stopp fracking

Sep 122014
 

Ist die Erdgasförderung schuld an der um 100 % erhöhten Krebsrate? Die ersten Ergebnisse lassen diesen Zusammenhang zumindest vermuten, teilweise liegen die Krebsraten um 100 % höher als normal!!!

Angestoßen wurde die Studie durch die von Bürgern aus Hemslingen und Söhlingen geäußerte Vermutung, in den beiden Dörfern käme es vermehrt zu Krebserkrankungen – ausgelöst durch die Erdgasförderung vor Ort.Da die beiden Orte nicht so viele Bewohner haben, dass allein für die eine statistische Auswertung seriös angefertigt werden kann, wurde das gesamte Gebiet der Samtgemeinde Bothel untersucht.Das Ergebnis: Bei Männern wurde eine erhöhte Rate von Leukämien und Lymphomen nachgewiesen. Aufgrund von Daten einer Vergleichsregion, dem Bezirk Lüneburg, wurden 21,3 Krebsfälle dieser Art erwartet. Tatsächlich konnten 41 nachgewiesen werden. „Schon 21 Fälle sind relativ viel, die tatsächliche Zahl liegt aber doppelt so hoch“, konstatierte Joachim Kieschke vom epidemologischen Krebsregister Niedersachsen während der Vorstellung der Zahlen für die Presse im Rotenburger Kreishaus.

via Erhöhte Krebsrate in Bothel festgestellt – Untersuchungsergebnisse liegen vor / Infoveranstaltung am Montag – Zeitung im Landkreis Rotenburg – Rotenburger Rundschau.

Sep 102014
 

 

 

 

 

Berlin. Im Zuge der Diskussion um eine Regelung über Fracking werden die bisherigen Bedenken im Hinblick auf die Fracking-Technologie und der Gefahr für die Trinkwasserversorgung von Fracking-Befürwortern öffentlich in Zweifel gezogen. Die Geschäftsführerin der Allianz der öffentlichen Wasserwirtschaft e.V. (AöW), Christa Hecht, erklärte heute:

„Die genauen Risiken sind immer noch nicht bekannt, die Bedenken gegen die Fracking-Technologie sind berechtigt.“

AöW-Geschäftsführerin Hecht erklärte weiter „Das Risiko von Fracking in Deutschland lässt sich immer noch nicht abschätzen, auch ist deren Beherrschung ungeklärt. Dies wird durch das zweite UBA-Gutachten deutlich aufgezeigt. Wenn wir das Vorsorgeprinzip in der Wasserwirtschaft ernst nehmen wollen, dann darf in Trinkwassereinzugsgebieten die Fracking-Technologie nicht eingesetzt werden.“ Nach diesem Prinzip sind Maßnahmen zu unterlassen, die potenziell Schäden hervorrufen können, selbst wenn die Wahrscheinlichkeit des Schadenseintritts niedrig oder das Risikopotenzial noch unbekannt ist. Weiter erklärte Hecht: „Es fehlt außerdem bei solchen Vorhaben an notwendiger Transparenz und Beteiligung. Auch der Umgang mit den zurückgeförderten oder im Boden teilweise verbleibenden Flüssigkeiten ist nicht geklärt. Wir sind gespannt auf den Gesetzentwurf zu Fracking. Deshalb unterstützt die AöW die Bundesumweltministerin und die Präsidentin des Umweltbundesamtes in ihrer Haltung, die Risiken von Fracking nicht herunterzuspielen“, betonte Hecht.

via Presse.

Sep 082014
 

exxon

Angeblich sind die Risiken beim Fracking nicht höher als bei der normalen Erdgasförderung, beim Erdbebenrisiko sogar darunter. Nicht ein Vertreter unserer Bürgerinitiativen kam im Beitrag zu Wort. Besonders pervers wurde es im Beitrag, als Mitarbeiter von EXXONMOBIL  ein Schnapsglas  voll Frackflüssigkeit getrunken haben.

Hierzu ist uns was aufgefallen!!!

