„Sonderbericht“ des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change), 08.08.2019

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Aug 132019
 

Vorläufiger „Sonderbericht“ des IPCC ( Intergovernmental Panel on Climate Change) vom 08.08.2019

Das IPCC wird in seinen Aussagen zu Klimawandel, Desertifikation, Landdegradierung, nachhaltigem Landmanagement, Ernährungssicherheit und Treibhausgasflüsse jetzt immer deutlicher.

Weitere „Zwischenberichte“ sollen in kurzen Abständen folgen.
Es bleibt abzuwarten, wie unsere Politiker zukünftig in Bezug auf den Klimawandel entscheiden werden.

https://www.de-ipcc.de/media/content/Hauptaussagen_SRCCL.pdf

Klima: eine nie dagewesene Schmelze polaren Eises entwickelt sich trotz der Ableugnung des Klimawandels

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Feb 062017
 

Übersetzung (auszugsweise) „Eine nie dagewesene Schmelze des polaren Eises entwickelt sich, während die Klimaverleugnung sich überschlägt“ Truth-Out-Beitrag vom 09.01.2017  Autor Dahr Jamail  http://www.truth-out.org/news/item/39020-unprecedented-polar-melting-unfolds-as-climate-disruption-denial-goes-wild                                                                                                                                               Originaltitel: Unprecedented Polar Melting Unfolds as Climate Disruption Denial Goes Wild

Vorwort Volker Fritz: Eine Fülle weiterer neuer Untersuchungsergebnisse und Berichte ist seit dem Dezemberbericht zur Klimaveränderung vom selben Autor zugänglich geworden und gibt Hinweise auf die gewaltigen, vor uns liegenden Veränderungen. Meine Übersetzung des Truth-Out-Berichtes zur Klimaveränderung vom 29.12.2016 wird mit diesem Beitrag bekräftigt. Es zeichnet sich ab, dass die Klimaveränderung noch schneller erfolgen wird, als bisher schon angenommen, wesentlich hervorgerufen durch menschlioches Handeln mit hohen CO2-Emissionen und – etwa ab 2007 – durch immer stärkere Emissionen unverbrannten Methans direkt in die Atmosphäre.

Ich zähle aus der im Originalbericht von Dahr Jamail erwähnten Fülle nur einige, mir besonders wichtig erscheinende Beispiele auf:  Im November 2016 wiesen sowohl die Arktis als auch die Antarktis beide rekord-niedrige Meereis-Bedeckungen auf und die NASA konnte aufzeigen, dass die Gletscher rund um den Globus mit einer atemberaubenden Geschwindigkeit schmelzen. Vor dem Hintergrund, dass weltweit Gletscher ca. 69% des gespeichertern Süsswassers dere Erde enthalten, ist die Bedeutung für uns Menschen, gekoppelt mit dem Anstieg der Meeresspiegel, offensichtlich.                                                       Ende Dezember 2016 hielt der Erwärmungstrend weiter an, mit Temperaturen am Nordpol in der Spitze fast am Taupunkt des Eises, atemberaubende 50 Grad Fahrenheit höher als normal um diese Jahreszeit, trotz der völligen Abwesenheit von Sonnenlicht.      NASA-Aufnahmen über der Antarktis ergaben, dass sich entlang dem Larsen C Eisgletscher ein Riss gebildet hat und dass eine Eisfläche von ca. 5.000 km2 abzubrechen droht und ins Meer zu gleiten. Ferner wurde ein Bruch im Pine Island Gletscher entdeckt und damit auch ein weiteres Zerstörungssystem: viele Gletscher in der Antarktis schmelzen von unten durch wärmeres Meerwasser, das sie unterspült.                                                         Gleichzeitig regt sich das Eis der östlichen Antarktis, die bisher als „stabil“ gehalten wurde. Zwei neue wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass die Eismasse der östlichen Antarktis von oben und von unten schmilzt. Da die östliche Antarktis 2/3 des gesamten Eises dieses Kontinents trägt, ist nun die gesamte Region ihrer Stabilität beraubt.  Anfang Janur 2017 waren die Temperaturen in Barrow (nördliches Alaska) statt normal 5 Grad Fahrenheit unter Null auf plus 33 Grad Fahrenheit geklettert. Wissenschaftler der NOAA haben die Arktis, wegen der dramatischen Veränderungen, zu einem „unbekannten, neuen Klima-Territorium“ erklärt, da bisherige Kenntnisse keine Gültigkeit mehr haben.

