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Mrz 082012
 

Heute Mittag wurde die Petition „Gasbohrung unter dem Langbürgner See“ im Bayerischen Landtag vom Wirtschaftsausschuss in heftiger Diskussion behandelt. Mit einer knappen Mehrheit von sieben zu sechs Stimmen wurde die Petition gewürdigt. Vor allem die Grünen, die SPD, die Freien Wähler und die CSU sprachen sich gegen die Erdgasbohrung aus. Auch Klaus Stöttner von der CSU sowie Maria Noichl von der SPD lehnten die Bohrung am wertvollen Naturschutzgebiet ab. Es wird somit sehr deutlich, dass nicht nur die Anwohner und Anhänger der Eggstätt-Hemhofer Seenplatte die Gasbohrung am Naturschutzgebiet verneinen, sondern auch politische Parteien und das bayerische Parlament dem Unterfangen der RAG Austria äußerst kritisch gegenüber stehen.

Die RAG veröffentlichte allerdings kurz nach Beendigung der Sitzung eine Pressemitteilung, in der es heißt: »In die Suche nach alternativen Bohrstandorten haben wir den Forderungen der Bürgerinitiative Rechnung getragen. Sollten wir nun jedoch keine Lösung finde, müssen wir das Verfahren am Ursprungsstandort wieder aufnehmen.“ weiter heißt es: „Gleichzeitig befasst sich die RAG auch mit einer möglichen Nachnutzung der Bohrung, die sich an den regionalen Bedürfnissen orientieren soll.« Von einer Nachnutzung für die geplante Bohrung war bislang im Dialog mit der RAG keine Rede gewesen.

Trotzdem war die heutige Petitionsbehandlung ein Erfolg für den Erhalt des Langbürgner Sees und die gesamte Eggstätt-Hemhofer Seenplatte.

 Veröffentlicht von am 8. März 2012
Mrz 062012
 

Am Donnerstag, 8. März wird die Petition „Gasbohrung unter dem Langbürgner See“ vom Wirtschaftsausschuss im Bayerischen Landtag besprochen. Auch wenn kein Mitspracherecht herrscht, wünscht sich die BI Breitbrunn, dass viele Menschen vor Ort sind. Sie will damit zeigen, dass die Bürger – egal, wie über das Thema befunden wird – präsent und wachsam bleiben. Die Sitzung dauert von ca. 9.15 Uhr bis 13.30 Uhr und kann von stillen Zuhörern besucht werden. Besucher sollten den Personalausweis mitbringen.

Die BI freut sich über jede Person, die sich durch ihr Kommen in dieser Weise am Erhalt der Eggstätt-Hemhofer Seenplatte mit engagiert!

Ungefährer Ablauf der Sitzung:

Donnerstag, 8. März 2012
9.15 Uhr Wirtschaftsausschuss, Saal 1

  • Bericht des Bayer. Staatsministeriums für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie zur „Regionalförderung ab 2014 in Bayern: Perspektiven und bayer. Positionen“- mit Aussprache -
  • Dringlichkeitsantrag (SPD): Kampf der Beschäftigten von Nokia Siemens Networks unterstützen – für den Standort München eintreten (Drs. 16/11636)
  • Dringlichkeitsantrag (CSU, FDP): Nokia Siemens Networks – Erhalt von Arbeitsplätzen und Stand-ortkompetenzen (Drs. 16/11652)
  • Antrag (B´90/Grüne): Bericht zur Zukunft des Standorts München von Nokia Siemens Networks (NSN) (Drs. 16/11423)
  •  Eingabe: Gasbohrung unter dem Langbürgener See
  • Eingaben der Bürgerinitiative Breitbrunn, der Gemeinden Eggstätt, Breitbrunn am Chiemsee und Otterfing sowie weitere 2418 Eingaben

Quelle: ( http://www.bayern.landtag.de/cps/rde/xchg/landtag/x/-/www1/8.htm)

 Veröffentlicht von am 6. März 2012
Feb 192012
 

Auch im diesjährigen Faschingstreiben ist die Erdgasborung der RAG Austria unter den Langbürgner See ein großes Thema. So machen auf Faschingszügen im ganzen Chiemgau viele Faschingswagen auf die riskante Bohrung der RAG Austria im Naturschutzgebiet Eggstätt-Hemhofer Seenplatte aufmerksam und geben den Bürgern die Möglichkeit, ihren Unmut kund zu tun. Auch bei hunderten von Besuchern des Endorfer Faschingzugs fanden die Wagen mit Aufschriften wie „Erdgas raus, Atommüll rein, das muss Naturschutz sein!“ oder „Beim Lange wird zur Jagd geblasen, auf die atomverseuchten Hasen!“ große Aufmerksamkeit und Interesse.
Am 23. Februar um 19.30 Uhr in der Seifhalle in Bad Endorf findet ein Informationsabend zur geplanten Bohrung statt.

