Apr 162012
 

Lünne. Die „Interessengemeinschaft IG Schönes Lünne“ lädt am Freitag, 20. April, um 19.30 Uhr zur öffentlichen Vorführung des Filmes „Gasrausch“ in das Gemeindehaus der Evangelischen Kirche am Calvins-platz ein. Der Eintritt ist frei.– Wie mehrfach berichtet, spricht sich die IG gegen eine Förderung von Gaslagerstätten in der Kommune aus. Kritikpunkt ist insbesondere die „Fracking-Methode“, bei der große Mengen Wasser unter Zusatz von Chemikalien ins Erdreich gepumpt werden, um das Gas aus den Gesteinsschichten zu lösen.„Lünne ist der Anfang und nicht das Ende der Förderung von unkonventionellen Gaslagerstätten im Schiefergestein in Niedersachsen“, heißt es in einer Mitteilung der IG. Der Film vermittle einen Eindruck davon, was es für einen Landstrich bedeute, wenn dort mit der Erschließung unkonventioneller Gaslagerstätten begonnen werde

Quelle:
Gegen „Gasrauschen“ in Lünne – Lokale Nachrichten, Bilder und mehr aus und für Spelle | noz.de.

Apr 162012
 

Welch schreckliches Ausmaß die Erdgasgewinnung mittels Fracking in Australien genommen hat, zeigt der Bericht vom ARD Weltspiegel.

http://mediathek.daserste.de/sendungen_a-z/329478_weltspiegel/10142136_australien-verriegelt-das-tor-farmer-gegen?buchstabe=W

Gemeinsam stoppen wir Fracking!

4.000 sind es bereits jetzt, 40.000 sollen es in wenigen Jahren sein. Denn tief unter der Erde liegen riesige Vorkommen an wertvollem Flözgas. Eine Handvoll internationaler Energieriesen hat das Land unter sich aufgeteilt. Für sie ist der Nordosten Australiens ein Schlaraffenland: gewaltige Ressourcen, kaum Einwohner, aber industriefreundliche Gesetze. Dem neuesten Rohstoffboom down under steht eigentlich nichts im Wege – wären da nicht die aufmüpfigen Farmer. Sie wehren sich dagegen, plötzlich mitten in einem Gasfeld zu wohnen. Denn den Farmern gehört nur die oberste Erdschicht, nicht aber das wertvolle Gas, das darunter liegt. Das gehört dem Staat, der Milliarden durch Lizenzgebühren einnimmt. Im Gegenzug können die Energieriesen nach so viel Gas bohren, wie sie wollen.

Quelle:
DasErste.de – Weltspiegel – Australien 15.04.2012.

Mrz 232012
 

Fernsehen für Niedersachsen berichtet über die „Entsorgung“ von Lagerstättenabwasser in 500 Meter Abstand zu einem Wasserschutzgebiet. Nach dem die Leitungen wegen Kontaminierungen von Grundwasser mit dem krebserregenden Benzol – RWE DEA spricht von einem „Umweltereigniss“ – stillgelegt werden musste, wird das Abwasser jetzt mit täglich mehreren LKWs durch die Gegend gefahren.

Quelle:
http://www.fan-television.de/sendeformate/das-magazin.html

Benzolkontaminierungen bei Völkersen – RWE DEA seit 5 Tagen unfallfrei

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Feb 182012
 

buten un binnen Magazin über die Benzolkontaminierungen bei Völkersen

RWE DEA Völkersen - Seit 5 Tagen unfallfrei

RWE DEA Völkersen - Seit 5 Tagen unfallfrei

Lagerstättenwasser-Leitung in Langwedel wird entfernt
Die öffentliche Diskussion um die Lagerstättenwasser-Leitung am Rande des Trinkwasserschutzgebietes bei Langwedel-Völkersen (Kreis Verden) hatte offenbar Erfolg: Das Unternehmen RWE Dea kündigte heute an, die Leitung zu entfernen. Durch die Lagerstättenwasser-Leitung ist offensichtlich giftiges Benzol ausgetreten. Die Ursache dafür ist nicht geklärt. Durch den Abbau der Rohre will das Unternehmen verhindern, dass Giftstoffe ins Grundwasser gelangen.

