Feb 192012
 

Zwar sagten die Investoren zu, auf das Fracking zu verzichten. Dafür möchten sie das Gas in rund 1200 Meter Tiefe direkt anbohren. Aber: „Dieser Bereich liegt auch im Wasserschutzgebiet Holsterhausen/Üfter Mark“, stellt Hubert Nienhaus in seiner Vorlage fest. Weiter: Bei den Bohrungen werden Grundwasserschichten durchstoßen, die nach Auskunft der Rheinisch-Westfälischen Wasserwerke (RWW) in 160 bis 180 Meter Tiefe liegen. Daher äußert auch das Unternehmen Bedenken gegen das Verfahren. Es sei nicht auszuschließen, „dass sich aufsteigendes Gas mit dem Grundwasser vermischen könnte“.

Die Verwaltung schlägt letztlich vor, wegen des Trinkwasserschutzes Bedenken gegen die bei der Bezirksregierung Arnsberg beantragte „Erlaubnis zur Aufsuchung von Kohlenwasserstoffen“ zu äußern. Dies auch deshalb, weil der Raesfelder Bereich des Feldes WeselGas nur im Wasserschutzgebiet liege.

Quelle:
Sorge um das Trinkwasser -Dorsten | DerWesten.

Feb 192012
 

NABU-Sprecher Jürgen Kruse hatte Gabriele Obschernica und Marianne Juhre eingeladen, die seit über einem Jahr bemüht sind, die Bevölkerung der Region auf die Gefahren aufmerksam zu machen, die mit der Förderung von Erdgas unter Verwendung von Chemikalien verbunden sind.Gabriele Obschernica berichtete von den Planungen in der Region. Im Raum Wesel, Raesfeld, Schermbeck und Bottrop hat ein Konsortium um die „Thyssen Vermögensverwaltung GmbH“ Rechte für ein 321 Quadratkilometer großes Feld erworben. Dieses Förderungsfeld „Wesel-Gas“ liegt zum Teil in einem Wasserschutzgebiet. Von der ursprünglich geplanten Förderung unter Verwendung von Chemikalien hat Thyssen nach Mitteilung der Referentin inzwischen Abstand genommen.Es soll nun beabsichtigt sein, entlang natürlicher Verwerfungen Bohrungen anzulegen, die einen leichteren Austritt von Gas ermöglichen.

Quelle:
Fracking: Grundwasser ist gefährdet –  Ruhr Nachrichten.