Fernsehbeiträge

Apr 302011
 
Am 26. April 2011 fand in Hamm für den Sender HammTV eine Veranstaltung zum Thema „Unkonventionelle Gasförderung – Soll in Hamm Erdgas gefördert werden?“ statt. Es nahmen teil: 

  • Walter Oppenheim (Geschäftsführer der Stadtwerke Hamm)
  • Dr. Volker Wrede (Leiter des Fachbereichs Beratung Rohstoffsicherung, Zukunftsenergien und Geologie vom Geologischen Dienst NRW)
  • Laurenz Meyer (Wirtschafts- und Energieexperte der CDU Hamm)
  • Marc Herter (Vorsitzender des Aufsichtsrates der Stadtwerke Hamm und MdL, SPD Hamm)
  • Reinhard Merschhaus (Fraktionsvorsitzender Bündnis 90/Die Grünen)
  • Manfred Krystofiak (Bürgerinitiative gegen Bohrungen nach unkonventionellen Gasvorkommen)

Die Teilnehmer diskutierten in der Stadtbibliothek. Vereinzelt wurden Zuschauerfragen zugelassen. Die Moderation übernahm Thomas Reimann.

Walter Oppenheim berichtete, dass die sich in Gründung befindliche HammGas GmbH mit dem Zweck ins Leben gerufen werde, für die Stadtwerke Hamm Unabhängigkeit vom Markt und stärkere Preisstabilität zu erreichen. Da die Stadtwerke Hamm mit Gas handeln und dieses auch vertreiben, bestehe seit circa 2 Jahren die Überlegung, die im Hammer Boden befindlichen riesigen Mengen an Methangas durch die neuen Techniken zu fördern. In ganz NRW lagerten 2000 Milliarden Kubikmeter Gas, wovon aber nur circa 5 % gefördert werden können. Die Fördermenge hänge von der Geologie ab. Die Stadtwerke Hamm haben eine Aufsuchungserlaubnis beantragt, für Probebohrungen werde aber eine neue Genehmigung gebraucht. So weit sei der Prozeß in Hamm allerdings noch lange nicht. Im Antrag zur Aufsuchungserlaubnis haben die Stadtwerke das in Hamm geplante Vorgehen zum Gasbohren beschrieben. Demnach sollen natürliche Klüfte, die in Hamm durch den Bergbau entstanden sind, ausgenutzt werden. In Hamm seien die Kohleflöze brüchig und man könne durch spezielle Bohrverfahren diese Klüfte nutzen. 3 Millionen Euro Risikokapital sollen für die Erkundung eingesetzt werden. Fracking solle in Hamm nicht eingesetzt werden. Es sei nicht die Absicht der Stadtwerke Hamm, die Gesundheit ihrer Kunden zu schädigen, denn sonst liefen den Stadtwerken die Kunden weg. Eins sei jedoch sicher: wenn nicht die Stadtwerke Hamm nach Gas bohren, dann käme Exxon.

