„Sonderbericht“ des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change), 08.08.2019

 International, Klima, Risiko: Klimaerwärmung, Verbände und NGOs  Kommentare deaktiviert für „Sonderbericht“ des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change), 08.08.2019
Aug 132019
 

Vorläufiger „Sonderbericht“ des IPCC ( Intergovernmental Panel on Climate Change) vom 08.08.2019

Das IPCC wird in seinen Aussagen zu Klimawandel, Desertifikation, Landdegradierung, nachhaltigem Landmanagement, Ernährungssicherheit und Treibhausgasflüsse jetzt immer deutlicher.

Weitere „Zwischenberichte“ sollen in kurzen Abständen folgen.
Es bleibt abzuwarten, wie unsere Politiker zukünftig in Bezug auf den Klimawandel entscheiden werden.

https://www.de-ipcc.de/media/content/Hauptaussagen_SRCCL.pdf

 Veröffentlicht von am 13. August 2019

BBU kritisiert Inkrafttreten der Änderungen des Wasserhaushaltsgesetzes: Freibrief für Fracking

 "Ban Fracking", Allgemein, Niedersachsen, Politik, Pressemitteilung BBU, Verbände und NGOs, Wasserwirtschaft, Weder hier noch anderswo  Kommentare deaktiviert für BBU kritisiert Inkrafttreten der Änderungen des Wasserhaushaltsgesetzes: Freibrief für Fracking
Feb 112017
 

BBU_Aktionslogo_198x198px[1](Bonn, Berlin, 11.02.2017)  Der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU e.V.)  hat das Inkrafttreten der Änderungen des Wasserhaushaltsgesetzes (WHG) am heutigen Samstag scharf kritisiert. Der Umweltverband bezeichnet die neu in das WHG eingefügten Bestimmungen als einen Freibrief für ein flächendeckendes Fracking in Niedersachsen und die Vorbereitung für Schiefergasfracking in ganz Deutschland ab 2021. Der BBU fordert ein ausnahmsloses Fracking-Verbot, das im Bundesberggesetz festgeschrieben werden muss.

Oliver Kalusch vom Geschäftsführenden Vorstand des BBU erklärt hierzu: „Entgegen aller Beteuerungen von Umweltministerin Barabara Hendricks und der Regierungskoalition aus SPD und CDU/CSU wird mit Inkrafttreten dieser WHG-Änderungen der Weg für Fracking weiter frei gemacht. Fracking ist ab jetzt in spezifischen Sandgesteinen, sogenannten Tight-Gas-Reservoirs, zugelassen. Damit kann in Niedersachsen flächendeckend gefrackt werden. Dies hatte die Gasindustrie seit Jahren gefordert, obwohl es keine Auswertungen früherer Bohrungen auf Umweltschäden gibt und die Ursachen von Krebserkrankungen an Gasförderstandorten ungeklärt sind“.

Zu den weiteren Änderungen erklärt Oliver Kalusch:“ Eine Fracking-Kommission, die überwiegend aus Vertretern frackingfreundlicher Stellen besteht und aus der die Zivilgesellschaft ausgeschlossen ist, soll zudem vier Erprlobungsvorhaben der Gaskonzerne für die umweltzerstörende Gasfördermethode begleiten. Diese Vorhaben können auch im Schiefergestein erfolgen. Ob die derzeitige Absage der Mehrzahl der Bundesländer an diese Vorhaben Bestand haben wird, wird sich erst nach der Bundestagswahl zeigen. Und bereits jetzt freut sich die Gasindustrie darauf, dass ab 2021 das Fracking-Verbot im Schiefergestein wieder gekippt werden könnte, da die WHG-Änderung zu diesem Zeitpunkt eine Überprüfung vorsieht“.

Dem oft beschworenen Schutz des Grundwassers hat die Große Koalition nicht viel Aufmerksamkeit geschenkt, kritisiert der BBU. So ist es nach wie vor möglich, dass Stoffe in einer Frackflüssigkeit enthalten sind, die nach dem europäischenh Chemikalienrecht als gefährlich eingestuft sind. Und das Stoffregister für Frackflüssigkeiten wird zwar im Gesetz erwähnt, Schritte zu seiner Einrichtung sind jedoch nicht erkennbar.