  1. Erstaunlich ist doch, warum EXXoff hier neben Wasser auf einmal nur noch 2 weitere Zusätze nennt. In den USA  und auch in Deutschland wurden bisher bis zu 700 verschiedene Zusätze verwendet. Selbst auf der Seite von ExxonMobil sind ellenlange Listen mit den verwendeten Chemikalien enthalten!
  2. Würden die gleichen Personen auch das viel giftigere Lagerstättenwasser trinken, welches mit dem Flowback wieder ans Tageslicht kommt? Lecker und sehr gesund sollen auch Arsen, Quecksilber und Radon 226 sein.
  3. In den USA trinken nun auf einmal auch viele Mitarbeiter von Firmen quellfrisches FRACKWASSER, um die Gemüter zu beruhigen und um uns  weiszumachen das FRACKWASSER nicht giftig ist.   Ein PR- Berater einer Energiefirma gibt nun Folgendes offen zu:

“The point of seeing executives and politicians drink fracking fluid was deception,” he tells us. “It was an attempt to convince the public that there is no harm from fracturing a shale oil well. It was deceptive in the sense that it’s the least of the problems. What goes down the well is not nearly as important as what comes up.”

https://www.youtube.com/watch?v=Duquz5NAtDA#t=212

Aha, das was dort gemacht wurde, war also ein BETRUG. Sicherlich habt ihr, LIEBES NDR PANORAMA TEAM bei eurer  aufwendigen Recherche  eine Gegenprobe des Frackwassers genommen, oder seid ihr auf den gleichen Bluff reingefallen?

via Fracking Effects: Pennsylvania’s Water Has Dangerous Amounts of Radon.

Sep 042014
 

Wieder ein Grund mehr  FRACKING zu misstrauen!!!!

Eine neue Studie zeigt, dass die beim Fracking eingesetzten Chemikalien einen Einfluss auf diejenigen Hormone und Rezeptoren haben können, die unser Reproduktions- und Stoffwechselsystem sowie unsere Gehirnentwicklung bestimmen.

Den neuesten Erkenntnissen zufolge könnten die beim Fracking eingesetzten Chemikalien die Glukokortikoid- und Schilddrüsenhormon-Rezeptoren blockieren. Glucocorticoid-Hormone sind für das Immunsystem und für die Fortpflazung und Fertilität wichtig. Schilddrüsenhormonrezeptoren sind dagegen vor allem für den Stoffwechsel und die Entwicklung des Gehirns unerlässlich. Neu bei diesem Befund ist, dass diese Chemikalien nicht nur Fortpflanzungshormone sondern weitere wichtige Hormonrezeptoren beim Menschen beeinflussen können.

Diese Forschungsergebnisse wurden vor kurzem von einer Forschungsgruppe der US-Universität Missouri, Columbia während einer Sitzung der International Society of Endocrinology (Internationalen Gesellschaft für Endokrinologie) und der Endocrine Society (Endokrine Gesellschaft) in Chicago präsentiert. Die Forscher befaβten sich mit 24 Chemikalien, die bei Fracking oft eingesetzt  werden, und analysierten, ob diese sich als endokrine Disruptoren auf menschlichen Zellen auswirken.

In einer weiteren Studie vom Lawrence Berkeley National Laboratorium und der kalifornischen Universität Pacific wurde eine Liste von den beim Fracking oft eingesetzten Chemikalien zusammengestellt und dabei acht Substanzen als toxisch identifiziert.

Endokrine Disruptoren wurden mit verschiedenen Gesundheitsauswirkungen in Verbindung gebracht, beispielsweise Krebs,  genitale Fehlbildungen bei Babies und Infertilität.

 

via WISSENSCHAFT: Fracking: Auswirkungen von hormonwirksamen Chemikalien vielleicht schlimmer als erwartet.

Sep 042014
 

Pressemitteilung Umweltgruppe Wiedensahl/Schaumburg fordert ausnahmslose Frackingverbot vom Nds. Wirtschaftsminister Lies Beim gestrigen Mittwoch 27.08.2014 Sommertour-Besuch in Leese schlug Wirtschaftsminister Lies heftiger Widerstand entgegen. Die Umweltgruppe Wiedensahl/Schaumburg forderte von Lies ein umfassendes Frackingverbot statt der vom Land praktizierten Augenwischerei.

„Die Taten des Ministers stehen nicht im Einklang mit seinen Worten“, so Meinhard  Behrens von der Uweltgruppe Wiedensahl, „während Herr Lies sich mit einem fadenscheinigen Verbot unkonventioneller Gasförderung rühmt, erteilt das im unterstellte Bergamt weiter Aufsuchungserlaubnisse für eben diese Vorkommen“.

