Eiliger Offener Brief an die Bundestagsabgeordneten 21.06.2016

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Jun 222016
 

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Nach dem überraschenden Bekanntwerden der geplanten Verabschiedung der Gesetzesvorschläge zur Regelung der Fracking-Förderung von Kohlenwasserstoffen aus deutschem Boden am 24.06.2016 im Bundestag wurde es dringend erforderlich, die dem Team Gesundheit von „Gegen Gasbohren“ in den letzten Tagen bekannt gewordenen neuen Informationen aus den USA auch den Bundestagsabgeordneten noch vor dem 24.06.16 zur Kenntnis zu geben.

Der Offene Brief vom 21.06.16 enthält sowohl umfangreiche und als auch überraschenden Neuigkeiten.

Die Atmosphärenschädigung durch Methan-Leckagen aus der Erdgasförderung ist weit größer, als bisher angenommen. Erdgas ist kein „Brückenbrennstoff“, sondern das „Killergas“ für unsere Atmosphäre.

Die Gesundheitsschädigung von Anwohnern durch emittierte Fördergasanteile und flüchtige Begleitstoffe ist nachgewiesenermaßen sehr bedeutsam. Die eingeatmeten Gifte entfalten im Körper ihre Wirkung und führen bei bestimmten Konzentrationen zu Krebs.

Genügend Gründe für eine Ablehnung von Fracking in Deutschland, zumal der Erdgasverbrauch bei uns ohnehin als weiter abnehmend prognostiziert wird.

V. Fritz

Pennsylv.Health Care Council_14.06.16_Vorabveröffentlichug Untersuchung Gesundheitsschäden Fracking

Scan Skizze 1 aus NC WARN Brief vom 08.06.16 mit Methanleckage-Bewertungen.

Alles für uns!?

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Feb 242016
 

„Alles für uns !?“,

unter diesem Thema hat PowerShift eine Ausarbeitung von Nicola Jaeger herausgebracht.

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Darin beschreibt sie die globalen Einflüsse der europäischen Handels- und Investitionspolitik in Bezug auf Rohstoffausbeutung und die damit einhergehenden, teils verheerenden weltweiten Auswirkungen dieser fortschreitenden Rohstoffausbeutung – nahezu unberücksichtigt von ökologischen Katastrophen über Menschenrechtsverletzungen bis zur Verschärfung sozialer und wirtschaftlicher Ungerechtigkeiten.

Zum Ende hin stellt sie 10 Forderungen, in fünf große Bereiche aufgeteilt, um der Ausbeutung im Rohstoffsektor zu entkommen.

Die Themen dieser Bereiche sind Ausfuhrbeschränkungen und -zölle, Investitionen und Investitionsschutz, Sorgfaltspflichten entlang der gesamten Lieferkette, Transparenz sowie Partizipation und Information.

http://power-shift.de/wordpress/wp-content/uploads/2016/02/Alles-f%C3%BCr-uns_webversion.pdf

Die BGR nimmt völlig überzogenen Schiefergasschätzungen von 2012 endlich offiziell zurück – Überarbeitung der Studie förderbarer Kohlenwasserstoffe wird dreist zur Propaganda pro Fracking benutzt.

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Jan 192016
 

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Zuerst der eigentlich wichtige Inhalt der überarbeiteten BGR-Studie:

Die für „förderbar“ abgeschätzten Vorkommen an Kohlenwasserstoffen in Deutschland werden nun von der BGR wieder in die Bedeutungslosigkeit entlassen, aus der sie von ihr 2012 hervorgeholt worden waren. Jetzt werden die Vorkommen nur noch 29 %  so groß bewertet. Nun zeigt auch die BGR auf, dass diese Vorkommen es eigentlich nicht wert sind, sie überhaupt zu fördern, da sie nur ein kurzes Intermezzo sein können.

