Pressespiegel 43. KW 2011

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Okt 302011
 

Besonders hervorzuheben ist die insgesamt 95-seitige Studie „Auswirkungen der Gewinnung von Schiefergas und Schieferöl auf die Umwelt und die menschliche Gesundheit“ der „Generaldirektion Interne Politikbereiche“ des Europäischen Parlaments:

http://www.lbst.de/ressources/docs2011/shale%20gas%20PE%20464%20425%20FINAL%20DE.pdf?language=en&file=42728 In dieser Studie wird das Thema sehr ausführlich behandelt. Wir haben auf Zitate aus der Studie verzichtet, da es den Rahmen des Pressespiegels sprengen würde. Warum überhaupt noch über derartige Födermethoden nachgedacht wird, fragt man sich hierbei immer wieder.

Am 05.10.2011 hat man sich im EU Industrie Ausschuss zum Thema Shale Gas getroffen. Hier die dort gezeigten Präsentationen: http://www.europarl.europa.eu/activities/committees/eventsCom.do?language=DE&body=ITRE

Die Wasserwerke der Haltener Sande beziehen eindeutig Position: http://www.wasserblogger.de/2011/10/27/positionspapier-forderungen-der-awhs-zur-erdgasgewinnung-aus-unkonventionellen-lagerstatten-in-den-halterner-sanden/

http://www.kreiszeitung.de/nachrichten/landkreis-rotenburg/sottrum/genossen-stellen-weichen-1456719.html

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/umwelt/1586807/

http://www.freitag.de/community/blogs/h-yuren/fracking-laesst-die-tassen-im-schrank-scheppern

http://derstandard.at/1319181300888/Kolumbien-Kein-Oel–und-Gasbohren-in-karibischem-Oekoparadies

Menden, Sauerland: http://www.lokalkompass.de/menden/ratgeber/sauberes-wasser-wird-bald-mangelware-gasbohrung-fracking-startet-auch-bei-uns-d103201.html

 http://www.kreiszeitung.de/nachrichten/landkreis-verden/langwedel/risse-haus-eigentuemer-bietet-grosskonzern-stirn-1467137.html

Zitat:

Der 77-Jährige macht den nahen Erdgas-Förderbetrieb der RWE-Dea AG dafür verantwortlich. Und die ebenfalls auf Risse an ihren Wänden verweisende Dorit Siemer, die ein Stück weiter, Trift 11, in Holtebüttel wohnt, pflichtet dem aufgebrachten Rentner bei…..

…..Das Großkapital hat immer Recht“, merkt Werner Ödding mit Blick auf den Ausgang des Rechtsstreits wenig hoffnungsvoll an. Dorit Siemer nickt: „Die Rechte liegen nur bei den Mächtigen.“

http://gruene-voerde.de/gruener-blogg/330-fracking-bohrstopp-nach-erdbeben.html

http://www.michael-gross-online.de/meldungen/16518/106511/SPD-stellt-Mensch-und-Umwelt-bei-Fracking-in-den-Mittelpunkt.html

Von Jörn Krüger:

http://www.unkonventionelle-gasfoerderung.de/2011/10/26/niederlande-gericht-verbietet-schiefergasbohrungen-shale-gas/

Zitat:

In der Region Brabant hat ein niederländisches Gericht entschieden, dass geplante Bohrungen nach Schiefergas (Shale Gas) und der Einsatz von Hydraulic “Fracking” Fracturing nicht genehmigt werden dürfen. Geklagt hatte die Rabobank, die in der Region ein Rechenzentrum betreibt und Gefahren durch die beim Fracking ausgelösten Erdbeben für ihre empfindliche Infrastruktur sieht….

…..Fast ein Drittel der Niederlande wurden als potentielle Fördergebiete zur Aufsuchung frei gegeben. Die rechtliche Situation ist ähnlich wie in Deutschland. Über die Genehmigungen entscheidet alleine der Staat. Eine Beteiligung der Bürger und der Gemeinden ist nicht vorgesehen.

Pressespiegel 42. KW 2011

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Okt 232011
 

Sottrum: http://www.kreiszeitung.de/nachrichten/landkreis-rotenburg/sottrum/protest-politik-fordert-bohrstopp-1447555.html

http://gruene-voerde.de/gruener-blogg/306-fracking-hintertuer-in-nrw.html

Fotos von Gasförderanlagen in Niedersachsen: http://www.panoramio.com/user/6015382

Landkreis Rotenburg (u. Kommentar von Bente Battenbroock) : http://www.rotenburger-rundschau.de/redaktion/redaktion/aktuell/data_anzeigen.php?dataid=88986

http://www.klimaretter.info/protest/hintergrund/9342-das-recht-auf-informationen-ein-selbstversuch

http://www.ivz-online.de/lokales/kreis_coesfeld/ascheberg/1742700_HammGas_verzichtet_auf_Fracking.html