Das Land hat das Feld Lauenhagen süd-westlich vom Steinhuder Meer zur Suche nach sogenanntem Kohleflözgas an eine Patentverwertungsgesellschaft lizensiert. Weitere Teile des Schaumburger Lands gehören bereits zu Exxons Schiefergas-Suchfeld, so auch die beabsichtigte Bohrung in Leese.Ebenfalls als irreführend erachtet die “Umweltgruppe Wiedenahl“, dass die rot-grüne Landesregierung mit der Umdeutung von Begriffen die Fracking-Technologie etablieren will. Indem Sie das Fracken von Tightgas-Vorkommen kurzerhand als „konventionelle Förderung“ tituliert, werden Unterschiede im Verfahren suggeriert, die nicht vorhanden sind.Anlass des Besuchs war eine Einladung der Bürgerinitiative Leese – gemeinsam gegen Fracking. Auch deren Vertreter übten Teils heftige Kritik an Lies. In einem Positionspapier der BI heißt es:

„Setzen Sie sich im Bund für ein umfassendes Verbot des Frackings ein, statt die Bevölkerung mit Bundesratsinitiativen, Alibi-Umweltverträglichkeitsprüfungen und Begriffsumdeutungen an der Nase herumzuführen. Sorgen Sie dafür, dass Ihre zuständigen Landesbehörden zunächst die bestehenden Probleme der Förderung ohne Fracking in den Griff bekommen. Schöpfen Sie im Land endlich alle bestehenden Möglichkeiten aus, mit bestehendem Recht Fracking zu verbieten.“

Die Bürgerinitiativen halten das Fracking-Verfahren zur Gewinnung von Öl und Gas für nicht zu verantworten. Mögliche Störfälle erachtet sie für nicht beherrschbar. Beeinträchtigungen von Grundwasser und Boden sind direkte Folge der Anwendung des Fracking-Verfahrens. Bereits ohne Anwendung des Fracking-Verfahren traten in Niedersachsen Erdstöße auf, die von den Behörden inzwischen der Erdgasförderung zugeschrieben werden. Diese Situation droht sich weiter zu verschärfen, zumal in Leese die Bohrung und anschließende Frac-Behandlungen direkt unter dem Ortskern verlaufen sollen.Einen von Wirtschaftminister Lies ins Spiel gebrachten Erlass findet die “Umweltgruppe Wiedensahl“nicht überzeugend. Denn die von Niedersachsen eingebrachte Bundesratsinitiative schweigt sich zur Problematik des Schiefergases komplett aus und fordert lediglich umweltfreundlichere Frac-Flüssigkeiten. Damit signalisiert das Land im Bund, dass es sich gegen Fracking im Schiefergestein nicht zur Wehr setzen wird, sodass der Erlass bald hinfällig werden könnte. Auch Wirtschaftsminister Gabriel wurde kürzlich im Cicero dahingehend zitiert, dass er Schiefergas nur auf Zeit zurückstellen möchte.  Zudem will Gabriel in seinem Entwurf Experimentalbohrungen zur Schiefergasgewinnung weiterhin ermöglichen.  Diese können jede Kommune in Niedersachsen betreffen.

Kontakt:  Maik Fahlbusch:    maik-fahlbusch@gmx.de

 

WideBlick: BBU fordert von Bundes-Wirtschaftsminister Gabriel: Schluss mit dem Taktieren beim Fracking

 Allgemein  Kommentare deaktiviert für WideBlick: BBU fordert von Bundes-Wirtschaftsminister Gabriel: Schluss mit dem Taktieren beim Fracking
Sep 022014
 

Anscheinend versucht der Gabriel zahlreiche Politiker einzunorden. Gabriel will den MdB erklären, dass es nicht gehe, die Förderung von Schiefergas in Deutschland auf ewig auszuschließen. Zur Erinnerung: Die CSU Fraktion ist für ein Frackingverbot  und viele CDU Parlamentarier aus dem Münsterlandfordern weiterhin ein Frackingverbot!

BBU

 

Oliver Kalusch vom Geschäftsführenden Vorstand des BBU erklärt zu diesem Vorgang: „Anscheinend will Gabriel nicht nur seine SPD, sondern auch die CDU/CSU noch vor der Beratung von Anträgen mehrerer Bundesländer in Bundesratsausschüssen auf Linie bringen. Denn dem Bundes-Wirtschaftsminister ist bewusst, dass die Fracking-Pläne der CDU/CSU/FDP-Bundesregierung in der letzten Legislaturperiode am Widerstand zahlreicher Unionsabgeordneter gescheitert sind. Dem soll anscheinend bereits im Vorfeld vorgebeugt werden. Der BBU appelliert an die kritischen Abgeordneten, auch jetzt standhaft zu bleiben und die Interessen der Bevölkerung zu vertreten.“

via WideBlick: BBU fordert von Bundes-Wirtschaftsminister Gabriel: Schluss mit dem Taktieren beim Fracking.