Hier der Zahlenvergleich:

2012:

    6,8 Billionen m3 bis 22,6 Billionen m3 Erdgas unkonv. Vorkommen
    Annahme der BGR: davon 10% förderbar ca. 0,7 bis ca. 2,3 Billionen m3 max. förderbar
    gemittelt 1,3 Billionen m3 max. förderbar (geschätzt)

2016:

    max. 6,5 Billionen m3 Erdgas unkonv. Vorkommen ab 1.000 m Tiefe
    trotzdem werden für Schiefergas max. 0,8 Billionen m3
    förderbar geschätzt von der BGR, das ist jedoch völlig illusorisch

Die Geologie hat sich ja nicht verändert, also ist es angebracht, so zu rechnen wie schon 2012:

    Annahme wie 2012 , davon 10% förderbar = 0,65 Billionen m3 max.
    theoretisch förderbar, davon gemittelt 50 % = 0,325 Billionen m3

Es bleiben also bei gleicher Vorgehensweise wie von der BGR in 2012 theoretisch nur 325 Milliarden m3 Gas förderbar übrig bei einem Jahresverbrauch Deutschlands von ca. 90 Milliarden m3. Damit sind alle Fracking-Projekte in Deutschland generell verlorene Investitionen, weil die tatsächlich förderbaren Gasmengen ja viel zu gering sind.

Hinzu kommt noch, dass die BGR bei ihren Potentialberechnungen keinerlei Abstriche macht für Wasserschutzgebiete, Bergbau-bedingte Sperrflächen, geschlossene Wohngebiete, Infrastrukturflächen, Wasserläufe und Stauseen und deren Zuläufe (soweit aus ihnen Wasser zur Trinkwasserherstellung entnommen wird), große Aquifere aus denen Grundwasser für Trinkwasser entnommern wird (Beispiel „Rotenburger Rinne“, Beispiel Halterner Seen) und Naturschutzgebiete, aber auch Industrie-Komplexe.

Und nun zur Pro-Fracking-Propaganda der von Prof. Dr. Kümpel geleiteten BGR:
Es ist schon eine unverfrorene Maßnahme, die eigentlich blamable Rücknahme der 2012 viel zu hoch eingeschätzten förderbaren unkonventionellen Kohlenwasserstoffe aus deutschem Boden in eine Werbeunterlage für den Einsatz von Fracking in Deutschland umzufunktionieren. All zu deutlich ist hier erkennbar, dass der Einfluss der Förderindustrie groß ist.

Es ist eine blanke Ignoranz der täglich in den USA ablaufenden Vorgänge, auf die wir schon wiederholt hingewiesen haben. Die BGR, vertreten von Prof. Kümpel, behauptet zum Beispiel – wider besseres Wissen -in dem Bericht der WELT, dass die „brennenden Wasserhähne“ nichts mit Fracking zu tun hätten, obwohl schon im Jahr 2000, und wiederholt erst kürzlich, der Nachweis geführt wurde, dass es eben doch Produktionsgas aus der Tiefe ist, das an den Leitungen hochsteigt und sich oberflächennah im Boden verteilt.

Die Gefahr der durch Fracking selbst hervorgerufenen Erdbebeben, die gerade durch Ereignisse in den USA dokumentiert sind, versucht, die BGR herunterzuspielen.

Ob „Erdbeben“ jedoch vom Fracking-Vorgang selbst, oder später durch das Verpressen der großen Mengen an Abfallflüssigkeiten auftreten, ist letztendlich unerheblich. Wird die Fracking-Förderung in Deutschland zugelassen, ist mit mehr induzierten Erdbeben zu rechnen, auch mit Amplituden deutlich über 3,0 Richter.

Zur „Gefährdung der Bevölkerung“ ist in den USA längst genügend ermittelt worden, weshalb der Bundesstaat New York auch in seinem Territorium Fracking verboten hat. Und bei uns gibt es auch Gebiete mit vielen Geschädigten aus der Gas- und Öl- Förderung. Da ist zum Beispiel die Altmark mit dem ehemaligen Förderbetrieb VEB Erdgas, dessen Mitarbeiter zu Hunderten schwer geschädigt wurden und krankheitsbedingt eine stark verkürzte Lebenserwartung haben. Viele sind schon verstorben. Dann sind da die „Hotspots“ mit einer Häufung seltener Blutkrebse in Niedersachsen in Fördergebieten wie Samtgemeinde Bothel, Stadtgebiet Rotenburg, Samtgemeinde Steimbke und Gemeinde Rodewald. Die Verdachtsmomente, dass die Ursachen dieser Krebshäufungen mit der vorherigen Förderung in Zusammenhang stehen, sind groß, denn auch in den USA und in Kanada sind an Förder- und Verarbeitungsplätzen Anwohner mit den gleichen Blutkrebsarten belastet. Die giftigen Emissionen, die krebserregende Substanzen weit tragen, werden bisher von der Förderindustrie abgeleugnet und von den Geologen ignoriert. Das passiert ja über der Erde. Und dass es keine gibt, ist die schlichte Unwahrheit.

