Gegen Gasbohren

Eggstätter IG und Politik fordert Änderung des Bergrechts

Bei der Bürgerinitiative „Gegen Gasbohren unter dem Langbürgner See“ sieht man das genauo: „In Zeiten, in denen die Versorgung mit sauberem Trinkwasser immer wichtiger wird und immer strengere Umweltauflagen gelten, kann es nicht sein, dass das Bergrecht auf seinem mittelalterlichen Stand bleibt“, mahnt Gerhard Kolbeck, der Sprecher der Initiative. „Es ist auch nicht tragbar, dass das derzeit geltende Gesetz für Gemeinden und Anwohner keinerlei Mitspracherecht vorsieht“, so Kolbeck. Er wünscht sich vor allem, dass Antragsunterlagen künftig allgemein öffentlich einzusehen sind.

Quelle:
Eggstätt: Noichl – Bürger und Kommunen wollen ein Recht auf Mitsprache – Eggstätt – Chiemsee – Chiemgau – Chiemgau24.de.

Author

Jörn Krüger

Jörn Krüger ist Software Entwickler und engagiert sich in verschiedenen Organisationen, die Internet und bürgerliches Engagement verbinden.

Im Oktober 2010 begann er mit dem Blog unkonventionelle-gasfoerderung.de, auf dem aktuelle und internationale Nachrichten, Meinungen und Berichte zur unkonventionellen Gasförderung veröffentlicht werden. Als informierter Laie schreibt er Gastbeiträge, informiert über Fracking und steht als Gesprächspartner für Parteien und Institutionen zur Verfügung. Zum Thema kam er, als ExxonMobil im September 2010 ankündigte, in seinem Wohnort Nordwalde nach unkonventionellen Gasvorkommen zu bohren. Nach wenigen Stunden Recherche über die weltweiten Folgen von Fracking und dem geringen Informationsstand auf allen Ebenen der Entscheidenden in Politik und Wirtschaft war für ihn klar, dass hier Handlungsbedarf besteht.

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