Dr. Volker Wrede vom Geologischen Dienst NRW berichtete, dass im Ruhrgebiet große Mengen Methan in Kohleflözen lagern, die durch neue Techniken erschlossen werden sollen. Dazu gäbe es verschiedene Verfahren, deren Einsatz jeweils von der Lagerstätte abhänge. Fracking sei nicht für Steinkohleflöze entwickelt worden, sondern für Schiefergestein. Ob Fracking in Hamm zum Einsatz kommen könne, müsse erst erkundet werden. Dazu müsse die Gesteinszusammensetzung geprüft werden. Zwar habe Exxon in den 90er Jahren Fracking zum Einsatz gebracht, es habe sich aber wirtschaftlich nicht rentiert, da Fracking ein extrem teures Verfahren sei. Es gebe aber neben Fracking auch andere Ansätze. In Zonen, wo das Gestein aufgelockert sei, können raffinierte Bohrtechniken eingesetzt werden. Aber welche Technik in Hamm die richtige sei, müsse erst noch erkundet werden. Erkundung bedeute, Bohrkerne zu ziehen, die viele Informationen über die Lagerstätten enthalten. Die Genehmigungen liefen in zwei Schritten ab: 1. die Aufsuchungserlaubnis und 2. die Genehmigung zur Förderung. Auf die Frage, mit was eigentlich gefrackt wird, verwies Dr. Wrede auf die Bohrungen im Donar-Feld in Hamm. Dort seien im Laufe der Jahre 75 Bohrungen in 1000 m Tiefe angebracht worden. Davon sehe man heute nichts mehr, es sei spurenfrei geschehen, weil die Bohrplätze in Deutschland so verlassen werden, wie sie vorgefunden werden. Im Film „Gasland“ würden aber Bilder aus einer Wüste in den USA gezeigt, die vorher bereits kahl aussah. Dort würde sich niemand die Mühe machen, Bohrplätze wieder herzustellen. Der Geologische Dienst NRW habe jedenfalls nicht festgestellt, dass beim Fracken selbst Probleme hervorgerufen würden. Es sei kein einziger Fall belegbar. Die Schäden seien allein durch die laxe Gesetzgebung in den USA entstanden. Auf die Frage, ob die Stadtwerke Hamm garantieren können, dass das Gestein dicht ist, verwies Dr. Wrede darauf, dass der Geologische Dienst NRW vom Bergamt bei einer Bohranfrage beauftragt werde, diese Frage zu prüfen. Dazu untersuche der Geologische Dienst NRW die Geologie. Aber die Voraussetzungen seien in Hamm günstig. Es gebe Emschermergel, der sehr dicht sei. An bestimmten Stellen sei er durchlässig, einige davon seien bekannt, es müsse aber im Einzelfall geprüft werden. Der Geologische Dienst NRW berate die Bergbehörde in derlei Fragen.

Laurenz Meyer konnte nicht bestätigen, dass sich das lokale Engagement der Stadtwerke Hamm wirklich lohnen wird. Er erinnerte daran, dass „wir“ hier in Hamm in der Vergangenheit mit dem Bergbau gelebt und davon profitiert hätten. Der Bereich von 300 qkm, den sich die Stadtwerke Hamm zum Gasbohren gesichert haben, sei ein vergleichsweise kleiner Bereich, das sei doch positiv. Laurenz Meyer betonte, dass man nicht gleichzeitig aus allen Energien aussteigen könne. Da müsse das Gas eben seinen Beitrag leisten. Die Stadtwerke Hamm seien ein kompetentes kommunales Unternehmen. Das Verfahren sei öffentlich. Man könne nicht alle Energieerzeugung ablehnen. Bei der Einführung der Windkraftanlagen haben sich zuerst auch alle aufgelehnt, heute sei es eine akzeptierte Energieform. Dieselben Leute, die früher die Kernenergie ablehnten, würden heute auch alles andere ablehnen. Der Rat der Stadt Hamm mache aber eine verantwortungsvolle Energiepolitik. Außerdem sei der Boden in Hamm gut erforscht. Laurenz Meyer betonte, dass ihn der Vergleich zu der Situation in den USA sehr störe. Bei uns in Deutschland liege die Kohle doch 700 m unter der Erde, in den USA sei die Kohle kurz unter der Erde zu finden. Niemand in der Stadt Hamm befürworte eine umweltschädliche Gasförderung. Laurenz Meyer bezeichnete die Wortmeldung eines Zuschauers, der den Einbezug mehr moralischer Aspekte eingefordert hatte, als überheblich. Bei Berücksichtigung der sozialen Dimension müsse er feststellen, dass die Partei „Die Linke“ der Forderung, dass Energie bezahlbar bleiben müssen, keine Beachtung schenke und damit nicht auf ihr Klientel Rücksicht nehme. Um in Hamm nach Gas zu bohren, müssen nur die Risiken abgewogen werden.