Die Erde: Wenn man an die Auswirkungen der Klimaerwärmung auf Wälder denkt, kommen einem allgemein die Gedanken von Trockenheit und Waldbränden als Beeinträchtigungen. Die größte Gefahr für die Wälder sind aber Schädlinge. Eine neue Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, dass die U.S.- Waldbestände bis 2027 zu 63% zerstört sein werden. Und ähnliche Wirkungen werden sich überall auf dem Globus abspielen: Baumschädlinge, ansteigende Temperaturen und Trockenperioden können eine Baumart in wenigen Jahren verschwinden lassen.      Hinzu kommt, dass sie sich nicht mehr aus eigner Kraft revitalisieren können.               Es wurden bei den letzten Großfeuern so viele alte Samen tragende Bäume vernichtet, in ganzen Landstrichen, dass die Wälder nicht mehr in der Lage sind, durch eigene Samen die Wiederaufforstung zu schaffen. Aber, wo die Wälder verschwinden, ändert sich auch das Klima. Und wenn große Waldflächen brennen, dann wirkt sich das natürlich auch global aus, weil die  Luftströmungen die Bindeglieder darstellen. Weit von einander entfernte Gegenden beeinflussen sich dann gegenseitig. Hoch im Norden nehmen die Rentiere an Gewicht und Größe ab, zu allererst auf Grund  des schwindenden Futterangebotes. Seit 1990 hat sich ihr durchschnittliches Gewicht deutlich verringert. Die weltweit größte Herde wilder Rentiere, in Russland, auf der Taimyr Halbinsel, hat seit demn Jahr 2000 über 40% ihrer Tiere verloren. Und sie nimmt weiter schnell ab. Die Steller Seelöwen vor den westlichen Aleuten verlieren stark an Population. Das schrumpfende Nahrungsangebot und die veränderten Temperaturen werden für diese Entwicklung als die Gründe angesehen. Die Eisbären sind in Gefahr.  Sie drohen  Opfer der Orkas und Grönlandhaie zu werden, weil das Meerwasser immer offener ist und sie viel schwimmen müssen. Sie sind jetzt jetzt schon unter hoher Belastung durch die Erwärmung, weil die Schollen, auf denen die Robben sich ausruhen, verschwinden. Auch die kanadische Hudson Bay, das „Eisbären Zentrum der Erde“, hat sich bereits stark verändert. Die Bay war im November 2016 noch eisfrei, wie an einem typischen Sommertag. Wenn diese Trends anhalten, werden diec Eisbären 2050 ausgestorben sein. Lachse im Yukon River in Alaska werden deutlich weniger, weil die Wasserqualität sich durch den auftauenden Permafrostboden verändert hat. Es kommen weniger Lachse zum Laichen zurück. Eingeborene, die ihre jährlichen Wanderungsbewegungen auf die Rückkehr der Lachse aufgebaut haben, verlieren zum Teil ihre Ernährungsgrundlage.