Der BBU lehnt die Änderung des Wasserhaushaltsgesetzes als umweltpolitischen Kniefall vor der Gasindustrie ab und fordert die Aufnahme eines Paragrafen ins Bundesberggesetz, der ein ausnahmsloses Fracking-Verbot vorsieht. Nur so können Mensch und Umwelt vor dem gefährlichen Gasbohren geschützt werden.

 

Chance vertan in NRW !

 Allgemein, Verbände und NGOs  Kommentare deaktiviert für Chance vertan in NRW !
Jan 192016
 

Logos_NABU_BUND_LNU

 

Die Naturschutzverbände kritisieren den vorgelegten Entwurf des Landesentwicklungsplan scharf.

Hier wird im Gegensatz zu allen Klimaschutzzielen und Plänen zur Reduzierung des Flächenverbrauches agiert .

Eine klare Begrenzung oder gar ein Verbot von Fracking fehlt völlig.

Die ausführliche Stellungnahme ist hier nachzulesen.

2_Hand_Stop_fracking1-150x1

Der stille Angriff auf die öffentlichen Dienstleistungen durch TTIP UND CETA

 Allgemein, Handelsabkommen, Studien, Verbände und NGOs  Kommentare deaktiviert für Der stille Angriff auf die öffentlichen Dienstleistungen durch TTIP UND CETA
Okt 302015
 

Stop TTIP CETA TISA logo_without_text_web

Folgende Organisationen, CEO (Corporate Europe Observatory), EPSU (European Federation of Public Services Unions), TNI (Transnational Institute), War on Want, AITEC (Association Internationale de Techniciens, Experts et Chercheurs), AK Vienna (Arbeitskammer Wien) und IGO (Instytut Globalnej Odpowiedzialności) haben zusammen einen Bericht zu öffentlichen Dienstleistungen unter dem Titel „Public Services under Attack through TTIP and CETA“ veröffentlicht:

Der Bericht zeigt deutlich: öffentliche Dienstleistungen innerhalb der EU – die über Gesundheit bis zu Wasser somit auch unsere Rechte als Verbraucher betreffen, werden im Interesse privater Gewinnerzielung durch internationale Handelsabkommen gefährdet.

„Wie EU-Verhandler und Wirtschaftslobbyisten bei CETA und TTIP an einem Strang ziehen“ können Sie hier als Kurzzusammenfassung nachlesen:

Die Zusammenfassung ist auf Deutsch hier herunterzuladen.

Der gesamte Bericht ist auf Englisch unter folgendem Link nachzulesen.

 Veröffentlicht von am 30. Oktober 2015

Offener Brief an die MinisterpräsidentInnen der Länder – Fracking in Deutschland verbieten

 Allgemein, Politik, Verbände und NGOs  Kommentare deaktiviert für Offener Brief an die MinisterpräsidentInnen der Länder – Fracking in Deutschland verbieten
Mai 062015
 

Am 6. Mai 2015 wurde ein offener Brief von 25 zivilgesellschaftlichen Organisationen, darunter Umwelt- und Naturschutzverbände, Gewerkschaften und Bürgerinitiativen an die MinisterpräsidentInnen der Länder versandt, in dem sie aufgefordert wurden, sich für ein Fracking-Verbot einzusetzen.

 

Offener-Brief_Fracking_Ministerpräsidenten_6-05-2015

 Veröffentlicht von am 6. Mai 2015
Apr 012015
 

 Hendricks legt Fracking-Etablierungsgesetz vor – von Verboten keine Spur.

Fracking-Freigabe

Fracking jeglicher Art wird ermöglicht…

Den wohl mit Abstand schlechtesten Aprilscherz des Jahres erlaubt sich Bundesumweltministerin Hendricks mit dem heute vom Kabinett verabschiedeten Frackinggesetz. Während sie nicht müde wird, von Ausschlüssen und Beschränkungen zu predigen, liest sich der Gesetzestext hingegen ganz anders.

Einen Überblick gibt die folgende Zusammenstellung vom Aktionsbündnis No Moor Fracking: Analyse_Frackinggesetz_Kabinett

Continue reading »