ERFOLG!!!!!!! PRD Energy zieht ab und löst das Büro in Berlin zum 31.8.2015 auf!!!!!

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Jul 292015
 

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Die BI Frackingfreies Auenland veröffentlichte diese Nachricht auf ihrer Webseite: http://frackingfreies-auenland.de/2015/07/29/news-game-over-fuer-prd-energy-gmbh/

Aber es heißt wachsam zu bleiben, denn es stellt sich die berechtigte Frage: „Eine Firma geht, steht die nächste schon bereit?“

Dazu kann man unter folgendem Link mehr nachlesen.
http://calgaryherald.com/business/energy/a-tale-of-two-germanys-vermilion-dives-in-while-prd-bows-out

 Veröffentlicht von am 29. Juli 2015

Erdölfirma PRD Energy GmbH gibt Claim zurück – Bürgerinitiative Umweltschutz Uelzen sehr erfreut

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Jul 152015
 

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Pressemitteilung der BürgerInneninitiative Umweltschutz Uelzen (BI Uelzen)

Uelzen, 14. Juli 2015

 

Auf telefonische Nachfrage hat heute die PRD Energy GmbH (PRD) bestätigt, den Antrag auf Rückgabe des Erlaubnisfeldes Uelzen beim Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) gestellt zu haben.

Die BürgerInneninitiative Umweltschutz Uelzen (BI Uelzen) begrüßt diesen Schritt sehr. Angesichts der aktuellen Diskussionen zur Änderung des BundesBergGesetzes, die unseres Erachtens nicht zielgerichtet zur Stärkung der Bürgerrechte führen und der nicht ausreichenden Bergaufsicht bei bestehenden Anlagen der Gas- und Ölindustrie bereiten Bürgerinitiativen in Nordostniedersachsen gerade Kampagnen gegen seismische Untersuchungen vor. Ziel dieser Kampagne ist, dass private und öffentliche Grundstücksbesitzer Gas- und Ölkonzernen und deren beauftragten Subunternehmen keine Betretungserlaubnisse für die Durchführung von seismischen Untersuchungen erteilen sollen. Weiter sollen zukünftig Städte und Gemeinden den vorgenannten Unternehmen die Befahrung mit den bis 25 t schweren Vibro-Trucks auf ihren Strassen versagen. So könne der Druck erhöht werden.

Für das Erlaubnisfeld Uelzen zur Aufsuchung von Kohlenwasserstoffen, welches sich auf 933 km2 über die Landkreise Lüchow-Dannenberg und Uelzen erstreckt, ist diese Kampagne jetzt erstmal nicht mehr erforderlich. Die Bürgerinitiative Umweltschutz Uelzen wird aber weiterhin wachsam bleiben, da andere Unternehmen diese Lizenz beantragen könnten.

Den Landkreis Uelzen betreffend haben die aktuellen Erlaubnisfelder /Lüneburg/ und /Oldendorf/ (Inhaber Kimmiridge GmbH) im Norden des Landkreises sowie das Erlaubnisfeld /Steinhorst Verkleinerung/ (Inhaber PRD Energy GmbH) südlich von Bad Bodenteich weiterhin Bestand, hier der Link zur aktuellen Situation http://nibis.lbeg.de/cardomap3/?permalink=1uVwbKvB. Also werde in diesen Regionen versucht die seismischen Untersuchungen mit der Kampagne zu verhindern. Ohne diese wird es jedenfalls schwieriger Gas- und Öllagerstätten zu finden, der finanzielle Druck auf Gas- und Ölindustrie stärker.

 

Verantwortlich für diese Pressemitteilung:

Bernd Ebeling, Mob. 0162 8265146 (für Rückfragen), Sprecher der  Bürgerinitiative Umweltschutz Uelzen

www.bi-uelzen.de 

 Veröffentlicht von am 15. Juli 2015
Aug 252014
 
Seismisches Fahrzeug auf einem Tieflader (Quelle: wikimedia)

Seismisches Fahrzeug auf einem Tieflader (Quelle: wikimedia)

Hörnerkirchen/Elmshorn, 20.08.2014 – Nach einem Artikel in der shz vom 15.08.2014 wird Fracking im Bereich der Erlaubnisfelder Bramstedt und Elmshorn jetzt ausgeschlossen. Bedeutet das Entwarnung für die Menschen, die Umwelt, das Grund- und das Trinkwasser in der Region? Keineswegs! Gegenüber dem Umweltministerium Schleswig-Holstein hat sich PRD Energy geweigert, einen rechtsverbindlichen Ausschluss von Fracking zu erklären. Deshalb ist die Ansage des Unternehmens, Fracking sei nicht geplant, nicht glaubwürdig. Solche Täuschungsversuche werden das Misstrauen gegenüber dem Unternehmen vergrößern und noch mehr Widerstand erzeugen.

Als in den 1980er-Jahren die Ölfördermengen im Norden des Kreises Pinneberg abnahmen, wurde folgerichtig die Förderung aufgegeben. Um die damals im Untergrund verbliebenen Reserven zu mobilisieren, sind heute diffizile, weniger beherrschbare und damit riskante Verfahren erforderlich.

Wird beispielsweise bei einer Bohrung (horizontal oder vertikal) ein Salzstock getroffen, dringt die darin enthaltene gesättigte Salzlösung mit einem 10-fach höheren Salzgehalt als die Nordsee, die auch Schwermetalle und radioaktive Elemente enthalten kann, mit hohem Druck an die Oberfläche. Dabei kann ein hydraulischer Kurzschluss zu einem Grundwasserleiter entstehen. So verunreinigtes Grundwasser ist als Trinkwasser dauerhaft ungeeignet. Und spätestens wenn die Fördermengen wieder zurückgehen, ist damit zu rechnen, dass das Thema Fracking wieder auf den Tisch kommt, um dem Untergrund auch noch die letzten Reste Öl oder Gas zu entlocken.

Der Projektleiter des PRD-Konzerns – Herr Freund – erklärt, dass die Suche fortgesetzt wird und – wenn es noch Potenzial gibt – im nächsten Schritt seismische Messungen vorgesehen sind. Dabei erzeugen Vibrator-Fahrzeuge mittels schwerer Metallstempel Erschütterungen im Untergrund. Schon dadurch können erhebliche Trinkwasserverunreinigungen verursacht werden. Zur Verdeutlichung der dabei eintretenden Reaktion stelle man sich einen Wasserbehälter mit Ablagerungen auf der Innenseite vor. Durch die Erschütterungen werden die Ablagerungen aufgewirbelt und befinden dann als Schwebstoffe im Wasser.

Herr Freund erklärt außerdem, „Umweltschutz und Sicherheit haben für PRD Energy großen Wert.“ Doch was ist solch eine Aussage wert? Behaupten das nicht alle Konzerne von sich? Weiterhin teilt er mit, dass die Aufsuchungserlaubnis auch zurückgegeben werden könne. Ebenso kann sie an einen anderen Konzern „verkauft“ werden.

Mit der äußerst umstrittenen Frackingmethode ist eine nachhaltige, umwelt- und klimaschonende Energieversorgung der Zukunft nicht möglich. Hier kann es nur heißen: Weg von fossilen Energieträgern und CO2-Ausstoß, hin zu erneuerbaren Energien!

Gemeinsame Pressemitteilung der BUND-Kreisgruppe Pinneberg, der Bürgerinitiative frackingfreies Auenland und des Nabu Pinneberg

 Veröffentlicht von am 25. August 2014