Und dass das „Grundwasser nicht gefährdet“ sein soll, ist geradezu grotesk. In den USA werden Hunderte Brunnenzerstörungen öffentlich zugegeben und viele Tausende zerstörte weitere Brunnen werden wegen der Geheimhaltungsverträge der Förderfirmen mit den Grundbesitzern nicht öffentlich. Doch die vielen großen Außentanks für Trinkwasser neben den Häusern, die von den Fördergesellschaften regelmäßig befüllt werden, sind deutliche Zeichen.

Niemand kann die Druckausbreitung im Untergrund bei bis zu 1.500 bar Druck wirklich kontrollieren. Die ganzen Rechenspiele sind Erklärungsversuche, mehr nicht. Und wie die Geologie an der Stelle der beabsichtigten hydraulischen oder anderen Druckbeaufschlagung zur Zerbröselung des Trägergesteins wirklich beschaffen ist, stellt sich erst im Nachhinein heraus.

Und dann sind da noch allein in Niedersachsen 32.000 Altbohrungen der Kohlenwasserstoff-Förderung, über deren genauen heutigen Zustand die zuständige Aufsichtsbehörde LBEG keine Aussagen machen kann.

Und nun noch einmal zum Begriff „heimische Förderung“:
Auch Professor Kümpel sollte allmählich begriffen haben, dass es „heimisch“ nicht in Deutschland gibt. Es gibt Förderunternehmen, die das Gas fördern und dazu vorher eine Genehmigung eingeholt haben, verbunden mit der Zahlung einer
„Förderabgabe“ pro Volumeneinheit an das Bundesland des Förderstandortes. Das geförderte Gas ist dann kein „heimisches“ oder „deutsches“ Gas, sondern es ist Exxon-Gas, Wintershall-Gas, Suez-Gas usw. und diese Firmen verfügen uneinge-schränkt über seinen Besitz. Sie sind börsennotierte Unternehmen, die ihre Erträge maximieren. Daran ist nichts „heimisch“.

Und ganz zum Schluss:
„Einfluss der Klimaerwärmung“ ist für Prof. Kumpel kein erwähnenswertes Thema in diesem Zusammenhang. Obwohl ihm bewusst sein müsste, dass wir heute keineswegs davon ausgehen dürfen, dass Deutschland insgesamt die gleichen häufigen und recht gleichmäßigen Niederschläge behalten wird, wie wir sie bis jetzt kennen. Deshalb ist es um so wichtiger, dass unsere möglicherweise künftig noch viel kostbarere Ressource „trinkbares Grundwasser“ nicht wegen eines insgesamt so geringfügigen zusätzlich ausbeutbaren fossilen Bodenschatzes riskiert wird, zumal Beschädigungen in den allermeisten Fällen irreparabel sein werden.

Volkswirtschaftlich betrachtet ist das Befürworten der Fracking-Förderung das Verschleudern von Volksvermögen und die Gefährdung unserer Trinkwasserversorgung.

Volker Fritz 1-1 20.01.16

http://www.welt.de/wirtschaft/energie/article151159123/Bundesanstalt-erklaert-Fracking-fuer-unbedenklich.html

Öl- und Gasproduzenten kontrollieren die unter Federführung der EPA (Environmental Protection Agency) erstellte Irische Studie zur Erforschung der Umweltauswirkungen von Gasförderung aus unkonventionellen Lagerstätten

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Nov 052015
 

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“Oil and Gas Producers control Irish Study under EPA Governance “ Environmental Impacts of Unconventional Gas Exploration & Extraction (UGEE)”

Irische Fracking-Gegner decken Verflechtungen der beratenden durchführenden Unternehmen mit der Öl- und Gasindustrie auf und fordern sofortigen Studienabbruch und die Beendigung aller Ausschreibungen, insbesondere seismischer Messungen beidseits der Grenze.

IRELAND/UK-Northern Ireland   1 – 3 November 2015

http://goodenergiesalliance.com/2015/10/21/stop-the-study-rising-to-a-new-challenge/

GEAI: Good Energies Alliance Ireland

Unter der Aufsicht der amerikanischen Umweltbehörde EPA wurde eine Studie über die „Umweltauswirkungen der Aufsuchung und Förderung unkonventionellen Erdgases“ in Irland gestartet. Originaltitel: „Environmental Impacts of Unconventional Gas Exploration & Extraction” (UGEE).