Breitbrunn, Bohrtürme unerwünscht:  http://www.rosenheim24.de/news/rosenheim-land/breitbrunn/unternehmen-will-erdgas-suchen-rosenheim24-1446419.html

ExxonMobil-Deutschland-Chef verteidigt umstrittene Erdgasförderung: http://www.spiegel.de/spiegel/vorab/0,1518,791978,00.html

CDU widersprüchlich zu Fracking: http://www.norwich-ruesse.net/?p=656

http://www.unkonventionelle-gasfoerderung.de/2011/10/18/grossbritannien-zusammenhang-zwischen-fracking-und-erdbeben-im-mai-2011/

http://www.unkonventionelle-gasfoerderung.de/2011/10/19/polen-weitere-proteste-buerger-fuehlen-sich-unzureichend-informiert/

Okt 202011
 

In Nordrhein-Westfalen werden momentan keine Anträge auf Gasbohrungen bearbeitet. Dieses faktische Moratorium gilt, weil schon im Zusammenhang mit der Erkundung unkonventioneller Gasvorkommen wesentliche Nachteile für die Bevölkerung nicht auszuschließen sind.

Ein Gutachten des Wirtschafts- und Umweltministeriums soll im Ergebnis ein Regelwerk liefern, unter welchen Umständen sowohl die Exploration als auch die Förderung unkonventioneller Gasvorkommen möglich sein könnten.

Die Minister sprechen explizit von einer Risikoanalyse in Bezug auf die unkonventionelle Gasförderung. Hydraulic Fracturing ist ein wesentlicher Risikofaktor, aber leider nicht der einzige.

Die Initiativen “Gegen-Gasbohren.de” begrüßen die gerade erfolgte Selbstverpflichtung von HammGas und A-Tec, auf Hydraulic Fracturing im Rahmen der Kohleflözgasförderung zu verzichten. Sie sehen aber keinerlei Grundlage dafür, dass damit das Moratorium des Landes für diese Unternehmen nicht mehr gelten solle.

Das gleiche gilt für “oberflächennahe Erkundungsbohrungen” von denen Wintershall und ExxonMobil sprechen. Sobald es um die Exploration unkonventioneller Lagerstätten geht, muss erst das Ergebnis der Studie des Landes NRW abgewartet werden. Erst mit einem fundierten Regelwerk und umfassendem Wissen über die Risikofaktoren, können Anträge sinnvoll bearbeitet werden.

Über 15 der Bürgerinitiativen, welche sich explizit mit der  Problematik der Gasförderung aus unkonventionellen Lagerstätten befassen, sprechen sich jedoch weiterhin konsequent für ein generelles Verbot dieser Art der Gasförderung aus und werden den Zugriff auf Schlupflöcher oder Umgehungsversuche zu Lasten von Mensch und Natur nicht dulden.

Pressespiegel 41. KW 2011

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Okt 162011
 

http://www.derwesten.de/nachrichten/im-westen/Exxon-will-mit-Fracking-weniger-Chemieid5152812.
html

Zitat:

Unvorbereitet wäre die Feuerwehr hilflos

So ließ der TÜV-Gutachter Dr. Wolfgang Kaiser die Zuhörer zunächst erschreckt zusammenzucken, als er ein „Worst-Case-Szenario“, also eine Annahme für den schlimmsten Fall, präsentierte. Sollte einmal das Sicherheitsventil oben auf dem Bohrplatz versagen und Erdgas unter hohem Druck herausströmen, könnte es ein flammendes Inferno geben. Eine Fackel, bestimmt 50 Meter hoch, die noch in 80 Metern Entfernung alles in Brand setzen würde. Und in 200 Metern noch Menschen Verbrennungen zufügen könnte. Die Feuerwehr wäre, falls unvorbereitet, ziemlich hilflos, denn der Ausbruch wäre mit dem Lärm eines startenden Jumbos verbunden, was die Kommunikation bei den Löscharbeiten erschweren würde.

Konzern will auf Gift beim Fracking verzichten: http://www.ndr.de/regional/niedersachsen/emsland/fracking147.html

Hemslingen: Landkreis nimmt Stellung zu Exxon-Plan:  http://www.rotenburger-rundschau.de/redaktion/redaktion/aktuell/data_anzeigen.php?dataid=88826

J.P. Morgan senkt Rating von Exxon Mobil: http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2011-10/21587893-j-p-morgan-senkt-rating-von-exxon-mobil-009.htm

http://www.noz.de/deutschland-und-welt/politik/57880771/fracking-die-kommunikations-kehrtwende

http://www.freitag.de/politik/1140-wenn-das-wasser-brennt

Kleine Anfrage der Fraktion der Bündnis 90/ Die Grünen im Bundestag: http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/072/1707243.pdf

http://www.weser-kurier.de/Artikel/Region/Landkreis-Verden/461960/Erdgasfracking-in-Voelkersen-seit-2001.html