Das Wasser: Wie immer, die am deutlichsten erkennbaren Auswirkungen des menschengemachten Klimawandels zeigen sich auf den mit Wasser bedeckten Gebieten der Erde. Eine Fläche polaren Meereises von der Größe Indiens ist mitten in den rekordwarmen Ozean- und Lufttemperaturen verschwunden. Das erstaunt nicht, wenn man bedenkt, dass Teile der Arktis im November 2016 für Tage Temperaturen von 20 Grad Celsius höher aufwiesen, als zu dieser Jahreszeit bisher normal.  Grönland hat nach einer neuen Studie schlechte Nachrichten zu erwarten. Der Grönland-Zentralgletscher wird vierl schneller schmelzen, als bisher angenommen. Das wiederum  wird zum beschleunigten Anstieg der Meere führen.        Außerdem kann die atlantische Strömung und Zirkulation des Meerwassers beeinträchtigt werden durch die einströmenden Schmelzwassermassen. Das hätte dann weitreichende katastrophale Folgen für Nordeuropa und Nordamerika und alles noch weiter nördlich. Es würde insgesamt kälter und trockener mit längeren Trockenperioden, aber auch mit Überschwemungen durch starke Niederschläge. Die Agrarproduktion würde stark beeinträchtigt.                   Unten, in der Antarktis ist es aber auch nicht besser. Die Gletscher dort schrumpfen ebenfalls, teilweise um bis zu 20 Fuß Höhe pro Jahr (Satelliten-Vermessung). Und die Everglades in Florida werden vom steigenden Merrwasser mit Salzwasser ertränkt werden. Metropolen in Küstenbereichen sind durch den Meeresspiegelanstieg in besonderer Weise betroffen: Miami, New Orleans, New York, Hong Kong, Shanghai und Hunderte weitere.  Groß Brittannien ist im Winmer 2013/2014 nur mit Glück einer Katastrophe entgangen. in dieser Jahreszeit ereigneten sich mehrere extrem hohe Tiden bei Fluten, die zum Teil mehr als die Hälfte des normalen Tidenhubes höher ausfielen. Es waren etliche Schäden zu verzeichnen gewesen. Jedoch in keinem Fall fiel eine der Fluten mit einem der winterlichen Orkane zusammen. Wenn das geschehen wäre, hätten die Folgen an der britischen Küste zu schwersten Verwüstungen geführt.  Aber, das ist nur eine Frage der Zeit, wann eine solche hohe Tide mit einem Sturm  zusammen erscheint, meinen die Wissenschaftler.

Feuer: Die Erwärmung begünstigt natürlich auch Waldbrände und Tundrabrände, zumal wenn mit ihr auch noch große Trockenheit auftritt. Die Brände werden großflächiger, häufiger und länger anhaltend. Nicht nur in Alaska und anderen nördlichen Waldgebieten, sondern auch in den Buschgebieten Süd Afrikas gibt es verstärkt Brände, die wegen fehlender Niederschläge und anhaltender Trockenheit zugenommen haben. Zum Jahreswechsel gab es in Süd Afrika über 100 aktive Brände.

Luft: Schon bald wird das Jahr 2016 das wärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen genannt werden. Das stimmt ganz sicher für die Arktis, wo die Herbsttemperaturen 2016 um bis zu 36 Grad Fahrenheit über normal lagen und an einigen Plätzen sogar noch höher. Derartige Veränderungen des arktischen Wetters haben natürlich Auswirkungen auf das globale Klima. Die Jet-Streams werden sich in Stärke und Richtung verschieben, mit den Folgen regional großer Trockenheiten und starker Niederschläge mit Überflutungen. Die Nahrungsmittelproduktion wird davon dramatisch beeinträchtigt werden. Krankheiten, die durch Fluginsekten übertragen werden, wie Malaria und Dengue Fieber, haben die Möglichkeit, sich mit der Erwärmung und der Ausdehnung küstennaher Überschwemmungsgebiete auszubreiten.

übersetzt  14.01.2017 Volker Fritz

Nachsatz:  Die University of California in Berkeley hat am 04.01.17 die Ergebnisse einer wissenschaftlichen Überprüfung der Berichte zur Erderwärmung veröffentlicht. Ergebnis: die in den letzten Jahren ermittelten Erwärmungswerte der Erde, durch Überwachung der Seewassertemperaturen an der Oberfläche, waren zu niedrig. In den vergangenen 19 Jahren stiegen die Werte von 0,07 Grad auf 0,12 Grad Celsius pro Dekade. Chief Researcher: Zeke Hausfather.   http://advances.sciencemag.org/content/3/1/e1601207

 

 

 

 

 

Feb 062017
 

Kommentar: Volker H.A. Fritz

Kanadische Öl- und Erdgasförderkonzerne missachten die Rechte der Kanadier und wenn  berechtigte Klagen lästig werden, bringen sie durch Zahlungen die Kläger außergerichtlich zum Schweigen. In ihrem Verhalten ändern sie aber nichts. Die fossile Industrie in Kanada kann fast völlig ungehindert tun, was sie will.

