Mai 222012
 

Nordwalde – Da die Gemeinde nicht der große Landeigentümer ist, hat diese Entscheidung wohl eher Symbolcharakter: Sollten Energiekonzerne in Nordwalde nach Erdgas bohren wollen, werden sie auf gemeindeeigenen Flächen keine Bohrplätze errichten dürfen. Das hat der Rat auf Antrag der SPD einstimmig in seiner jüngsten Sitzung beschlossen. Wörtlich heißt es: „Die Gemeinde Nordwalde verpflichtet sich – soweit nicht gesetzliche, vertragliche oder ähnliche Bestimmungen entgegenstehen –, keine gemeindlichen Grundstücke zur Verfügung zu stellen, die im Zusammenhang mit einer unkonventionellen Förderung von Erdgas stehen.“

Quelle:
Kein Grund und Boden für Exxon : Rat beschließt – Nordwalde – Westfälische Nachrichten.

Mai 172012
 

AUCH DER KREIS METTMANN GEGEN FRACKING!

Erdgassuche und -gewinnung mit der umstrittenen Methode des Hydraulic Fracturing (Fracking) soll es im Kreis Mettmann nicht geben. Darauf verständigten sich die Mitglieder des Umweltausschusses des Kreistages. Fracking wird als extrem umweltgefährdend angesehen. Vor allem wird eine Verseuchung der Trinkwasserreserven befürchtet.

Dem Ausschuss lagen zwei Anträge von SPD und CDU vor. Die SPD fordert die Nutzung „sämtlicher verfahrensrechtlicher Mittel“, um Fracking zu verhindern. Die CDU will über die Beteiligung der örtlichen Bundes- und Landtagsabgeordneten Druck machen, um das Bergrecht zu ändern und Umweltverträglichkeitsprüfungen obligatorisch zu machen. Diese sind nach Bergrecht nicht erforderlich.

Quelle:
Kreis Mettmann: Front gegen Fracking im Kreistag.

Mai 172012
 

WIEDER EINE STADT GEGEN FRACKING!

In einer Resolution hat sich der Rat der Stadt Wolfsburg heute Mittwoch, 16. Mai in seiner öffentlichen Sitzung gegen das Fracking-Verfahren zur Erdgasgewinnung, Erdgasförderung beziehungsweise. Suche nach Erdgasvorkommnissen ausgesprochen. Mit dieser Resolution fordert der Rat der Stadt Wolfsburg die Niedersächsische Landesregierung und die Stadt Wolfsburg auf, alle notwendigen Schritte und Maßnahmen sowie rechtlichen Möglichkeiten auszuschöpfen, um Fracking-Bohrungen in Wolfsburg zu verhindern.Die Resolution im Wortlaut: „Der Rat der Stadt Wolfsburg lehnt mit Nachdruck das so genannte Fracking-Verfahren zur Erdgasgewinnung beziehungsweise -förderung oder zur Suche nach Erdgasvorkommen ab. Der Rat stellt fest, dass der Einsatz Wasser gefährdender chemischer Substanzen für die Gewinnung von Erdgas nicht hinnehmbar ist. Dabei spielt es keine Rolle, ob es um den Einsatz in, an oder abseits von Wasserschutzgebieten geht.

Quelle:
Rat der Stadt lehnt Gasbohrungen ab | Wolfsburg | Salzgitter Zeitung.

Mai 142012
 

Der Gemeinderat der Gemeinde Wald spricht sich in aller Deutlichkeit gegen Fracking – einem Verfahren zur unkonventionellen Erdgasgewinnung – auf dem Gebiet der Gemeinde Wald, in der gesamten Region und auch grundsätzlich aus.