Erste Bohrungen in Österreich? http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/wirtschaft/2851898/brennendes-wasser.story

http://www.weser-kurier.de/Artikel/Region/Landkreis-Rotenburg/462137/Aufregungen-um-BUND-Alarm.html

http://www.ahlener-zeitung.de/lokales/kreis_coesfeld/kreis_coesfeld/1737876_Roettgen_Fracking_Risiken_klaeren.html

http://www.dowjones.de/site/2011/10/-exxonmobil-will-weiterhin-in-deutschland-nach-schiefergas-bohren.html

„Ein Moratorium ist der richtige Weg“ http://www.rotenburger-rundschau.de/redaktion/redaktion/aktuell/data_anzeigen.php?dataid=88945

DGB NRW: Fracking muss weiter erforscht werden: http://nrw.dgb.de/presse/++co++d6edc01c-f4cd-11e0-4eb8-00188b4dc422

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1465828/USA-Gas-Fracking-boomt-trotz-Kritik#/beitrag/video/1465828/USA-Gas-Fracking-boomt-trotz-Kritik

Das Aus für Schiefergas?  http://www.heise.de/tp/artikel/35/35638/1.html

http://www.kreiszeitung.de/nachrichten/landkreis-rotenburg/sottrum/politik-fordert-bohrstopp-1447555.html

http://www.westfaelische-nachrichten.de/lokales/kreis_steinfurt/kreis_steinfurt/1738963_Anti_Fracking_Front_steht_fest_geschlossen.html

Zitat:

Unterstützung bekam die Phalanx der CDU-Neinsager durch Rolf Echelmeyer, Geschäftsführer der Steinfurter Stadtwerke und ausgewiesener Bergbauexperte, der detailliert eine ganze Reihe denkbarerer Risiken beschrieb und das Fracking-Verfahren „wie alle Wasserversorger in Deutschland“ rundweg ablehnte.

Von Jörn Krüger: http://www.unkonventionelle-gasfoerderung.de/2011/10/12/nrw-cdu-gruene-und-spd-streiten-um-details-beim-schutz-vor-fracking/

Zitat:

Trotz der vielen Gemeinsamkeiten und intensiver Verhandlungen scheiterte der gemeinsame Beschluss am Ende doch. Die Möglichkeit zu einer Einigung in NRW bleibt aber weiterhin bestehen, wenn die Verhandlungen fortgesetzt werden sollten. Ansonsten bleibt zu berücksichtigen: Die Gespräche fanden hier zwischen Regierungspartei und Opposition statt. Der Antrag von SPD und Grünen könnte aber auch mit Zustimmung von FDP oder Linken beschlossen werden.

 

Die Bürgermeister aus dem Kreis Borken sprechen sich geschlossen gegen das Fracking aus

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Okt 132011
 

Nachdem sich Anfang September schon die Bürgermeister aus dem Kreis Warendorf geschlossen gegen das Fracking ausgesprochen haben, wie seinerzeit der WDR berichtete, haben sich am Montag alle 17 Bürgermeister des Kreises Borken geschlossen gegen die Förderung von unkonventionellem Erdgas mittels dieser Technologie ausgesprochen.

So ist in der Pressemitteilung zu lesen, dass alle 17 Kommunen dieses Verfahren eindeutig ablehnen. Weiterhin wird mitgeteilt, dass Fracking eine latentes  Gefährdungspotential erheblichen Ausmaßes für Mensch und Umwelt darstelle. Da aber den Städten und Gemeinden die öffentliche Trinkwasserversorgung obliegt, besteht eine großes Interesse, dieses Hochrisikotechnologie zu verhindern.

Als Beispiel wird hier die PFT-Problematik aus dem Sauerland im Jahre 2006 aufgeführt. Hier die komplette Pressemitteilung:

2011-10-12 Stadt Borken Presseinformation – Bürgermeister im Kreis Borken sagen „Nein“ zum Fracking

Natürlich ist diese öffentliche Meinungsäußerung ohne Auswirkungen auf die Genehmigungsverfahren, jedoch senden sie unserer Meinung schon ein Signal Richtung Gasförderindustrie und der Politik. Wir stehen geschlossen Schulter an Schulter gegen diese Vorhaben.

Vielleicht schließen sich ja noch mehr Kreise und kreisfreie Städte dieser Meinung an.

G e m e i n s a m     s t o p p e n     w i r      F r a c k i n g

Wird das Moratorium in NRW durch ministeriellen Erlass unterlaufen?