Die bekannte kanadische Grundbesitzerin in Alberta, Jessica Ernst, die schon gegen die mächtige Fördergesellschaft ENCANA geklagt hat, hat auch die Regulierungsbehörde ihrer Provinz vor dem höchsten kanadischen Gericht verklagt, weil diese nichts unternommen habe, die durch Fracking herbeigeführte Beeinträchtigung ihres Wassers zu verhindern. Der Fracker „Quicksilver Resources“ hatte vor Jahren unerlaubt zu flach abgelenkt und beim anschließenden fracking das Wasser und die Brunnenanlage auf Ernst‘ s Farm beschädigt.                       Am 13.01.2017 hat das Gericht ihre Klage zurückgewiesen mit 5 zu 4 Stimmen, aber nicht wegen des Klagegrundes, sondern weil das Gericht sich nicht zuständig sah. Dafür müsse auf einer Gerichtsebene unterhalb des höchsten Gerichtes Klage erhoben werden.

In der Ausgabe des National Observer vom 16.01.2017 wird von Warren Bell zum Fall Jessica Ernst Stellung genommen, aber auch zugleich auf die Verhältnisse in Kanada eingegangen. Die fossilen Konzerne haben in Kanada so viel Einfluss auf die Regierung in Ottawa, auf die Provinzregierungen und auf die Überwachungsbehörden, dass eine unabhängige Kontrolle ihrer Aktivitäten gar nicht möglich ist. An vielen wichtigen Schaltstellen sitzen „befreundete“ Personen. Die gesetzlichen Vorgaben für die Fracking-Förderung, zur Bewahrung der Gesundheit der Menschen und zur Bewahrung der Umwelt, sind lasch und viel zu ungenau. Die Überwachungsbehörden in den einzelnen Provinzen Kanadas kümmern sich kaum um die Auswirkungen der Aktivitäten der Förderer auf Menschen und Umwelt.  http://www.nationalobserver.com/2017/01/16/opinion/acclaimed-canadian-author-lays-out-dirty-back-story-fossil-fuel-industry-and

Durch finanzielle Verknüpfungen sind Bezirksregierungen zum Teil in die Abhängigkeit der Konzerne geraten. Treten Schäden durch die Fracking-Förderung auf und werden die Beschwerden der Betroffenen unangenehm laut, bekommen sie eine Abfindung, verbunden mit einer Stillschweigensvereinbarung. Geld spielt keine Rolle. Regulatorische Maßnahmen, um künftige Wiederholungen zu vermeiden, erfolgen nicht. So können die Förderer ihre schmutzigen Aktivitäten weiter entfalten, ohne von den Regulierungsbehörden Sanktionen oder verschärfte Auflagen erwarten zu müssen.

Warren Bell weist auf das 2015 erschienene Buch von Andrew Nikiforuk hin „Slick Water“ , in welchem dieser die Machenschaften dieser Industrie am Beispiel der Ereignisse um Jessica Ernst beschreibt. Das Lesen dieses Buches empfiehlt er ausdrücklich. Danach wisse der Leser viel besser, mit was für einer Art von Industrie er es zu tun habe, die sich im Prinzip – wie die Tabak- und die Chemische Industrie  und andere  – ausschließlich daran ausrichte, das angelegte Kapital ihrer Aktionäre zu vermehren.

Volker Fritz  17.01.2017

im Arbeitskreis Fracking Braunschweiger Land

 

 

 

Sep 072015
 

Stop_Fracking-2.jpg

10.08.15 in der Provinz Queensland wurde die Förderung von Flözkohlegas nach drei fehlgeschlagegen Versuchen von Linc Energy mit ihrer Anlage in Chinchilla verboten. Es wurden bereits irreversible Schäden an guten Anbauflächen durch das toxische Gemisch aus Chemikalien und explosiven Gasen angerichtet.