 Veröffentlicht von am 19. Februar 2012
Feb 052012
 

Die BI Breitbrunn machte sich heute den zugefrorenen Langbürgner See zu Nutze und baute ihre Bohrturmattrappe mitten auf dem Eis direkt neben der Insel „Neue Welt“ auf. Damit machte die Initiative bei hunderten von interessierten Schlittschuhfahrern noch einmal auf die geplante Erdgasbohrung der RAG Austria aufmerksam, die den Bohrplatz direkt neben dem Naturschutzgebiet Eggstätt-Hemhofer-Seenplatte errichten und von dort unter dem See an dieser Stelle nach Erdgas bohren will. Mittlerweile haben sich viele Bürger und die umliegenden Gemeinden zusammengeschlossen und wollen gemeinsam versuchen dieses Vorhaben abzuwenden. Trotz enormer Proteste will die RAG unter keinen Umständen von der geplanten Bohrung ablassen.

Am 23. Februar um 19.00 Uhr findet in Bad Endorf in der Seifhalle die nächste Informationsveranstaltung zur geplanten Erdgasbohrung statt. Die beim Landtag eingereichte Petition wird voraussichtlich im März öffentlich diskutiert.  Weitere Informationen hierzu folgen.

 

 Veröffentlicht von am 5. Februar 2012
Jan 262012
 

Bei der zweiten Gesprächsrunde zwischen der BI Breitbrunn und der RAG Austria gab es kein wirkliches Ergebnis. Zwar hatte sich die RAG auf Grund des öffentlichen Protestes bereit erklärt alternative Standorte zu sondieren, jedoch liegen diese nur einige hundert Meter von der ursprünglichen Lokation entfernt. Zudem führe die Bohrung wie geplant unter das wertvolle Naturschutzgebiet Eggstätt-Hemhofer-Seenplatte. * Wir wollen verhindern, dass die Bohrungen unter dem Langbürgner See verlaufen”, macht Gerhard Kolbeck, einer der beiden Sprecher der Bürgerinitiative aus Breitbrunn, noch einmal klar. Auch verschiedene Petitionen haben diese Stoßrichtung.* Die Anlieger der Gemeinden sehen in erster Linie eine Gefährdung des Grundwassers und des wertvollen Naturschutzgebietes. Trotz der klaren Fronten wollen die RAG und die BI weiterhin in einem fairen Dialog miteinander bleiben. Solange bleibe die Bearbeitung des Antrags beim Bergamt Süd ausgesetzt.

*Quelle: http://www.rosenheim24.de/news/chiemgau/breitbrunn/kolbeck-echte-alternative-noch-nicht-gefunden-breitbrunn-erdgasbohrung-chiemgau24-1573960.html

 Veröffentlicht von am 26. Januar 2012
Dez 012011
 

Die Proteste gegen die geplanten Erdgasbohrungen der RAG Austria nahe des Naturschutzgebietes Eggstätt-Hemhofer-Seenplatte zeigen einen ersten kleinen Erfolg. So wurde das Genehmigungsverfahren für die Bohrung vorerst verschoben. Die RAG sucht den Dialog mit der Bürgerinitiative und möchte über alternative Standorte diskutieren. *Das heiße aber nicht, dass die Bürgerinitiative der Bitte der RAG nachkäme, sich an der Suche nach einem alternativen Bohrstandort zu beteiligen. “Wir lassen uns nicht vor den Karren der RAG spannen”, kommentiert Sepp Unterhauser, ebenfalls Sprecher der Bürgerinitiative, den Wunsch der RAG.

Die BI reichte zudem eine Petition im Bayerischen Landtag ein und ergriff die Gelegenheit, den CSU-Abgeordneten Klaus Stöttner und Ministerpräsident Horst Seehofer persönlich über das geplante Unterfangen und die Sorgen sowie den Widerstand der Bürger zu informieren. Herr Stöttner zeigte sich verständnisvoll: *„Ich habe mich bereits an Wirtschaftsminister Zeil und den RAG Austria Vorstand gewandt und nochmals klargemacht, wie schützenswert die Eggstätt-Hemhofer-Seeplatte ist.“ Daher müssten Gespräche über einen Alternativstandort geführt werden. Schließlich sei es erklärtes Ziel der bayerischen Staatsregierung, die Energiewende zusammen mit den Bürgern und nicht gegen diese umzusetzen.

*Quelle: http://www.chiemgau24.de/news/rosenheim-land/breitbrunn/erdgas-bohrung-genehmigungsverfahren-ausgesetzt-ro24-1511270.html

 Veröffentlicht von am 1. Dezember 2011