BIGG Drensteinfurt
„BIGG – BürgerInitiative Gegen Gasbohren“
Nach ca. 1,5 Jahren haben wir uns entschieden aus der BIGG – Drensteinfurt die BIGG eV zu machen. Wir haben einen Verein gegründet und die Annerkennung der Gemeinnützigkeit steht unmittelbar bevor. Jetzt hoffen wir auf viele Mitglieder.
Wer uns unterstützen möchten kann den Antrag auf eine kostenlose Mitgliedschaft ausfüllen und uns unterschrieben zuschicken. Die PDF – Datei kann am Computer ausgefüllt und ausgedruckt werden. Die aktuelle Version der Satzung kann ebenfalls heruntergeladen werden.
Wer uns finanziell unterstützen möchte, der kann ab das ab sofort per Überweisung machen.
Kto.-Nr.: 135845709
BLZ: 400 501 50
Sparkasse Münsterland-Ost
Wenn Sie ein Spendenquittung benötigen, dann sprechen Sie mich bitter vorher(!!) an.
Als Vorstand wurden gewählt: Stefan Henrichs – Vorsitzender Carsten Grawunder – stellv. Vorsitzender Anne Heckl – Schriftführerin Marion Drewer-Bodmann – Kassiererin Vielen Dank.Stefan Henrichs Schon ein bischen her….
Eine tolle Aktion die allen Spaß gemacht hat.
Vielen Dank euch allen für die Hilfe und Unterstützung!
Kontakt
Per Mail Stefan.henrichs@gmx.de oder am Telefon unter: 0176/82156261
Münsterland – Gasland?
Unabhängige Gasversorgung oder Bedrohung für die Umwelt?
Neue Fördertechniken zur Gewinnung des sogenannten unkonventionellen Erdgas scheinen eine Lösung für die zukünftig zunehmende Energieknappheit zu sein. Steigende Erdgaspreise locken die Wirtschaft und versprechen ein lukratives Geschäft. Doch ist das ganz ohne Umwelteinflüsse erreichbar? In den USA wird Schiefergas bereits seit Jahren gefördert – nicht ganz ohne Folgen …
In den USA wird diese Technik seit einiger Zeit stark vorangetrieben. In den Medien ist von einem „Gasrausch“ zu lesen. Die Sendung „HITEC“ auf 3sat hat in einem gleichnamigen Sendebeitrag darüber berichtet.
Diese Fördermethode gerät aber immer mehr – auch in den USA – in die Kritik. unkalkulierbare Risiken für das Grundwasser werden in Kauf genommen. Unmengen an Trinkwasser werden verschwendet! Aus dem Abwasser wird Sondermüll. Keiner weiß wie das Wasser aufbereitet werden kann. New York hat mittlerweile die Förderung gestoppt da das Trinkwasser für die Stadt gefährdet ist. Grund- und Trinkwasser in anderen Bundesstaaten sind schon vergiftet. Ein 90minütige Dokumentation „Gasland“ zeigt erschreckende Bilder von brennenden Wasserhähnen.
Hunderte von LKW’s fahren die Bohrstelle zur Versorgung mit „frischem Wasser“ an . Noch mehr holen das Abwasser ab, falls es nicht in einem Auffangbecken zwischengelagert wird.
Jetzt wird durch die Medien bekannt, das in Niedersachsen und in NRW auch nach dieser Fördermethode Gas gefördert werden soll. In Damme (nähe Osnabrück) wird bereits Gas gefördert.
Auch im Münsterland sind Probebohrungen geplant. Nordwalde, Borken und Drensteinfurt sind die nächsten. All das ist durch die Presse gegangen!
Münsterland das Fahrradland!
Das Münsterland – bekannt für seine schöne Landschaft, bekannt für seine Radwege. Fahrradfahren als Kulturgut mit einer der fahrradfreundlichsten Städte Deutschlands in seinem Herzen.
Demnächst bedrängt von LKW’s? Demnächst vorbei an Bohrtürmen?
Wir wehren uns!
In Nordwalde und Borken haben sich starke Interessengemeinschaft gegründet die dieses Vorhaben verhindern wollen.
