaswirtschaft – im aktuellen Fall in Norwegen und Deutschland – der “blaue Wasserstoff” seinen Beitrag zum Klimaschutz leisten und bliebe noch viele Jahrzehnte Energiequelle.

Doch: es ist unwiderlegbar richtig, dass die Erdgasnutzung schnellstmöglich beendet werden muss, wenn das Erdklima noch halbwegs stabil gehalten werden soll. Die von der Erdgaswirtschaft betriebene Politik und die dazu verbreitete Propaganda bedroht direkt die Pläne des Klima-Abkommens von Paris 2015.

Die hohen Vorkettenemissionen unverbrannt entweichenden Methans bilden eine erhöhte Gefährdung für das Erdklima und beschleunigen schon jetzt die Erderwärmung ganz erheblich. Der von der Erdgaswirtschaft propagierte verlängerte und gar noch vermehrte Einsatz fossilen Erdgases ist eine direkte Gefährdung der Zukunft von uns Menschen auf der Erde.

Und nach vielen Jahrzehnten Übergangszeit soll dann der “grüne Wasserstoff” in der dann aufgebauten Wasserstoff-Infrastruktur den “blauen Wasserstoff” ersetzen. Und so würde für zumindest die nächsten 30 bis 40 Jahre der Erdgasabsatz gesichert und ein wichtiger Beitrag zur Beschleunigung der Erderwärmung durch den Menschen geleistet.

Aber wen interessiert das schon? Die Gasindustrie nicht! Das Klima ist doch egal, das ist doch sowieso schon nicht mehr zu retten – oder?

Ja, da ist die Erdgasindustrie ein total verlässlicher Partner, bei ihr steht immer der Profit der Anteilseigner höher als etwa Gewässerschutz, Gesundheitsschutz oder gar Klimaschutz.

Darauf können wir uns absolut verlassen.

Wann begreift das unsere politische Führungsmannschaft endlich?

Volker Fritz, 24.10.2019

[1] https://bizz-energy.com/wasserstoff_aus_erdgas_soll_industrie_dekarbonisieren

[2] https://www.pv-magazine.de/2019/10/18/blauer-wasserstoff-das-neue-taeuschungsmanoever-der-klimaschaedlichen-erdgasindustrie/

 Veröffentlicht von am 24. Oktober 2019

Hintergrund-Informationen zur Erhöhung der EEG-Umlage

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Okt 212019
 

Im kommenden Jahr wird die EEG-Umlage von 6,405 auf 6,756 Cent pro Kilowattstunde erhöht. Sinn und Zweck der EEG-Umlage ist es, die Differenz zwischen den an der Strombörse erzielbaren Preisen und der Einspeisevergütung für die Betreiber von Grünstrom-Erzeugungsanlagen auszugleichen.

Dass die Börsenpreise in der Regel unterhalb der Erzeugungskosten erneuerbaren Stroms liegen, kommt nicht daher, dass konventioneller Strom preisgünstig wäre. Vielmehr davon, dass die tatsächlichen Kosten, die durch Kohle- oder Atomstrom verursacht werden, nicht auf der Stromrechnung erscheinen, von uns allen aber an ganz anderen Stellen sehr wohl bezahlt werden.

So kommen bei der Braunkohle zum Börsenpreis von 3,85 Cent hinzu:

  • 1,1 Cent (staatliche Förderungen) und
  • 17,92 Cent („externe Kosten“ durch Klima-, Umwelt- und Gesundheitsschäden)

so dass sich die gesamtgesellschaftlichen Kosten einer Kilowattstunde Braunkohlestrom auf 22,87 Cent belaufen.

Demgegenüber betragen die Komplettkosten von Sonnen- und Windstrom 7,5 Cent pro Kilowattstunde. (Vgl. Schrems und Fiedler 20.2019 [1])

Der Strommarkt ist so konstruiert, dass Fossil- und Atomstrom billig erscheinen und Grünstrom teuer. Wenn die Realkosten des Stroms auf der Börse abgebildet würden, wäre die konventionelle Stromerzeugung längst weg vom Fenster, da sie von den Erneuerbaren hoffnungslos unterboten würde. (Mit entsprechender CO2-Bepreisung könnten die realen Kosten in den Preis hereingeholt werden. Die von der Bundesregierung vorgesehene Größenordnung ist aber so gut wie bedeutungslos.)