Bei den Frackingverfahren wird dichtes Speichergestein unter hohem hydraulischen Druck, mit Wasser und unter Einsatz eines Additivs, aufgebrochen (engl. Fracking). Die dadurch entstehende
bessere Wegsamkeit im Gestein erleichtert den Austritt und damit die Gewinnung des Erdgases. Die Hauptbesorgnis des Gemeinderates der Gemeinde Wald sowie vieler Verfahrenskritiker
bezieht sich auf die zum Einsatz kommenden chemischen Zusatzstoffe (Additive) von denen einige im Verdacht stehen, karzinogen (krebserzeugend) zu wirken. Die Besorgnis um Grund- und Trinkwassergefährdung auch im Hinblick auf die Landwirtschaft insgesamt wiegt in unserer Region (Bodenseeregion) besonders schwer.

Gemeinsam mit weiteren betroffenen Kommunen in Baden-Württemberg setzt sich die Gemeinde Wald dafür ein, dass das Bergrecht geändert wird. Fracking sollte demnach (zumindest in sensiblen Bereichen) ganz verboten werden. An den Genehmigungsverfahren für diese umstrittene Erdgasförderung sollen die Kommunen und Kreise zukünftig also so genannte Träger öffentlicher Belange maßgeblich beteiligt werden.

Die Gemeinde Wald fordert daher die Landesregierung Baden-Württemberg auf:

  • das Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau anzuweisen, das bei der Erdgasförderung umstrittene Fracking-Verfahren bis auf weiteres – sowohl im Bezug auf Erlaubnis zur Aufsuchung von Erdgaslagerstätten, als auch deren Förderungsbewilligung – auszusetzen und entsprechende Anträge im Hinblick auf das öffentliche Interesse abzulehnen
  • sich bei der Bundesregierung sowie im Bundesrat durch eine Bundesratsinitiative für eine Änderung des veralteten Bergrechtes dahingehend einzusetzen, dass künftig bei allen bergrechtlichen Verfahren zum Fracking – beginnend bereits vor der Aufsuchungserlaubnis – neben einer Beteiligung der Gemeinden, Wasserbehörden und Wasserversorgungsunternehmen mit diesen auch Einvernehmen hergestellt werden muss
  • eine umfangreiche Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern, die auch lückenlose Informationen über die verwendeten Stoffe sowie die möglichen Risiken beinhaltet, zu gewährleisten
  • eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) durchzuführen

Wald, den 08.Mai 2012

Mai 122012
 

Das Land Thüringen legt wie Schiefergasförderung auf Eis. Das Unternehmen BNK Petroleum hatte sich große Aufsuchungsgebiete gesichert, um mit dem weltweit umstrittenen, teils verbotenen Fracking Verfahren nach Gas zu bohren.

Im Vorfeld eines gestrigen Treffens der Bürgerinitiative „Fahner Höhe“ sicherte Umweltminister Jürgen Reinholz (CDU) zu: „Von mir wird es so lange keine Genehmigung geben, bis eindeutig bewiesen ist, dass es zu keinen Umweltschäden kommt.“ Bei der Methode werden in manchen Fällen Chemikalien eingesetzt. Vor allem dies führt zu Ängsten auch bei der Thüringer Bevölkerung. Die Furcht vor verseuchtem Grundwasser keimt auf. Ein kanadisches Unternehmen hatte in Thüringen die Erlaubnis erhalten, entsprechende Gebiete abzustecken.

Quelle:
Thüringen stoppt Pläne für riskante Erdgas-Förderung – otz.de.

Mai 112012
 

Auch die Stadt Dissen lehnt die umstrittene Gasförderung nach der Fracking-Methode ab. Einhellig hat der Rat auf seiner jüngsten Sitzung eine Resolution verfasst, wonach eine unkonventionelle Förderung von Erdgas sowie der Einsatz der heutigen Fracking-Technologie im Bereich der Stadt abgelehn. Die einstimmig verabschiedete Resolution basiert auf einen Antrag der CDU-Fraktion. Deren Sprecher Andreas Austmeyer betonte, dass man mit Sorge eine mögliche Erdgasförderung durch den Einsatz der sogenannten Frac-Technologie in den Nachbarorten verfolge

Quelle:
Auch Dissen lehnt Fracking strikt ab – Lokale Nachrichten, Videos, Bilder und mehr aus und für Dissen | noz.de.