Münsterland statt Gasland

Jürgen Blümer, Diplom-Physiker, Software-Entwickler und Vorsitzender des Solarvereins Drensteinfurt e.V., hat strategische Überlegungen zum Widerstand gegen die unkonventionelle Gasförderung im Münsterland in einem Strategiepapier zusammengefasst. Hier wird das ganze Problem klar und strukturiert dargestellt. Im Ergebnis werden Ziele und Handlungsoptionen aufgezeigt.

Zitate:

Exxon geht davon aus, dass die Politik der Unternehmens-Argumentation folgen wird, nach der die Abhängigkeit von Erdgas-Importen ein höheres Risiko darstellt als die Förderung im Münsterland.

Generell muss eine Änderung von Genehmigungsverfahren herbeigeführt werden. Auch hier gilt es, sich die Konsequenzen aus Stuttgart 21 genau anzusehen, um diese für Nordrhein-Westfalen zu adaptieren.

Das komplette Dokument finden Sie hier.

Zur Erinnerung, auch von Herrn Blümer: Bürgerbeteiligung in Bergrecht einführen.

Zu diesem Thema passt auch sehr gut das 5-Punkte-Programm des BUND zu mehr Bürgerbeteiligung:

http://www.bund.net/bundnet/aktiv_werden/aktionen/mehr_buergerbeteiligung/5_punkte_programm/

und ebenfalls diese Information vom BUND Landesverband NRW: http://www.bund-nrw.de/themen_und_projekte/energie_klima/erdgas/ Hier ist auch die Chemikalienliste von Exxon einsehbar.

Zitat:

Dazu fordert der BUND eine „dreidimensionale Raumordnung und -planung“ ein. Denn schon jetzt sind die Ansprüche an den Untergrund vielfältig. Nutzungskonkurrenzen z.B. zwischen Geothermie, Trinkwassergewinnung, Untertagedeponien, Bergbau und Bergversatz, potenziellen Druckluftspeichern, CO2-Verpressung und Gasförderung sind unausweichlich. Vorrang müssen dabei der Schutz der Trinkwasserressourcen und die Nutzung der Potenziale der erneuerbaren Energien genießen.

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