Zu der grundsätzlichen Fehlkonstruktion des Strommarktes kommen weitere Faktoren hinzu, die die EEG-Umlage steigen lassen:

  • In der Mittagszeit ist die Stromnachfrage und somit der Strompreis am höchsten. Da die Erneuerbaren aber gerade mittags ihre Produktionsspitzen haben, erhöht das das Angebot und wirkt senkend auf den Börsenpreis. Folge: die Differenz zwischen Börsenpreis und Einspeisevergütungen wird größer und wirkt erhöhend auf die EEG-Umlage. – Die Großabnehmer an der Börse erhalten den Strom billiger, denken aber nicht im Traum daran, ihren Preisvorteil an den Kunden weiterzugeben. Der Kunde sieht nur: „Die EEG-Umlage steigt schon wieder!“ – Schon stehen die Erneuerbaren als Preistreiber da, was letztlich auch Sinn und Zweck der ganzen Strommarktordnung ist.
  • Im Lauf der Zeit sind immer mehr Großunternehmen mit hohem Stromverbrauch „privilegiert“ worden. Die EEG-Umlage wird ihnen ganz oder teilweise erlassen. Folge: Privathaushalte und Mittelstand werden entsprechend verstärkt zur Kasse gebeten, da sie den Anteil der Privilegierten mit bezahlen müssen.

Der gegenwärtig vorgesehene Anstieg der EEG-Umlage um 0,351 Cent ist nun nicht die Welt. Durch Wechsel auf einen preisgünstigen Ökostrom-Anbieter dürfte eine Erhöhung des Stromendpreises zu vermeiden sein.

Ich persönlich – auch wenn ich mir die Mühe mache, dies alles zu schreiben – bin davon überhaupt nicht betroffen, da ich mir meinen Strom zu 100% von der Sonne schenken lasse. Jeder glückliche Besitzer eines eigenen Daches hat diese Möglichkeit auch, muss sie jedoch beim Schopfe packen!

Viele Grüße,
Dr. Christfried Lenz.

[1] https://www.greenpeace-energy.de/fileadmin/docs/publikationen/20191015_F%C3%96S-Analyse_EEsparenKosten_FINAL.pdf
 Veröffentlicht von am 21. Oktober 2019