Die EPA beauftragte die U.S.-Beratungsfirma CDM-Smith mit der Leitung der Studie und  als zweite Hauptbeteiligte die britische Beratungsfirma AMEC Foster Wheeler.

Diese beiden Firmen entwickelten den weit überwiegenden Teil der Studie. Zur Wahrung der Unabhängigkeit sollten dann noch irische Universitäten beteiligt werden.

Die Prüfung der Fracking-Gegner ergab:

CDM-Smith und AMEC Foster Wheeler sind beide fortlaufend als Beratungsfirmen für die Öl- und Gasindustrie tätig, beide waren oder sind Mitglied in der „Marcellus Shale Coalition“ deren Kunden BP, SHELL, ExxonMobil, GdF Suez, Ontario Power Generation, KNPC und BR Petrobas sind. Damit wird diese Studie in der Essenz von der Industrie für die Industrie gemacht.

Die Nachprüfung des Umfangs der Beteiligung der irischen Universitäten ergab:

Die Queen’s University, Belfast (QUB) zog sich aus dem Konsortium im Oktober 2014 zurück und war zu keinem Zeitpunkt Teil des Forschungsteams (während die EPA im Juni 2014 anderes behauptete). UCD und University of Ulster (UU) spielen nur minimale Rollen.

Deshalb stellten sich für die GEAI in diesem Zusammenhang ernsthafte Fragen.

Ferner wird ein inakzeptables Geheimnis um diese Untersuchung gemacht. Zwischenberichte werden nicht veröffentlicht, eine Beteiligung der Öffentlichkeit ist nicht erlaubt, bevor der fertige Bericht vorgelegt wird. Die Plausibilitätsprüfung der Studie durch unabhängige Dritte („peer-review“) ist nicht vorgesehen.

Fazit der GEAI:

Diese Studie ist nicht unabhängig, sie ist vorgesehen, die Regierung über Fracking zu informieren. Sie ist nicht auf die Politik fokussiert, sondern auf den Prozess. Sie fragt nicht, ob Irland Fracking erlauben sollte, sondern sie untersucht, wie die Auswirkungen von Fracking durch Gesetzesmaßnahmen minimiert werden können.

Diese Studie ist für den Zweck nicht geeignet

Die GEAI fordert: Studie sofort stoppen!

Die ausgeschriebenen seismischen Erkundungen im Rahmen der Studie beidseits der Grenze in Nordwest-Irland sind sofort zu widerrufen, ebenso wie weitere Messaufgaben.

Die Gesundheitsauswirkungen von Fracking sind zu untersuchen, wobei die Ergebnisse aller bedeutenden „peer-review“ Studien und Berichte zu berücksichtigen sind, Durchführung nach der Methode der „N.Y. State Health Commission“ vom Dezember 2014.

Als Durchführenden fordern wir die Gesundheitsbehörde unter der Aufsicht der HSE und des Gesundheitsministeriums“.

Im Lauf den Monats November 2015 sind in Dublin Gespräche mit Politikern geplant, um ihnen die Ergebnisse der Nachforschungen der GEAI zu präsentieren.

Folgende Fragen drängen sich auf:

Könnte es sein, dass die Förderindustrie, unter dem Deckmantel dieser Studie schon umfangreiche seismische Untersuchungen zur Abklärung der Vorkommen in Nordwestirland – beidseits der Grenze durchführen will, während das Moratorium läuft und die Studie also evtl. nur als Vorwand benutzt werden soll?

Könnte es sein, dass über weitreichende Kontakte der betroffenen Industrie Eingriffe in die Erstellung von Studien vorgenommen werden sollen?

Die offenbar nicht vorgesehene öffentliche Beteiligung an den Inhalten, ebenso wie die nicht vorgesehene Plausibilitätsprüfung der Studienergebnisse lassen Befremden aufkommen.

Handelt es sich bei dieser Art Studien um Einzelfälle?

So stellt sich die Frage, ob Studien und Untersuchungen, die von Förderunternehmen finanziert werden, tatsächlich „unabhängig“ durchgeführt werden können?