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Okt 122011
 

Update: Die Bezirksregierung hat bestätigt, dass sie auf einen Erlass des Ministeriums wartet, der Bohrungen, die technisch nicht zur Vorbereitung von Hydraulic Fracturing geeignet sind, erlaubt. Darunter könnten eventuell die angekündigten aber noch nicht beantragten Explorationsbohrungen von Wintershall fallen, wenn diese zwar zur Vorbereitung der Erschließung unkonventioneller Gasvorkommen sind, aber noch kein Fracking ermöglichen. Für die von ExxonMobil beantragte Bohrung in Nordwalde gilt das nicht, da diese Fracking technisch ermöglichen würde.

“Der Westen” berichtet darüber, dass das faktische Moratorium für Bohrungen nach unkonventionellen Gasvorkommen durch einen Erlass des Wirtschaftsministerium von NRW für Probebohrungen unterlaufen werden könnte.

„Der Erlass macht aber auch Energieunternehmen den Weg frei, über Kernbohrungen auf die Suche nach unkonventionellem Erdgas zu gehen. So hatte das zum BASF-Konzern gehörende Energieunternehmen Wintershall angekündigt, in seinem Aufsuchungsfeld „Ruhr“, das weite Teile Westfalens umfasst, flache Kernbohrungen vornehmen zu wollen.“

Damit würde der bestehende Konsens über alle Parteien und gesellschaftlichen Gruppen, erst die Ergebnisse der Studie des Landes abzuwarten, vom Wirtschaftsministerium und Wintershall aufgekündigt werden. Umweltminister Remmel sind entsprechende Vorgänge nicht bekannt. Federführend sei das Wirtschaftsministerium. Grundsätzlich hält er den Vorgang nach dem bestehenden Bergrecht für möglich.

Selbst, wenn die Probebohrungen von Wintershall ohne den Einsatz von Hydraulic Fracturing auskommen. Sie sind eine Vorbereitung zur Förderung unkonventioneller Gasvorkommen im Ruhrgebiet.

In den USA und Australien kommt es bei der unkonventionellen Gasförderung regelmäßig zur Kontaniminierung von Grund- und Trinkwasser. Auch die Luft wird so stark mit teils krebserregenden Substanzen belastet, dass in ländliche Gebiete inzwischen Werte wie in smogbelasteten Großstädten gemessen werden.

Mehr als 800 Verstöße gegen Umweltvorschriften allein von Januar bis August 2011 in den USA zeigen, dass nicht zu lockere gesetzliche Regelungen das Problem sind, sondern die Unfähigkeit der großen Konzerne wie Chevron, Cabot Oil and Gas, Chesapeake Energy und nicht zuletzt die ExxonMobil Tochter XTO Energy, die Probleme bei der unkonventionellen Gasförderung in den Griff zu bekommen.

Weltweit warnen Studien vor den unkontrollierbaren Risiken. Menschen gehen in Australien, Afrika, den USA und Europa auf die Straße, um die unkonventionelle Gasförderung zu stoppen.

Wintershall will “die Sorgen der Bevölkerung zerstreuen”. Wie sollte das gelingen? Will Wintershall die Folgen der unkonventionellen Gasförderung rückgängig machen? Will Wintershall das bereits kontaminierte Trink- und Grundwasser reinigen? Will Wintershall für reine Luft sorgen? Will Wintershall die Milliarden Liter bereits kontaminiertes Frack-Wasser wieder aus dem Boden zurückholen und aufbereiten? Die Chemikalien, Schwermetalle und radioaktiven Substanzen verschwinden lassen?

Das bisher in Deutschland noch keine Vorfälle bekannt wurden, zeigt nicht die Fehlerfreiheit von Wintershall. Es zeigt, dass die unkonventionelle Gasförderung in Deutschland noch am Anfang steht und die Unternehmen bisher noch keine Chance hatten, unumkehrbare Schäden anzurichten.

Wenn Wintershall Vertrauen schaffen und die Unterstützung der Bevölkerung haben möchte, sollten sie damit anfangen, die Folgen der unkonventionellen Gasförderung nicht kleinzureden, sondern ernst zu nehmen. Wenn Wintershall so fortschrittliche Technologien zur Verfügung stehen, welche die Risiken weitgehend ausschließen, würden sich die betroffenen Menschen in den USA und Australien bestimmt über Unterstützung aus Deutschland freuen.

Auf Probebohrungen – noch sind sie weder beantragt noch genehmigt – sollte Wintershall bis zum Ablauf des faktischen Moratoriums lieber verzichten. Mit dem Auftauchen der ersten Bohrtürme wird auch der Protest in den betroffenen Regionen wieder aufflammen. Und ob in den betroffenen Gebieten überhaupt gefördert werden dürfte, wird erst die Studie der Landesregierung zeigen.

Quelle:
http://www.derwesten.de/nachrichten/im-westen/Neuer-Erlass-macht-Gassuche-wieder-moeglich-id5152590.html