Erdgas beschleunigt den Klimawandel durch alarmierende Methanemissionen

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Sep 232019
 
Neue Studie von Energy Watch Group: Umstellung von Kohle und Erdöl auf Erdgas erhöht Treibhauseffekt des Energieverbrauchs um rund 40%
Die Bundesregierung plant am Freitag ihre Klimaschutzstrategie zu verabschieden.Vor diesem Hintergrund legte die Energy Watch Group am Montag die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Zukunftstauglichkeit von Erdgas vor, das von der Bundesregierung häufig als Beitrag zum Klimaschutz bezeichnet wird. Das zentrale Ergebnis entlarvt dieses vielfach verbreitete Bild von Erdgas als klimaschonende Brückentechnologie: Durch alarmierende Methanemissionen erhöht die Umstellung von Kohleverstromung und Ölheizung auf Erdgas den Treibhauseffekt der Energieversorgung um rund 40%. Somit leistet Erdgas entgegen der von weiten Teilen der Öffentlichkeit vermittelten Darstellung keinen Beitrag zum Klimaschutz, sondern verursacht stattdessen eine zusätzliche Beschleunigung des Klimawandels.
Die Studie des unabhängigen Berliner Think-and-Do-Tanks berechnet erstmalig die Klimawirkung einer fossil-fossilen Substitution durch Erdgas auf Basis der neuesten Forschung zu den Methan- und Kohlendioxidemissionen der gesamten Lieferkette. Zudem wurde die Klimawirkung hinsichtlich des für potenzielle Klima-Kipppunkte relevanten 20-Jahres Horizonts ausgewertet. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass eventuelle CO2-Einsparungen durch die hohen Methanemissionen von Erdgas bei weitem überkompensiert werden, sodass eine Umstellung von Kohle und Erdöl im Strom-, Wärme-, und Verkehrssektor auf Erdgas die höchst negative Klimawirkung von Kohle und Erdöl sogar noch deutlich übertrifft.
„Die Studie bestätigt, dass die Förderung des höchst klimaschädlichen Erdgases den Klimawandel weiter verschärft“, erklärte Hans-Josef Fell, ehemaliger Abgeordneter des Deutschen Bundestages und Präsident der Energy Watch Group. Fell, der als Autor an der Studie beteiligt war, fordert ein Umdenken in der aktuellen politischen Debatte um die Zukunft des Energiesektors. „Der Plan der CDU, allen voran der Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer, eine Abwrackprämie für Ölheizungen, aber nicht auch für Erdgasheizungen einzuführen, dient weder dem Klimaschutz noch den VerbraucherInnen. Abwrackprämien muss es für Erdöl-, Erdgas- und Kohleheizungen geben.“ „Wir haben jüngst aufgedeckt, dass sich die jährlichen Subventionen für klimaschädliches Erdgas in Deutschland in 2017 auf enorme 1,4 Mrd. Euro beliefen.“, kommentierte Uwe Nestle, Geschäftsführer des Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS). Bestehende und neue Subventionen in fossile Energien seien aber kontraproduktiv zur Erfüllung der Pariser Klimaziele. „Investitionen in die erneuerbaren Energien hätten dagegen umgehend und dauerhaft einen sehr positiven Effekt auf das Klima.“, so Nestle.Was hieraus folgt ist für Dr. Thure Traber, Mitautor und leitender Wissenschaftler der EWG, eindeutig: „Wenn die Klimaziele auf deutscher und internationaler Ebene wirklich erreicht werden sollen, dann ist es für Investitionen in Erdgas schlichtweg unmöglich sich zu amortisieren. Was bleiben wird sind Stranded Investments in Milliardenhöhe.“
Was genau die Politik tun muss, um ein zukunftsfähiges Energiesystem aufzubauen, ist für die Studienautoren eindeutig: Eine sofortige Abschaffung aller Subventionen für fossile Energieträger und eine flächendeckende Einführung emissionsfreier, erneuerbarer Technologien, dabei kann durchaus auch die bereits vorhandene Erdgas-Infrastruktur für klimafreundliches Biogas und grüne Gase wie Wasserstoff aus Ökostrom verwendet werden. Da ein weltweiter Umstieg des Energiesystems auf 100% erneuerbare Energien 55% der globalen Treibhausgasemissionen einsparen würde muss diese Maßnahme im Zentrum aller Klimaschutzbemühungen stehen. Die vorliegende Studie zeigt eindrucksvoll, dass für eine verantwortlich betriebene Politik fossile Energien keine Rolle spielen dürfen, auch nicht das fälschlicherweise als klimafreundliche Brückentechnologie bezeichnete Erdgas.

Die Studie ist frei verfügbar unter:
http://energywatchgroup.org/wp-content/uploads/EWG_Erdgasstudie_2019.pdf
 Veröffentlicht von am 23. September 2019

„Sonderbericht“ des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change), 08.08.2019

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Aug 132019
 

Vorläufiger „Sonderbericht“ des IPCC ( Intergovernmental Panel on Climate Change) vom 08.08.2019

Das IPCC wird in seinen Aussagen zu Klimawandel, Desertifikation, Landdegradierung, nachhaltigem Landmanagement, Ernährungssicherheit und Treibhausgasflüsse jetzt immer deutlicher.

Weitere „Zwischenberichte“ sollen in kurzen Abständen folgen.
Es bleibt abzuwarten, wie unsere Politiker zukünftig in Bezug auf den Klimawandel entscheiden werden.

https://www.de-ipcc.de/media/content/Hauptaussagen_SRCCL.pdf

 Veröffentlicht von am 13. August 2019