Zum Video in der Radio Bremen Mediathek:

Jan 302012
 

Am 31. Januar 2012 ab 21:45 berichtet Report München über die Kontaminierung großer Flächen mit krebserregenden Benzol in Niedersachsen. Technisch sind es undichte Lagerstättenwasserleitungen, doch hinter dem „größten Umweltskandal durch Erdgasförderung“ in Deutschland, stecken auch Fehler der Industrie in Verbindung mit offensichtlich fehlende Kontrolle durch das Landesbergamt Niedersachsen und das zuständige Wirtschaftsministerium unter Jörg Bode (FDP).

In Niedersachsen befindet sich das größte Erdgasförderfeld Deutschlands. Doch in unmittelbarer Nähe zu den Förderstellen sind tausendfach überhöhte Benzolwerte im Grundwasser gemessen worden. Benzol ist krebserregend und gehört zu den giftigsten chemischen Verbindungen. Die Anwohner sind besorgt. Wie kommt das Benzol ins Wasser? report MÜNCHEN über einen der größten Umweltskandale durch Erdgasförderung in Deutschland.

Nach ersten Meldungen über Benzol- und Quecksilberkontaminierungen im ExxonMobil Erdgasfeld bei Söhlingen aus dem Jahr 2007, dauerte es mehr als 4 Jahre, bis das Landesbergamt im Januar 2011 eine Überprüfung aller Leitungen anordnete. Dabei wurden weitere Kontaminierungen in Hengstlage gefunden. Verantwortlich waren Leitungen aus dem Kunststoff PE 80. Für eine weitere Kontaminierung mit Benzol in Völkersen aus dem August 2011, wurde ein PE Kunststoff-Ventil ermittelt. Im November 2011 verkündete Wirtschaftsminister Jörg Bode dann, die Unternehmen hätten mit Hilfe externer Gutachter alle Leitungen kontrolliert.

Doch im Januar 2012 wurde dann bekannt, dass Benzol auch entlang der 20 km langen Lagerstättenwasserleitung bei Völkersen durch Leitungen vom Typ PE 100 in das Erdreich gelangt. Ein Teil des Netzes wurde darauf hin bereits still gelegt. Potentiell sind von den 800 km Rohrleitungen in Niedersachsen alle Flächen betroffen, bei denen Rohre aus PE verwendet wurden. Diese müssen jetzt systematisch auf ausgelaufenes Benzol und weitere Schadstoffe wie Quecksilber kontrolliert werden.

Erste Landwirte bereiten bereits Klagen vor. Die Dekontaminierung der betroffenen Flächen kann mehrere Jahre dauern.

Update: Der Bericht ist jetzt als Video und Transkript beim Bayerischen Rundfunk verfügbar.
http://www.br.de/fernsehen/das-erste/sendungen/report-muenchen/videos-und-manuskripte/umweltskandal-durch-erdgasfoerderung100.html

Quelle:
report MÜNCHEN: Die Sendung am 31.01.2012 | report MÜNCHEN | Das Erste | Fernsehen | BR.de.

ORF: Gasförderung im Wiener Becken – OMV schließt Fracking nicht aus.

 Allgemein, Fernsehbeiträge, IG "SchiefesGas" Österreich, Initiativen, Mediathek  Kommentare deaktiviert für ORF: Gasförderung im Wiener Becken – OMV schließt Fracking nicht aus.
Jan 042012
 

Bericht des ORF über die geplanten Bohrungen bei Herrnbaumgarten im Weinviertel / Wiener Becken / Österreich. Zu Wort kommen die OMV als gasförderndes Unternehmen, der Bürgermeister der Gemeinde sowie einige Anwohner.