Drensteinfurt muss sich auch wehren. Unsere Stadt, unser Kreis und unser Land darf kein zweites Gasland werden! Wir müssen aufstehen und eine weitere Umweltkatastrophe verhindern! Wir müssen unser Grund- und Trinkwasser schützen!
Helfen Sie mit diesen Wahnsinn zu stoppen! Schon die Probebohrung in Drensteinfurt muss verhindert werden!
Stefan Henrichs







Sehr geehrte Damen und Herrn,
auch ich bin in Sorge wegen der geplanten Gasförderung im Münsterland. Ich bin sehr froh, dass sich Menschen gefunden haben, um zu verhindern, dass die Natur, insbesondere das Grundwasser, geschädigt werden.
Ich bin mir sicher, dass Sie schon viele gute Ideen hatten, was getan werden kann (Forderung eines runden Tisches im Sinne eines “Münsterlandes 21″?).
Mich interessiert vor allem die rechtliche Seite. Da anscheinden Gefahren für das Grundwasser bzw. für den Boden bestehen, müsste doch eigentlich eine Genehmigung nach dem Wasserhaushaltsgesetz und dem Bodenschutzgesetz erforderlich sein, die im Falle einer Gefährdung doch nicht erteilt werden darf. Ist Ihnen die Rechtslage zu dieser Frage bekannt?
Mit freundlichen Grüßen
Schulte
Hallo Schulte,
bin leider auch kein Jurist, aber entschieden wird nach dem Bergrecht. Genau da liegt eines unserer Probleme. Umweltverträglichkeitsprüfung ist erst ab einer Fördermenge von 500.00 cbm pro Tag erforderlich. Ein Wert, der nach dieser Fördermethode nicht erreicht werden wird.
Viele Grüße
Stefan Henrichs
Sehr geehrte Herren Lokalpolitiker,
wollen Sie amerikanische Zustände im Münsterland herbeizwingen? Wollen Sie ungezählte Quadratkilometer Bauernland (darunter auch zahlreiche Bio-Bauernhöfe!!) und den größten Teil der Trinkwasserreserven des Münsterlandes mit einer Giftbrühe aus Benzol, Toluol, Xylol, Salzen von Quecksilber, Arsen und Chrom (VI) vergiften lassen? (Das ist nur eine kleine Auswahl der fast 600 Gifte, die Halliburton ins Erdreich zu pumpen pflegt!)
Und Sie wollen allen Ernstes jegliche Beteiligung der betroffenen Bürger untersagen?
Wollen Sie vielleicht auch die Biobauern zwangsenteignen, damit auf deren Hofgrundstücken die Giftbrühe von Halliburton in den Boden gepumpt wird?
Wissen Sie, wohin die Abfälle entsorgt werden, die nach den Bohrungen übrigbleiben (pro Bohrloch mehrere hundert Tanklastzüge voll Gift!)? Halliburton wird das ganze Giftzeug, wie in den USA üblich, irgendwo in die Flüsse ablassen, denn seit Januar 2011 dürfen die das mit Genehmigung der US-Regierung. Seitdem hagelt es Berichte über massenhafte Fischsterben die ganzen Wasserläufe entlang.
Wollen Sie, daß das ganze Münsterland im Würgegriff der amerikanischen Giftindustrie zu einer Gasbohr- und Giftwüste wird? Schauen Sie sich einmal den Film Gasland an!
Dagegen werden wir Wutbürger uns nach Kräften wehren, darauf dürfen Sie sich verlassen!
Ihr Wutbürger
Gottfried Karenovics
Herr Karenovics,
auch ich sehe die geplanten Aktionen kritisch. Wir sollten beim diskutieren aber nicht zu ausschweifend werden. Sie reden die ganze Zeit von Gift, Giften,…. Das ist keine exakte Beschreibung, denn viele auch übliche Stoffe sind doxisch und viele toxische Stoffe kommen auch in der Natur normal vor.
Sie verbieten ja auch keine Tankstellen, nur weil bei den meisten auch der nähere Untergrund kontaminiert wird.
Und Begriffe wie “amerikansiche Giftindustrie” helfen uns nicht dabei einen breiten Widerstand aufzubauen, sondern schaffen eher Vorbehalte gegen unsachliche Meinungen.
Ich denke, dass es durchaus legitim ist, die Situation auch mal unsachlich “aus dem Bauch heraus” zu kommentieren.