Der Aufsichtsratsvorsitzende der Stadtwerke und SPD-Mitglied Marc Herter bezeichnete Gas als Brücke. Der Atomausstieg solle schnell vorangetrieben werden. Dann müssen aber fossile Energien substituiert werden. Er habe in dieser Beziehung eine ähnliche Meinung wie Laurenz Meyer. Bisher sei Gas eine unverdächtige Energiequelle gewesen. An vielen Stellen der Welt werde Gas mit konventionellen Methoden gefördert. Es müsse die Frage gestellt werden, ob die Gasförderung wirtschaftlich und ökologisch vertretbar sei. Wenn ja, dann müsse herausgefunden werden, mit welchen Verfahren das Gas in Hamm gefördert werden könne. Die Sorgen der Menschen seien berechtigt. Aber man könne doch nicht folgern, weil Exxon sich umweltschädlich verhält, würden die Stadtwerke das auch machen. Die Stadtwerke Hamm seien eine Selbstverpflichtung eingegangen und haben ein transparentes Verfahren versprochen. Das unterscheide „uns“ von Exxon. Es sei eine breite Bürgerbeteiligung versprochen worden, darauf bestünde ein Anspruch. Er sei auch dafür, das Bergrecht zu ändern. Es sei richtig, die Bürger zu fragen, ob man das Gas fördern solle oder nicht. In Hamm sollen alle offenen Fragen geklärt werden. Man habe es in Hamm doch mit einem Glücksfall zu tun: es sei ein offener Prozeß und ein vertrauenswürdiger Träger. Mit Superintendent Rüdiger Schuch habe man einen Moderator, der den Prozeß begleitet. Die Stadtwerke Hamm hätten das alles durchgesetzt. Ohne die Stadtwerke Hamm werde kein Gas gefördert. Außerdem werde nur mit breiter Akzeptanz Gas gefördert.

Reinhard Merschhaus von Bündnis 90/Die Grünen betonte, dass die Situation in Hamm nicht so ist wie in den USA. Man solle doch die Kirche im Dorf lassen. Er habe im neuen Kohlekraftwerk in Hamm ein Problem gesehen und sich dagegen ausgesprochen. Aber der Strom komme nun mal nicht aus der Steckdose. Er stellte die Frage, was wir denn für andere Möglichkeiten haben? Erdgas sei eben eine der Möglichkeiten. Wir würden das Weltproblem nicht lösen können. Dezentrale Initiativen wie in Hamm würden gebraucht. Im Augenblick sei in Hamm noch nicht die Entscheidung getroffen, dass in Hamm tatsächlich Gas gefördert werden soll. Die Grünen unterstützen Fracking zwar nicht, wollen den Prozeß des Gasbohrens aber einleiten. Die Frage sei eben nur: ist der Prozeß vertretbar und verantwortbar? Am Ende des Prozesses müsse die Frage beantwortet werden, ob wir in Hamm das machen können. Wenn diese Frage negativ beantwortet werde, werden wir auf das Geld verzichten. Das sei die Meinung aller Fraktionen im Rat gewesen. Auf das Argument eines Zuschauers, Reinhard Merschhaus habe in der Vergangenheit für den Verkauf der Stadtwerke Hamm gestimmt, nannte er seine damalige Entscheidung falsch. Aus seiner Sicht gebe es keine problemlose Energiegewinnung. Wir seien auf Erdgas angewiesen. Die Forderung, bei uns keine Gasförderung zuzulassen obwohl wir die Energie nutzen, sei aber nicht vertretbar. Solch eine Meinung sei aus seiner Sicht nicht verantwortbar.

Der Sprecher der BI Gegen Gasbohren Hamm, Manfred Krystofiak, wurde vom Moderator Thomas Reimann kaum in die Diskussion einbezogen. Manfred Krystofiak meldete sich daraufhin selbst zu Wort und wies darauf hin, dass Exxon in Deutschland eine ähnliche Strategie wie in den USA versuche. Er stellte die Frage: Wenn in Hamm ein Antrag auf Probebohrungen gestellt werden würde, warum sollte dieser Antrag nicht genehmigt werden? Manfred Krystofiak bezweifelte, dass der Prozess des Gasbohrens noch aufgehalten werden könne, da der Anteil der Stadtwerke an der HammGas nur knapp über 20 % betrage.

