BI für ein lebenswertes Korbach

 

Schiefergasförderung in Hessen

Die Firma BNK Petroleum Deutschland GmbH, Eschenheimer Anlage 1, 60316 Frankfurt am Main (100 %ige Tochter der Bankers Petroleum Inc., Vancouver; Kanada), hat in Nordhessen einen Antrag auf Erlaubnis zur Aufsuchung von Kohlenwasserstoffen gem. § 7 BBergG gestellt.

Das beantragte Gebiet “Adler South” erstreckt sich über die Landkreise Waldeck-Frankenberg, Schwalm-Eder, Kassel und Hessisch-Lichtenau.

Wir wollen die Bevölkerung, ebenso wie auch die PolitikerInnen und EntscheidungsträgerInnen ‘Öffentlicher Belange’, über die Gefahren durch das Fracking informieren. Unser Trinkwasser ist unser höchstes Gut und das ist durch Fracking massiv gefährdet. Gerade in unserer Region Waldeck haben wir neben dem Nationalpark und UNESCO-Weltkulturerbe ‘Kellerwald’ drei Seen, einen Naturpark, Mineralquellen und unzählige Wasserschutzgebiete.

Wir rufen alle BürgerInnen auf, sich unserem Widerstand anzuschließen.

Die Initiative

Die Bürgerinitative für ein lebenswertes Korbach (BI) gründete sich Ende 2005, Anfang 2006 im Vorfeld der Planung zu einer Müllverbrennungsanlage (MVA) mitten in einem Wasserschutzgebiet im Korbacher Stadtgebiet.

Das Wasser der Haupt-Trinkwasserquelle von Korbach wird schon seit dem Jahr 2000 über starke Kohlefilter geführt, um chemische Verunreinigungen herauszufiltern. Darüber hinaus wird dieses Wasser auch schon seit den 50-iger Jahren leicht gechlort. Der Korbacher Untergrund besteht aus löchrigem Karstgestein und somit erreichen Schadstoffe schnell auch das Grundwasser.

Die Bürgerinitiative konnte den Bau und Betrieb der MVA nicht verhindern, jedoch erlangte sie durch ihre sachliche und fachlich hochwertige Argumentation einige wesentliche Verbesserungen für den Umweltschutz, wie z.B. eine doppelte Wanne im Müllbunker. Derzeit ist die BI bemüht, den Ist-Zustand der Korbacher Umweltbelastung, insbesondere der Luftgüte, festzustellen, da eine Studie erhöhte Atemwegserkrankungen bei Vorschulkindern aufzeigte.

Unterstützung erhält sie dabei von der Uni Kiel, wobei Prof. Dr. Edmund Maser und Dr. Hermann Kruse im Auftrag der Stadt Korbach die derzeitige Situation anhand von vorhandenen Daten einschätzen und Handlungsanweisungen abgeben sollen.

Darüber hinaus engagiert sich die BI gegen Atomkraft und aktuell auch gegen Fracking.

Mehr Infos unter: www.muellverbrennung-korbach.de

Kontakt

Ansprechpartner und Adresse der Bürgerinitiative für ein lebenswertes Korbach sind:

Frau Dr. med. Julia Günther-Pusch,
In der Pforte 1, 34497 Korbach
Tel. 05631- 914500 / Fax 05631-914502

Harald Rücker, 34497 Korbach

Emailadresse: info@muellverbrennung-korbach.de