Der vielbeachtete „InfoDialog“ des „Neutralen Expertenkreises“ mit Abschluss im April 2012 in Osnabrück, zur Bewertung der Risiken und Chancen von Fracking-Förderung in Deutschland, wurde zum Beispiel von ExxonMobil finanziert.

Gesundes Misstrauen erscheint angebracht.

In den USA – und dort in besonderem Maße im Bereich der Öl- und Gasindustrie – hat es den Anschein, dass die Benutzung von Gutachten zur Durchsetzung von Unternehmenszielen verbreitet ist. Die drohende Beschränkung der Schiefergas-(Shale Gas) Produktion wegen hoher, extrem die Atmosphäre schädigender Methan-Leckagen hat man durch ein Gutachten abgewendet.

Das generelle Ergebnis der Studie: Die Methan-Emissionen an den Förderplätzen sind gering, nur 0,42% im Mittel der 190 gemessenen Plätze.

Siehe auch: http://www.pnas.org/content/110/44/17768.full.pdf  (EDF-Studie vom 10.2013)

Methan als Klima-Killer wegen hoher Leckagewerte wird durch dieses Ergebnis entlastet, während mehrere unabhängige Studien genau das gegenteilige Ergebnis ausweisen. Es wird nur auf den Bereich der Förderstelle Bezug genommen, während tatsächlich im Verlauf des Zyklusses, bis zum Verbraucher, weitere Emissionsquellen in erheblichem Umfang vorliegen.

Die im Herbst 2013 veröffentlichte Studie des „Environmental Defense Fund“ (EDF) über Methan-Emissionsmessungen auf U.S. Förderplätzen wird vom Autor Steve Horn von DeSmogBlog am 16.09.13 kommentiert.

Der EDF selbst hat im Juni 2015 eine neue Studie mit höheren Werten herausgebracht, die von Food and Water Watch kommentiert wurde. Danach sind Gesamtleckagen von 3% und mehr realistisch.

Quellen:

http://www.desmogblog.com/2013/09/16/frackademia-people-money-behind-edf-fracking-methane-emissions-study Autor Steve Horn, Datum 16.09.2013; teilweise Übersetzung des desmogblog-Berichtes vom 16.09.2013, VF vom 24.06.2014

http://www.pnas.org/content/110/44/17601.full.pdf                  EDF-Studie vom 10.2013

http://www.engr.utexas.edu/news/7416-allenemissionsstudy Bericht zum Start der EDF-Studie vom 10.10.2012, Cockrell School of Engineering der Austin University

http://www.theguardian.com/environment/2015/jun/24/natural-gas-leaks-methane-environment

https://www.edf.org/energy/study-finds-substantial-loss-natural-gas-us-federal-and-tribal-lands

Der stille Angriff auf die öffentlichen Dienstleistungen durch TTIP UND CETA

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Okt 302015
 

Stop TTIP CETA TISA logo_without_text_web

Folgende Organisationen, CEO (Corporate Europe Observatory), EPSU (European Federation of Public Services Unions), TNI (Transnational Institute), War on Want, AITEC (Association Internationale de Techniciens, Experts et Chercheurs), AK Vienna (Arbeitskammer Wien) und IGO (Instytut Globalnej Odpowiedzialności) haben zusammen einen Bericht zu öffentlichen Dienstleistungen unter dem Titel „Public Services under Attack through TTIP and CETA“ veröffentlicht:

Der Bericht zeigt deutlich: öffentliche Dienstleistungen innerhalb der EU – die über Gesundheit bis zu Wasser somit auch unsere Rechte als Verbraucher betreffen, werden im Interesse privater Gewinnerzielung durch internationale Handelsabkommen gefährdet.

„Wie EU-Verhandler und Wirtschaftslobbyisten bei CETA und TTIP an einem Strang ziehen“ können Sie hier als Kurzzusammenfassung nachlesen:

Die Zusammenfassung ist auf Deutsch hier herunterzuladen.

Der gesamte Bericht ist auf Englisch unter folgendem Link nachzulesen.

Gesundheitsschädigung durch Fracking-Förderung

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Okt 292015
 

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Um aufzuzeigen, dass es auch bei den bisher vorgenommenen Förderaktivitäten unter Einsatz von Fracking zu gesundheitlichen Schäden gekommen ist, verweisen wir auf die aktualisierte Liste der Schadensfälle.

Sie ist unter folgendem Link einzusehen.

Stand der Aktualisierung: 26. Oktober 2015