Zum Schluß der Diskussion war klar, dass die Runde bis auf den Sprecher der BI Gegen Gasbohren nur aus Befürwortern der Gasbohrungen bestand. Die Gesprächsinhalte waren einseitig und zu Gunsten der Gasförderung. Zuschauerfragen wurden entgegen der Ankündigung auf der Homepage der HammTalk nur selten zugelassen.

Nach der Veranstaltung traf man sich im nahe gelegenen Cafe. Laurenz Meyer (CDU), Superintendent Rüdiger Schuch (Moderator), Dr. Volker Wrede (Geologischer Dienst) und Siegbert Künzel (Die Grünen) erläuterten beim Bier die Details.

Das Video ist mittlerweile unter www.HammTV.de verfügbar.

Quelle: Eigener Bericht der BIGG Hamm

Mrz 292011
 

Erschreckend: Bei dem u. a. Fernsehbericht von RBB ist in fast allen Punkten eine frappierende Ähnlichkeit zu unserem „Gasbohrproblem“ im Münsterland zu erkennen. Die Gefahren beim Fracking dürften jedoch noch größer sein. (1000 bar Druck plus Frackingvorgang  anstelle von 80 bar wie bei der C02-Verpressung)

Geologische Verhältnisse werden hier anschaulich erklärt. Jeder Politiker, Entscheidungsträger, Behördenmitarbeiter und auch Bürger sollte sich den Beitrag unbedingt ansehen.

Die Dichtigkeit des Deckgebirges wird mit stichhaltigen und einleuchtenden Argumenten angezweifelt. Die Angaben decken sich mit den Befürchtungen der Geologen, dass im Münsterland, und auch anderswo in Deutschland, bereits vorhandene Klüfte und Spalten im Untergrund durch den erzeugten Überdruck im Boden vergrößert werden.

Wie kann man diesen Wahnsinn kurz umschreiben?  Mit sehr viel Glück bleibt es im Untergrund einigermaßen dicht.

Wenn der breiten Bevölkerung das ganze Ausmaß des Risikos beim Fracking erst einmal richtig klar wird, könnte es ähnliche Auswirkungen wie bei dem Atomkraftproblem geben (Wahldebakel, Massendemos usw.). Die Ablehnung zu Fracking liegt bereits jetzt schon bei 89% (Online-Umfrage-Ruhrnachrichten-290311, ganz unten). Wie viel Bestätigung braucht die Politik noch?

Hier sehen Sie den am 28.3.11 ausgestrahlten Beitrag von RBB: CO2 versenken – Endlager Brandenburg?

Vielen Dank an Michael Otto für den Hinweis.

Mrz 252011
 

Zitate:

Essen. Überraschende Wende im Streit um die geplanten Erdgas-Probebohrungen in NRW: Die Landesregierung hat die Erkundungsarbeiten vorerst auf Eis gelegt. Erst soll ein Gutachten über das Fracking-Bohrverfahren abgewartet werden.

Mit diesem Moratorium zieht die Landesregierung nach anhaltenden Protesten der Bevölkerung die Notbremse.

Hier der komplette Artikel

Nachtrag: WDR Lokalzeit Münsterland, Reaktionen auf Gas-Entscheidung (mit Bildern aus Nordwalde-Scheddebrock)

Mrz 042011
 

Copyright: ARD

Auch hierzu passt wieder ein Begriff, den wir in dieser Angelegenheit schon öfter verwenden mussten.

Salamitaktik

ExxonMobil und auch die Genehmigungsbehörde geben nur das zu, was schon bekannt ist. Nach unseren Informationen wird demnächst noch bedeutend mehr ans Licht der Öffentlichkeit kommen.

Hier der Fernsehbeitrag zum Nachsehen.