Hunderte von Quadratkilometern guten Ackerlandes stehen vor dem Risiko, durch das toxische Gemisch geschädigt zu werden.

Linc Energy wurde zu einer Strafzahlung von 6,5 Mio Austral Dollar verurteilt.

Die Aufzeichnungen zu den Prozeßabläufen in der Tiefe von Linc selbst lassen erkennen, dass die Vorgänge sich unkontrolliert ausbreiten konnten und somit weit außerhalb der eigentlich beabsichtigten Förderzone Wirkungen entfalten.

http://www.abc.net.au/news/2015-08-10/linc-energy-secret-report-reveals-toxic-chemical-risk/6681740

Quelle: Nachricht von Mariann Lloyd-Smith von biomap@oztoxics.org vom 10.08.2015

Dez 182014
 

fracking verbot in new york

Fracking-Verbot in New York – If we can make it there, we’ll make it anywhere!

Gestern hat der eben im Amt bestätigte Gouverneur Andrew Cuomo ein Fracking-Verbot für sein US-Bundesland New York verhängt. Überzeugt hat ihn dabei nicht nur der riesige Widerstand in der Bevölkerung – Menschen waren sogar bereit, ins Gefängnis zu gehen -, sondern auch die Gesundheitsstudie, die Health Commissioner Howard Zucker kürzlich in Albany präsentierte. „Significant public health risks“ – höchst bedeutsame Gefährdungen der öffentlichen Gesundheit bescheinigt diese Studie dem Fracking.

„Wir können es uns nicht leisten, hier einen Fehler zu machen“, sagte Zucker lt. New York Times. „Die möglichen Gefährdungen sind zu groß. Tatsächlich sind sie noch nicht einmal vollständig bekannt.“

Die gute Entscheidung Cuomos begrüßten Fracking-Kritiker und -Gegner weltweit mit Jubel. Die Studie liegt öffentlich zugänglich im Netz zum Download (via catskillcitizens.org“).

 Veröffentlicht von am 18. Dezember 2014
Aug 262013
 

Fracking mit Dampf unter Hochdruck – auch so eine Sache. Aber sonst haben wir die Technik im Griff…

Seit mindestens Anfang Mai läuft Öl aus Teersanden in den Boden von Kanadas Urwald bei Cold Lake, Provinz Alberta. Die Ölförderfirma ist ratlos und hat keine Ahnung, wie sie das Auslaufen stoppen kann. „Es tut uns leid, dass unglücklicherweise einige Tiere gestorben sind, bevor wir Zäune ziehen konnten.“, sagte die Ölfirma Canadian Natural Resources Ltd. und macht ein bisschen sauber, sammelt Bitumen-Wasser-Gemisch und verölte Vegetation auf.
„Sie fördern den Teersand, indem sie Dampf unter Hochdruck in die Lagerstätte pressen. Dabei haben sie Risse produziert, die sie nicht erwartet hatten.“, sagte ein Wissenschaftler, der lieber nicht namentlich genannt werden wollte. „Das wird erst dann aufhören, wenn die Lagerstätte nicht mehr unter Druck steht.“
„Dies ist eine neue Art von auslaufendem Öl und es gibt keinen Ausschaltknopf.“, sagte Keith Stewart von Greenpeace Canada.
Quelle:
Alberta oil spills cause concern over Canada’s approval of tar sands project
Spillages creating toxic ponds harming forests, killing wildlife and contaminating ground water, campaigners say

Jetzt hat auch DIE ZEIT die Story:
Seit Monaten durchsetzt giftiges Öl Kanadas Waldböden
Außer Kontrolle: In Alberta leckt eine Förderstelle von Ölsanden seit Monaten und gefährdet die artenreichen Urwälder. Die Bohrfirma ist mit der Havarie überfordert.

 Veröffentlicht von am 26. August 2013