Das dürfte nicht den Widerstand mindern, sondern lediglich die Verzweiflung und Empörung ausdrücken, die viele Betroffene mit Herrn Karenovics teilen. Es ist eine emotionale Reaktion auf die Sachlage, die hier zur Genüge faktisch belegt wird.
Wollen Sie wissen, welche Gifte eingesetzt werden? Hier finden Sie eine nüchterne Aufstellung: http://www.unkonventionelle-gasfoerderung.de/was-ist-unkonventionelle-gasforderung/chemikalien/
Interessiert Sie, was mit dem natürlichen, hochtoxischen Radium 226 geschieht, das u.a. auch bei der unkonventionellen Gasförderung aus den Gesteinsschichten gefördert wird? Der Journalist Jürgen Döschner hat dazu einen interessanten Bericht verfasst: http://www.dradio.de/dlf/sendungen/hintergrundpolitik/1119961/
Ganz ehrlich, ich wünschte mir, dass es es mehr Wut- als mutlose Bürger gäbe. Dass diese Missstände gar nicht wahrgenommen oder mit einem resignierten Achselzucken hingenommen werden, macht mich wiederum wütend.
Sehr geehrter Bemerker,
Widerstand ist immer eine Bauchsache wie EM schon bemerkte. Ansonsten könnten wir uns wie Vieh zur Schlachtbank führen lassen, völlig emotionslos.
… sie führt uns nicht zur Schlachtbank,
die große Politik, sie frackt uns …
Seit Helmut Kohl (CDU) stopfete uns – die Mittelschincht – in das was man früher eine Wäschepresse nannte, unter Gerhard Schröder (SPD) gleich mehrmals hintereinander. Und Dr. Angela Merkel weiß, dass mit Druck aus der Mittelschicht nichts mehr zu holen ist; SIE macht es wie die Gaslobby, sie f r a c k t … die Mittelschicht,
mit Lohnsenkung fürs Volk und Steuergeschenken für die oberen 10tausend).
Wer das offen anspricht, dem wird ein NEIDKOMPLEX unterstellt.
Und wer das ändern will, der bekommt eins auf den Kopf,
mit dem Schild: GLEICMACHER (früher Komm… /rote Socke)
Geh doch nach DRÜBEN kan man ja nicht mehr sagen, drüben ist weg.
Die Gesellschaft mit SOZIALEN SPRENGSÄTZEN spalten:
Jung gegen Alt, Gesund gegen Krank, Arbeitnehmer gegen Arbeitslose und über das GANZE ein paar neue Götter namens Finazinvestoren zur Stabilisierung setzen.
Fracking – die Zukunfts-Zauberformel
http://www.nytimes.com/2011/02/27/us/27gas.html?_r=1&hp
Laut Heise-Verlag hat Frankrreich den Abbau dieser Gas-Art verboten:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Frankreich-will-Abbau-von-nichtkonventionellem-Gas-verbieten-1242263.html
Meines Wissens geht es um einen Gesamtwert von 20 Mrd €.
In Nigeria gab es Wiederstand gegen Ölbohrungen von Shell.
Dort wurde Ken Saro Wiwa http://de.wikipedia.org/wiki/Ken_Saro-Wiwa der Sprecher des Ogoni-Stammes und
Inhaber des “Alternativer Nobelpreis” am 30. Oktober 1995 in einem Schauprozess mit acht weiteren Bürgerrechtlern zum Tode verurteilt.
Kann das hier auch passieren?
Meine Frage ist nicht spaßig gemeint, sondern voller
Ernst. Bei 20 Mrd € wird jeder “Rechtsstaat” beseitigt.
Frage, wer bekommt überhaupt den Wert des Gases abzüglich
Förderkosten? – evtl. die Landeskasse NRW?
Falls nicht, wer dann?
Ich kann mir vorstellen die BIGG zu unterstützen.
hello ihr lieben leute von BIGG,
eigendlich habe ich nur eine frage an euch,
ist greenpeace deutschland aktiv gegen fracking in deutschlaud? wir hier in australien bekommen keinerlei unterstuetzung von ihnen.
regards
petra
Nicht vergessen, am 13.05.12 hat die BIGG-Drensteinfurt einen Infostand beim Sommerfeeling in Drensteinfurt.