Mrz 032011
 

Copyright: ARD

Heute Abend um 21.45 Uhr berichtet das Magazin Panorama in einem Bericht über Exxon.

Die Überschrift lautet:

Exxon: US-Konzern vergiftet Grundwasser in Norddeutschland.

Folgende Pressemitteilung wurde dazu veröffentlicht:

Hamburg (ots) – Der Wirtschaftsminister von Niedersachsen, Jörg Bode (FDP), äußert im ARD-Magazin „Panorama“ deutliche Kritik am niedersächsischen Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG). Die dem Wirtschaftsministerium unterstehende Behörde hatte nach der Entdeckung eines Giftunfalls mehr als drei Jahre gebraucht, um mit der Untersuchung auch anderer Gasfelder auf vergleichbare Gefahren zu beginnen. Bei dem Unfall auf dem von ExxonMobil betriebenen Erdgasfeld Söhlingen im Jahr 2007 war es zu Grundwasserverunreinigungen gekommen. Wirtschaftsminister Bode kritisiert nun in „Panorama“ das LBEG, also seine eigene Behörde: „Der Zeitraum ist wirklich relativ lang, und ich finde auch, dass er zu lang ist.“ Zudem kündigt der Minister „eine externe Überprüfung des Bergbauamtes“ an, um „die Fehlerquellen finden und abstellen zu können.“

Der Druck auf den Minister ist in den vergangenen Monaten gestiegen, nachdem durch NDR-Recherchen weitere Verschmutzungen auf anderen Erdgasfeldern in Niedersachsen – etwa in Hengstlage – bekannt geworden waren. Dort ist nach Feststellung des LBEG krebserregendes Benzol und Quecksilber in die Umwelt gelangt. Auch im Grundwasser ist es zu Verunreinigungen gekommen. Die Schadstoffquellen könnten nach Auskunft des LBEG undichte Rohrleitungen sein. Mindestens zwei Leitungen wurden deshalb inzwischen stillgelegt. Die Untersuchungen hatten erst nach entsprechenden Berichten des Wirtschafts- und Verbrauchermagazins „Markt“ im NDR Fernsehen im Dezember 2010 begonnen.

Wirtschaftsminister Bode kritisiert jetzt in „Panorama“, dass er persönlich erst 2011 über den Vorfall informiert worden sei. Und Bode kündigt an, er werde die „Kommunikationswege seiner Behörde überarbeiten“, die Kommunikation des Bergbauamtes müsse „offensiver und offener“ werden.

Sich selbst sieht Jörg Bode nicht in der Verantwortung: „Es gibt keinen Punkt, wo ich mir irgendetwas vorzuwerfen habe. Das Ministerium hat zu jedem Zeitpunkt richtig gehandelt. Außerdem bin ich ja erst seit anderthalb Jahren Minister.“

Der grüne Abgeordnete im niedersächsischen Landtag Stefan Wenzel lässt diese Entschuldigung Bodes nicht gelten: „Er ist ab dem ersten Tag verantwortlich, er ist am Ende auch für seine Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen verantwortlich und für die Kommunikationswege in seinem Haus.“

„Panorama“: Donnerstag, 3. März, 21.45 Uhr, Das Erste

Mehr Informationen zur Sendung finden Sie unter www.panorama.de

Mrz 022011
 
ndr mediathek

In Frankreich sind bekanntlich bis zu 15.000 Menschen auf die Straße gegangen. Erreicht wurde das auch deshalb, weil der prominenteste Umweltschützer Frankreichs sich gegen Fracking eingesetzt hat. Das fehlt uns noch hier in Nordwestdeutschland. Wir brauchen prominente Personen aus der Region, die wie wir Angst um unser Grundwasser haben. Der Beitrag des NDR veranschaulicht was Massen auf den Straßen auslösen können. Die Bohrindustrie wird es dort sicherlich nicht einfach haben, aber und das können wir Exxon bereits jetzt versprechen:

Auch hier werden sich die Leute das nicht gefallen lassen!